Beiträge von zuehli

    Hallo Martin,


    ich als Landeskoordinator muss natürlich für pilze-deutschland.de Reklame machen. Dort sollten eigentlich die Fundmeldungen aus den verschiedenen Portalen zusammenfließen, wobei dei Betonung auf "sollten" liegt.

    Wenn eine Art dort nicht vertreten ist, neige ich dazu zu sagen: das ist ein nomineller Erstnachweis.

    Dort ist natürlich bei weitem nicht alles drinne, was kartiert werden könnte und manch interessanter Fund landet auch in irgendwelchen Schubladen und verschwindet auf Nimmerwiedersehen.

    Wir hatten bspw. bei einer Vereinsexkursion im letzten Jahr Agaricus jacobi (sequenziert) als Erstfund für Deutschland deklariert, ob irgendwelche geheime Quellen die Art auch führen - wer weiß?

    Also ich würde die obige Quelle dafür als Maßstab nehmen, was anderes käme aktuell für mich nicht in Frage.


    Beste Grüße

    Harald

    Im Gröger steht das meines Wissens als nicht sicheres Merkmal drin

    Bei Gröger habe ich dazu nichts gefunden. Immerhin wird die SV-Reaktion von Gminder/Karasch übernommen.

    Ansonsten habe ich dazu noch keine Literaturstellen mit gegenteiliger Meinung gefunden.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo,


    ich sehe nichts, was gegen Austern spricht. Hatten wir am Wochenende in Bad Laasphe auch.

    Davon abgesehen, dass die auch im Sommer wachsen, gibt es auch ziemlich helle Formen dieser Art.

    Wenn man Ludwig folgt, macht man die Probe auf die Farbreaktion von Sulfovanillin. (Weinrot bei Austern, keine Reaktion bei Lungen)


    Beste Grüße

    Harald

    Da könnten wir mal zuehli fragen...

    Gerade habe ich den Fransigen wieder gefunden in stattlichen Exemplaren auf meinem Lieblingsfriedhof, wo ich ihn 2004 das erste Mal ausgemacht habe. Er taucht dort seitdem regelmäßig auf, oft schon im Juni.

    Frank ist aus dem Gießener Umland und auch öfter in WZ unterwegs, besonders Magdalenenhausen/Weinberg... ;)


    Grüße von hübbdelahn

    Harald

    Gerade angekommen mit zwei Tagen Verspätung (DHL hats auch nicht mehr so drauf...), incl. des Supplement-Bandes.

    Ein erstes Durchblättern entlockte mir ein respektvolles "WOW". Da gibts viel zu lesen und man darf auf die ersten Bestimmungsversuche gespannt sein, obwohl in meinen Jagdgebieten die Röhrlinge eher spärlich sind. Da freut man sich auch schon mal auf den zweiten Band - wann immer der erscheinen mag...


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Zusammen,


    ein Fund von gestern, der mich vollkommen ahnungslos zurücklässt. Wuchs neben Halsbandschwindlingen auf einem Laubholzast (Buche?), die "Hörnchen" sind ca. 3 mm lang. Sporen sind schwierig zu finden, wenn es keine Fremdsporen sind, leicht zitronenförmig, 4,5 - 5µ lang.

    Gibt's jemand mit Ideen, der mir zielführende Hinweise geben kann?


    Beste Grüße

    Harald


    Vergößerung 400x

    Liebe Interessierte,

    der 3. Teil der Bücher von Wolfgang Schößler. Bei Interesse bitte direkt ihn kontaktieren, er bemüht sich alle Anfragen zu beantworten. Falls man doch keine Rückmeldung bekommt, kann man davon ausgehen, dass das angefragte Werk schon weg ist.

    wolfgang.schoessler@t-online.de

    (Alles plus Porto und Verpackung)


    Röhrlinge und Blätterpilze in Europa, Egon Horak, 6. Auflage, 2005, neuwertig, 100,00 €


    Pilze im Biosphären-Reservat Rhön und ihre Einbindung in die Vegetation, Lothar Krieglsteiner, (Regensburger Mykologische Schriften, Bd. 12), 2004, 20,00 €


    Pilze im Naturraum Mainfränkische Platten und ihre Einbindung in die Vegetation, Lothar Krieglsteiner (Regensburger Mykologische Schriften Bd. 9, Teil 1 und 2), 1999, zusammen 30,00 €


    Handbuch für Pilzfreunde Bd.1-6, Michael, Hennig, Kreisel, Fischer Verlag Jena 1983-1988, 140,00 €


    Cook mal Pilze, Karin Montag, 2015, neuwertig, gegen Gebot.

    Zur Information dieser Lin: Cook mal Pilze!


    Russula-Monographie, Julius Schaeffer, (Nachdruck der Ausgabe Bad Heilbrunn 1952), 1969 J. Cramer, neuwertig 80,00 €


    Die Pilze unserer Heimat, Schmeils naturwissenschaftliche Atlanten ,E. Gramberg, Quelle und Meyer 1913, Sammlerstück, nach Gebot



    Het geslacht Wimperzwam [Scutellinia Cooke) Lamb.] Ringbindung, gut erhalten, 20,00 €


    Um Mehlräslinge (welche genaue Art auch immer), abgesehen vom Geruch und der Lamellenfarbe, im Feld schon ansprechen zu können, macht man den Bruchtest. D.h. man bricht ein Stück vom Hut ab. Während Trichterlinge eher elastisch und biegsam daherkommen, sind Mehlräslinge sehr brüchig und brechen ziemlich "scharfkantig" ab.

    Aber das ist absolut kein Anfängerpilz.


    Beste Grüße

    Harald

    Zu Nummer eins möchte ich mal den Riesenrötling ins Rennen werfen

    So weit würde ich mich nicht vorwagen. Die Figur passt mir für einen Riesenrötling nicht so ganz. Das könnte villeicht einer der Frühjahrsrötlinge (sepium?) sein.

    Bei dem Becherling kam mir auch gleich P. arvernensis in den Sinn.


    Beste Grüße

    Harald

    Rein gefühlsmäßig empfinde ich es zur Zeit als ein immer größer werdendes Wirrwarr von x Möglichkeiten zu kartieren. Ein Teil davon wird/soll/kann in die DGfM-Kartierung einfließen. Wie genau und wann das geschieht/geschehen soll/geschehen wird(?), weiß aber irgendwie niemand so richtig.

    Hallo Peter,


    das ist wohl nicht nur ein Gefühl, sondern Tatsache. Viele Köche rühren im Brei herum und das macht die Sache nicht besser.

    Ich bin ja seit Jahrzehnten ein Fan von Axel Schillings Online-Kartierung, aber man meint ja, immer noch was Tolleres erfinden zu müssen. Das Ende vom Lied ist, dass die Sachlage immer unübersichtlicher wird.

    Lass uns weiter träumen...


    Beste Grüße

    Harald

    Die "regelmäßige" Übermittlung der Daten dürfte sich auf einen Jahresrythmus beschränken, wie das bei den anderen Kartierungsplattformen auch gehandhabt wird.

    Wie und ob die Daten übernommen werden, liegt dann tatsächlich beim jeweiligen Landeskoordinator, dabei sollte es eigentlich keine Rolle spielen, wie alt die Funde sind- wenn sie denn noch nachvollziehbar sind (Gutes Foto, etc.)


    Das Problem, das ich sehe, dass es zu viele Kartierungsplattformen gibt, die eigentlich zusammengeführt werden sollten (auf Pilze-Deutschland.de). Das erfordert Manpower, die stellenweise nicht vorhanden ist. Da liegt der Hase im Pfeffer...


    Also nochmals der Appell, seine Funde direkt an die Landeskoordinatern zu melden!

    Ein bisschen vorsichtig bin ich mit den Daten zu den besten Speise Pilz Plätzen. Obwohl man über mein Profil nur den Landkreis zu den Funden sehen kann, kann man, wenn man den Pilz allgemein sucht, meine Lieblingswälder jetzt plötzlich als quietsche-rot erkennen. Das bietet natürlich Potenzial für Leute, die einfach nur die App und die Daten nutzen, um an solche Plätze zu gelangen.

    Moin Matze,


    diese "Gefahr" bieten alle Kartierungsplattformen. Allerdings sehe ich da wirklich keine ernste Bedrohnis in Sachen Pilztourismus, weil die Kartierungsflächen einfach zu groß sind um konkrete Fundpunkte auszumachen. Mir sind auch noch keine Fälle zu Ohren gekommen, wo sich über Pilztourismus beschwert wird, bei Orchideen scheint die Sachlage etwas anders zu sein.


    Weiß jemand, wann die Daten letztendlich dann auch bei Pilz Kartierung oder Pilze-Deutschland weitergeleitet werden?

    Lohnt es sich wohl auch, alte Daten dort einzutragen oder werden immer nur die aktuellen weitergeleitet?

    Das scheint wohl geplant zu sein und wird spätestens beim nächsten Treffen der Landeskoordinatoren bei der Tagung in Springe diskutiert. Eine Kontrolle der Funde geschieht dann auch durch den jeweiligen Landeskoordinator.

    Genauso sollte es sein mit den Daten aus iNaturalist und Naturgucker/Pilzgucker.de, die ich für Hessen übernehme. Andere Landeskoordinatoren halten sich da sehr bedeckt und fangen nichts mit den Daten an, weil es stellenweise sehr mühselig ist, zu kontrollieren und die Daten zu übertragen.

    Bspw. habe ich die Naturgucker-Funde vor kurzem nach Pilze-Deutschland transferiert, was mich mehrere Wochen an Zeit gekostet hat. Da sind schon etliche Tausend Daten rausgeflogen, weil sie einfach nicht nachvollziehbar sind. Im Grunde bleiben da nur 0815-Funde übrig, irgendwelche Rötlinge, die mit schlechten Fotos und ohne Mikromerkmale hinterlegt sind fliegen natürlich raus. Genauso passiert das mit dem vermeintlichen Kaiserling.


    Fazit: wenn man sicher sein will, dass seine Funde auf Pilze-Deutschland landen, sollte man es auf jeden Fall direkt dem jeweiligen Landeskoordinator melden.

    Landeskoordinatorinnen |und -koordinatoren
    LK fördern Kartierungsprojekte, verwalten die Funddatenbanken und sichern deren Qualität. Finde den Koordinator für Deine Region!
    www.dgfm-ev.de


    Beste Grüße

    Harald

    Moin Sabine,


    dazu kann ich jetzt gar nicht viel sagen, außer, dass der alte Herr mittlerweile 90 Jahre alt ist und zur Zeit sehr mit der Änderung seiner Lebensumstände beschäftigt ist. Da kann auch schon mal was durchrutschen.

    Ich habe es ihm aber nochmal weitergeleitet.


    Beste Grüße

    Harald