Hallo Cognacmeister,
vielleicht geht es in die Richtung Pseudomerulius aureus.
VG : Thorben
Hallo Cognacmeister,
vielleicht geht es in die Richtung Pseudomerulius aureus.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
also bei der Sporenform fällt die Phlebia fuscoatra weg.
Phlebia fuscoatra (Fr.) Nakasone
VG : Thorben
Edit: Da war Cognacmeister schneller.
Hallo zusammen,
ein weiterer Fund vom Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer vom 15.11.25.
Der Fund wurde auf einer Wiese gemacht und dank Karl W als Entoloma ventricosum bestimmt.
Ich glaube ohne Karl hätte ich den Fund keine Beachtung mehr geschenkt.
Hier sind die Bilder:
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VG : Thorben
Hallo Sigi,
Was es nicht alles gibt
Wenn du sagst, Standorttreu. Wie muss ich mir das dann vorstellen, wie bei fleischfressenden Pflanzen? Der liegt dann auf der Lauer und wartet bis ein Käfer drüberkrabbelt?
Wie genau die Infektion passiert kann ich nicht sagen, ob durch Nahrungsaufnahme und/oder die Konidien sich an dem Körper haften und dann keimen. Was ich sagen kann ist, dass der Pilz den Käfer zwingt einen geeigneten Ort zum Sporulieren aufzusuchen, wenn die Bedingungen stimmen.
Standorttreu bezeichne ich den Pilz, weil du ihm am gleichen Ort und oft auch an den gleichen Stellen erneut finden kannst.
Jetzt nicht nicht 100% die selbe Stelle, manchmal auch etwas versetzt, aber wenn du einen Weg hast, wo die Befälle an leichten Böschungen zu finden waren, dann wird im nächsten Jahr auch wieder etwas zu finden sein.
VG : Thorben
Hallo Chris und auch Torsten,
das was ihr gefunden habt ist Erynia nebriae.
Dieser Pilz befällt Laufkäfer meistens Nebria brevicollis, ob auch andere Laufkäfer befallen werden weiß ich nicht.
Es gibt bei dem Pilz Primär- und Sekundärkonidien, dass heißt aus den Primärkonidien bilden sich Sekundärkonidien.
Um diese zu gewinnen muss man 2 Abwurfpräparate von den Konidien machen.
Der erste ist nur für die Primärkonidien und der zweite wird in eine Feuchtkammer für ca. 4 Stunden gepackt, damit sich aus den Primärkonidien die Sekundärkonidien bilden können.
Interessant ist, dass der Pilz Standorttreu ist und jedes Jahr wieder zur gleichen Zeit auftaucht, zumindest ist das bei mir so.
Hier ist auch etwas Literatur dazu.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch einen Fund zeigen, der mich vor einem Rätsel stellt und gleichzeitig zeigt, dass nicht alle bekannten Pilze gleich sind.
Es handelt sich dabei, um einen Deconica Fund vom Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer 14.11.25.
Aus Neugier habe ich die Deconica "montana" eingepackt und eine größere Deconica "montana".
Eigentlich ein Pilz der schon im Feld bestimmbar ist und hatte selber gedacht, dass es alles Deconica montanas sind.
Wieder einmal hat die Natur einen Strich durch die Rechung gemacht.
Die große Deconica "montana hatte sich als Deconica montana var. macrospora herausgestellt und dieser Fund ist auch keine Deconica "montana".
Leider habe ich das erst Zuhause beim Messen der Sporen bemerkt, sonst hätte ich mir noch mehr Deconicas eingesammelt.
Fest steht, dass nicht alles gleich ist und man trotzdem Mikroskopieren muss.
Jetzt bleibt es halt nur bei einem Deconica sp., aber vielleicht hat ja jemand einen ähnlichen Fund oder findet ihn zukünftig.
Hier sind die Bilder:
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4. Cheilozystiden
5. Cheilozystiden mit Schnallen
6. Kaulozystiden
7. Kaulozystiden wie Cheilozystiden
8. HDS
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VG : Thorben
Hallo Bohan,
da hast du ja einige interessante Funde gemacht ![]()
25. Nalanthamala cf. psidii
ex Rubus idaeus, conidiomata 325 μm - 875 μm Ø
Den Pilz kenne ich nicht, aber dein Fund erinnert mich stark an Clonostachys.
Vergleich mal damit.
40. unbekannter Hyphomycet parasitär auf Allophylaria macrospora
Die Sporen sind am keimen, daher vermute ich, dass es die Anamorphe der A. macrospora sein könnte.
Es oft so, dass aus den Sporen bei Reife die Konidienform gebildet wird.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne die Entoloma vindobonense zeigen, die mir Karl W bestimmt hat.
Der Fund stammt vom Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer vom 16.11.25.
Hier sind die Bilder:
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3. HDS
4. Stiel in Kongorot
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VG : Thorben
Hallo Oliver,
8. Darauf befand sich auch eine Anamorphe
Sporen: 26.9±2.9 x 3.7±0.5
Kennst du folgendes Buch ?
Flora of Lichenicolous Fungi, Vol. 2, Hyphomycetes
Zu der Anamorphe kann ich nichts sagen, aber dafür habe ich Fragen.
Hatten die Konidien ein Ornament ?
Waren manche Konidien septiert ? Wenn ja wie oft ?
Spontan denke ich an Trichonectria, aber so lässt sich das nicht mit Sicherheit sagen.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich denke Nr. 3 ist dieselbe Gruppe / Familie wie Nr. 1, nur nicht so viel pigmentierte Konidien.
Trimmatostroma bildet nie Konidien wie bei Nr. 1 aus, sie sind immer kompakt aus mehreren Zellen zusammen.
Bohan liegt bei Nr.1 mit Botryosphaeriaceae nicht verkehrt.
VG : Thorben
Hallo Erik,
sry, dass ich mich erst jetzt melde und antworte.
Ich hatte es vergessen gehabt zu antworten ![]()
Es gibt ein paar Neuigkeiten.
Ich habe einen Fund geschickt bekommen, der deinem ähnlich ist und gerade gesehen, dass es aktuelle Literatur und sogar einen Bestimmungsschlüssel gibt.
Dein Fund sollte nach dem Schlüssel eine Akanthomyces aculeatus sein.
Ich habe mir dein Bild mit den Konidien angeschaut und bemerkt, dass sich ein Fehler in der Messskala eingeschlichen hat.
Deine Konidien sind dann bei mir bis 8,5 Mikrometer lang und bis 5 Mikrometer breit.
In dieser Arbeit gibt es auf Seite 293 einen Schlüssel für Arten die auf Motten wachsen.
Die Konidien sind nicht schmal, daher fällt die A. tuberculatus agg. meiner Meinung nach weg.
Sagen wir mal deine Messskala hat eine Abweichung von 3 Mikrometer, dann sind deine Phialiden trotzdem noch über 10 Mikrometer lang.
Das passt alles gut zu der A.aculeatus.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
dieses Portrait soll von Panaeolus acuminatus handeln.
Ein Pilz den ich am 16.11.25 auf dem Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer durch Karl W kennenlernen durfte.
Die komplett dunkelschwarz/braune Farbe fällt im Feld sofort auf.
Hier sind die Bilder:
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3. Cheilozystiden in Kongorot
4. Kaulozystiden in Kongorot
5. Stiel mit Schnallen
6. Pileozystiden
7.
VG : Thorben
Hallo Peter,
Könnt ihr mir ggf. noch einen Tipp zum herbarisieren von Ascomyceten geben? Geht das, lohnt sich das? Wenn ja gibt es was zu beachten?
Ja klar geht das.
Du musst deinen Frk. oder Frk. und Substrat zum Trocknen auf einem Stück Zewa legen, dann abwarten bis er getrocknet ist.
Nicht auf die Heizung legen, sonst besteht Schimmelgefahr.
Danach kannst du ihn entweder eintüten oder in ein kleines Döschen packen und beschriften.
Wenn du zum Beispiel später noch einmal Mikroskopieren willst, dann kannst du deinen Beleg verwenden oder ihn Sequenzieren lassen.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass dein Beleg irgendwann in ein öffentliches Herbarium hinterlegt wird.
Ob es sich lohnt muss jeder selber wissen, aber wer Mikroskopiert oder irgendwann Mikroskopieren möchte und Spaß an seinen Funden hat, sollte sich das Überlegen Belege anzufertigen.
VG : Thorben
Hallo Peter,
vergiss Dermea und schau bei der Gattung Pseudombrophila.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ein weiteres Highlight auf dem Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer war eine Clitopilus mutilus (Syn: Omphalina mutila) die am 15.11.25 gefunden wurde.
Zeitgleich konnte auch ein anderer Teilnehmer am gleichen Fundort eine Aufsammlung machen, so dass jetzt eine schöne Kollektion als Beleg zusammengekommen ist.
Hier sind die Bilder:
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3. HDS in Kongorot
4. HDS in Kongorot
5. Stiel
6.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch eine weitere Galerina zeigen, die auf dem Namen Galerina hypnorum hört.
Der Fund stammt vom 15.11.25 und wurde auf dem Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer gemacht.
Wer glaubt, dass Galerina gleich aussehen, der irrt sich, denn sie sind verschiedener als man meint.
Hier sind die Bilder:
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2. Cheilozystiden in Kongorot
3. Cheilozystiden in Kongorot
4. Kaulozystiden in Kongorot
5. Kaulozystiden in Kongorot
6. Stiel mit Schnallen in Kongorot
7. HDS mit Schnallen in Kongorot
8. Sporen mit feinem Ornament in Kongorot
9. Basidien 4-sporig
10.
VG : Thorben
Hallo Tonio,
ich glaube das es eine Botryosphaeriaceae ist.
Darf ich auch fragen, welchen Erkenntnisgewinn das bringt. Kann man damit jetzt die Gattung bestimmen?
Einen großen, denn man sieht die natürlichen Konidien und keine gefärbten.
In der Gattung Botryosphaericaee können die Konidien einen Reifeprozess durchlaufen, so dass de Konidien Anfangs farblos, dann gelb oder grünlich werden und später braun sind.
Oft ist es so, dass die Braunen Konidien, dann noch eine Septe bekommen.
Es macht daher keinen Sinn Baumwollblau zu benutzen, um die Konidien darzustellen, klar Strukturen und ein Ornament kann man besser sehen, aber nicht für die Abbildung von Konidien.
VG : Thorben
Hallo Felli,
die Nr. 3 sollte eine Trimmatostroma sein.
Meine Vermutung ist eine Trimmatostroma betulinum.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch die Hypholoma elongatum zeigen, die ich am 14.11.25 auf Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer finden konnte.
In diesem Gebiet war der Pilz massenweise vorhanden und anfangs dachte ich an Galerina, aber das Mikroskop hat etwas anderes gesagt.
Hier sind die Bilder:
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3.
4. Chrysozystide
5. Kaulozystiden
6. HDS
7.
VG : Thorben
Hallo Tonio,
welche Farbe hatten die Konidien ?
Waren sie bräunlich, grünlich, gelblich oder farblos ?
Gibt es eine Farbveränderung bei Reifen Konidien ?
Wie sieht der Zellinhalt der Konidien aus ?
VG : Thorben
Hallo zusammen,
normalerweise mache ich einen riesigen Bogen, um die Gattung Entoloma, doch auf dem Pilzworkshop Heiliges Meer habe ich doch etwas mitgenommen, auch weil Karl W dabei war.
In diesem Fall hat sich dieser Fund als Glücksgriff erwiesen, denn Anfangs wurde eine Entoloma conferendum vermutet, aber Karl konnte schlussendlich Entoloma milthalerae schlüsseln und später von Kai Reschke bestätigt werden.
Die Entoloma milthalerae hat längere Sporen als Entoloma conferendum.
Diese Art ist nicht so häufig, vielleicht auch weil man sie einfach übersieht und verwechselt.
Auf jeden Fall ist dieser Fund für mich einer der Highlights gewesen.
Hier sind die Bilder:
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2.
3. HDS in Kongorot
4. Stiel in Kongorot
5. Sporen
VG : Thorben
