Beiträge von Wutzi

    Hallo @beli, wenn es um eine Pilzvergiftung geht, muss ich natürlich versuchen, den Pilz zu bestimmen. Das ist völlig klar.

    Hier liegen die Dinge anders.

    Joe hatte mehrere Bestimmungsanfrage zu überständigen Pilzen gestellt, weil er Pilze kennenlernen will. Aber kein Anfänger kann auf der Basis von Pilzmumien lernen, einen Pilz zu bestimmen, den er vermutlich irgendwann essen will, wenn es sich um einen Speisepilz handelt. Daher habe ich so geantwortet.

    Hallo Zusammen,

    es ist wohl keine einfache Gruppe, mir hat der Onlinevortrag von Karl Wehr dazu gut gefallen so das man manches schon makroskopisch ansprechen kann.

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    viele Grüsse

    Matthias


    Danke Matthias, dass du den noch mal verlinkt hast. Der Vortrag ist wirklich genial, weil Karl die wesentlichen Merkmale zusammengefasst hat und mehrere Pilzfotos von jeder Art zeigt.

    :gmotz:nicht zu fassen! Corne! Du mit deinen Angeberpilzen.

    Du weißt schon, dass es grenzwertig ist, die hier so massenhaft vorzuführen. Wer will schon so viele Neidpilze aus dem Westerzgebirge auf einmal sehen, während der Frost hier am Kältepol die schönen Wiesenpilze gekillt hat. :gmotz:



    :gpfeiffen: aber ich habe da eine gute Idee. Es gibt in Lehesten ein Zimmer mit Plumpsko. Ich war unschlüssig, ob und mit wem ich das belegen soll. g:D

    Moin Joe,

    falls du die Idee hast Schmetterlingstrameten zu trocknen, bedenke, dass sie fast zwangsläufig in kurzer Zeit von Maden zerfressen werden, wenn du sie nicht nach dem Trocknen einfrierst. Vorher am besten vakuumieren.

    - etwas ist "Standart" (Standard)

    - Speißepilze

    - positiev, relatiev


    Menschen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist und Menschen mit LRS sind natürlich von der Rechtschreib-Meckerei ausgenommen!

    ==Gnolm7 sehr schön Grüni! Das ist doch keine Meckerei! Das sind wohlmeinende Hinweise für Menschen, die mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß stehen.


    Ich versuch's mal mit einer Eselsbrücke:


    Speise ist keine Speiße, sondern genau das Gegenteil von Sch..ße!

    Und daher niemals mit Eszett, ansonsten wär das Wort nicht nett.



    Zu positiev, negatiev, relatiev fällt mir keine Eselsbrücke ein. Vielleicht ist das ja mal eine lohnende Aufgabe für den Poetry-Wettbewerb, sozusagen als Dienstleistung für den guten Stil im Forum.

    nochn Pilz vielleicht könnt ihr helfen und im nächsten Wettbewerb etwas um diese Worte herum dichten?


    (Meine Autokorrektur sträubt sich übrigens gegen Rechtschreibfehler, ich muss ständig die falsche Rechtschreibung wieder einbauen)

    Das sind leider alles nur Basidien und Basidiolen.

    Eben, Stefan. So ist das leider. Mehr habe ich trotze verschiedener Versuche nicht erkennen können. Im ersten Bild mit dem kleineren Maßstab erkennst du ein bisschen was vom Innenleben des Pilzes. Da bin ich aber nicht sicher, ob es das Trama ist oder Zystiden sind.


    Aber wenn tatsächlich keine Zystiden da sind und angesichts der restlichen Merkmale: alte Müllkippe, dicke Nadelstreu, hängender Ring, Sporengröße, Geruch kommt doch eigentlich Agaricus cappellianus in die engere Wahl. Der Farbton der Verfärbung würde auch passen. Was denkt ihr?

    Vielleicht noch ein Nachtrag. Ich war mir bei Stockschwämmchen lange nur zu 99,9 % sicher. Deshalb habe ich sie erst vor vier Jahren zum ersten Mal gegessen, als ich mir zu 100 % sicher war. Die Doppelgänger, also Gifthäublinge enthalten dasselbe Gift wie der Grüne Knollenblätterpilz. Deshalb erlebst du gerade bei diesem Pilz einen Shitstorm, wie du ihn vermutlich nicht erwartet hast.


    Es gibt übrigens diverse Fälle von Vergiftungen, bei denen die Nachbarn gute Ratschläge zum Verzehr gegeben haben. Im vorletzten Jahr hatte eine selbst ernannte Pilzkundige der Nachbarin Pantherpilze als Perlpilze bestätigt. Die Frau lag anschließend im Koma und musste beatmet werden. Sie ist wieder genesen, aber wenn es zum Prozess kommt, ist die Nachbarin wegen fahrlässiger Körperverletzung dran. Amanitinvergiftungen haben oft keinen so glimpflichen Ausgang, da sind immer Nierenschäden zu befürchten. Wenn es zum Nierenversagen kommt, ist das irreversibel.

    Ich empfehle allen, insbesondere wenn sie nicht zu 100 % sicher sind, Zurückhaltung bei der Beurteilung von Pilzfunden, vor allem, wenn sie die diese nicht selbst verzehrt wollen.

    Wow! Da ist ja eine Menge zusammengekommen ! Wie viele Arten hatte Ihr?

    Moin hilmi, 180 Arten haben wir ausgelegt.

    Hi,

    Ist das ein echter Amanita verna? Passt ja jetzt nicht direkt in die Jahreszeit

    Viele Grüße

    Hallo Schrumz, keine Ahnung ob es tatsächlich A. verna ist. Den hat jemand gefunden, der sie kennt. Überprüfen kann ich das nicht.


    Liebe Wutzi,


    das ist sicher kein echter menschlicher Schädel, den die da beim grünen Knollli aufgestellt habt. Oder etwa doch?

    Nee Oootfuß, die Totenruhe stören wir nicht mit unseren Pilzausstellungen. Den Plastikschädel hat jemand aus einem Halloween-horror-shop organisiert. So wird der Pilz auch für weniger Pilzinteressierte zum Hingucker und mensch kommt ins Gespräch.

    Wie erkennbar nicht dasselbe Tier, beide allenfalls verwandt oder verschwägert.

    Mach doch mit Nagellack einen Erkennungspunkt auf jeden, dann wisssen wir es sicher 8o

    Du Tierquälerin! Musst halt die Flecken vergleichen. Eben auf dem Rückweg der Gassirunde begrüßte mich dieser hier. Kannst ja mal kontrollieren, ob das Nummer 1 oder 2 ist, oder eine Nummer drei.



    edit: sieht aus wie Nummer 2

    Hallo zusammen,

    die meisten Pilzbegeisterten werden den Termin kennen. Ich will trotzdem noch einmal darauf aufmerksam machen, dass am Wochenende vom 11.-12.10 die diesjährige Landespilzausstellung in der Festhalle in Ilmenau stattfindet.

    Fotos vom nächsten Wochenende gibts naturgemäß noch nicht. Die stelle ich anschließend ein.


    Von der gestrigen Ausstellung der Pilzgruppe Saalfeld in Schwarza gibts aber ein paar Fotos, damit ihr seht, dass das Pilzaufkommen gerade ganz erfreulich ist und ein Besuch in Ilmenau lohnt.




    Hallo zusammen,

    mir ist klar, dass die Chancen gegen Null gehen. Ich probiere es trotzdem mit diesem sehr großen und sehr schlecht riechenden Exemplar aus der Gattung der Champignons, den gestern jemand von unserer Pilzgruppe auf den Ausstellungstisch einer Pilzausstellung gelegt hatte. Ein bisschen erinnert er an den Großen Waldchampignon aber der riecht nicht so grausig und verfärbt auch anders. Vielleicht ist der ja auch nur alt.


    Geruch: unangenehm chemisch, schwer zu definieren

    Reaktionen: Schäffer und KOH negativ


    Hut: dunkelschuppig, 9 cm Durchmesser

    Stiel: zylindrisch, voll 10 cm x 2,8, Ring von oben angewachsen, überfasert, keine verdickte Stielbasis.

    Fleisch: Im Anschnitt orange verfärbend

    Sporen: mit Öltropfen, bei ca. 5,5 - 7µ


    Fundort: Nadelstreu (Fichte) sehr locker, das Gebiet wurde vor ca.

    35-40 Jahren mit wenig Erde aufgefüllt und bepflanzt, vorher Müllkippe. Der Boden ist recht locker, irgendwo drunter ist auch Kalk bzw. vom Berg seitlich her.

    Leider sind die jungen Fichten nun fast alle tot und dadurch wächst viel Grünzeug. Der Champignon breitet den Hut schon unter der Erde halbrund auf, (nicht ganz flach) dadurch liegt auch immer eine Menge Nadelstreu drauf. Ich finde den seit 5-7 Jahren dort.

    A


    B


    C


    D



    1.


    2.


    3.


    4.


    5. Als Kontrastprogramm mal einer der Winzlinge der Gattung


    6.

    Moin zusammen,


    es ist nass. Die Haustiere lassen sich wieder blicken. Wie erkennbar nicht dasselbe Tier, beide allenfalls verwandt oder verschwägert.

    Nummer 1 wartete auf mich, als ich von unserer Pilzausstellung nach Hause kam. Stilsicher zwischen Lacktrichterlingen.


    Nummer 2 untersuchte spätabends den Beton hinterm Haus.

    Dann dürftest du bei nur einer erfolgreicher Suche im Jahr 630 kg sammeln, Wolfgang.

    Nee, die gibt es nicht, Boletaceae.

    So ähnlich sehen die anderen Landeswaldgesetze auch aus. Bei einer geringen Menge ist von 1-2 kg pro Person pro Tag auszugehen.