Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    ich habe hier einen Pilz vom 21.09.25 liegen, den ich nicht bestimmt bekomme.

    Der Fundort war einen Baumstumpf (Nadelholz entweder Picea oder Pinus).

    Meine Anfangsvermutung von Tricholomopsis decora war leider kein Treffer.

    Es gibt keine Cheilozystiden.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2.


    3.


    4. HDS


    5. HDS


    6. HDS


    7. Kaulozystiden


    8. Kaulozystiden


    9.


    10. Melzer


    Habt ihr dazu eine Idee ?


    VG : Thorben

    Hallo Frank,

    sind die Rhizomorphen tatsächlich dimitisch? Da müsstest du 1-1,5 µm breite Skelethyphen finden. Deine Sporen sind für Ps. atrofusca etwas zu groß. Wie breit sind die Subikularhyphen?

    Ich habe gerade noch einmal reinmikroskopiert und konnte keine Skeletthyphen finden.

    Bei mir sieht das nur so aus:


    Subikularhyphen so 2,5 - 4,5 Mikrometer breit.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    wie so oft, wenn es sich zum Ende einer Tour neigt, fragt man sich ob man nicht doch noch diesen Pilz einsammeln soll.

    Ich habe es getan und wurde nicht enttäuscht.

    Gestern (09.11.25) konnte ich am Wegesrand von einem Mischwald (Quercus und Fagus) diese kleinen Conocybe finden.

    Unter dem Mikroskop kamen mir die Strukturen bekannt vor und später hat sich beim Schlüsseln herausgestellt, dass es Conocybe juniana var. subsejuncta ist.

    So habe ich zu der Conocybe juniana var. sordescens auch die Conocybe juniana var. subsejuncta, wobei man sich fragen muss, ob das nicht doch mehrere Arten sind.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2.


    3.


    4. Cheilozystiden in Kongorot


    5. Kaulozystiden in Kongorot


    6. Basidien 4-Sporig in Kongorot


    7. HDS in Kongorot


    8. Stiel mit Schnallen


    9.


    10. Sporen in KOH-3%


    11. Kaulozystiden


    12. Cheilozystiden


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 18.10.25 war ich zu Gast im Brachter Wald und dort gab es am Parkplatz einen interessanten Rindenpilz.

    Zuhause hat sich dieser als Tomentella entpuppt und später als Pseudotomentella atrofusca, zumindest hoffe ich das nach dem Schlüssel von Frank.

    Diese Art scheint dort nicht selten zu sein, denn Hans Bender hat diese schon öfters dort gefunden.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4.


    5. KOH-3%


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch einen weiteren Fund zeigen.

    Dieser Fund ist vom 02.11.25 aus dem Botanischen Garten Münster.

    Hier sind die Bilder:
    2.0


    2.1


    2.2


    2.3


    Vorerst werde ich die Funde als Cuphophyllus virgineus ablegen, aber irgendwann sequenzieren lassen.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,

    selbst wenn vorhanden, wäre der schon steinalt (1869). Mit den klassischen Sequenziermethoden geht da nix mehr.

    da habe ich gar nicht drauf geachtet, dass der Typus so alt ist =O

    im Zusammenhang mit Clavaria stellifera gab es die Erwähnung von dickwandigen Sklerobasidien. Wie häufig treten solche denn bei Cl. laeticolor agg. auf?


    Bei einer Kollektion im Oktober hatte ich davon etliche

    Das konnte ich auch entdecken, aber habe das als eine Missgebildete Basidie interpretiert.


    VG : Thorben

    Hallo Alexander,


    das finde ich sehr erstaunlich, dass sich hinter einer so "einfachen" Art, doch mehr Arten verbergen.


    Darunter ist gerade "C. laeticolor" recht problematisch. Der Typus stammt nämlich aus Wäldern auf Cuba und als Zusatz schreiben Curtis und Berkeley "scarcely 1 Inch high". Dieses Epitheton dürfte also sehr wahrscheinlich nicht für hiesige Kolletkionen angebracht sein. Hier muss noch einiges überarbeitet werden. Ein großes Problem stellt, wie immer die Typisierung "alter bekannter" und etablierter Namen dar.

    Wurde eigentlich schon der Typusbeleg aus Cuba sequenziert oder gibt es kein Material mehr ?


    Anhand der Sporenform Deines Beleges vermute ich hier die häufigste "laeticolor"-Sippe. Gern schaue ich mir den, gut dokumentierten, Fund näher an.

    Das werde ich doch gerne machen und danke hierfür schon einmal.

    Post geht heute raus.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich konnte am 19.10.25 auf einer Wiese eine Glutinoglossum finden.

    Durch die 3-septieren Sporen komme ich zu dem Glutinoglossum glutinosum Aggregat.

    Irgendwann werde ich das Teil sequenzieren lassen und vielleicht ist es ein Glutinoglossum triseptatum.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2. normalerweise nur 1-3 Septierte Sporen, aber eine Spore war sogar 4 Septiert.


    3.


    4. schleimige Teil


    5. Paraphysen


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,

    das macht absolut Sinn. Gut möglich, dass ich da aus Versehen einen falschen FK habe absporen lassen. Ich prüfe die Exsikkate im Winter nochmal nach.

    Wenn du die Frk. auf Bild verwendet hast, dann ist der 1. Frk. von Links der Übeltäter der sich als G. glutinosum agg. getarnt hat.

    Vergleiche Bild 2 mit Bild 4, dann siehst du das die Sporen von Bild 2 kürzer und breiter als bei Bild 4 sind.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch die Galerina clavata zeigen, die ich am 01.11.25 auf einer Wiese finden konnte.

    Es gibt keine Schnallen, Pleurozystiden und Pileozystiden.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2.


    3. Basidien 4-Sporig in Kongorot


    4. Cheilozystiden in Kongorot


    5. Cheilozystiden in Kongorot


    6. Kaulozystiden in Kongorot


    7. HDS in Kongorot


    8.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich verstehe nicht warum die meisten denken, dass man die Lateinischen Namen auswendig lernen muss.

    Man muss es nicht auswendig lernen.

    Es gibt nicht so viele Menschen die sich die Namen ohne Probleme merken können und wenn dann auch nur eine bestimmte Anzahl.

    Irgendwann kommt dann nämlich irgendwann so ein Satz wie :

    "Denn Namen kann ich mir irgendwie nie merken.

    Wie hieß denn nochmal die Gattung dazu.

    Mir ist die Art entfallen."

    Es ist auch ein Unterschied, ob man die Namen im Kopf hat und in Gesprächen benutzt oder ob man im Internet, wie zum Beispiel in Foren die Namen benutzt.

    Denn das größte Hilfsmittel ist das Internet.

    Wer sich Gattungen gut merken kann ist klar im Vorteil, aber wer mit Deutschen Namen oder Hilfsmittel wie Foren, Bücher, Namen in Bildern oder weiteres auf einem Namen kommt hat auch Vorteile.

    Es ist meiner Meinung nach kein muss einen Lateinischen Namen zu lernen.

    Wichtiger ist es, dass man weiß was eine Gattung und Art ist und diese benutzen kann.

    Mit dem Gattungsnamen kommt man an eine Artenliste, mit der Art kann man gezielter an Bilder oder Informationen zu dieser Art kommen.

    Und auch hier muss man nicht die Gattung oder Art lernen, sondern nur auf dem Namen kommen und dann Kopieren und einfügen.

    Ob man mit dem Deutschen Namen arbeitet, in Büchern einen Namen heraussucht oder einen Namen aus einem Thread in einem Forum benutzt, dass ist egal.

    Und das die Namen sich im laufe der Zeit ändern ist ebenfalls normal, aber ist das ein Problem ?

    Nein.

    Die alten Namen verschwinden ja nicht.
    Oft werden die alten Namen zu Synonyme und wenn nicht dann gibt es Literatur, wo diese erwähnt werden.

    Ja die Literatur ist dann auch mal auf Englisch, aber auch das ist dank Übersetzungsprogramme kein Problem mehr.

    Für uns heißt das dann lediglich Lesen und den neuen Namen kopieren und einfügen.

    Der Schlüssel ist nicht das auswendig Lernen, sondern zu lernen wie man mit Informationen arbeiten kann.


    Was viele nicht wissen man kann bei der Bildersuche auf Google gezielt Bilder auf Seiten suchen und sogar mit Suchbegriffe eingrenzen.

    site: URL Leerzeichen und dann zum Beispiel Gattungsnamen.

    Beispiel:

    site:pilzforum.eu amanita


    Genausogut kann man nur PDF Dateien suchen.

    Begriff Leerzeichen filetype:PDF

    Beispiel:
    Amanita muscaria filetype:PDF

    oder man gibt den Titel von einer Literatur ein.


    Früher habe ich auch gedacht, dass man viele Namen auswendig lernen muss, aber das ist quatsch.

    Man muss es nicht, braucht es auch nicht, aber wenn man sich etwas merken kann, dann ist es praktisch.

    Und wie schon oben erwähnt, dass Internet ist ein sehr gutes Hilfsmittel.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    in diesem Portrait möchte ich euch Crinipellis scabella zeigen.

    Auch ein Pilz den man häufig auf Wiesen finden kann.

    Der Fund wurde am 09.10.25 auf der Alme-Tagung auf einer Wiese gemacht.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2.


    3.

    4. HDS grün in KOH-3%


    5. HDS grün in KOH-3%


    6. Cheilozystiden in Kongorot


    7. Cheilozystiden in Kongorot


    8.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch die Conocybe juniana var. sordescens zeigen.

    Es hat etwas gedauert, aber jetzt bin ich auf einen Namen gekommen der gut zu passen scheint.

    Der Fund wurde am 19.10.25 an einer kleinen Böschung von einer Wiese gemacht.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2.


    3. Cheilozystiden


    4. Kaulozystiden in Kongorot


    5. HDS in Kongorot


    6. Schnallen an den Stielhyphen


    7.


    8. in KOH-3%


    9. Basidien 4-sporig


    10. Cheilozystiden


    11. Kaulozystiden


    12. Keimporus


    VG : Thorben