wie steht ihr zu Mushpits?
Ehrlich gesagt habe ich es noch nicht begriffen. So richtig intuitiv ist das nicht.
wie steht ihr zu Mushpits?
Ehrlich gesagt habe ich es noch nicht begriffen. So richtig intuitiv ist das nicht.
Der langen Rede kurzer Sinn: Das ist insgesamt ein komplexes Thema, wo es zwar viele offene Baustellen und Probleme gibt, aber wo es keine einfachen Lösungen gibt und man halt einfach auf Sicht fährt.
Das ist genau auf den Punkt gebracht. Das eigentliche Problem ist m.E. dass zu viele Köche im Brei herumrühren und das wird sich auf absehbare Zeit sicher nicht ändern.
Das andere, das du ansprichst kann ich natürlich unterstreichen. Ich habe Anfang des Jahres erstmalig die Funde aus Naturgucker/Pilzgucker bekommen, das waren ca. 10000 Datensätze, von denen wiederum ca. 4000 rausgeflogen sind, weil sie nicht nachvollziehbar waren. Übrig bleibt dann triviales Zeugs wie Fliegenpilze usw. Immerhin sind die dann fächendeckend kartiert...
Grüße
Harald
Hallo zusammen,
"die ganzen Daten" ist ja auch einfach gesagt bzw. geschrieben, aber man muß sich doch eigentlich erstmal klar werden, was man damit genau meint. Sind es die Daten, die bisher bei pilze-deutschland.de zu sehen waren und alle Daten, die über das neue Portal eingegeben werden? Dann liefert das neue Portal diese Funktion ja bereits jetzt.
Björn
Hallo Björn,
die "ganzen Daten" landen ja bislang auch nur teilweise in Pilze-Deutschland bzw. im RLZ-Portal.
Es gibt Datenbestände, die nicht zwangsläufig übernommen werden, das hängt auch vom jeweiligen Landeskoordinator ab.
Was fällt mir ein: die Online-Kartierung (https://www.pilzkartierung.de), iNaturalist, Naturgucker/Pilzgucker.de, Obsidentify und was weiß ich noch alles.
Davon abgesehen, dass die Kartierfreudigkeit vieler Kollegen mehr als mäßig ist. In Hessen habe ich noch keine Handvoll Leute, die mir regelmäßig Funddaten liefern. Da macht es auch einfach wenig Sinn irgendwelche Checklisten und Datenlagen zu erstellen.
Ich habe mittlerweile resigniert und meine "Werbungskampagnen" für die Kartierung aufgegeben, es ist schon recht mühsam...
Beste Grüße
Harald
eine Minimalforderung sollte sein, dass es eine Plattform gibt, bei der die ganzen Daten zusammenfließen. Dort sollte auch die Gesamt-Darstellung erfolgen.
Hallo Peter,
ein hehrer Wunsch, dessen Verwirklichung ich in weiter Ferne sehe....
Beste Grüße
Harald
Hallo
Jetzt würde mich interessieren, ob Einträge vom alten Portal automatisch ins neue Portal übernommen werden? Wie ist das andersherum? Sonst wären ja jetzt beide Portale unvollständig.
Die Listeneingabe im neuen Portal funktioniert fast wieder. Nur wirklich ätzend langsam.
Hallo Uwe,
das kann ich jetzt nur für Hessen beantworten, wie das die Kollegen machen, weiß ich nicht.
Die Mykis-Daten werden von mir in das alte und das neue Portal eingespielt. Eine Datenübernahme vom neuen ins alte Portal habe ich noch nicht gemacht, ich wüsste auch gar nicht, wie das funktionieren sollte.
Ich bin nach wie vor nicht glücklich mit den neuen Gepflogenheiten, und die Vielzahl an möglichen Kartierungsplattformen sorgt bei mir für einiges Unbehagen. Da gibt es auch noch einigen Klärungsbedarf, mal gespannt, wie das Treffen der LKs in Springe verlaufen wird.
Beste Grüße
Harald
davon abgesehen, dass das mehr eine Laubwald-Art ist (entgegen der Info von Oehrling) :
Hallo Harald,
bei mir kommt T. filamentosum im Buchen-Tannen-Fichtenwald, da wo der Boden moosig aber nicht zu sauer.ist. Im Laubwald finde ich dagegen T. pardinum/pardalotum oder wie der aktuell heißt. Aber wahrscheinlich ist es so, dass die Art je nach Region unterschiedliche Habitate mag. Ich finde in meinen Wäldern z. B. auch manchmal T. sulfureum, der ja laut Literatur eigentlich ein Laubwaldpilz ist.
Hm, sicher? Eigentlich sollte es genau andersrum sein.
Ich zitiere mal Christensen/Heilmann-Clausen:
T.filamentosum is mainly, or exclusively, associates with deciduous trees...
T.pardinum ... is mainly occuring in submontane, mixed forests with Abies, Picea and Fagus
Grüße
Harald
T. filamentosum sollte eigentlich eher schuppig sein oder? Dafür wirkt die Huthaut hier zu glatt. Finde ich.
Jep, der scheidet aus, weil der schon ein wenig anders aussieht, davon abgesehen, dass das mehr eine Laubwald-Art ist (entgegen der Info von Oehrling) :
Von den Gasritterlingen käme mE nur T. stiparophyllum in Betracht. Dazu müsste aner doch iwo eine kleine Birke zugegen gewesen sein.
Ich hatte stiparophyllum auch schon mal unter Fichte. Das kann wohl selten mal vorkommen und irgendeine Literaturstelle erwähnt das glaubich auch.
Beste Grüße
Harald
Anbei meine ersten Gehversuche. Gar nicht so leicht und ich war im ersten Moment ehrlich gesagt etwas ernüchtert, nachdem mich die Fotos der seltenen Boleten mit der ausgeliehenen Kamera direkt so begeistert hatten. Aber das wird sicher noch. Ich freu mich auf das Üben, wenn die Pilze wieder da sind.
Hi Luca,
don't worry, es braucht seine Zeit. Bei mir hat es ca. ein Jahr gedauert, bis meine Kamera mir gehorcht hatte.
Beste Grüße
Harald
Hallo Zusammen,
und hier noch einer aus dem allgäuischen Bergnadelwald. Die warzigen Sporen machen einen Leucopaxillus draus. Nach Durchstöberung der aktuellen Literatur wird man auch nicht schlau ob man paradoxus, cerealis, albissimus oder lentus dazu sagen soll. Weiß vielleicht jemand, ob es dazu neuere Erkenntnisse gibt?
Ansonsten bleibt es bei Leucopaxillus paradoxus s.l.
Beste Grüße
Harald
Von mir war die - eher unwahrscheinliche - Idee mit der Pflanzenknolle.
Vielleicht ist das garnicht sooo unwahrscheinlich
Mal eine etwas blöde Frage: ob eine Struktur pflanzlichen oder pilzlichen Ursprungs ist, sollte doch mittels Mikroskop abgleichbar sein?
Wenn man wüsste, wonach man gucken sollte. Wie gesagt habe ich pilzliche Strukturen nicht finden können.
Alles anzeigenAlles anzeigen"Karthäusertrüffel"
Hallo Karl-Heinz & Grüni,
passt alles nicht. Mein Pilz ist nicht feinwarzig und hat - wie schon gesagt - keinerlei marmoriertes Innenleben.
Ich bin nach wie vor bei einem Sklerotium.
Grüße
Harald
Hallo Harald,
bin jetzt auch von einem unreifen "Fruchtkörper" ausgegangen, also dass sich die Marmorierung innen noch bilden kann.
Und in der Beschreibung heißt es ja außen "glatt, unter der Lupe feinwarzig".
Meiner ist ziemlich grobwarzig...
Von mir war die - eher unwahrscheinliche - Idee mit der Pflanzenknolle.
Vielleicht ist das garnicht sooo unwahrscheinlich 
Ich kenne confagosa vorwiegend von Weide und tricolor meist auf Vogelkirsche.
Von daher gesehen schließt allein die Substratbevorzugung eine Konspezifität m.E. aus.
Beste Grüße
Harald
"Karthäusertrüffel"
Hallo Karl-Heinz & Grüni,
passt alles nicht. Mein Pilz ist nicht feinwarzig und hat - wie schon gesagt - keinerlei marmoriertes Innenleben.
Ich bin nach wie vor bei einem Sklerotium.
Grüße
Harald
Servus Harald,
wie war das von der Konsistenz? relativ weich oder sehr hart?
Für mich soieht es makroskopisch nach Picoa carthusiana aus, die allerdings - wenn du keine Asci gefunden hast - total unreif ist.
Grüße
Felli
Hm, gute Frage. So richtig knüppelhart war das nicht, aber eigentlich kann ich das im Nachhinein nicht mehr beurteilen. Das Exsikkat ist schon ziemlich hart... ![]()
Picoa carthusiana sollte aber in der Außenhaut ziemlich glatt sein und nicht so runzelig wie mein Exemplar. Deswegen würde ich das eher ausschließen.
Kürzlich bekam ich von frank2507 ein Eichhasensklerotium gebracht und ich muss sagen, das sieht schon ziemlich ähnlich.
Beste Grüße
Harald
Hallo Thomas,
nein, das passt nicht. Weder Form noch Struktur und außerdem nicht auf Holz wachsend.
Grüße
Harald
Hallo Zusammen,
im Allgäu habe ich ich letzte Woche auf ca. 1000 Höhenmetern dieses trüffelige Gebilde gefunden. Baumbestand war Fichte und Weißtanne mit wenigen Laubbäumen durchsetzt. Auffällig war, dass es halb in der Erde steckte und schon angefressen war, so dass man es überhaupt entdecken konnte.
Die "Füllung" ist ziemlich durchgängig weiß ohne jede marmorierte Struktur und der Blick durchs scharfe Glas bringt keine auffälligen pilzigen Elemente hervor. Weder Basidien noch Sporen in Sicht.
Kann das vielleicht irgendein Sklerotium von irgendwas sein, hat jemand eine Idee?
Beste Grüße
Harald
Um 100% sicher zu gehen, sollte man die Geschmacksprobe nicht vernachlässigen.
Gruß
Peter
Nicht umsonst heißt er "Brennend..."
Grüße
Harald
Ja erstaunlich. Die VHS-Kurse in Wetzlar sind auch noch sehr unterbelegt, wogegen die Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Kurse in Bad Laasphe seit Monaten ausgebucht sind.
Die regionalen Veranstaltungen hängen auch immer vom aktuellen Pilzwachstum ab. So ist das eben...
Beste Grüße
Harald
Hi Axel,
wird schon werden, wir sind doch Alte Hasen und können auch Stöckchen drehen.
Außerdem ist so eine Tagung doch insgesamt ganz nett und der Austausch mit anderen Pilznarren immer befruchtend.
Man sieht sich ...
Harald
Seitdem verwende ich nie mehr die Formulierung "kann nicht verwechselt werden".
Mir sind schon Menschen in meinen Kursen untergekommen, die Lamellen- und Röhrenpilze nicht unterscheiden konnten.
Da kann man auch Bierdosen mit Hubschraubern verwechseln...
Beste Grüße
Harald
Ich selbst handhabe das so:
- maßvoller Pilzgenuss- bekanntermaßen schwermetallbelastete Arten bleiben im Wald
- kein Sammeln auf mutmaßlich belasteten Böden
Den Ausführungen von Thomas stimme ich vollumfänglich zu ![]()
Mit der kleinen Ausnahme am Schluss.
Ich selbst handhabe das so:
- ich esse schon seit vielen Jahren keine Wildpilze mehr
Beste Grüße
Harald
Och, son hallimasch wird bestimmt auch gern mal an eine Douglasie springen.
FG
Oehrling
Wir warten auf Beweisfotos....
![]()
Ich habe einen Goldröhrling unter einer Lerche gefunden!
Gut, wenn die Lerche gerade über eine Lärche geflogen ist...
Ich weiß nicht, eigentlich ist es nicht angebracht, sich über das Thema lustig zu machen. Es ist schlimm genug, wie wenig heute nachgedacht wird.
Zum Thema:
Nachdenkliche Grüße
Harald
