Liebe Leute,
wegen Hobbyaufgabe will eine Bekannte ihre restliche Literatur abgeben.
Die Liste hängt an, bei Interesse sie bitte direkt kontaktieren.
Beste grüße
Harald
Liebe Leute,
wegen Hobbyaufgabe will eine Bekannte ihre restliche Literatur abgeben.
Die Liste hängt an, bei Interesse sie bitte direkt kontaktieren.
Beste grüße
Harald
Hallo Raphael,
die boletoiden Sporen mit dieser Größe lassen m.E. keinen anderen Schluss zu als angustispora.
Das ist ein sehr schöner Fund!
Beste Grüße
Harald
Kommt drauf an welcher Safranschirmling. Es gibt 3 verschiedene
Wobei zu präzisieren ist, dass es in Deutschland drei verschiedene gibt (wenn die Artauffassung so bleibt, wie sie gerade ist). Die Typusart der Gattung ist Chlorophyllum molybdites, eigentlich eine Art der Subtropen, die aber auch schon in Europa aufgetaucht ist und dementsprechend auch irgendwann mal in Deutschland zu erwarten ist.
Das ist schon ein giftiger Geselle. Hier habe ich mal einen in Florida fotografiert:
Beste Grüße
Harald
Pluteus depauperatus/semibulbosus
Servus Hias,
dass der aus der plautus-Gruppe kommen könnte, war in der Tat mein allererster Gedanke, allerdings habe ich mich von den keuligen HDS-Elementen irritieren lassen. Mit dietrichii bin ich auch nicht so ganz einig, weil mir die Sporen doch irgendwie zu rund sind. Wie ich schon anmerkte, müsste man da noch ein bisschen weiter mikroskopieren.
Ich bin mal gespannt, wann die Sequenzierer auf die Idee kommen, die kleineren Dachpilze mal auseinander zu pflücken, da stehen bestimmt noch einige Überraschungen ins Haus...
Beste Grüße
Harald
Hallo Carina,
das scheint wohl in der Sektion Eucelluloderma angesiedelt zu sein. Man sollte sich noch die Cheilos und Pleuros angucken, aber wenn die Sporen deutlich elliptisch daherkommen, würde ich aufgrund der aufgerissenen Huthaut mal in Richtung dietrichii weitergucken.
Beste Grüße
Harald
Die Hüte auf einen Objektträger aussporen lassen, Deckglas drauf und mit Öl mikroskopieren? Bräuchte man noch eine Färbung?
Hallo Jan,
prinzipiell funktioniert das so. Wenn man mit Öl mikroskopiert hat man i.d.R. ein 100er Objektiv. Mit dem 10er Okular gibt das eine 1000fache Vergrößerung, die man braucht um bspw. die Größe zu messen.
Färben muss man nicht zwangsläufig, aber Melzers Reagenz oder Kongorot wird schon mal öfters eingesetzt um gewisse weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Beste Grüße
Harald
Hallo Markus,
die Sporenpulverfarbe ist immer ein notwendiges Detail bei der Täublingsbestimmung, neben dem Geschmack und dem Baumpartner. Damit kann man u.U. auf makroskopischer Ebene schon ein Stück weit bei der Bestimmung kommen.
Mein erstes Bauchgefühl war hier auch vesca.
Beste Grüße
Harald
Und @ Harald, also ja, das Aussehen und Habitat passen. Nun musst du sie aber in obsoletum umtaufen
,
herzlich Ditte
vielleicht meint Harald auch die Pluralform von obsoletum. Obsoletumse klingt irgendwie komisch.
Nun, das machen die ollen Latriner ja so. Nichtsdestotrotz bin ich alter konservativer Sack immer noch bei der guten alten Gattung Inocybe. Das neumodische Zeugs kann ich mir alles nicht mehr merken. (Die Dickröhrlinge laufen bei mir auch noch alle unter Boletus).
So long
Harald
Hallo zusammen,
obsoleta ist auch eine Art die nicht "inocyb" riecht und daran auch schon festzumachen ist. So habe ich mir das zurechtgelegt, wobei ich - wie ich feststelle - eigentlich keine Ahnung von den Rissdingern habe....
Hier ist das, was ich seit vielen Jahren regelmäßig auf meinen Lieblingsfriedhöfen finde und obsoleta getauft habe:
Beste Grüße
Harald
Vielleicht guckt der Peter Specht ( Loona) mal hier rein...
wobei es sich hier auch um Neoboletus xanthopus handeln könnte. Was meint ihr dazu? Der Standort unter Eichen in einem sonnenüberfluteten Park und die eher geringe rote Beflockung am Stiel könnte auf den hinweisen.
Hm, ich wäre da durchaus nicht abgeneigt, bin jetzt aber auch nicht so der Röhrlings-Freak.
matthias0 bspw. kennt sich da besser aus.
Beste Grüße
Harald
Hallo Harald,
vielleicht ein kleines Stück vom Pilz einfrieren so das du es an frischen Material testen kannst,
viele Grüsse
Matthias
Das nützt mir aktuell nix....
Ja, die KOH-Reaktion in der HDS wird ja bei den beiden Arten auch unterschiedlich beschrieben. Ist nur die Frage, ob das bei Exsikkaten auch hinhaut. Bei den zwei Proben, die ich vorhin ausprobiert hatte, war mit KOH bei den braunen Stücken auch keine andere Reaktion als braun herausgekommen.
Grüße Harald
Prima, vielen Dank schonmal.
Da werde ich auch mal meine ganzen cf. badhamii-Exsikkate durchprobieren. Bin gespannt...
Grüße Harald
Hallo Zusammen,
hat schon mal irgendjemand Erfahrung mit Ammoniakdämpfen gemacht?
Grund der Anfarge ist, das mir ein Leucoagaricus zugetragen wurde, der sich noch nicht zwischen badhamii oder croceovelutinus entscheiden kann. Die mikroskopische Untersuchung brachte jetzt eigentlich mehr Unsicherheiten als Erkenntnisse zutage.
Die Farbreaktion mit Ammoniakdämpfen (NH3) ist ja für die beiden Arten unterschiedlich angegeben. Jetzt gibt aber mein Giftschrank leider kein NH3 her. Was also tun, die Meister-Proper-Flasche aufmachen und das Teil drüber halten? Wirkt das auch bei Exsikkaten? Hat das schonmal jemand ausprobiert?
Hier das Teil um das es geht.
Beste Grüße und frohe Pfingsten
Harald
Nr. 3+4 würde ich als den Buchenwasserfuß - Hydropus subalpinus bezeichnen
Da bin ich ganz dabei, das war auch meine erste Eingebung.
Von wo seid ihr denn gestartet? Am Parkplatz bei der großen Wiese gabs auch noch den hier sehr prominent:
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenHi,
verfärbt sich bei Druck sofort gelb
Könnte in Richtung Karbol-Egerling gehen. Kratz doch Mal an der Knolle und mach einen Längsschnitt.
Gruß
Jan
Nein, den würde ich ausschließen. So groß werden Karbol-Champis nicht und der gesamte Habitus passt nicht dafür. Auch verfärbt der sich bei Druck nicht sofort gelb. Der hier müsste schon einen Anis/Bittermandel-Geruch haben.
Das dürfte was aus der Ecke macrocarpus/crocodilinus sein.
Beste Grüße
Harald
Ja.
Dann empfiehlt sich vielleicht mal "der Horak", um sich die alle anzuschauen?
"Der Horak" ist 2005 erschienen und alleine mendax und xanthopus sind erst 2013/2014 beschrieben worden. Von daher gesehen ist da nix mit "alle anschauen".
Die Engel-Publikationen über die Röhrlinge sind auch schon uralt (Dickröhrlinge: 1983), so dass aktuell neben dem Kibby noch die FAN 7 in Frage käme.
Beste Grüße
Harald
Moin,
ich würde mal sagen, so sind die Pilze kaum bestimmbar.
Warum Handschuhe? Ist es noch so kalt?
Und der Primus ist wohl eher ein Prunus, also Vogelkirsche.
Grüße
Harald
Tja, wenn das mit den Champis so einfach wäre...
Frank, Du kannst gerne bei mir vorbei kommen und den Parra mal durchblättern. 😁
😉 Harald
Zur zweiten Frage daher meine Meinung: plus + minus bildet bei günstigen Voraussetzungen ein Mycel, auch vom selben Fruchtkörper.
Vater + Mutter spielt's bei Pilzen nicht
So kann man es in der Tat vereinfacht sagen. Dazu habe ich gestern Abend mal Prof. Kost befragt, der das dann in etwas komplizierter aber prinzipiell so beschrieb.
Grüße
Harald
Der Tintenfischpilz ist zwar weit gereist - aber ich vermute eher nicht ohne menschliche Hilfe
Ja klar, aber es wurde in der ursprünglichen Frage nicht nach der Art des Transportmittels gefragt...
Hallo King,
das kommt auch auf die Verbreitungsmethode an. Trüffeln bspw. lassen sich ja fressen um dann durch die Ausscheidungen des Fressenden an einen anderen Ort zu gelangen. Da gibts eben verschiedene Modelle, die sicherlich verschiedene Wirksamkeit haben. Pilze, die ihre Sporen durch den Wind transportieren lassen, haben bestimmt einen größeren Verbreitungsradius. Das lässt sich vielleicht an invasiven Arten festmachen, die aus Südeuropa über die Alpen zu uns gekommen sind (z.B. Amanita caesarea, Amanita strobiliformis, Boletus aereus, etc.). Heimisch werden die in fremden Gefilden aber auch nur, wenn sie entsprechende Bedingungen vorfinden, wie Bodenbeschaffenheit, Klima, Mykorrhizapartner...
Der bekannteste Fall, der auch den weitesten Weg hinter sich gebracht hat ist wohl der Tintenfischpilz, der von der anderen Seite des Planeten eingeschleppt wurde und sich seit ca. 1914 von den Vogesen aus über Europa verbreitet hat.
