Beiträge von Wutzi

    Das ist ja spannend, beli! Ja, es ist wirklich schade und ich ärgere mich jetzt ein bisschen. Danke für deine Unterstützung?

    Danke beli für den Link von Pablos Artenprofil. Das passt ziemlich gut. Ich denke die Farbe liegt noch in dem Bereich, in dem Pilze variieren. Das einzige, was mich stört ist, dass mein Porling keine Borsten hat. Er sah ziemlich glatt aus. Schade, dass ich ihn nicht mitgenommen habe. Aber so ist das manchmal, wenn es zu viele Pilze gleichzeitig gibt.

    Gute Idee mit den Steinpilzen, Cratie. Da musst du nur noch organisieren, dass die bei trockenem Wetter artenrein in ausreichender Menge zur Verfügung stehen==Gnolm7. Und die anderen Pilze musst du natürlich ignorieren. Oder du nimmst das Tuch zumPilze sammeln einfach raus oder legst es als Sichtschutz vor neugierigen Blicken drüber.


    Ich habe in der Nacht darüber nachgedacht, ob ich mir auch eine Stoffeinlage für mein Kräuterkörbchen nähen soll und dabei überlegt, nach welcher Formel der Stoff genäht werden müsste, um gleich zu einer passenden Form zu kommen. Ich hatte aber gerade die Formel für gestauchte abgeschnittene Enden von Rotationsparaboloiden nicht parat ==Gnolm15. Wahrscheinlich hätte ich den Stoff auf die Rückseite des Korbes gelegt und abgesteckt, dann geheftet und am Ende wäre es auch zu groß gewesen. Ich lass das mal und krümle mit meinem Kräutern weiter vor mich hin.


    Wie lange hast du ungefähr zum Einweichen der Ruten gebraucht?


    Das ist der Anglerkorb. Ich habe ihn im letzten Jahr täglich genutzt - zumindest in der Zeit, als es Pilze gab. Das sieht man ihm an. Die Tasche drumherum ist praktisch, aber der innere Korb hält nicht viel aus. Der Gurt könnte einen Ticken länger sein und das Loch müsste könnte eine Abdeckung gebrauchen. Sonst ist er für mich genau richtig. Ich würde ihn wieder kaufen, auch weil ich ihn selbst reparieren kann, hoffe ich zumindest. Vielleicht flechte ich auch ein komplett neues Innenleben, mal sehen. Das hängt auch ein bisschen davon ab, ob ich ihn wieder sauber bekomme. Ich finde Weide pur besser als die Späne, die zum Flechten verwendet wurden. Allerdings ist das Volumen mit den Spänen auch geringer. Der Stoff lässt sich übrigens gut feucht abwischen.








    Schick Cratie! Gute Idee zum Kräuter sammeln. Aber für Pilze wohl nur bedingt geeignet. Da bist du ja nur am Kochen==Gnolm14.


    Ich habe heute ein bisschen aufgeräumt und festgestellt, dass ich nun endlich mal meinen Angler-Korb reparieren muss. Den hab ich mir letztes Jahr gekauft, nachdem ich diese Art Korb zum Umhängen perfekt für meine Zwecke befunden hatte. Leider ist das Korb-Innenleben nicht für ausgiebige Bergwanderungen geeignet. Der Korbrand ist kaputt.

    Außerdem wird es nun auch Zeit für das Opa-Willi-Körbchen. Trocken sind meine Weidenruten vom Vorjahr ja jetzt. Vermutlich viel zu trocken. Ich hab keine Idee, wie ich die zur Zeit weich bekommen soll. Die Wasserkübel draußen hab ich geleert und wenn ich sie in den Bach lege, werden sie vielleicht weggeschwemmt. Vielleicht lege ich sie erst einmal in den Schnee. Der ist gerade schön nass.

    Danke Wolfgang, das hat sich wirklich gelohnt. Julius ist ein Prachtkater! Du hast ihn an der Leine. funktioniert das gut?

    War wieder nett mit euch. Ich verspreche euch, das nächste Mal kein Ständchen! Jedenfalls nicht von mir==Gnolm4. Und glücklicherweise gibt es ja kein Protokoll==Gnolm7.

    Danke beli,

    Nummer 1 hatte mich vom Habitus ein wenig an einen Butterrübling erinnert, nur eben in weiß. Der Fundort war bei zersetztem Holz im Laub-Mischwald, Anfang Oktober.


    Polyporus halte ich für sehr wahrscheinlich, aber kann Polyporus arcularius so winzig sein und grau? Ich habe keinen Pilz gefunden, bei dem die Merkmale wirklich übereinstimmen.


    Enoloma ist klar. Da hatte ich auf einen Zufall gehofft. Dass jemand die Art kennt.


    Lepiota erminea ist sehr ähnlich. Aber mein Pilz war ganz schneeweiß, völlig ohne Ocker- oder Brauntöne. Das macht mich unsicher. Aber eigentlich ist das eine gute Idee.

    Hallo zusammen,

    der Schnee liegt trotz des Wärmeeinbruchs noch immer 30 cm hoch. So gut wie kein Pilz ist zu sehen. Also Zeit, die Fotos zu sortieren. Das war im letzten Herbst ganz anders. Es gab so viele Pilze, dass mir für etliche Pilze die Zeit zur Bestimmung fehlte. Jetzt habe ich etliche Fotos ohne irgendwelche Erklärungen übrig. Eine Zumutung, sorry. Aber ihr rätselt ja gerne==Gnolm7. Also wenn ihr eine Idee habt, in welcher Richtung ich die suchen sollte, wäre das ganz wunderbar.


    1 Ein Weißsporer, aber was für einer?


    2


    3 Ein ganz weißer Schirmling 4 cm mit kleinen Schuppen


    4 Helmling?, Rübling? oder ganz etwas Anderes?


    5


    6 Ein Rötling mit schollig - rauer Oberfläche


    7 Planlos, Ein Egerling wird das ja wohl nicht sein, oder?


    8


    9 auch Rötlinge?


    10 vielleicht ein Träuschling?


    11 noch ein Rötling?


    12


    13


    14 Das ist ein höchstens 2 cm kleiner grauer Porling (oder unwahrscheinlicher Röhrling), auf den ich mir keinen Reim machen kann.


    15

    Hallo Gerd, das sind super Aufnahmen. So gut ist das Stielnetz selten zu sehen. Danke! Trotzdem gibt es wohl das Problem, dass beim ersten Foto, das von der Perspektive passen würde, oben zu wenig Umgebung vorhanden ist. Schade. Aber trotzdem, vielen Dank für diese Bereicherung des Galli-Threads.


    Hallo Gerd, vielen Dank für den schicken Arzgeberch-Bitterpilz. Ein bisschen mehr Futter könnte es sein, aber er könnte passen. Hast du den in einer besseren Auflösung?


    Hallo


    Sommersteini VS Galen VS Steinpilz

    Danke beli für die schöne Gegenüberstellung. Sehr anschaulich. Aber ich suche einfach nur einen jungen, aber ausgewachsenen Gallenröhrling in einer Perspektive, wie sie auf dem Eingangsfoto zu sehen ist.


    Hi Claudia,


    und wenn du den Pilz einfach in seiner natürlichen Umgebung lässt und einfach nur seinen Kumpel wegstempelst? Dann passt erstmal das Licht. Das Gesamtbild kannst du dann immernoch temperieren, je nachdem welchen Steini du auf die andere Seite setzst. :/


    Danke Verena, wie hast du den denn herausgemogelt? Stempeln kenne ich gar nicht, das sieht aber ziemlich professionell aus. Ich schau mal, was ich an dem Bild noch farblich anpassen kann. Vielen lieben Dank!

    Hallo Andre,

    das sind ganz sicher keine Stockschwämmchen, sondern ihre giftigen Doppelgänger, die Gifthäublinge. Aus meiner Sicht gehören die zu den gefährlichsten Verwechsungspartnern überhaupt. Einmal sind sie den Stockschwämmchen sehr ähnlich ich. Zum anderen enthalten sie dieselben potenziell tödlichen Gifte wie der Grüne Knollenblätterpilz.

    Die Gifthäublinge haben einen genatterten Stiel, Stockschwämmchen haben kleine Schüppchen, die allerdings im Alter fehlen können. Oft werden sie vom Regen abgewaschen.

    Hallo Björn, hab vielen Dank. Man kann das Bild gut zurechtschneiden, aber dann fehlt oben und unten ein Stück. Ich habe ein bisschen mit deinem Galli gebastelt, ausgeschnitten, eingefügt und schattiert. Das Ergebnis ist nicht perfekt, ist aber zumindest eine Option, wenn es kein gutes Original-Bild gibt. Also noch einmal herzlichen Dank. Ich halte dich auf dem Laufenden.


    Hallo Claudia

    Hallo beli, herzlichen Dank für die Gallenröhrlinge. Die Pilze sind imposant, aber ein bisschen zu alt für meinen Plan.


    Hallo Claudia,


    ist zwar ein Galli-Pärchen, aber wenn du einen hochkant ausschneidest, passt es ja für die Karte. Ich könnte dir auch z.B. den Linken wegstempeln :)

    Hallo Verena,

    das sind die schönsten Gallenröhrlinge, die ich je gesehen habe. Vielen Dank für das Foto. Ich war sehr optimistisch, dass das der perfekte Pilz ist. Aber leider sind sie geblitzt ==Gnolm6==Gnolm6==Gnolm6. Ich habe versucht, den großen Pilz zu isolieren und das Licht entsprechend zu korrigieren. Aber das wird leider nix. So schade!


    Hallo Claudia,


    diese liegen seit 2011 in meinem Ordner Tylopilus felleus, ob das mal gestimmt hat...

    Hallo Claus,

    wer in der Lage ist, Täublinge sicher zu bestimmen, legt doch die Gallenröhrlinge nicht in die falsche Schublade ==Gnolm13.

    Hab vielen Dank für die Bilder. Sie sind sehr aussagekräftig. Blöderweise ist die eierlegende Wollmilchsau, also der Pilz bei dem Aufnahmewinkel, Alter und Bildausschnitt stimmt nicht dabei. Aber durch deinen Beitrag wird der Thread zu einem schönen Gallenröhrlings-Vergleichsbeitrag.

    Liebe Claudia,


    das ist ein wunderschöner Nähmaschinenschrank! ==Gnolm8 Ich liebe alte Möbel und kann es nicht verstehen, wenn jemand z. B. einen schönen alten Schrank, der ja auch eine Lebensgeschichte "erzählt", entsorgt und sich dafür einen Pressplattenschrank von I... oder so reinstellt.

    Liebe Heide,

    das geht mir ganz genauso. Als wir nach der Wende saniert und renoviert haben, habe ich Stück für Stück "neue" alte Möbel angeschafft. Dabei habe ich mir viel Zeit gelassen. Einige Schätzchen mussten restauriert werden. Es ist ein schönes Gefühl, wenn es gelingt, einem Tisch oder Schränkchen ein neues Lebens geben. Bei mir wandert jedenfalls kein Stück mehr auf den Sperrmüll. Einmal habe ich tatsächlich ein Stück aus einer richtigen Lebensgeschichten hinter dem Spiegel einer kleinen Flurgarderobe entdeckt. Ich habe vor allem Möbel aus einer Zeit von vor mehr als 100 Jahren. Inzwischen kann ich mir auch Bauhaus ganz gut vorstellen. Die sind wirklich praktisch. Auf Bauhausregalen stehen Mikroskop und Pilzbücher. Wenn ich da mal ein hübsches Möbel entdecke, tausche ich es vielleicht gegen ein anderes altes Teil. Das wird dann aber garantiert nicht entsorgt sondern findet ein neues Zuhause.==Gnolm13

    Einfach toll, Claudia, super Anleitung, danke dafür. Unter dem Drachen kann man ja auch vieles anderes "verstecken", Mikroskop hab ich keins. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der Drache meinen Enkeln für das Kinderzimmer sehr gut gefallen würde. Nur muss sich noch was finden, was in seinen Bauch passt. :gkopfkratz::gcool:

    Hallo Heide, Freut mich, dass es dir gefällt. Für den Bauch kann ich mir so allerlei Gerätschaften vorstellen. Von altem Gummiball über Eimer bis Mörtelwanne. Je nach Wunschgröße des Hohlraums. 😂

    Hallo zusammen,

    edit: Nachtrag vorweggestellt - dankenswerterweise habt ihr mir Fotos vom Galli zukommen lassen. Das Ergebnis des Postkartenmotivs findet ihr weiter unten in Beitrag #17. Meine Frage ist jetzt, welche Art Motiv spricht euch am stärksten an bzw. welches haltet ihr für eine Karte, auf der die wichtigsten Regeln für Ratsuchende vermerkt sind, für zweckmäßig?


    für meinen Pilzverein habe ich die Gestaltung einer Karte für für Pilz-Ratsuchende übernommen. So eine Karte hat ja in der Regel zwei Seiten. Eine Seite Text, die andere Fotos und um letztere geht es. Ich habe überlegt, den Steinpilz und den Gallenröhrling gegenüberzustellen, weil es ähnliche Pilze und weil es Röhrlinge sind, bei denen Anfänger oft denken, sie könnten nichts falsch machen. Jetzt gibt es ein kleines Problem. Ich habe jede Menge gut geeigneter Steinpilzfotos aber kein gutes Foto vom Gallenröhrling. Offenbar ist liegt der in meiner Wertschätzung nicht ganz so weit vorn🤓.


    Jetzt meine Frage: Hat jemand von euch ein Foto, das die Merkmale des Gallenröhrlings gut aufzeigt und für diesen Zweck geeignet sein könnte. Das ist kein kommerzielles Projekt, soll heißen: Geld gibts nicht. Der einzige Lohn besteht also darin, dass es für eine gute Sache ist. Ist doch auch was!==Gnolm13


    Die Karte soll in etwa so aussehen. Nur eben mit Steinpilz und Gallenröhrling



    Das Foto sollte Hochkant-Format haben, bzw. ausreichend Umgebung um den Pilz herum, so dass man ein Hochkant-Foto draus machen kann. Am besten mit Gras oder Moos rings herum und es soll ein einzelner Pilz sein, bei dem etwas Hut, ein bisschen von den Röhren und vor allem das Stielnetz erkennbar ist. Scharf sollte das Build am Ende auch noch sein. Schwierig, schwierig, viele werden sich die Mühe nicht gemacht haben.


    Ich bin gespannt, ob ihr den Galli mehr wertschätzt als ich.

    Schicker FuhrNähpark Tuppie==Gnolm13. Meine alte Pfaff sah so aus wie deine russische Maschine und meine geerbte Einarm-Pfaff hatte ein paar Jahre weniger auf dem Buckel, war aber ebenfalls Top. Die ist immerhin in der Familie geblieben. Meine Veritas ist 40 Jahre und außer gelegentlich einem Tropfen Öl ist sie sehr genügsam. Sie reicht für meine Bedürfnisse meist aus. Ich nähe nicht mehr viel. Zu DDR-Zeiten war das noch ganz anders. Da stand sie selten still.

    Aaah, Claudia!

    Du hast es also wahr gemacht! Eine ganz schöne Arbeit das Ganze. Und das Ergebnis ist wirklich klasse geworden!

    ==Gnolm7, die Expertin erkennt den Aufwand. Drei Tage hat mich der Spaß gekostet, Tuppie. Ich bin am Ende aber ganz zufrieden.


    dann bestelle ich gleich mal zwei von den süßen Drachen, das Stereomikroskop will auch eines, ==Pilz27

    Lieber Habichts-Peter, es freut mich, dass dir das Mikro-Drachenmonster gefällt. Und du hast ja sofort messerscharf erkannt, dass es auf den Leib geschneidert ist. Mit Maßen allein wäre es nicht herstellbar, jedenfalls nicht von mir. Aber wenn du der Anleitung folgst und deine beiden Mädels dir helfen, bekommst du das auch hin.

    Sieht auf den ersten Blick sehr kompliziert aus, aber ich glaube, wenn man sich erstmal dran macht, kriegt man sicher Ideen, welcher Stoff wo hin muss... Und so Nahttrenner sind ja gute Freunde :D

    Kompliziert ist es überhaupt nicht, wenn du weißt, was du willst und alle sieben Sachen beisammen hast. Einfach anfangen und Schritt für Schritt arbeiten. Den Trenner hab ich kaum benötigt. Da der Stoff nicht ausfranst, kannst du einfach daneben eine neue Naht setzen und schneidest die erste weg, außer du hättest zu knapp genäht.==Gnolm4. Wichtig ist, glaub ich nur, sich die Zeit zu nehmen, die es braucht.


    ;(;(;( Das kann ich nie und nimmer nachnähen!
    ... und schließe mich Peters Nachfrage an ! Zu all meinen Chips und Visa hab ich auch, geb ich noch ne Tüte Totentrompeten, ein Glas getrocknete Steinpilze und 4 selbstgeräucherte Schinken dazu !

    Das klingt alles sehr verlockend, Sandra. Aber weder für Geld noch für Naturalien, nicht einmal für Speisemorcheln würde ich noch einmal 3 Tage dafür opfern. In meinem Alter muss man haushalten mit der Zeit. Ich muss ja noch viele, viele andere Sachen ausprobieren und die Uhr läuft==Gnolm13.

    Ich bin sicher, du schaffst das auch. Du musst es nur wirklich wollen.

    Hallo Claudia!

    Ich hätte gerne ein Foto von Deinem Nähmaschinenmonster von Veritas. Die alten Arbeitstiere sind doch super!

    Hallo Tuppie, du vermutest sicher so ein ledertaugliches Monster. So eine alte Fußbetriebs-Maschine ist das nicht. Eigentlich eine stinknormale Nähmaschine mit ein paar Stick-Funktionen. Das Besondere ist, dass ich irgendwann einen alten Nähmaschinenschrank aus Eichenholz von 1917 ergattert habe. Die Maschine lässt sich mittels einer (für mich faszinierenden Technik) per Knopfdruck darin versenken. Schneller und einfacher kann man keine Maschine auf- und abbauen. Da war eine Pfaff mit Fußbetrieb und Schwungrad drin, die hab ich ausgebaut und die Veritas passt auf den Millimeter genau in den vorgesehenen Ausschnitt. Deshalb habe ich mich von der besseren Nähmaschine getrennt.


    Neben der rechten Tür ist der Knopf für die seit über 100 Jahren funktionierenden Hydraulik. Ich muss mir nur mal ein paar passende Schrauben besorgen für die Ausklappplatte.



    Tolles Video, Sarah! Dat is ja ne fiese Wurm! Der frisst ja alles, ob klein oder groß, sogar giftige Fische. Der ist wohl aber schon deutlich größer als ein Regenwurm und überdies bewaffnet. Nein, da möchte ich kein Fisch sein. Das sind aber keine Mittelmeer-arten, oder sind die schon eingewandert. Ich kenne die eher aus dem Roten Meer.

    Hallo Bastelfreaks,

    diese Bastelei fällt in die Kategorie "Dinge, die die Welt nicht braucht". Aber ich brauchte unbedingt eine Veränderung meiner Mikroskopabdeckung. Das steht immer neben meinem Schreibtisch und die blaue Schutzhülle war ein Fremdkörper.

    So sah das aus:


    Die Idee da einen Drachen drumherum zu bauen, hatte ich schon länger. Ich hatte mir zu diesem Zweck je einen halben Meter "Polar Antipilling Fleck Stoffe 200g" zu je 2,49 € bei diesem großen Versandhandel bestellt. Der Stoff ist sehr leicht und dünn, lässt sich also sehr gut verarbeiten, auch wenn man mehrere Schichten übereinander näht. Allerdings benötigt er eine stabile Unterkonstruktion, eben weil er so dünn ist. Hierfür musste eine alte Jacke aus einer sehr festen und ungemütlichen Kunstfaser herhalten. Ich habe mir auch zwei Drachenaugen besorgt, die sind aber kein Muss. Die Augen kann man auch nähen. Die Glasaugen haben eher weitere Komplikationen nach sich gezogen. Und ein wenig Verpackungsmaterial zum Polstern und für die Form von Schnauze und Kopf braucht man auch.

    Eigentlich ist nur der Stoff zu beschaffen, weil er sich einfacher verarbeitet, als die alten Schubladenhüter, die es optisch mit Sicherheit auch tun würden. Alles Andere gibts in jedem wohlsortierten Hobbyhaushalt. 2 große Knöpfe, falls man sich für Drachenaugen aus Glas entscheidet, Nähgarn, Nähnadel, Stecknadeln, 4 Deckel von 1l-Joghurteimern und Verpackungsschaumstoff, dünn und weich wie geschäumte Folie und einmal ca. 1,5 bis 2cm dick flexibel und stabil. Sicher sind auch andere Materialien wie Styropor und Knallplätzchenfolie verwendbar.

    Ich habe diese Verpackungsmaterialien verwendet:


    Zunächst wird aus der Jacke die Unterkonstruktion gebaut. Dabei ist der Kragen die Basis für den oberen Teil, an dem die Okulare befestigt sind. Wichtig ist, dass die Originalabdeckung während der Bastelei und natürlich auch danach auf dem Mikroskop verbleibt, damit die Objektive, Spiegel etc. nicht einstauben.


    Die Okulare dürfen nicht am Stoff klemmen, damit sich die Drachen-Hülle leicht entfernen lässt. Deshalb muss man sich einen ausreichend großen Hohlraum im Drachenkopf schaffen. Ich habe hierfür die Ränder von vier Joghurt-Deckeln benutzt. Vier Stück, weil sie erst im Viererverband einen hinreichend stabilen Ring ergaben, der sich nicht mehr zusammendrücken und verbieten ließ. (Ein passender stabiler Plastikring oder Zaundraht tut es auch, hatte ich aber nicht).

    Der Stoff um den Halsausschnitt muss sehr eng um den Ring anliegen und an mindestens vier, besser 6 oder 8 Stellen festgenäht werden, sodass der Ring nicht mehr verrutschen kann.


    Dann habe ich mir eine Form für die Schnauze und den Kopf überlegt. Ich habe mich an der Kopfform des fünfköpfigen kleinen Drachen orientiert. Dazu habe ich aus zwei der festeren Schaumstoffplatten die Formen für die Schnauze ausgeschnitten. Diese Platten werden unter den Plastikring geschoben und an dem Ring angenäht. Dann habe ich sie auf die gewünschte Schnauzenlänge gekürzt, vorn abgerundet und zusammengedrückt.


    Der Drachen liegt bei diesem Bild auf dem Bauch. Die untere also bauchseitige Schaumstoffplatte sollte bis an den Objekttisch herangeführt werden, um der Konstruktion Stabilität zu verleihen.


    Im Anschluss wurde entsprechend der Schnauzenform Stoff zurechtgeschnitten und mit Stecknadeln entsprechend der Form abgesteckt, dann genäht, und über die Schaumstoff-Schnauze geschoben und festgenäht. Den Kopf habe ich aus zwei dreiviertelkreisen aus Stoff genäht, mit einem Dreiviertelring aus einer Schaumstoffplatte und der dünnen Folie ausgestopft. Dann habe ich den Kopf festgenäht.


    Jetzt gibt es einen stabilen Untergrund auf dem der eigentliche Drache aufgebaut werden kann.


    Stück für Stück werden die Stoffteile geheftet und zurechtgeschnitten.


    Der Kopf wird erst bis ganz am Schluss festgenäht, sodass der Drachenkörper immer wieder von der Unterlage genommen und bearbeitet werden kann. Zunächst werden die Rückenzacken aus dreifach gefaltetem Stoff genäht und so ausgeschnitten, dass sie an einer Seite zusammenhängen - das empfiehlt sich auch für die Kopfzacken. Dann wird der Drachenmantel mit den Zacken zusammengenäht. Über die Schnauze kommt ein orange Überzug.


    Dann bekommt der Drachenrumpf Arme, die Beine werden nur aufgenäht um das Volumen nicht überzustrapazieren. Für die Unterlippe habe ich einen Halbmond aus einer dicken Schaumstoffplatte geschnitten und eingenäht.




    Leider fielen bei der ersten Variante die Augen ständig heraus. Auch die Oberlippe fehlte noch, die Ohren und ein paar Verzierungen. Nachdem ich die fehlenden Teile genäht und befestigt hatte, habe ich ein paar Augenvarianten ausprobiert:




    Ich habe mich für die ovale Variante entschieden. Die Glasaugen werden auf sehr großen Knöpfen, die ich zuvor festgenäht hatte, aufgeklebt. Das hält jetzt sehr gut. Eine gespaltene Zunge braucht ein Drachen auch noch. Das waren die letzten Stofffitzelchen. Ich habe gar nichts übrig gehabt. Die Drachenmama bekam die fünfköpfige Drachenhandpuppe in den Arm, die ich zuvor mit Streifen der Schaumstoffplatte stabilisiert hatte.


    Erst jetzt wurde der Kopf festgenäht und der Drachen mit dem stabilen Unterstoff vernäht. Ich hab dann noch die Variante mit spitzen Zähnen ausprobiert.

    Mich aber dagegen entschieden. Die Enkel sind ja gelegentlich zu Besuch.


    Jetzt bin ich mit dem Schreibtisch-Ambiente ganz zufrieden.

    Viel Spaß beim Nachbauen. ==11

    Woooooow! Die ist ja super geworden!

    Danke, liebe Tuppie==Gnolm13.



    Aber ist das doch nicht grobmotorisch!

    Ach Grüni, doch doch. Da merkt man nicht, dass die Nähte nicht gleichmäßig sind und alles ein bisschen improvisiert ist. Ich habe vor ein paar Jahren eine geerbte Einarmnähmaschine weggegeben und nähe weiter mit meinem alten DDR-Monster von Veritas. Die hat auch ihre Vorteile, aber leider nicht die Freiarm-Funktion und so hast du immer die Stoffballen an der Seite zusammengeknüllt.


    Claudia, das ist eine Mikroskopabdeckung??? AUCH WIIIILL!!!! :D :D Wie großartig ist das denn!!

    Danke Sarah! Drei Tage basteln hat mich das Teil gekostet. Mit einer Anleitung wäre es schneller gegangen. Du hast uns ja so eine schöne Buchbindeanleitung zukommen lassen, da revanchiere ich mich gern mit einer Bastelanleitung für einen Mikrodskop-Drachen. Inzwischen denke ich, dass ich auch eine Pilzabdeckung hätte basteln können, aber jetzt ist die Luft raus.