Neues Trinokular Mikroskop

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 489 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Schupfnudel.

  • Hallo,


    ich möchte mir nun ein Trinokolar-Mikroskop zulegen.

    Es soll ein für uns Pilzler ein ausreichendes Durchlicht-Mikroskop sein. Zwei Dinge sind mir noch wichtig bevor ich die eine Kaufentscheidung treffe.


    1.) Es muss einen passenden Adapter für eine noch zu erwerbende Canon OES Kamera mit Sensor APS-C 22,5 x 15 mm verfügbar und bezahlbar sein.

    Hier scheint es sich bei den genannten Herstellern immer um einen C-Mount Adapter zu handeln. Diese Variante ist wohl bei vielen Herstellern, der übliche Standard zu sein.



    Folgende Hersteller und Mikroskope finde ich interessant, obwohl das Panthera C2 das Budget leider deutlich überschreitet.

    • BRESSER Science Infinit
    • Primostar 3 von Zeiss
    • Motic Panthera C2
    • Kern OBE Serie

    Welche Adapter oder Kombinationen brauche ich nun für eine Canon EOS mit APS-C 22.5 x 15 mm Chip Objektivanschluss Canon RF?

    Diese Info ist nicht so leicht zu bekommen.



    2.) Mir fehlt eine Einschätzung, ob sich die Qualität der Objektive merkbar unterscheidet? Die Kurzbeschreibungen vom Hersteller sind wie folgt:

    • BRESSER Science Infinity: planachromatische, unendlich korrigierte Objektive (4x, 10x, 40x, 100x Öl)
    • Zeiss Primostar : UC Planachromate 4× / 10× / 20× / 40× / 100× Öl
    • Motic Panthera C2: Infinity Plan 4× / 10× / 20× / 40× / 100× Öl
    • Kern OBN Serie: Infinity Plan 4× / 10× / 20× / 40× / 100× Öl



    Vielen Grüße


    Rainer

  • Hallo Rainer


    Oh, gute Neuigkeiten! Schön, dass du dir ein Mikroskop zulegen willst, bei deinen speziellen Funden war das höchste Zeit.


    Von Bresser-Mikroskopen würde ich abraten. Ich habe neulich eins ausprobiert.

    Das war alles furchtbar schwamming und minderwertig gebaut.

    Der Objekttisch blieb nie stabil an der gewünschten Position, in keiner Richtung.

    Ich musste permanent nachjustieren, weil ein Präparat nie scharf blieb. Der Objekttisch schief immer ein paar µm runter zu sinken.

    Auch in der Ebene ist es furchtbar unpräzise. Es war kaum möglich, ein Objekt in die Mitte zu bringen, weil der Tisch noch immer etwas weiter "driftet" als gewollt.


    Bei Zeiss und Motic hätte ich wenig Bedenken. Von Kern habe ich eine Stereolupe, damit bin ich zufrieden.


    Objektive: Das 4x würde ich mir sparen, habe ich nie benutzt.

    10x und 20x braucht man eigentlich auch nicht beides, 10x reicht. Dafür lieber ein 63x (mit oder ohne Öl).

    Aber da gibt es vermutlich andere Meinungen hier im Forum.


    LG Raphael

  • Hallo Rainer,


    gute Idee !!!


    Wenn Dir allerdings das Motic Panthera zu teuer ist, brauchst Du das Zeiss gar nicht erst auf die Liste nehmen ;)


    Aber: ich habe mir das Zeiss Primostar dieses Jahr gekauft (bei Ch. Linkenheld) und bin super zufrieden damit! Ich würde Dir auch dringend empfehlen, Dich mal mit Christian Linkenheld von mikroskopie.de zu unterhalten. Der berät Dich sehr gut und nicht nur im Sinne seines Geldbeutels ;)


    VG Corne

  • Hallo Rainer,


    wenn du ein neues Mikroskop zur Pilzbestimmung suchst, spielt es keine Rolle, ob ZEISS oder MOTIC. Das sind alles gute Mikroskope für die Pilzbestimmung. Es entscheidet der persönliche Geschmack und der Geldbeutel.

    Bei MOTIC muss es auch nicht das Panthera sein. Das BA-310 ist auch wirklich gut. Wenn du Bilder machen möchtest, wird an den fertigen Bildern niemand erkennen können, mit welchem Mikroskop das gemacht wurde. ;)

    Es muss einem haptisch und ergonomisch passen, das ist viel wichtiger. Und wenn du zu Seminaren oder Tagungen fährst, sollte das Teil nicht unnötig groß oder schwer sein, wenn du es mitnehmen möchtest.


    Bei Herrn Linkenheld bist du in guten Händen. Er wird dir auch sagen, dass ein C-Mount-Adapter für eine CANON nicht passt. Er weiß, was Pilzler brauchen (z. B. Messplättchen im Okular) und berät in deinem Sinne für ein Komplettangebot. Du kannst auch direkt mit ihm einen Termin vereinbaren.


    Gruß

    Peter


    PS: https://www.mikroskopie.de/?page_id=195 das sind empfehlenswerte und sehr informative Links.

  • Hallo Rainer,


    auch ich bin nicht mit Christian Linkenheld verwandt oder verschwägert. Und ich habe kein Mikroskop von ihm sondern ein gebrauchtes Hund.

    Aber im Verein haben sich einige meiner Kollegen von Herrn Linkenheld ein Panthera gekauft, und sind sehr zufrieden.

    Was ich dadurch bestätigen kann ist, dass auch lange nach dem Kauf bei Problemen (zB mit der Abbildungsqualität, einem Objektiv, der Kamera und Software) ein freundlicher, kompetenter und preislich sehr angemessener Service bestand.

    Das findest du nicht überall ! Und von mir eine Empfehlung, für dich vielleicht eine Überlegung wert.


    Grüße

    Günter


    Ergänzung:

    Herr Linkenheld vertreibt ebenfalls Zeiss. Beim Vergleich Zeiss Primostar mit Motic Panthera wird er dich sicher objektiv beraten.

    Bresser, besonders von einem Internetshop oder Amazon würde ich nicht nehmen.

    Zu Kern kann ich nichts sagen.


    Und noch ein 2. Zusatz.

    Überlege dir noch, ob du nicht statt der geplanten Canon Kamera eine Mikroskopkamera mit der zugehörigen Software ebenfalls von Herrn Linkenheld in Erwägung ziehst. Eventuell auch erst später, wenn es das Budget sprengt. Die Pilzler-Kollegen sind jedenfalls sehr angetan von der einfachen Möglichkeit, das mikroskopische Bild auf dem Laptop den anderen zu zeigen, Sporen zu vermessen, Bilder abzuspeichern etc.


    Zu den Objektiven:

    4x brauche ich für Pilze nicht, wie auch oben schon erwähnt. (Eher eine Stereolupe !)

    60x ohne Öl sind meines Erachtens in der Bedienung etwas diffizil, wegen der Empfindlichkeit bezüglich Deckglas- bzw. Schichtdicke, auch wenn es Objektive mit Korrektionsring gibt.

    Was ich nicht habe aber manchmal damit liebäugele ist ein 40x Öl (!). Dies wurde an verschiedener Stelle empfohlen für Pilzmikroskopie. Man kann dadurch auch vom 100er Öl wieder auf 40x zurückgehen. Beim 40x trocken geht das nicht, wenn bereits Öl auf dem Deckglas ist. Das 40x Öl hat auch eine höhere Auflösung (numerische Apertur) als das 40x trocken.

    60x Öl gilt wohl analog.

    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben. (A. Gide)

    Einmal editiert, zuletzt von GünterS ()

  • Hallo zusammen,


    wenn schon eine Canon-Kamera vorhanden ist, würde ich die auch zur Fotografie nutzen und nicht noch extra eine Mikroskopkamera anschließen. Von der Canon lassen sich Bilder ja auch direkt auf den Rechner bringen, wenn man denn das Mikrobild direkt mit anderen teilen möchte (das ist bei mir aber eigentlich nie der Fall, ich mikroskopiere ja meistens alleine im stillen Kämmerlein). Wodrauf man bei der Canon aber eventuell achten muß: Wenn es eine Spiegelreflexkamera ist, verursacht der Spiegel beim Auslösen eine nicht unerhebliche Vibration. Das läßt sich aber vermeiden, wenn man die Kamera im LiveView-Modus nutzt, wo der Spiegel schon hochgeklappt ist und elektronisch ausgelöst wird.


    Ein weiterer wichtiger Hinweis, der von Anfänger:innen in der Regel unterschätzt wird: Die Qualität der Mikrodokumentation hängt nur sehr zweitrangig vom Mikroskop ab (wenn man eine gewisse Investitionsschwelle überschritten hat) und viel mehr von der Übung und dem Geschick bei der Erstellung von Mikropräparaten.


    Björn

  • Zu den Objektiven:

    60x ohne Öl sind meines Erachtens in der Bedienung etwas diffizil, wegen der Empfindlichkeit bezüglich Deckglas- bzw. Schichtdicke, auch wenn es Objektive mit Korrektionsring gibt.


    Was ich nicht habe aber manchmal damit liebäugele ist ein 40x Öl (!). Dies wurde an verschiedener Stelle empfohlen für Pilzmikroskopie.


    Hallo Günter,


    beim 60x trocken hast du meine volle Zustimmung. Die Auflösung ist mehr oder (meist) weniger gut, Messungen macht man mit dem 100x, das 60x bringt keinen Mehrgewinn, ist entbehrlich.


    Das 40x Öl Planapo NA 1,0 (Zeiss oder NIKON) ist mein absolutes Lieblingsobjektiv! Hervorragende Auflösung und tolle Schärfe.Wennn man vom normalen 40er ins Öl geht, gibt es einen AHA-Effekt. Allerdings bin ich bei der Endlichoptik geblieben. g:D

    Für unendlich könnte ich mir das gar nicht leisten (Zeiss Planapo 40x Öl NA 1,3 liegt neu bei >8000 €, nein, da ist keine Null zuviel) :gverstanden:

    Motic hat kein 40x Öl.


    Für einen Anfänger ist weder ein 40x Öl, noch ein 60x zu empfehlen. 4x, 10x, 40x, 100x Öl ist die sicherste Empfehlung!

    Es gibt nur sehr wenige Pilzler, die sich (nach Jahren der Mikroskopie) ein 40x Öl anschaffen.


    Gruß

    Peter

  • Hallo liebe Mikroskopierer, vielen Dank


    Ich fasse mal ein paar dinge zusammen.

    Von Bresser-Mikroskopen würde ich abraten. Ich habe neulich eins ausprobiert.

    Das war alles furchtbar schwamming und minderwertig gebaut.

    Der Objekttisch blieb nie stabil an der gewünschten Position, in keiner Richtung.

    Ich musste permanent nachjustieren, weil ein Präparat nie scharf blieb. Der Objekttisch schief immer ein paar µm runter zu sinken.

    Auch in der Ebene ist es furchtbar unpräzise. Es war kaum möglich, ein Objekt in die Mitte zu bringen, weil der Tisch noch immer etwas weiter "driftet" als gewollt.

    Teilt jemand die Einschätzung von Raphael? Oder kann etwas vergleichbares für Bresser berichten?


    Bei MOTIC muss es auch nicht das Panthera sein. Das BA-310 ist auch wirklich gut. Wenn du Bilder machen möchtest, wird an den fertigen Bildern niemand erkennen können, mit welchem Mikroskop das gemacht wurde. ;)

    Es muss einem haptisch und ergonomisch passen, das ist viel wichtiger. Und wenn du zu Seminaren oder Tagungen fährst, sollte das Teil nicht unnötig groß oder schwer sein, wenn du es mitnehmen möchtest.

    Wenn ich deine Aussage und Andeutungen richtig einschätze, ist der Qualitätsunterschied der Objektive kaum relevant (Sporen und deren Ornamente). D.h. anstatt ein Panthera wäre ein BA-310 optisch gleichwertig.


    Die Objektivwahl wird 4x, 10x, 40x, 100x Öl sein.


    PS: https://www.mikroskopie.de/?page_id=195 das sind empfehlenswerte und sehr informative Links.

    Dein Link ist sehr hilfreich, dort wird die Systemcamera-adaptierung für Motic beschrieben, danke.


    Wenn ich das richtig verstehe werden zwei Adapter benötigt.


    DSLR-Adapter 1,6x:

    Dieser Adapter ist für die Anbringung von Systemkameras mit Sensoren im APS-C Format konzipiert

    (typischerweise digitale Spiegelreflexkameras). Am oberen Ende besitzt der Adapter ein Gewinde nach dem

    Standard „T2“. Für die Anbringung einer bestimmten Systemkamera muss diese über den kameraspezifischen

    T2-Adapter mit dem DSLR-Adapter 1,6x verbunden werden.


    Björn @boccaccio, hat ja seine EOS auf Motic adaptiert, d.h. man braucht 2!?

    wenn schon eine Canon-Kamera vorhanden ist, würde ich die auch zur Fotografie nutzen und nicht noch extra eine Mikroskopkamera anschließen. Von der Canon lassen sich Bilder ja auch direkt auf den Rechner bringen, wenn man denn das Mikrobild direkt mit anderen teilen möchte (das ist bei mir aber eigentlich nie der Fall, ich mikroskopiere ja meistens alleine im stillen Kämmerlein). Wodrauf man bei der Canon aber eventuell achten muß: Wenn es eine Spiegelreflexkamera ist, verursacht der Spiegel beim Auslösen eine nicht unerhebliche Vibration. Das läßt sich aber vermeiden, wenn man die Kamera im LiveView-Modus nutzt, wo der Spiegel schon hochgeklappt ist und elektronisch ausgelöst wird.


    Meine Planung ist direkt eine spiegellose Canon EOS mit APS-C Chip zu erwerben, um dieses Problem zu umgehen.


    Überlege dir noch, ob du nicht statt der geplanten Canon Kamera eine Mikroskopkamera mit der zugehörigen Software ebenfalls von Herrn Linkenheld in Erwägung ziehst. Eventuell auch erst später, wenn es das Budget sprengt. Die Pilzler-Kollegen sind jedenfalls sehr angetan von der einfachen Möglichkeit, das mikroskopische Bild auf dem Laptop den anderen zu zeigen, Sporen zu vermessen, Bilder abzuspeichern etc.

    Eine spezielle c-mount Mikroskopkamera kommt nicht in frage. Die Sporen sollen per Canon und Liveview klassisch mit Piximètre auf Windows ausgewertet werden.


    lg Rainer

  • Hallo Rainer,


    ich habe gerade noch mal auf meine Rechnung geschaut. Da taucht der Kameraadapter 1X für T2-Adaption auf und sonst nichts weiter. Aber im Zweifelsfall weiß Herr Linkenheld da auch sehr genau, was du brauchst (im Zweifelsfall solltest du natürlich an der Stelle schon wissen, welche Kamera es werden soll). In dem Kontext erinnere ich mich noch daran, daß Herr Linkenheld mich damals darauf hinwies, daß es den Kameraadapter einmal ohne Optik und einmal mit dem 1,6X Okular gibt. Letzteres sorgt dafür, daß man ein kleineres Sichtfeld hat, was dann bis zum Rand perfekt ausgeleuchtet ist. Beim 1x Adapter ist das nicht der Fall, was man bei meinen Fotos auch immer gut am rechten Rand erkennen kann. Ich persönlich finde das aber nicht weiter störend - aber das ist natürlich Geschmackssache.


    Björn

  • Hallo Rainer,


    zu Bresser kann ich nur soviel sagen: Brrrrr... Bresser... Die Mikroskope, die ich in Hand hatte sind qualitativ nicht das, was OLYMPUS, NIKON, LEICA, MOTIC oder ZEISS bieten. Mich konnten sie nicht überzeugen.

    Die "tollen" Bewertungen im Internet sind eine Farce. Die großen Marken tauchen da gar nicht auf........ :gverstanden:

    Bresser versteht es dafür, im Internet gut zu werben und gut zu verkaufen.


    Das mit den beiden Adaptern stimmt. Es gibt keinen Adapter mit dem einen Anschluss für MOTIC und am anderen Ende für CANON. Deshalb wählt man den "universellen" T2 Adapter als Zwischenlösung. Von dort einen von T2 auf CANON.

    Für Pilzmikroskopie würde ich den Adapter mit dem etwas kleineren Sehfeld bevorzugen (1,6?). Das ganze Sehfeld wird ausgeleuchtet und die oft unscharfen Ränder fallen weg. Kann man natürlich auch später beschneiden. Das ist aber Geschmackssache.


    Ich selbst nutze eine gebrauchte spiegellose CANON EOS M 50 (man braucht ja nur das Gehäuse). Die ist vom PC aus mit der CANON Software steuerbar, sogar via WLAN - wenn ich will (mache ich selten). Im Vergleich zur vorher benutzten Spiegelreflex sehe ich nur Vorteile. Meine nächste Kamera wird wieder so eine sein, wenn meine jetzige schlapp machen sollte.


    Gruß

    Peter

  • Hallo Peter, ja genau, diese Lösung würde ich bevorzugen. Mir ist aufgefallen, das der Cropfaktor durch den kleineren AP

    Das mit den beiden Adaptern stimmt. Es gibt keinen Adapter mit dem einen Anschluss für MOTIC und am anderen Ende für CANON. Deshalb wählt man den "universellen" T2 Adapter als Zwischenlösung. Von dort einen von T2 auf CANON.

    Für Pilzmikroskopie würde ich den Adapter mit dem etwas kleineren Sehfeld bevorzugen (1,6?). Das ganze Sehfeld wird ausgeleuchtet und die oft unscharfen Ränder fallen weg. Kann man natürlich auch später beschneiden. Das ist aber Geschmackssache.

    Crop Faktor


    Die Sensorgröße kann man bei einer Reinigung des CMOS (der Sensor) der Kamera prima sehen. Der APS-C-Sensor der Canon EOS 70D z.B. ist gerade mal 15 * 22,5mm (im Vergleich zum Kleinbildfilm von 24 * 36mm) klein. Rechnet man das Verhältnis um, so ergibt sich der Crop Faktor 1,6 (24mm / 15mm = 1,6 genauso wie 36 m/22,5 m = 1,6).

    Der APS-C-Sensor der Kamera erfasst folgerichtig nur einen Teil des Bildes, was hinten in die Kamera fallen würde, wenn es sich um eine analoge Kleinbildkamera oder einen Vollformatsensor handeln würde. Der Sensor hat einen CROP (englisch), einen Beschnitt (deutsch) der technisch möglichen Aufnahmefläche, die durch das Objektiv für Vollformatkameras möglich wäre.


    D.h. das kleiner Sehfeld ist dem kleineren APS-C Sensor der EOS geschuldet.

    ch selbst nutze eine gebrauchte spiegellose CANON EOS M 50 (man braucht ja nur das Gehäuse). Die ist vom PC aus mit der CANON Software steuerbar, sogar via WLAN - wenn ich will (mache ich selten). Im Vergleich zur vorher benutzten Spiegelreflex sehe ich nur Vorteile. Meine nächste Kamera wird wieder so eine sein, wenn meine jetzige schlapp machen sollte.

    Die CANON EOS M 50 hat einen solchen kleinen Sensor. Deshalb brauchst du auch diese Sichtfeldvergrösserung um den Faktor 1,6!?


    lg Rainer

  • Hallo Rainer,


    ich habe keine richtige Ahnung von den jeweiligen Sensorgrößen, tut mir leid. Mein Mikroskop ist ein OLYMPUS BH2 (endlich). Da kenne ich mich aus. Ich habe ich ein Projektiv von 1,67x und das funktioniert prima. Auch mit dem 2,5x Projektiv klappt das einwandfrei. Da gibt es lediglich einen noch kleineren Ausschnitt.


    Ich probiere lieber selbst direkt praktisch etwas aus, als vorherige Berechnungen anzustellen. ;)


    Deshalb oben mein Hinweis auf Herrn Linkenheld. Der weiß sowas aus dem FF.


    Gruß

    Peter

  • Hi,


    ich habe auch vor kurzem ein Trinokular gekauft bei Herr Linkenheld (Motic BA210LED) und kann die Beratungsqualität auch nur empfehlen. Ich hatte kleinere Probleme bei der Adaptierung meiner Mikro-Kamera - wurde prompt geklärt nach einem kurzen Mail-Austausch. Ich hatte übrigens vorher ein günstiges Einsteiger-Bresser Mikro - um ehrlich zu sein - das konnte auch fast alles was ich brauchte für die Pilzmikroskopie - lediglich bei sehr feinen Sporendetails kam es an seine Grenzen. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich nicht so premium, aber hätte ich nicht das dringende Bedürfnis nach einem Trinokular verspürt, hätte ich das Gerät auch noch weiter benutzt. Hatte damals ein günstiges Modell gekauft, weil ich nicht wusste, ob ich überhaupt Spaß an der Mikroskopie habe, da sich das aber bestätigt hat war jetzt nach 3 Jahren dann doch ein Upgrade fällig.


    LG.

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