Beiträge von zuehli

    Da der größte Teil der Viernheimer Heide ja in Hessen liegt, kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen: >Lactarius quieticolor< kommt auch in Hessen vor.

    Mag sein, aber Fundmeldungen gibts dazu nicht...

    Der südwestliche Teil der Heide (vom Viernheimer Kreuz bis Lampertheim) gehört aber schon zu BaWü. Manchmal sind die Fundmeldungen aus der Heide auch nicht dem richtigen Bundesland zugeordnet, da habe ich schon manches auseinandergepflückt in dem Zonenrandgebiet...


    Beste Grüße

    Harald

    Rosskastanien wirst Du, wo ich wohne, im Umkreis von hundert Kilometern keine mehr finden. Man hat die von Kastanienminiermotte befallen Bäume gefällt. Wie geschrieben: Es gibt noch drei alte in ganz Rheinlandpfalz.

    Belege das bitte mal mit Fakten!

    Wer sammelt denn mit Kindern Rosskastanien?

    Hm, alle möglichen Leute. Das ist doch mit eine der Lieblingsbeschäftigungen von Kindern.

    Davon abgesehen wachsen Rosskastanien doch überall. Kaum eine Parkfläche, wo es keine gibt.


    Grüße Harald

    Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass Castanea sativa in Deutschland so gut wie nicht vorkommt

    Ja Leute, auch hier muss ich mich eines Besseren belehren lassen. Bei der gestrigen Waldbesichtigung mit dem örtlichen Förster lernte ich beispielsweise dass Castanea sativa durchaus mit einiger Hoffnung bei Neuanpflanzungen verwendet wird und bereits bestehende Bestände einen robusten Habitus vorweisen. Etwas euphorisch formuliert, könnte die Esskastanie einer der Bäume der Zukunft werden.

    Die Esskastanie ist übrigens nicht mit der Rosskastanie verwandt, sie gehört zur Familie der Buchengewächse, während die Rosskastanie mit den Ahörnern zu den Seifenbaumgewächsen gehören. Dies erklärt u.A. warum (Ross)Kastanie und Ahorn keine Mykorrhiza mit Großpilzen eingehen, die mögen keine Seife...:)


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Harald,

    Der Hut lässt mich auch an L. carpini denken.

    da haben wir aber auch wieder das Problem mit der Fleischverfärbung. Keine Verfärbung = kein Hainbuchenraufuß.


    VG Jörg

    Asche auf mein Haupt, das hatte ich in der flüchtigen Betrachtung aus den Augen verloren. Das kommt davon, wenn man schneller schießt als sein Schatten...


    Grüße

    Harald

    Echte Kastanie (Castanea sativa) aber sehr wohl und denen traue ich das durchaus zu, dass der WuBi mit deinen eine Mykorrhiza eingeht; bei Rosskastanie sieht das natürlich vollkommen anders aus. Da müssen dann iwo noch andere Bäume gestanden haben. Welche Kastanie das nun ist, steht leider nicht oben.

    Ja klar, lieber Stefan. Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass Castanea sativa in Deutschland so gut wie nicht vorkommt.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Sharie,


    da muss aber noch was anderes als Kastanie gestanden sein, weil mit denen will keiner der Großpilze was zu tun haben.


    Im übrigen scheinen die WuBis heuer eine sehr gute Saison zu haben.


    Grüße

    Harald

    Hallo Maria,


    die "Querverbindungen" nennen sich im Fachjargon Anastomosen.

    Ich habe jetzt gerade keine Idee - da keine Literatur zur Hand - ob das bei der Art, bzw. bei Trichterlingen vorkommen kann. Ich habe allerdings bei meinen gibba-Funden auch noch nie drauf geachtet. Was meine Idee zu deinem Pilz jetzt auch ein wenig wacklig erscheinen lässt...


    Grüße

    Harald

    Wenn dann vielleicht ein Name gefunden wird, sollte man auch angeben, nach welcher Literatur bestimmt wurde. Bei den Weichritterlingen kommt man bei Konsultation verschiedener Bestimmungsliteratur durchaus schon mal zu verschiedenen Namen.

    Das Problem dieser Gattung ist nämlich, dass eine Monografie letzten Standes noch nicht auf dem Markt ist. Die Arbeitsgruppe um Vladimir Antonin arbeitet seit einigen Jahren an dieser überaus schwierigen Gattung, mit dem Ergebnis, dass bislang ein paar Artikel veröffentlicht wurden. Wann und ob da ein Gesamtwerk draus wird, bleibt abzuwarten.


    Beste Grüße

    Harald

    ich halte das auch ganz klar für einen Weichritterling. Auch der längsfaserige Stiel mit dem braun gefärbten Fleisch ist ganz typisch.

    D'accord. Der Stiel passt auch nicht für Pseudoclitocybe.

    Für grammopodia wäre mir der Hut aber ein wenig zu dunkel, und der Stiel zu lang. Aber die Weichritterlinge sind in der Bestimmung noch sehr geheimnisvoll.


    Beste Grüße

    Harald