Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    vorgestern konnte ich auf einer Blütenknospe vom Rhododendron 2 verschiedene Coelomyceten finden, wovon ich euch in diesem Thread eine zeigen möchte.

    Ich habe keine Ahnung was es für ein Coelomoycet ist, aber es ist interessant, dass außer Seifertia azaleae (kein Coelomycet) auch Coelomyceten auf der Blütenknospe des Rhododendrons zu finden sind.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich an verrottetem Holz von einer vermutlichen Lärche, diese komische Anamorphe finden.

    Interessant ist die Stäbchen-Form der Konidien, die ähnlich aussieht wie diese Anamorphe hier.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    letzte Woche konnte ich im Wald, an einem Holz vom Rhododendron, einen schwarzen Belag finden.

    Dieser Belag hat sich unter dem Mikroskop als Oedemium didymum (Anamorphe von Chaetosphaerella fusca) herausgestellt.

    Die Konidien werden in Ketten gebildet und sind anfangs leicht grau, dann grau und im Alter dann braun.

    Hier sind die Bilder:

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    4. Hyphen mit Verdickungen


    5. Hyphen weisen Verzweigungen auf


    6. Konidien


    7. Konidien werden in Ketten gebildet


    8. Bildung einer Konidie


    9. Bildung einer Konidie


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    letzte Woche fand ich im Wald an einem unbekannten Holzstück (Vermutlich Erle) eine unbekannte Anamorphe.

    Die Größe des Frk. ist etwa 1mm und fest.

    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    momentan schaue ich mir Pilze auf Rhododendren an und da darf natürlich auch die Seifertia azaleae nicht fehlen.

    Im Forum gibt es auch ein paar interessante Beiträge zu der Seifertia azaleae von Matthias, Verena und Jule.

    Hier sind die Bilder:

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    2. Sry für die gestackten Fusel


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    VG : Thorben

    Hallo Helmut,


    das passt zu der Nematogonum ferrugineum.

    Diese großen Konidien die an den Konidienträger gebildet werden (Bild 6 und Bild 7) sind die Primärkonidien.

    Auf deinem Bild 3 sieht man diese Primärkonidien ebenfalls, dass sind die größten Konidien, die zweitgrößten Konidien sind die Sekundärkonidien und die kleinsten Konidien die Tertiärkonidien.

    Nach der verlinkten Literatur von Christoph (Crouz et.al. 2018) werden folgende Größen für die Konidien angegeben:

    Primärkonidien:

    15-21 x 12-14 Mikrometer


    Sekundärkonidien:

    11-15 x 8-9 Mikrometer


    Tertiärkonidien:

    7-10 x 6-7 Mikrometer


    Du kannst deinen Fund beruhigt als Nematogonum ferrugineum abspeichern.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    die Anfrage von Helmut zu der Nematogonum ferrugineum (Siehe: Anamorphe?), hat mich veranlasst selber nach dem Pilz zu suchen und zu Mikroskopieren.

    Ich finde das die Nematogonum ferrugineum mehr Aufmerksam geschenkt werden sollte, da diese meiner Meinung nach nicht selten ist, aber auch relativ einfach bestimmbar ist.

    Auch Fredi Kasparek hatte damals einen Fund machen können (Siehe: Zygomycet ähnlicher Pilz =>Nematogonum ferrugineum)

    Mein Fund stammt vom 02.03.19 und wurde an einer Stamm (vermutlich Buche) gefunden.

    Hier sind die Bilder:

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    Man kann es schwer erkennen, aber es gibt Primär-, Sekundär- und Tertiärkonidien.

    Ich versuche in den nächsten Tagen Bilder zu machen, die dass besser zeigen.


    VG : Thorben

    Hallo Christoph,


    danke für den Link zu diesem interessanten Artikel, den ich noch nicht kannte.

    Ich finde es sehr interessant, dass N. ferrugineum tertiäre Konidien bildet.


    VG : Thorben

    Hallo Helmut,

    Deine mikroskopischen Bilder zeigen ja eine große Übereinstimmung mit meinen, aber die makroskopischen

    nur wenig. Sind die so veränderlich?

    Also die Bilder in dem verlinkten Thread sind von Fredi Kasparek, dieser hatte mich auch bezüglich des Pilzes angeschrieben.

    Erst durch das Ascofrance-Forum konnte dieser doch sehr häufige Pilz bestimmt werden.

    Vor 2 Tagen hatte ich an Dich gedacht und einen eigenen Fund eingesammelt, sowie Mikroskopiert.

    Ich werde dazu später einen Thread aufmachen, dann wirst du auch sehen das alles seine Richtigkeit hat :)


    VG : Thorben

    Hallo Alis,


    wäre es ein Asco müsstest du auch im jungen Zustand Paraphysen und Ansätze von Schläuchen erkennen können.

    Vielleicht ist das eine junge Auricularia auricula-judae.

    Ich bin mal gespannt was die anderen zu deinem Fund sagen.


    VG: Thorben

    Hallo Erich,


    toller Thread und schöne Mikrobilder :thumbup:

    Ich würde auch gerne mal eine Laboulbenia finden, aber leider ist die Suche bisher erfolglos geblieben :(


    VG : Thorben

    Noch eine kleine Anmerkung.

    Die Nematogonum ferrugineum ist nicht selten, sie wird aber gerne übersehen.

    Ich sehe diesen Pilz im Wald oft an gestapelten Stämmen (überwiegend Eichen und Buchenstämmen).

    Vielleicht kommen bald ein paar mehr Funde zusammen :)


    VG : Thorben

    Hallo Manfred,


    kannst du vielleicht ein Makrobild anhängen, wo man sieht wie dein Pilz aussieht und vor allem auch die Größe.

    Hast du schon mit der Gattung Graphium verglichen ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    Anfang Februar (02.02.19) fand ich eine Harpographium auf einem Ast (vermutlich Fagus oder Carpinus).

    Makroskopisch hatte ich diese Harpographium schon als H. fasciculatum abgespeichert, aber die Konidien sind deutlich kleiner, weshalb ich auf eine Harpographium congestum gestoßen bin.

    Literatur gibt es dazu auf Cyberliber > Journals > Transactions of the British Mycological Society > Volume 62 > ab 243 .

    Ich habe deshalb diese Synnemata als H. congestum bestimmt.

    Hier sind die Bilder:

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    3. Konidien


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    VG : Thorben

    Hallo Felli,


    Nr. 1 sollte in Richtung Verticillium (Verticillium-like) gehen.


    Nr. 6 könnte eine Trimmatostroma sein, vielleicht Trimmatostroma beutlinum.


    Nr. 4 ist vermutlich eine Anamorphe von einer Xylariaceae, wenn nicht sogar die Anamorphe von der Rosellinia.


    VG : Thorben

    Hallo Mario,


    es gibt hier eine Arbeit, wo grob ein paar Anamorphen von Xylariaceae gezeigt werden.

    Ich bin mir nicht sicher, aber eventuell gehört deine Anamorphe dazu.


    VG : Thorben

    Hallo Felli,


    das ist genau das was ich sehen wollte.

    Vielleicht könnte das etwas in Richtung Catenophora sein, aber es gibt sicherlich noch einige andere Gattungen die ähnlich aussehen.

    Auch hier ist wieder das Problem der Literatur und der Übersicht. Denn von der Gattung Catenophora wird hauptsächlich nur über C. pruni berichtet, also weiß nichts über andere Arten und dementsprechend nicht vergleichen.

    Wenn du möchtest stelle ich deinen Fund wieder auf Ascofrance, vielleicht gibt es dort jemanden der weiß was du gefunden hast.

    Falls du das Zweiglein haben möchtest- sag Bescheid.

    Allerdings hab ich schon einiges zerstört

    Ich brauche den Zweig nicht mehr, du zeigst meiner Meinung nach alle Bestimmungsrelevanten Merkmale.


    VG : Thorben

    Hallo Felli,

    Die Konidienträger erinnern an Nectria.


    Konidien 1,5-2 x1µ

    ?thumbnail=1

    Keine Ahnung was es ist.

    Ich kann nicht genau erkennen, wie oder besser gesagt woran die Konidien genau gebildet werden.

    Du zeigst einen schwarzen Frk., wie genau sieht die Hülle aus und ist diese Hülle eher hart oder weich.

    Auch die Verzweigungen der Konidienträger spielen eine Rolle, denn diese können oft mehrfach verzweigt sein.

    Wenn du möchtest kann ich mir mal deinen Fund angucken, noch ein paar Mikromerkmale herausarbeiten und dann für dich eine Anfrage auf Ascofrance starten.

    Vielleicht hast du Glück und es kommt dann ein passender Name raus.

    Und dann fand ich zwischen den vorhandenen Flechten orange Kugeln auf Moos.

    Da bei mir Octospora affine relativ häufig ist .... naja, unterm Mikro sa dass aber gar nicht danach aus

    Hierzu habe ich mal einen Kollegen angeschrieben, der sich mit Moosen und auch Moosbecherlingen beschäftigt.

    Vielleicht hat er eine Idee dazu.


    VG : Thorben

    Hallo Felli,

    ja, da hast dus chon recht, die Basidien sehen wirklich sehr ähnlich aus.

    Ich hab jetz nochmal ein Quetschpreparat in Kongorot angefertigt an dem man die Strukturen des Apikalhymeniums besser erkennen kann - vielleicht hilfts was.

    Die gelben Pfeile zeigen Stellen an denen seitlich Sporen gebildet werden.

    Das Sporenbild ist in Kresylblau

    Leider fehlt es mir an Literatur, aber es sollte auf jeden Fall ein Anamorphe von einem Heterobasidiomyceten sein.

    Auf deinen neuen Bildern sieht man die Struktur sehr gut.

    Es gibt ein paar Leute die sich für Anamorphen von Heterobasidiomyceten interessieren, einer davon Franz Oberwinkler ist leider letztes Jahr verstorben, aber es gibt auch noch ein paar andere. Einen davon werde ich mal anschreiben.

    Wichtig ist halt das ein Exsikkat mit ausreichend Frk. vorhanden ist.


    VG: Thorben