Beiträge von zuehli

    Hallo Tom, an welchen denkst Du denn dabei? Mit den Farben käme doch höchstens der honoggelbe in Frage - den hatte ich mir angeschaut, aber eigentlich ist der mir zu mickrig und zu verstreut wachsend. Und sollte der nicht auch einen schuppigen Stiel haben? Na vielleicht, ich schau mir das vor Ort in den nächsten Tagen noch mal an.

    Hallo Bernd,


    da müsste man auch erwachsene Exemplare sehen. Für den Honiggelben halte ich das aber auch nicht, am ehesten gallica.


    Beste Grüße

    Harald

    Was denkt Ihr ueber diesen Pilz hier?

    Das ist der, der - zumindest in meinen Wäldern - gerade am häufigsten wächst. Der riecht schön cristatoid und ist der größte der Stachelschirmlinge...


    Grüße

    Harald

    Lieber Wastl,


    schau dir doch mal den Lamellenansatz an. Das ist doch mehr oder weniger ausgebuchtet, soll das auf einen Trichterling hindeuten? Trichterlinge haben gerade angeheftete bis herablaufende Lamellen.

    Bildervergleich bringt nicht immer unbedingt was, man muss auch den passenden Text dazu lesen, sonst kann man keine Pilze bestimmen.

    Im übrigen gebe ich Werner vollkommen recht, warum werden die Pilze in der Hand haltend fotografiert? Ich finde das als eine rechte Unsitte.


    Wohlgemeinte Grüße

    Harald

    Hallo Y2,


    ein bisschen wenig Information für eine sichere Bestimmung, zumal mal mit dem suboptimalen Bild.

    Zumindest der Baumpartner würde evtl. schon auf die Sprünge helfen.


    Schau bitte mal hier


    Grüße

    Harald

    Moin Schupfi,


    ich denke fast, dass die beiden Lepioten dieselbe Art sind. Schau mal ob pseudolilacea passt.


    Bei den Dachpilzen würde ich mich aus makroskopischer Sicht zu keiner Diagnose hinreißen lassen, da müsste man schon mal das scharfe Glas bemühen.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Flungi,


    das ist ein Pilzbaby, das in diesem Entwicklungsstadium so gut wie nicht zu bestimmen ist. Sicher weder Häubling noch Düngerling, vllt. eher ein Risspilz (?).


    Grüße

    Harald

    Hallo Schrumz,


    vor allen Dingen darf man Risspilze nicht so anfassen, weil man mit als erstes beurteilen muss, wie die Stielbereifung beschaffen ist. Auch die Stielbasis ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. Versuche mal mit einem Bestimmungsschlüssel an die Gattung dranzugehen, dann wirst Du merken worauf es ankommt.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo,


    der Parey war ein sehr beliebtes Pilzbuch, das mit dem Stand der 80er Jahre daherkommt. Mit Folgeauflagen wurden nur sehr geringe Neuerungen/Verbesserungen aufgenommen. Der Vorteil ist, dass es relativ viele Arten auf kleinem Platz vorhält und sich besonders dafür eignet, wenn man ein Buch auf die Pilzpirsch mitschleppen will. Meiner Meinung unerreicht ist bislang der enthaltene Bestimmungsschlüssel, der allein auf makroskopischen Merkmalen aufbaut und den ich nach wie vor bei meinen Kursen als Übungsschlüssel hernehme.

    Die mittlerweile aufgerufenen Preise sind m. E. indiskutabel, für 150 € sollte man sich das sicher nicht antun.

    Andres Gminder hat angekündigt, dass im nächsten Jahr ein ähnlich aufgebautes Werk im Kosmos-Verlag erscheinen soll.

    Ansonsten ist natürlich der schon erwähnte (mehrbändige) Kibby eine echte Alternative und zudem auf neuestem Stand, allerdings ohne Schlüssel.


    Beste Grüße

    Harald

    als Arbeitshypothese wurde schonmal Chlorophyllum molybdites genannt.

    Das war eine mutige Hypothese, die von mir en passant aufgestellt wurde. Da war wohl mehr der Wunsch Vater des Gedankens...

    Als Frank mir die Teile vorlegte, waren die Schuppen weitgehend verschwunden. Die Bilder hier legen natürlich die Diagnose auf rachodes nahe.

    Die eben durchgeführte mikroskopische Untersuchung schließt (natürlich) auch molybdites aus. Hätte mich auch sehr gewundert und wäre für Mittelhessen auch ein einigermaßen sensationeller Fund gewesen.


    Dafür gibts ein Bild von Chlorophyllum molybdites, den ich mal in Florida gefunden hatte:


    Beste Grüße

    Harald