Beiträge von Wutzi

    Ich verstehe es auch nicht. Wenn ich so überlege, bin ich nicht mehr wirklich sicher, ob ich am Pilz gerochen habe. Im Moment habe ich mehrere extrem unschöne Dinge im Kopf, zu entscheiden, zu akzeptieren.

    Anfängerfehler==Gnolm7. Manchmal passiert mit das auch. Dabei hast du dabei oft einen Aha-Effekt. Wenn du das Riechen am Pilz zur Gewohnheit machst, ist das oft sehr nützlich. Den hier hättest Du garantiert erschnuppert.


    (Andererseits haben meine Großeltern noch fleißig immer mit mir Ziegenlippen gesammelt - und die fand ich wiederum stets eher ... naja... bestenfalls Mischpilzwürdig)

    Solo finde ich die meisten Röhrlinge zu schlabberig. Aber im Mischpilzgericht mit so 7-10 Arten sind sie nicht schlecht, wenn man ein madenfreie Exemplar erwischt. Aber Blätterpilze sollten schon auch dabei sein.

    Na wenn in eurer Küche gekauftenPfiffis und Champis zubereitet werden, könnt ihr auch Mischpilze zubereite. In diesem Thread waren schon drei essbare Arten dabei. So oft wie du hier postest, kennst du weit mehr Arten. Wo du für den Anfang einen PSV findest, weißt du auch. Also, traut euch! Die Pilze aus dem Wald sind einfach besser.

    Moin Wutzi,

    Danke für die Ergänzung deines Berichtes! Ich hab vor ein paar Monaten mal gegoogelt und man findet nur so wenig Berichte, wie die Prüfung ablief. Ich glaube, wenn ich ein paar mehr gelesen hätte, hätte ich mich evtl nicht so sehr gestresst.

    Ich war nämlich ein absolutes Nervenbündel, Matsutake oder ogni volta oder Nosozia können das bestätigen. Wir hatten euch alle ziemloch Schiss und haben uns echt verrückt gemacht. Rückblickend gesehen war es aber etwas unnötig... Es ist kein Kinderspiel, aber es ist auch kein Ding der Unmöglichkeit..

    Genau so ist es. Wenn du dich gut vorbereitet hast, kannst du das gut schaffen. Leider war mir das vorher nicht so richtig klar. Allerdings ist die Prüfung auch kein Hüftschuss. Da blauäugig reinzugehen, ohne vorher wenigstens einmal gelesen zu haben, welche Fragen gestellt werden könnten und zu prüfen, ob man die Antworten weiß, ist nicht unbedingt schlau. Im F2-Kurs vorher erklärt Andreas ja gut, wie so eine Prüfung abläuft. Aber wie es wirklich funktioniert, weißt du erst hinterher.

    Moin Adlershofer, ja, es ist schwer zu verstehen, dass das alles Maronen sind, trotz des unterschiedlichen Aussehens und dass andere Arten immer weiter aufgesplittert werden, obwohl sie einander viel ähnlicher sind.

    Ein Hinweis noch. Alte Pilze, werden durch das Trocknen nicht wieder jung. Wenn sie als Frischpilz schon gammelig sind, sind sie das auch als Trockenpilze- nur eben gedörrt.

    Gnihihi, der Vogel war ja auch wirklich easy==Gnolm13. Aber für den Aktuellen bin ich schon wieder zu unbedarft. Da weide ich mich lieber an euren Qualen==Gnolm7

    Hallo Pikaf, da könnte ich jetzt einen Roman schreiben. In zwei Kellerräumen, die direkt in den Felsen hineinragen, konnte keine Sperre eingebaut werden. Dort wo es ging, wurden Sperren eingebaut. Felsenseitig nicht, da ist der Keller feucht, an diesen Wänden haben wir keinen Putz an den anderen Kellerwänden nur Rotputz. Mit Kunststoffregalen auf Abstand ist der eine Keller normal nutzbar, im anderen ist die Heizung, die anderen Kelleräume sind gefliest. Die Etage darüber ist normal bewohnbar mit Holzfußböden etc. Du solltest dort wo kalte und feuchte Ecken sind, kein Holz verbauen. Fliesen auf Fußbodenheizung ist doch perfekt.

    Mykorhizza ist ein spannendes Thema. Wenn du magst, lies mal hier:


    Mykorrhiza – eine faszinierende Lebensgemeinschaft im Wald - waldwissen.net

    Hallo Raphael,

    nach deinen aufmunternden Worten und vor allen den zweckdienlichen Hinweisen guck ich mir die Pilze morgen noch mal an bzw. beschnuppere sie und nehme einen mit fürs Mikroskop.


    Es war kalt und nass bei meinem Spaziergang über die Wiesen, da riecht man kaum etwas. Vielleicht ist es ja gar kein Trichterling. Schon das wäre doch sehr lohnend==Gnolm7.

    Hallo Andrea, Knollenblätterpilze scheiden schon deshalb aus, weil sie Mykorhizza-Pilze sind und Baumpartner brauchen. Den wirst du ja nicht mit im Topf haben==Gnolm5.

    Aber auch wenn da richtige Giftpilze bei den Kartoffeln wachsen, kannst du letztere ganz entspannt essen. Das Pilzgift geht nicht auf die Kartoffeln über.

    Moin, ich schneide mir von „meiner“ Glucke immer ein Stück ab und lasse sie dann weiter wachsen. So hat man 2 bis drei Mal eine Mahlzeit. Übrigens hat sie immer bräunliche Ränder, wenn sie jung ist. Zuerst hielt ich das schon für Alterserscheinungen, sind aber definitiv keine. Inzwischen ist sie gleichmäßig dunkelocker gefärbt mit ein paar Gammelstellen. Definitiv nichts mehr für die Pfanne.

    Hallo Axel, danke für den Hinweis. Ich hab ein bisschen gegoogelt, da sind Mikroaufnahmen dabei, bei denen die Vergrößerung falsch eingestellt ist. Trotzdem sollten sehr überdurchschnittlich lange Hyphen vorhanden sein . So richtig glücklich bin ich mit meinen Mikrobildern gerade nicht. Gut erkennbar sind nur die Sporen und Basidien. Ich muss mir wohl am Sonntag einen frischen Pilz holen.

    Liebe Claudia!

    Ja, ja, tolle Pilze, ja, ja, keine Entoloma ==18… (sorry) Aber hier ist nur einer der Star, und zwar der Salamander! Das Ist so ein supertolles Foto! ==Pilz24==konfettiDer ist uuunglaublich niedlich!

    Hallo Tuppie, danke fürs Mitkommen. Ja, der Salamander ist klasse. Der kommt aufs Bild!

    Oh, deinen Seelenfrieden wollte ich dir nicht nehmen Jörg. Sieh‘s mal so: auf diese Weise kannst du wenigstens virtuell paar Pilze gucken.

    Ich seh beim Ellerling kein schwarz. Hmm. Was machen wir da nur==Gnolm5

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich drei "meiner" Saftlingswiesen einer Inspektion unterzogen. Schließlich werde ich in der kommenden Woche einen Wiesenpilzkurs in der Nähe besuchen und da will frau schließlich wissen, was sie erwartet.


    Die gute Nachricht: Der Nachtfrost letztes Wochenende hat nicht geschadet.

    Die weniger gute: die Pilze auf der beweideten Fläche sind ziemlich hinüber, ohne dass sich neue zeigen. Eine Nachricht wird auch besonders die Tuppie betrüben. Es gibt keine Enolomas mehr==Gnolm2. Da hat der Kursleiter Felix Hampe nächste Woche ja mal richtig Glück==Gnolm7.


    Mein Spaziergang im Nieselregen wurde vom wohl anmutigsten Feuersalamander der Nordhalbkugel eingeleitet.

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    2 Und noch eine interessante Nachricht am Rande. Die Nebelkappen waren ja eigentlich schon im September durch. Sie haben gerade ihre Renaissance. Ob daran generell etwas zum Pilzwachstum abzuleiten ist, weiß ich allerdings nicht.


    3 Das ist der Rand der ersten beweideten Saftlingswiese und dem, was vom Wald noch übrig ist.


    4 Am Rand bei Fichten ein besonders dicker Düsterer Röhrling, den ich für zeigenswert halte.


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    6 Völlig ausgeblasst ein ehemals Granatroter Saftling - Hygrocybe punicea


    7 Reste von Zähen Saftlingen - Hygrocybe laeta neben tierischen Hinterlassenschaften. Und das war es schon auf der Weide. Dort waren letztes Jahr deutlich mehr Pilze, auch seltene Arten zu finden. Allerdings waren die Kühe auch nur weinige Wochen dort, da infolge der Dürre kein Gras wuchs.


    8 Jetzt kommt ein kleines Wiesendreieck nur wenige Quadratmeter klein mit unglaublich vielen Pilzen. Ich muss mich sehr vorsehen, keine zu zertreten, wenn ich Fotos mache. Es ist nur das kleine frischgrüne Dreieck vorn. Diese Wiese wird einmal im Jahr gemäht. Der PSH (Hund)

    hat hier Wiesenverbot.


    9 Helmling - Mycena flavoalba


    10 viele, viele bunte Pilze - jung und alt


    11 Der ist unbestimmt geblieben. Eventuell könnte er zu H. subpapillata gehöre. Dazu habe ich gerade hier eine Bestimmungsanfrage gestellt.


    12 ebenso


    13 Granatrote Saftlinge - Hygrocybe punicea


    14 Deutlich kleiner und andereFarbtöne: Kirschrote Saftlinge - Hygrocybe coccinea


    15 Vermutlich Hygrocybe subpapillata - Breitblättriger Saftling (s.o.)


    16 Aus der Gruppe Hygrocybe conica - Schwärzender Saftling


    17 Kirschrote Saftlinge neben alten Wiesenellerlingen - Cupophyllum pratense


    18 Frische Wiesenellerlinge - Cupophyllum pratense


    Die Jungfernellerlinge und Rötenden Saftlinge waren nicht mehr vorzeigbar aber vorhanden. Ich erspare euch den Anblick. Ebenso mit Rücksicht auf Tuppie, die Mehlrötlingsmumie.


    19 Intermezzo auf dem Weg zu Wiese 3. Vor einem Wohnhaus wachsen ebenfalls. regelmäßig Rötlinge, Saftlinge und Erdzungen. Aber gestern ließen sich nur die Schwarzen Erdzungen -Geoglossum umbratile blicken.


    20 Auf Wiese 3 mitten im Ort waren dann eigentlich auch fast alle Pilze weg. Dabei gab es auf ca. 500 Quadratmetern noch vor kurzem mindestens 8 Arten Entoloma, viele Saftlingsarten, unter anderem so schicke wie Hygrocybe aurantiosplendens und anderes Kleinpilzzeug. Hier ist ein Sommerbild von dem Standort:


    21 Aber es gab ganz frisch eine schöne Kollektion namenloser Trichterlinge. Ich glaube, Raphael ist ein Fan dieser Gattung. Also Clavaria, was hältst du von diesen allerliebsten Pilzen mit den deutlich wahrnehmbaren Merkmalen Lamellen - Hut - Stiel und weiß ( Ansonsten: geruchlos, geschmacklos, ratlos)==Gnolm20?


    22 Falls das eine Wiesenkoralle werden sollte, ist das die erste, die ich in diesem Jahr gefunden habe. Mit Keulen und Korallen ist nicht viel los. Karl W hatte ja versprochen, dass es nächste Woche welche geben wird. Schaun wir mal.


    23 überstrahlte Jungfernellerlinge - Cupophyllus virgineus


    24 Ein Wiesenellerling s.o.


    25 Und guck an: Frischpilze! Viele Saftlingsbabys sind am Start. Das sieht gut aus.



    Danke für's Mitkommen!

    Hallo zusammen,

    ein neuer Saftling auf meinen Wiesen sucht einen Namen. Ich haben ihn geschlüsselt und lande makroskopisch bei Ludwig und Boertmann bei Hygrocybe subpapillata. Bei Ludwig fand ich dann noch den Hinweis, dass H. papillata der einzige mit einer so deutlichen Papille ist. Mögliche Verwechslungspartner kommen entweder im Hochgebirge bzw. hoch im Norden vor, oder sind deutlich schleimig, oder aber völlig gelb, passen also alle nicht. Die Freude, dass sich der Pilz so einfach benennen lässt, währte trotzdem nur kurz.

    Die Länge der Basidien passt nicht so recht. Meist sind 4 aber manchmal sind auch weniger als 4 Sterigmien vorhanden. Die Länge der Basidien beträgt allerdings schon ohne Sterigmien über 50 µ, sollte aber nur 30 - 40, auf jeden Fall weniger als 50 µ betragen. Ansonsten passen Sporenform, etc. gut. Eine Spore mit Öltropfen, ist deutlich länger ist als die angegebenen 10µ maximal. Vielleicht ist das eine Fremdspore? Die anderen Sporen liegen im Rahmen.

    Wie ist eure Meinung zu diesem Pilz.


    2- max. 3 cm Hutdurchmesser

    zarter und brüchiger als beispielsweise H. coccinea

    deutlich abgesetzte Papille in der Hutmitte

    geruch und geschmacklos

    Huthaut wachsartig bis leicht klebrig, aber nicht schleimig.

    Junge FRk rot, später orange nach gelb

    radialstreifig vom Hutrand her

    Stiel trocken, glatt

    Lamellen hell später über gelb nach orange, breit, mit Zahn angewachsen

    saure Magerwiese

    400 m. ü. NN


    Danke fürs Nachdenken!