Hallo Tim,
zunächst sei gesagt, dass ich die Filme nicht kenne. Aber davon abgesehen, dass jeder seine eigenen Methoden und Vorlieben hat, etwas zu lernen, halte ich reines Konsumieren nicht für die optimalste Lernmethode. Wie wärs denn, wenn Du dir mal was den den Filmen anguckst und für dich selbst beurteilst, welchen Lerneffekt DU davon hast?
Wie gesagt, ich weiß nicht, wie die Filme didaktisch konzipiert sind, aber ich würde mal das ungefähr so gleichsetzen, als wenn man einen Kurs besucht und von dem Pilzlehrer ein paar Dutzend Pilznamen an den Kopf geworfen kriegt, wovon man am Ende des Kurses dreiviertel wieder vergessen hat. Analog bringe ich gerne das Beispiel der Fahrschule. Wenn man diese absolviert hat, kann man noch lange nicht gut Auto fahren, das kommt erst durch die Übung und die angewandte Praxis. Ähnlich ist es mit den Pilzen. Filme gucken, Kurse besuchen und Fachbücher auswendig lernen ist zwar gut und schön und hat sicherlich einen gewissen Lerneffekt, aber zum "Profi" wird man i.d.R. erst dadurch, wenn man versucht sich selbst mit er Bestimmung eines Pilzes auseinanderzusetzen und sich die entsprechenden Merkmale anzueignen. Denn wenn man einen Pilz selbst bestimmt hat, kennt man den auch!
Also auch bei unserem Thema gilt der Wahlspruch: Die Weisheit fällt nicht vom Himmel und vor allen Dingen macht die Übung den Meister.
Beste Grüße
Harald
Nachtrag. Gerade sehe ich die stattliche Preislage dieser Lehrfilme. Da würde ich einem realen Kurs vielleicht doch eher den Vorzug geben...