(Ich erinnere Zeiten, in denen solch ein Beitrag in der Luft zerplückt wurde.)
Oja, ich war kurz davor. Aber dank den sehr diplomatischen Ausführungen von Pablo, denen kaum noch etwas hinzuzufügen ist, halte ich mal lieber die Klappe.![]()
Harald
(Ich erinnere Zeiten, in denen solch ein Beitrag in der Luft zerplückt wurde.)
Oja, ich war kurz davor. Aber dank den sehr diplomatischen Ausführungen von Pablo, denen kaum noch etwas hinzuzufügen ist, halte ich mal lieber die Klappe.![]()
Harald
Saftlinge stehen unter Naturschutz und dürfen eigentlich nicht gepflückt werden.
BNatSchG (1999 [2002])
Erstmal keine Einwände. Das passt schon zu P. candolleana s.l.
Wahrscheinlich ist das eine Sammelart, bei der sich nach weiteren eingehenden (DNA-) Untersuchungen noch Unterarten ergeben werden:
http://www.vielepilze.de/selte…eana/esumcandolleana.html
Beste Grüße
Harald
Cystolepiota cystidiosa.
Hallo Ingo,
aus welchem Ärmel hast Du denn das geschüttelt? Das ist eine amerikanische Art, die lt. LUDWIG erst zweimal in Europa aufgetaucht ist. (Was natürlich nicht heißen muss, dass die sich nicht weiter ausbreitet).
Grüße
Harald
dann vergleich deinen Fund doch mal C. hetieri.
Jep, passt besser als meine Vermutung.
Hallo Sven,
das sieht interessant aus, aber trotz der Färbung kommt mir da momentan nur C. seminuda in den Sinn.
Grüße
Harald
Schimpft ja keiner. Allerdings ist die Lamellenfarbe sowas von typisch für M. cognata, das hat sonst keiner aus der Gattung (soweit ich erinnere).
Gruß Harald
Eine Nahaufnahme von oben wäre nicht schlecht!
Ich glaube nicht, dass das Tintlinge sind. Aus der Ferne schaut mir das aus wie Psathyrella multipedata.
Beste Grüße
Harald
Amanita verna ist eine mediterrane Art, die im Frühjahr wächst. Mikroskopisch lässt die sich u.a. durch die etwas größeren, elliptischen Sporen von phalloides unterscheiden.
An der einen Fundstelle, an der ich die var. alba in mehreren Jahren gefunden habe, wuchs im selben Areal auch die grüne Form.
In der Online-Kartierung gibt es zwar einige Fundmeldungen von verna aus Niedersachsen, ich halte es aber für fraglich, ob die Art außerhalb der warmen Gegenden Süddeutschlands in der Republik gefunden wurde.
Grüße
Harald
Nun, der linke ist einer von denen hier:
Amanita phalloides var. alba
Der rechte ist einer der gilbenden Champignons. Die beiden sind in der Tat von oben so gut wie nicht zu unterscheiden und wenn sie noch jung und geschlossen sind, gibt die Lamellenfarbe auch so nicht unbedingt den Hinweis, wenn man nicht genau hinschaut. Als einziges gutes Merkmal bleibt dann eigentlich nur die Knolle.
Also wenn man hier abschneidet und nicht rausdreht, hat man unter Umständen verloren.
Beste Grüße
Harald
Hallo Harald,
ein schöner vergleich hast du da der tödlich enden könnte, wirklich so gefunden?
Nicht ganz, das habe ich schon ein wenig drapiert. Im gleichen Wald wuchsen die zwei aber schon.
Was ist denn was?
Naja, Löcher buddeln soll man ja auch nicht, das zerstört nämlich Mycelien. Darum ging es aber in der Frage auch nicht.
Hallo Waldhexe,
nein, die Gelehrten streiten sich keineswegs, sondern sind sich sehr einig. Über das Thema streiten sich eher die Laien. Dem Pilz ist es egal, ob er geschnitten oder (vorsichtig) herausgedreht wird. Für Steinpilze, Pfifferlinge und Co. kannst Du das also handhaben, wie Du lustig bist.
Sehr wichtig ist allerdings zu Bestimmungszwecken den ganzen Fruchtkörper zu entnehmen - vom Scheitel bis zur Sohle, weil eben auch in vielen Fällen an der Stielbasis wichtige Bestimmungsmerkmale zu finden sind!
Dies sollte man als Speisepilzsammler besonders beherzigen, wenn man im Wald Champignons sammelt, sonst geht man Gefahr dass man an den falschen gerät. Schau Dir mal das angehängte Bild an.
Beste Grüße
Harald
Hallo Harald,
da bin ich ausnahmsweise mal nicht deiner Meinung.
Musst Du ja nicht! Im Übrigen hat mich Wolfgang darauf aufmerksam gemacht, dass das eher kein bitorquis ist.
Ist natürlich wie immer so aus der Ferne schwer zu beurteilen. Deswegen halte ich mich in meinen Äußerungen eher offen und sage: vielleicht...
Beste Grüße
Harald
Hallo Jan-Arne,
nicht dass ich jetzt was Schlaues beitragen könnte, aber für L. decastes sind die mir viel zu hell.
Allerdings fehlt mir momentan jegliche Idee, was es sonst sein könnte.
Beste Grüße
Harald
Es würde mich trotzdem interessieren, ob der Ring ein verlässlichereres Merkmal ist oder die Verfärbung...
Wahrscheinblich ist die Antwort wieder im Gesamterscheinungsbild des Pilzes zu finden.
So siehts aus. Die Summe der Merkmale führt zu einer sicheren Bestimmung.
Beste Grüße
Harald
Beim Stadtchampignon (bitorquis) sollte der obere Ring aufsteigend sein. Das sehe ich hier nicht.
Von den Ringen her sieht das vielleicht eher nach A. subperonatus aus.
Beste Grüße Harald
Früher war halt doch alles besser...
![]()
Hallo Andy,
was für Bäume stehen da rum?
Gruß Harald
Hallo Pablo,
also ich finde, das sieht weder nach fastigiata (irgendwie ganz anders) noch nach gigas (ist viel heller) aus.
Beste Grüße
Harald
Zitatc. Wo kommen sie so plötzlich her und wie wird man sie wieder los?
Pilze sind immer und überall und haben wichtige Funktionen in der Natur zu erfüllen.
Los wird man sie, wenn man den Boden großzügig aushebt und betoniert, allerdings werden sich dann nach einiger Zeit Flechten ansiedeln, die auch teilweise aus Pilzen bestehen.
Die Pilze fragen auch nicht, wie sie die Menschen wieder loswerden. Und die haben durchaus ältere Rechte...
Beste Grüße
Harald
Hellhütiger Waldfreundrübling passt sehr gut
Dann sollte er ein rosa Basismycel haben. Kann ich auf dem Bild so nicht unbedingt erkennen...
Grüße
Harald
Ich habe in unserer Region noch nie die Frühjahrs-Giftlorcheln, Gyromitra esculenta gesehen, wenn dieser Pilz so giftig ist, sollte das Wort esculenta nicht dahinter stehen, ist irgendwie irritierend, meine Meinung, auch wenn sie anderswo nach Behandlung gegessen werden.
ja da ist was dran. Allerdings heißt der Pilz nunmal so. Das ist auch nicht so leicht zu verändern. Ich steig da immer noch nicht so ganz durch, wie und wer die wiss. Pilznamen umbenennt und aufgrund welcher Datenlage?
Da wünsch ich mir solche Verhältnisse, wie sie z.B. bei der IUPAC herrschen. Da ist alles klar geregelt und eindeutig. Es entscheiden da Kommissionen und nicht einzelne...
Einfach ausgedrückt: Die wissenschaftlichen Artnamen (Epitheton, das ist der zweite Teil des Namens) wird i.d.R. nur umbenannt wenn offensichtlich die gleiche Art zu einem früheren Zeitpunkt mit einem anderen Namen gültig beschrieben wurde. Wenn die Eigenschaften einer Art sich im Gegensatz zu dem gültig publizierten Namen ändern, ist das kein Grund einen neuen Namen zu vergeben.
Die Gattungsnamen ändern sich dagegen häufiger. Das kommt in jüngerer Zeit u.a. durch die Technik der DNA-Sequenzierungen. Dabei wird dann festgestellt, dass eine bestimmte Art (oder auch Artengruppe) nicht mehr zu einer bestimmten Gattung passt. Gute Beispiele sind die Aufsplittung der Tintlinge und Rüblinge in mehrere Gattungen.
Im übrigen gibt es auch in der Mykologie Kommisionen um taxonomische Fragen zu klären.
Beste Grüße
Harald
Lorcheln sind es sicherlich. Vom speziellen Fundort (Weide) her würde ich auch an G.gigas denken,
Mit der Idee kann ich mich gar nicht anfreunden.
Mir ist keine einzige Literaturstelle bekannt, die Lorcheln an Laubholz beschreibt. Helft mir auf die Sprünge...
Grüße
Harald
