Hallo zusammen,
Es gibt die Publikation Nierhaus-Wunderwald et al. (2012): Hallimasch – Biologie und forstliche Bedeutung. Merkbl. Prax. 21: 1-8 (ISSN 1422-2876, Veröffentlichung der WSL) – das ist eine schöne Bestimmungstabelle für Hallimasche (und natürlich die Arbeiten von Helga Marxmüller).
Danke für den Hinweis mit der Literatur ![]()
Falls jemand die Literatur sucht, die gibt es kostenlos im Internet.
Was die Mikroskopie angeht, ist das letzte Wort noch nicht gesagt. Es wurden z. B. Armillaria ostoyae (europäisch) und Armillaria solidipes (nordamerikanisch, wurde da auch als A. ostoyae bestimmt) offenbar doch Unterschiede, z. B. bezüglich der Zystiden und der HDS-Zellen. Mich würde nicht wundern, wenn auch bei den europäischen Arten Unterschied eherausgearbeitet werden könnten. Heutzutage geht das Korellieren der Merkmale mit Sequenzergebnissen einfacher als früher. Es ist halt aufwändig und für uns Amatuere teuer (die Sequenzierung) und "Profis" brauchen vermutlich keine dezenten Mikromerkmale bei so einer kleinen Gattung, bei der viel makroskopisch geht (und zur Not eben schnell per Sequenz).
Das klingt spannend ![]()
Ich habe meine beiden Frk. jetzt erst einmal beiseite gelegt.
In diesem Jahr werde ich die Fundstellen erneut aufsuchen, aber dann bessere Makroskopische Merkmale herausarbeiten und auch etwas gründlicher Mikroskopieren.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Frk. auch auftauchen.
VG : Thorben
