Beiträge von GünterS

    Hallo Ella,


    bei den Seitlingen bin ich selbst oft unsicher.

    Könnte mir auch vorstellen, dass das alles Austern sind.

    Der Lungenseitling hat häufig eher einen längeren Stiel, ist dünnfleischig (ich las irgendwo: hält man die Hüte gegen das Sonnenlicht, dann sieht man das Licht zwischen den Lamellen durchscheinen, weil die Hüte so dünn sind) und er soll leicht nach Anis riechen.

    Also am besten beim nächsten Fund ein Schnittbild und Geruch beschreiben.

    Die Erfahrung fehlt mir leider, mangels Funden von Austernpilzen.


    Immerhin habe ich jetzt deine Anfrage nochmal noch oben geschoben ;-)


    Gruß

    Günter

    Hallo Giraldi,


    dann verdreh doch den Stiel so 2x um seine Achse. Wenn er sehr elastisch ist, wäre das ein klarer Hinweis auf Nelkenschwindling.

    Und wächst der Pilz vielleicht auch noch in (Teil-) Hexenringen ?.


    Gruß

    Günter

    Hallo,


    ein hilfreicher Test ist noch, den Stiel um seine eigene Achse zu drehen.

    Nur beim Nelkenschwindling ist der so zäh-elastisch, dass man ihn rund 2x um seine Achse drehen kann, ohne dass er bricht.


    Gruß

    Günter

    Zitat

    ... gucke ich mir erst einmal alles mit hoffentlich offenem Geist an.

    und uns macht es Freude, wenn wir bei deinen Entdeckungen mitgucken dürfen :)

    Super wie dir die Handy-Fotos gelingen. Bei meinen Versuchen halte ich es immer irgendwie schief oder wackel zu stark.


    LG Günter

    Hallo zusammen,


    im Grunde kann ich nichts direkt zur Klärung des Fundes beitragen.

    Aber eine Frage bewegt mich doch, seit eine Tendenz in Richtung Maipilz erkennbar ist.

    Für mich war beim Maipilz immer ein wichtiges Kriterium, dass das Fruchtfleisch dick ist im Vergleich zu den Lamellen.

    Dies kann ich nun in Bernds Bilder gar nicht erkennen, siehe Beitrag #1 und #12 jeweils letztes Bild.

    Oder denkt ihr, dass dies noch im Toleranzbereich ist oder durch das Alter erklärt wird ?

    Der von Bernd beschriebene Geruch "unangenehm, ranzig" (Beitrag #1) könnte ein Zeichen der Verwesung sein ?


    Liebe Grüße

    Günter

    Liebe Tuppie,


    mir ist deine "Sprungfeder" in Beitrag #8 nochmal aufgefallen.

    Nachdem das in einem (Reh- oder Hasen-?) Köttel war, vermute ich hier ein Schraubengefäß bzw. Trachee einer Pflanze.

    (eine Zeichnung dazu findest du zB hier Botanik: Tracheen (Gefäße) im Längsschnitt).

    Mein mikroskopischer Einstieg erfolgte auch über Köttel, allerdings von Schafen und Pferden. Hier wollte ich durch koproskopische Untersuchungen die Wurmbelastung beurteilen, dh Wurmeier zählen, und ich war erstaunt, welch interessante Dinge es da unterm Mikroskop zu entdecken gab. (ein paar Beispiele: Schraubengefäße und Detritus, Sporen, Pflanzenzellen)


    Zum Thema Sporen messen. Ist für die Zukunft sicher ein lohnenswertes Ziel, und mit etwas Anleitung auch nicht so schwierig.

    Ein Objektmikrometer braucht man wie Habicht schrieb nur selten. Allerdings gibt es das für rund 8 € bereits aus Fernost. Da lohnt m.E. hin- und herschicken kaum.

    Beim Okularmikrometer habe ich weniger "Durchblick". Kann man die Will Okulare öffnen, um eines einzubauen ? Ist es evt. einfacher, eine preiswertes Pärchen Okulare mit Messplatte zu kaufen ? Falls wir das vertiefen wollten, wäre vielleicht ein eigener thread sinnvoll ?


    Lieber Gruß

    Günter

    Hallo Tuppie,


    da hast du ja sofort gute Mikro-Aufnahmen hinbekommen, super.

    Welches Will Mikroskop hast du denn gekauft ?

    (Mein erstes MIk war auch von Will, BX 300. Später habe ich mir ein Hund V300 besorgt, die Nachfolgefirma von Will. Bin mit allen zufrieden.)


    Hallo Zusammen,


    wer noch mehr zu Lugol, Baral und Melzer wissen will: hier ein link On the iodine reaction in Ascomycetes von H.-O. Baral "Iodine reaction in Ascomycetes: why is Lugol's solution superior to Melzer's reagent?".

    Oder auch bei den Hinweisen zur Vitaltaxonomie hier Mikroskopieren_von_Schlauchpilzen.pdf von H.O. Baral und G. Marson.

    Ingo hat die Kernpunkte ja bereits genannt.


    Grüße

    Günter




    Hello Steve,

    for me the big difference in magnification looks strange.

    I do not know, which microscope you are using.

    Are you sure, that your binocular or trinocular tube does have magnicfication 1x ? Sometimes they have a higher magncification factor, perhaps 1,2x, that could explain bigger image in the ocular.

    Best regards

    Günter

    Hallo zusammen,


    insbesonders am Anfang meiner ersten Pilzbestimmungen bei Braunsporern bin ich in verschiedenen Schlüsseln (jetzt weiß ich nur nicht mehr welche :( ) auch über die Sporenpulverfarben gestolpert. Da wusste ich dann auch nicht, in welches braun zB ich meinen Sporenabdruck einordnen sollte.

    Und wie Lukas habe ich nach solchen Farbtabellen gesucht, damit ich der Farbe einen einheitlichen Namen zuordnen kann bzw. umgekehrt.


    Für Russula findet man mehr dazu, das zeigt sich auch in diesem thread.


    E. Gerhardt hat im BLV Handbuch Pilze immerhin eine Farbtabelle der Sporen mit Nummern, auf die er sich dann bezieht. Aber keine Farbnamen.


    M. Bon nennt im Pareys Buch der Pilze (2005) auf S. 341 gebräuchliche Farbtesttabellen

    • DuMont's Farbenatlas: Über 5500 Farbnuancen mit digitalen Farbwerten, Kennzeichnung und Mischanleitung, Taschenbuch
    • Taschenlexikon der Farben / 1440 Farbnuancen und 600 Farbnamen / Andreas Kornerup, Johann H. Wanscher

    Der DuMont Farbenatlas ist recht preiswert zu bekommen, hat mir aber gar nicht geholfen.

    Das Taschenlexikon der Farben kann ich nicht beurteilen, war mir bislang zu teuer.


    Artur Rysch hatte sich zu dieser Fragestellung seine eigene Farbtabelle gestaltet, die man hier findet Fungi-Pilze-Grzyby.


    Verschiedentlich wurde auch auf RAL-Farben hingewiesen, von denen es Farbskalen geben soll.


    Dann bekam ich mal als Kopie einen schönen "Farbkreis", in dem Sporenfarben den Gattungen zugeordnet sind.

    Leider kenne ich die Quelle nicht (wäre aber daran interessiert) und zeige hier nur ein Fragment, um ggf. copyright nicht zu verletzen.




    Soweit mein Kenntnisstand dazu.


    Grüße

    Günter

    Hallo Thorben,

    danke für die Info, ich werde es probieren.

    Bei Zitterlingen und Drüslingen (die ja auch interessante Basidien haben) fand ich es nie so einfach, das Präparat dünn genug zu bekommen. Den Schnitt dann dünner Quetschen hat dort nie geholfen.

    Grüße Günter

    Hallo Thorben,


    gefällt mir. Oft sind es die sowieso bekannten Pilze, die man gar nicht mehr unter das Mikro legt.

    Hier sind die gabelförmigen zweisporigen Basidien sowie die bei Reife septierten Sporen interessant.

    Sicher nicht einfach zu präparieren, das Gummimaterial. (Falls du da Tips hast wäre ich neugierig)


    Gruß

    Günter

    Hallo Scutellinia-Freunde,


    hier und in anderen Beiträgen zu Scutellinia im pilzforum wird bei Schlüssel der Gattung Scutellinia immer auf den "Schumacher" verwiesen.

    Nach etwas Suchen im www fand ich ihn, vielleicht hilft es dem einen oder der anderen.


    (PDF) The genus Scutellinia (Pyronemataceae)

    The genus Scutellinia (Pyronemataceae)

    Trond Schumacher

    Opera Botanica 101

    Copenhagen 1990

    108 Seiten


    oder nur der Schlüssel von Schumacher, aber auf französisch

    Le genre scutellinia (Pyronemataceae) par Trond Schumacher (1990)

    http://www.ascofrance.com/uploads/document/45-0001.pdf


    Dann noch ein link zu Benat Jeannerot - European key to the genus Scutellinia

    AscomyceteOrg 11-06 297-308.pdf


    Grüße

    Günter

    sorry,

    beim Abschicken meines Beitrages kam so eine komische Fehlermeldung, irgendwas mit "Exception ID".

    Und ich habe beharrlich weiter abgeschickt. Die Beiträge waren dann doch da und daher jetzt wieder gelöscht.

    Gruß

    Günter

    Hallo Matthias,


    mit den rosa Lamellen und beringtem Stiel sieht mir das eher nach was Champignon-artigem aus. Weiter weiß ich dann allerdings auch nicht ;)

    Zum Maipilz vergleiche doch mal diese Beschreibung.


    Gruß

    Günter

    Hallo Bernd,


    toller Vorschlag :)

    Aus meiner Sicht wäre das sehr lohnenswert und würde das Suchen + Finden + Nachschlagen von Arbeitsweisen in deiner Serie sicher deutlich erleichtern. Vermutlich ist es allerdings nur eine überschaubare Zahl von Pilzfreunden hier im Forum, die in der QGIS-Thematik mitarbeiten und die zusätzliche Arbeit von dir dann auch nutzen werden, aber das ist dir vermutlich bewusst.


    Stellst du dir eher eine alphabetische Liste vor, oder thematisch sortiert ?


    Für mich selbst habe ich so eine Art Kochrezeptsammlung angelegt, damit ich manche Arbeitsschritte mit eigenen Notizen versehen schneller wieder ins Gedächtnis rufen kann. ZB ein paar Schlagworte: shapefiles , offline Karten Quellen + in QGIS laden, Beschriften, gpx/kml-Export ...

    Wenn du Stichworte thematisch ergänzen willst, dann würde in deiner Übersicht QGIS für Pilzfreunde - Übersicht schon helfen, die einzelnen Arbeitspakete aufzulisten.

    So habe ich es auch für mich erstellt bei den Beiträgen, die ich nachgearbeitet habe.

    Ich nehme mal als Beispiel

    • QGIS für Pilzfreunde Teil 7 – gpx-Import von Tracks, Routen und Pilzfunden eines GPS-Empfängers
      • A) gpx-Export aus der GPS-Empfängersoftware
      • B) QGIS-Import der gpx-Datei als Vektorlayer
      • C) Blick auf die Attributtabelle
      • D) Messen von Strecken und Flächen in QGIS

    dann finde ich in meiner Übersichtsliste zB die Anleitung zum Messen von Strecken und Flächen schneller wieder.


    Gruß

    Günter

    Hallo Tuppie,


    Glückwunsch zu deinem Mikroskop.

    Ich selbst habe auch eines von Will und eines von Hund. Finde die recht gut. Die Optik ist m.W. weitgehend kompatibel mit Zeiss Standard, sodass es im Falle von benötigten Ersatzteilen einen großen Markt gibt.

    Wegen des Zeichenspiegels würde ich im Mikroforum anfragen, gezielt auch für dein Mikro. Vielleicht passt einer von Zeiss, das wissen die Leute dort vermutlich. Es wurden dort immer mal welche angeboten.


    Zum Einstieg noch ein paar Anregungen zum Lesen.

    Speziell zum Reinigen des Mikroskopes:

    Grüße und viel Spaß damit

    Günter

    Hallo Carina,


    mal schnell im www gesucht mit "wms Biotop Niedersachsen" gab gleich vielversprechende Ergebnisse:

    Erfassung der für den Naturschutz wertvollen Bereiche in Niedersachsen 1984 - 2004 | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

    URL-Liste für WMS-Dienste des Kartenservers des MU | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz


    Der erste link bietet auch den download der Biotopkartiertung als shape-Datei.

    Mit Hilfe von manual:advanced:map_tools:conversion [ Locus Map - knowledge base] kannst du die shape-Datei vielleicht in ein für Locus geeignetes Format umwandeln.


    Grüße

    Günter

    Hallo,


    eine geeignete Smartphone-App ist das eine. Ich habe Orux und sehe das wie Beate. Aber Locus dürfte gleichwertig sein. Hier muss man dann im Detail schauen, was man braucht und was die App kann.


    Die von Carina im ersten Beitrag angefragten Biotopkarten sind das andere. Die wird es vermutlich nicht von "der Stange" für das Smartphone geben.


    Ich sehe derzeit nur einen Weg, der allerdings einiges an Einarbeitung erfordert.

    Schaut euch die QGIS-Reihe von Bernd Miggel an. QGIS für Pilzfreunde - Übersicht

    In Teil5 wird am Beispiel von Baden-Württemberg gezeigt, wie man Biotop-Daten sich auf den PC laden kann. QGIS für Pilzfreunde Teil 5 – Runterladen von Shapefiles Baden-Württemberger Biotope. Für andere Bundesländer wird es analog möglich sein, erfordert aber sicherlich etwas Suche im www und Probieren, die Daten zu laden.

    Wenn man diese Aufgabe gemeistert hat, kann man nach Teil 10 sich Basiskarten (der Biotope) für das Smartphone erstellen QGIS für Pilzfreunde Teil 10 (QGIS 2.18) – Offline-Basiskarten für Smartphones etc. erstellen . Ich denke, wegen der Datenmenge nur für begrenzte Bereiche machbar.


    Wenn man im Feld eine gesicherte Internetverbindung hat, ist es vielleicht auch möglich, WMS-Daten der Biotope (WMS = Web Map Service – Internet-Schnittstelle für Landkarten) direkt in die App zu laden. Bei Orux Maps soll das möglich sein, dass man die entsprechende URL des WMS eingibt, habe ich aber noch nicht ausprobiert.


    Also so ganz simpel ist die Sache wohl nicht.


    Gruß

    Günter

    Besser hätte ich gefunden, wenn Anne ihren Unmut in einem eigenen Beitrag erläutert hätte.

    Jetzt werde ich gezwungen, in dem ursprünglichen Mikroskopie-Beitrag, mich mit der off-topic Cookie-Diskussion zu befassen X(


    Gruß

    Günter