Hallo zusammen,
der erhoffte Zusammenhang von knolliger Stielbasis und einer durchschnittlichen Sporengröße bis 11 mµ hat sich nicht bestätigt. Ich habe zwischenzeitlich eine weitere Kollektion, die eine deutlich knollige Stielbasis hatte und nicht auf Rindenmulch wuchs untersucht. Sporenmaße im Schnitt 9,4 x 5,6.
Weiterhin hatte ich eine Kollektion, bei der einige Frk. zylindrische Stiele hatten andere wiederum eine Knolle. Wäre ja auch zu toll gewesen einen relativ einfachen Zusammenhang zu finden.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Das könnte so vom Foto her auch was besseres wie z.B. T. flammula sein.
Das, was ich so als "typische" Tricholomopsis rutilans kenne, sieht jedenfalls noch ein wenig anders aus. Größer, klotziger und mit etwas anderer Schuppenanatomie.
Hallo Werner und Pablo,
vielen Dank für Eure Hinweise.
Wie Björn bereits schrieb, haben wir im Feld auch an etwas "Besseres" gedacht. Auf der Rückseite des Stumpfes waren noch zwei Frk. mit geschlossener normal violetter Hutbedeckung und violetten Tönen am Stiel. Als ich die mitgenommenen Frk. zu Hause aus der Dose holte sahen sie ebenfalls wie normale T. rutilans aus. Das Problem ist möglicherweise das geschlossene Laubdach der dominierenden Buchen bei voller Sonne. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das irgendeine Wellenlänge schluckt, was mir auch schon von einem ausgezeichenten Naturfotografen bestätigt wurde. Der Sporenquotient lag bei 1,4 und rechtfertigte m. E. keine andere Bestimmung.LG Karl
PS. boccaccio Björn: Das gleiche Problem mit dem Licht, kommt auch bei Ramaria flavosalmonicolor zum Tragen, wo die wunderschönen, lachsfarbenen Töne nicht zu sehen sind. Das gilt allerdings auch für die Bilder von Melanie, Jürgen und mir. -
Große Klasse Björn
Du hast ja fast nichts ausgelassen.
Eine Pflanzenaufnahme Aufnahme habe ich noch gemacht, als Ihr Euch bereits zur (Raritäten)suche über die zweite Wiese verteilt hattet.
Acker Wachtelweizen (Melampyrum arvense)
Als Ergänzung zu den Pilzen habe ich lediglich den Schönfussröhrling (Caloboletus calopus)
LG Karl -
Halo Anton,
die Knolle ist typisch für den Panterpilz. Ein weitere Unterschied zum Grauen Wulstling wäre eine glatte Oberseite des Rings, welcher beim Grauen Wulstling fein gerieft iat.
LG Karl -
Also der, der essbar ist, aber nicht schmecken soll.
Hallo Anton
Essfreigaben nach reinen Bilderbestimmungen wären grob fahrlässig und sind selbst für Pilzsachverständige untersagt.
LG Karl -
Hallo Anton.
das ist ein Grauer Wulstling (Amanita excelsa)
LG Karl -
Hallo zusammen
Gestern auf einer Eifeltour in toller Besetzung melanieoderimmer boccaccio Rada nobi_† und Rainer, gelang ein interessanter Fund. Mein bisher einziger gesicherter Fund ist aus dem Jahr 2009.
Feinschuppiger Trichterling (Infundibulicybe Squamulosa)
LG Karl -
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Hallo Karl!
Herzlichen Dank auch für Deine gelungene Vorstellung des Depots, ich habe mit den Vortrag via Youtube angeschaut.
Ups, gerade erst gelesen. Freut mich, dass es Dir gefallen hat.
LG Karl -
da würde ich an Deiner Stelle mal direkt den Felix Hampe kontaktieren.
Hallo Andreas
Laut Felix kommt faustiana nur unter Buche. Bei Eiche Verdacht auf anatina oder galochroa.Hab ihn noch im Wartebereich am Gate erwischt

LG Karl -
Hallo zusammen
In die Orchideen Nordrhein.Westfalens von 2018 gibt es nur eine gemeinsame Verbreitungskarte in der D. maculata und D. fuchsii zu einem "Großaggregat" zusammengefasst werden, weil aufgrund von Abgrenzungsproblemen nur wenig zwischen den Arten unterschieden werden konnte. Offensichtlich gibt es über Populationen hinweg und vereinzelt auch innerhalb einer Population alle Übergänge bezüglich der von Andreas geschilderten Ausprägung der Lippe und auch des Grundblattes ("stumpf versus spitz"). Näheres müsste man wohl in Spezialliteratur nachlesen.
LG karl -
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Hallo Rudi,
ich weiß noch nicht ob ich es schaffe hoffe aber dann auf youtube.
LG Karl -
Hallo Thorben
Tolle Darstellung
. Ich habe die Art durch Björn kennenglernt und anschließend bei gezielter Suche in meinem Vorgarten gefunden.
LG Karl -
Bei dieser hier bin ich mir nicht ganz sicher, um welche Art es sich handelt. Vielleicht auch ein Hybrid ....
LG Sebastian
Hallo Sebastian,
leider zeigst Du nur eine Blüte und bei der darüber sieht es so aus als wäre die Lippe so breit wie bei normalen Hummeln. Ich hatte auch schon solche Exemplare, bei denen man erst auf den Zweiten Blick sah, dass die Lippe sich quasi eingerollt hatte.
LG Karl -
Hallo Peter,
das sieht mir eher nach einem Weißsporer aus.
LG Karl -
Hallo Karl, beneidenswert. Und wunderschön! Danke fürs Zeigen. Ganz besonders finde ich die Hybriden.
Sind die eigentlich ein Problem? Genauer formuliert, können die sich weiter vermehren und verdrängen die dann ihre Elternpflanzen?Hallo Claudia
meines Wissens sind die meisten Hybriden steril.
LG Karl -
Liebe Orchideenfreunde
Nach den Ragwurzarten in Eifelorchideen Teil 1 geht es weiter mit der Gattung Orchis. Erstaunlich war bei einigen Arten, in welchen Massen sie auftraten.
Die erste Art stand früher in einer eigenen Gattung (Aceras) und wurde in die Gattung Orchis überführt, was auch Sinn macht da sie mit Orchisarten Hybriden bilden kann.
Ohnsporn, Hängender Mensch oder auch Puppenorchis (Orchis anthropophora)
Blassere Farben liegen in der normalen Variationsbreite
Einzelexemplar einer Hybride aus Ohnsporn und Helm-Knabenkraut (Orchis anthropophora x Orchis militaris)
Eine der frühen Arten stand teilweise noch in voller Blüte
Manns- oder Kuckucks-Knabenkraut (Orchis mascula)
Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)
Orchis militaris 06.06.21 Nordeifel 3.jpg
Das Pupur- Knabenkraut (Orchis purpurea) war in sonnigen Lagen schon verblüht aber überraschte mit tollen Exemplaren im Wald
Bleibt das Brandknabenkraut (Orchis ustulata) welches gewöhnlich vollsonnig steht
Ein einzelnes weißes Exemplar war zwar im unteren Teil schon verblüht, aber für mich ein toller Erstfund
LG Karl -
Hallo Schupfi,
Stelle Dir eine Linse vor, die auf der breiten Seite liegt. Damit ist es problemlos möglich, Länge und Breite zu messen (Frontalansicht). Das dritte Maß wäre dann praktisch die Dicke oder Seitenansicht. Bei Tintlingen gibt es häufiger Arten mit linsenförmigen Sporen vor und man findet z. B. beim Scheibchentintling dann Maße wie
8,1-11,5 µm x 7,1-10,5 µm x 5,3 - 7,0 µm. Hier ist der Unterschied vom zweiten und dritten Maß natürlich gewaltig.Sind die Sporen nur etwas abgeflacht findet man Maße wie von Andreas für D. montana angegeben 7-9 x 5-6 x 4,5-5,5
LG Karl -
Oh, Karl!
Wie wunderschön. die kleinen Tänzer.
Traumhafte Pflanzen, diese Orchideen. Danke, dass Du mich mit auf Eure Tour genommen hast.(Gibt es auch noch einen vom Pilzfreundetreffen?)
Hallo Tuppie,
freut mich, dass es Dir gefallen hat. Zum Pilzfreundetreffen wird von mir nichts kommen da ich mich an den beiden Tagen die ich dabei war, mehr um das Führen von Fundlisten gekümmert habe.Hallo Karl, du zeigst uns ja das komplette Ragwurz-Programm. Danke für das beeindruckende Orchideenfeuerwerk! Das ist wieder ein schöner Beitrag, mit dem Anfängerinnen wie ich die eigenen Funde abgleichen können.
Hallo Claudia,
da fehlt noch die Spinnenragwurz, die ich leider noch nicht hatte. Als ich begann, mich mit Orchideen zu beschäftigen habe ich die Hybride zwischen Hummel und Fliege dafür gehalten.
LG Karl -
Hallo Björn,
sehr schön. Nummer 6 nehme ich in die Fundliste auf.
LG Karl -
Hallo zusammen,
nach reichlichen Funden von der gestrigen Eifeltour mit Rainer mal wieder ein pilzfreier Beitrag von mir. Alle bei uns vorkommenden Ragwurzarten nebst zwei Farbformen und einer Hybride am gleichen Tag waren außergewöhnlich.
An sonnigen Standorten öffneten sich die ersten Blüten der Bienenragwurz (Ophris apifera)
Die Hummelragwurz (Ophris holoserica) war da schon etwas weiter
Unweit davon zeigten sich zwei Exemplare der gelben Farbvariante Hummelragwurz (Ophris holoserica)
Um das Maß voll zu machen nur wenige Meter entfernt auch die Hybride von Hummel- und Fliegenragwurz (Ophris holoserica x Ophris insectifera)
Dabei darf natürlich die Fliegenragwurz (Ophris insectifera) nicht fehlen
Hier ihre sehr seltene gelbe Form Fliegenragwurz (Ophris insectifera)
Als Abschluss noch eine Kollage:Die Hybride aus Hummel- und Fliegenragwurz in der Mitte ihrer Eltern
LG Karl
PS. Vielleicht geht es Heute noch weiter mit Teil 2 -
Sehr schön Claudia,
die Bocks-Riemenzunge ist bei uns noch in Knospe und für das Dreizähniges Knabenkraut müsste ich mindestens 200 km fahren.
LG Karl -
Hallo Christian,
ich sehe absolut nichts, was gegen diese Bestimmung spricht.
LG Karl -
Hallo Bernd,
da liegst Du bestimmt richtig. Schöner Fund!
LG Karl

