Hallo Frank,
Scheidenstreiflinge sind Teufelswerk, aber den hätte ich auf den ersten Blick auch lividopallescens genannt.
Mach mal ein Exsikkat, ich kann mir das bei Gelegenheit mal angucken.
Sonnige Grüße
Harald
Hallo Frank,
Scheidenstreiflinge sind Teufelswerk, aber den hätte ich auf den ersten Blick auch lividopallescens genannt.
Mach mal ein Exsikkat, ich kann mir das bei Gelegenheit mal angucken.
Sonnige Grüße
Harald
Freundliche Anfragen werden von uns gerne beantwortet...
P.S. Hast du den "T. umbonatum" schon angeschaut?
Ja, aber damit komme ich nicht so recht zurecht...
Melzers Reagenz habe ich leider nicht, reicht auch Jod-Kaliumjodid-Lösung ohne Chloralhydrat? Ansonsten müsste ich zuehli fragen, ob er mir einen oder zwei Tropfen davon spendiert.
Moin Frank,
die amyloide Reaktion besteht ja darin, dass Jod mit der Stärke der Zellen reagiert. Von daher gesehen müsste eigentlich auch nicht-Melzer-Jod die Reaktion hervorrufen.
Ansonsten hat Schupfi ja schon bemerkt, dass das nicht unbedingt eine bestimmungsrelevante Geschichte sein muss.
Zumindest sieht dein Exemplar genauso aus wie die kluzakiis im neuen Boleten-Buch.
LG
Harald
Na, dann hast du Rubroboletus legaliae, Fundort Hungen, bestimmt schon eingetragen
Klar! Auf PD taucht der aber erst später auf, das wird nur zwei-/dreimal im Jahr aktualisiert.
Alles anzeigenGelegentlich werden die Funde an die Landeskartierer gemeldet und trotz Erinnerungs-e-Mail nicht eingetragen
. Ist mir vor ein paar Jahren mit Albatrellus confluens in Bayern/Landkreis Miltenberg passiert. Für ein Gebiet mit Weinbauklima ist diese Art bemerkenswert und ich hatte meiner Meldung mehrere Fotos vom Fund mit positiver KOH-Probe beigefügt - da gab es NULL Zweifel an der Bestimmung.
Da verliert man ganz schnell die Lust, dorthin überhaupt noch was zu melden, wenn nicht einmal ein wirklich bemerkenswerter Fund eingetragen wird - im Umkreis von fast 100 km kein Nachweis dieser Art in der DGfM-Datenbank.
Beste Grüße,
Frank
Für hessische Funde dürfte das kein Problem sein...
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Eine auffällige Häufung der Einträge gibt es rund um Berlin und Brandenburg. Ist das einer möglicherweise ungleichmäßigen Kartierungsaktivität geschuldet oder hängt das vielleicht mit den dort häufig anzutreffenden sandigen Kiefernwäldern zusammen (ist ja ein Nadelholzbewohner)
In erster Linie mag das mit der Kartierungsunlust vieler Pilzkollegen zusammenhängen.
Es gibt so viele, die ihre Funde nicht melden.
Die Fundpunkte zeigen meist nicht das Vorkommen der Pilzarten, sondern das Vorkommen der Kartierer.
Gutes Beispiel ist das überdurchschnittliche Vorkommen vieler Tintlingsarten in der Gegend um Mönchengladbach herum. Wie mag es wohl kommen...?
Beste Grüße
Harald
Hallo Frank und alle Beteiligten,
ich hatte das Teil gerade unter dem Mikroskop und es kann kein Physisporinus sein, weil langelliptische Sporen mit ca. 6µ Länge.
Das passt am besten auf Junghuhnia luteoalba.
Das würde von der Optik und vom Substrat her auch passen.
Beste Grüße
Harald
zuehli: Welche Literatur würdest du für Pluteus zum Mikroskopieren empfehlen?
Achherjeh, da gibt's vieles. Ich fange gerne an mit der Ulmer Pilzflora Bd.1 (1986), ansonsten mit Gröger und Funga Nordica. Zum makroskopischen Abgleichen ist das Pilzkompendium Bd. 2 unerlässlich.
Bei den Dachpilzen muss man meist zuerst die Huthaut mikroskopieren, das führt in die entsprechenden Sektionen.
Beste Grüße
Harald
Hallo Nils,
der erste ist klar, den zweiten müsste man unters Mikroskop legen.
Beste Grüße
Harald
Gute oder schlechte Idee, was die Klarheit betrifft?
Wenn du jemanden hast, der mikroskopiert...
Alles anzeigenHallo,
Klugsch*modus an:
Russulales werden in Band 1 behandelt:
https://www.myko-service.de/p/…-britain-and-europe-vol-1
Bevor jmd. den falschen kauft.
VG Thiemo
Ja klar, sorry!
Da habe ich mich vertan, weil ich schon wieder mal zu schnell war und alles mögliche auf meinem Schreibtisch lag.
mea culpa
Harald
Genau!
Hallo Peter,
das ist Band 2 des vierbändigen Werks. Eine grandiose Sache und von den allgemeinwissenschaftlichen Pilzbüchern dasjenige, das auf dem neuesten Stand ist. Lohnenswerte Anschaffung!
Dann könnte man ja noch den Faktencheck machen und den Artikel von van de Putte mal angucken:
Die Färbungen haben schon Übergänge, von daher geht man sicher, wenn man das scharfe Glas anwirft.
Beste Grüße
Harald
Ich sehe hier Amanita gemmata.
Beste Grüße
Harald
ja, das ist ein Eichhase. Er ist recht selten und sollte deshalb im Wald bleiben.
Dieses Jahr recht häufig anzutreffen. Interessanterweise oft bei Buchen.
Beste Grüße
Harald
Für mich ist das ein Butterpilz.
Allenfalls ein Ringloser, aber selbst der sieht normalerweise nicht so aus:
Brätling passt. Das sind inzwischen drei Arten, die zur Unterscheidung mikroskopiert werden müssen. Mit dem dunkel braunen Hut liegt Lactifluus volemus s. str. (der „echte“ Milchbrätling) nahe.
Hi Emil,
gerade volemus würde ich hier nicht sehen, den kenne ich heller, mit mehr ins Orange gehende Farben. Die dunkelbraunen Töne würden mich eher in Richtung oedematopus führen.
Beste Grüße
Harald
Danke schön! Ich wüßte so gerne, was es genau ist....
Mit den Bildern und der Datenlage wird das ein Unbestimmling bleiben...
Zum Bestimmen bitte auch Pilze nie abschneiden, sondern mit Stumpf und Stiel präsentieren. Ansonsten hat das keinen Stil.

Harald
Amanitopsis vaginata.
Davon abgesehen, dass das im Grunde ein nomen dubium ist und kein Mensch weiß, was A. vaginata wirklich ist. Die Originalbeschreibung von Bulliard ist kaum präzise und hinterlässt einen großen Interpretationsspielraum. Man könnte den Namen vaginata als "Oberbegriff" für graue Scheidenstreiflinge benutzen, ansonsten ist da wirklich sequenzieren angesagt.
Hier bspw. ein "vaginata", der sich dann als Amanita coryli entpuppt hat:
Beste Grüße
Harald
Hallo Andreas,
das könnte in Richtung battarrae gehen.
Aber Scheidenstreflinge sind ein ziemlich schiweriges Feld, da muss man oft auch den Sequenzierautomaten anwerfen um zu einem Ergebnis zu kommen.
Beste Grüße
Harald
Das, was als T. inocybeoides bekannt ist, sollte erst im Herbst auftauchen.
Ich hatte den schon mehrfach an verschiedenen Stellen im Mai. Immer unter Birke.
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenHi,
makroskopisch sieht mir der Pilz nicht nach Tr. inocybeoides aus.
l.g.
Stefan
Da bin ich d'accord.
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Jetzt wissen wir immer noch nichts über die Bäume unter denen der Pilz gewachsen ist...
