Beiträge von GünterS

    Hallo Martin,


    zum Färben der Gloeozystiden mit Kresylblau habe ich einen Hinweis gefunden in Z - Mykopedia.

    Demnach "Mit Kresylblau färbt sich der Inhalt tiefblau, während die Wände blass violett werden."

    Ausprobiert habe ich es nicht.


    Grüße

    Günter

    Hallo Martin,


    bei den rundlichen Objekten halte ich "Fremdkeime" auch für sehr gut möglich. Ob es nun Bakterien, Hefen oder andere Mikroorganismen sind weiß ich nicht. Jedoch habe ich sowas schon verschiedentlich bei alten und daher vermutlich vergammelten Pilzen unterm Mikro gefunden, auch bei Basidiomyceten.


    Grüße

    Günter

    Hallo Dustin,


    vielleicht meldet sich ja noch jemand aus deiner Gegend hier im Forum, der dir bei der Pilzbestimmung helfen kann.


    Andere Möglichkeit ist die Suche eines PSV (Pilzsachverständigen) über Pilzsachverständige finden / DGfM (Bundesland eingeben).


    Als weiteres könntest du hier im Marktplatz vielleicht eine Suchanzeige zu Zunderschwamm platzieren. Ich glaube schon, dass du da Unterstützung bekommst.


    Möchtest du dich noch mehr mit dem Thema Heilpilze und Krebs beschäftigen ? Hier im Forum gab es das Thema bereits, und wurde pro und contra diskutiert.

    Krebsdiagnose - Helfen Pilze?

    Sehr dringender Hilferuf !!!


    Viel Erfolg und liebe Grüße

    Günter


    PS:

    Es macht mich wirklich sehr betroffen zu lesen, dass du mit deinen erst 32 Jahren von so einer schrecklichen Krankheit betroffen bist. Ich bin dann erstmal sprachlos und kann gar nichts gescheites dazu schreiben.

    Hallo Peter,


    vor rund einer Woche hatte ich ebenfalls einen Träuschlings-Fund, den ich spontan als Grünspan-Träuschling ansprach.

    Den Grünblauen kannte ich bis dahin gar nicht, das war aber mein Fund.


    Als Unterscheidungsmerkmal hat ein PSV in meinem Verein gesagt: beim Grünspan-Träuschling kann man die Huthaut abziehen, beim Grünblauen nicht.

    (Kann das jemand hier bestätigen, oder auch widerlegen ?)


    Grüße

    Günter

    Hallo Schrumz,


    wenn du dich für die Materie interessierst und auch Zeit dafür hast, dann würde ich dir das Mikro-Forum - Index empfehlen. Nach Registrierung steht dir der Mikromarkt offen.

    Im Forum dort werden von vielen gebrauchte Markenmikroskope empfohlen (Zeiss, Leitz, Hund, Olympus ...). Meist bekommen Neulinge mit so einer Anfrage meist sofort diverse Offerten. Ich denke abwarten und informieren ist der bessere Weg.

    (Peter Reil zB bietet im Mikro-Forum - Index gelegentlich was an, und ist sicher top seriös)

    Aber auch hier wird ja immer wieder mal was angeboten.

    Man sollte sich aber etwas einarbeiten, damit man die Objektive, Verfügbarkeit von Zubehör- oder Ersatzteilen im Gebrauchtmarkt, Beleuchtung (Glühlampe/Halogen/LED) usw. beurteilen kann.

    Für gute gebrauchte spricht, dass man sie ggf. mit kaum Wertverlust wieder veräußern kann.

    Ebay ist immer Risiko, da wohl häufig nicht alles in Ordnung ist. Also eher für Kenner u/o Bastler.


    Falls du doch eine deutlich höhere Preisklasse und Neuware in Erwägung ziehen würdest:

    Oft wird Motic empfohlen wegen gutem Preis-Leisungsverhältnis, zB hier MIKROSKOPE UND ZUBEHÖR - MIKROSKOPIE.DE, der Shop von Christian Linkenheld, dem Betreiber des mikroskopie-forum. Sehr seriös. Einige von meinem Verein haben dort ihr Mikro gekauft und sind mit Beratung, Preis/Leistung sehr zufrieden. (Bin nicht verwandt ... und beziehe keine Provision).


    LG

    Günter

    Hallo Johannes,


    in dem mittlerweile langen Beitrag habe ich es vielleicht überlesen.

    Für die Rötelritterlinge ist auch typisch, dass sich die Lamellenschicht leicht mit dem Daumennagel vom Hutfleisch wegschieben lässt.

    Vielleicht war es dir schon bekannt, denn in Bild 3 und 4 sieht es danach aus.


    Grüße

    Günter


    Ansonsten weiter so hier, und Beorn wollte dir ganz sicher nicht auf die Füße treten.

    Hallo Ella,


    bei den Seitlingen bin ich selbst oft unsicher.

    Könnte mir auch vorstellen, dass das alles Austern sind.

    Der Lungenseitling hat häufig eher einen längeren Stiel, ist dünnfleischig (ich las irgendwo: hält man die Hüte gegen das Sonnenlicht, dann sieht man das Licht zwischen den Lamellen durchscheinen, weil die Hüte so dünn sind) und er soll leicht nach Anis riechen.

    Also am besten beim nächsten Fund ein Schnittbild und Geruch beschreiben.

    Die Erfahrung fehlt mir leider, mangels Funden von Austernpilzen.


    Immerhin habe ich jetzt deine Anfrage nochmal noch oben geschoben ;-)


    Gruß

    Günter

    Hallo Giraldi,


    dann verdreh doch den Stiel so 2x um seine Achse. Wenn er sehr elastisch ist, wäre das ein klarer Hinweis auf Nelkenschwindling.

    Und wächst der Pilz vielleicht auch noch in (Teil-) Hexenringen ?.


    Gruß

    Günter

    Hallo,


    ein hilfreicher Test ist noch, den Stiel um seine eigene Achse zu drehen.

    Nur beim Nelkenschwindling ist der so zäh-elastisch, dass man ihn rund 2x um seine Achse drehen kann, ohne dass er bricht.


    Gruß

    Günter

    Zitat

    ... gucke ich mir erst einmal alles mit hoffentlich offenem Geist an.

    und uns macht es Freude, wenn wir bei deinen Entdeckungen mitgucken dürfen :)

    Super wie dir die Handy-Fotos gelingen. Bei meinen Versuchen halte ich es immer irgendwie schief oder wackel zu stark.


    LG Günter

    Hallo zusammen,


    im Grunde kann ich nichts direkt zur Klärung des Fundes beitragen.

    Aber eine Frage bewegt mich doch, seit eine Tendenz in Richtung Maipilz erkennbar ist.

    Für mich war beim Maipilz immer ein wichtiges Kriterium, dass das Fruchtfleisch dick ist im Vergleich zu den Lamellen.

    Dies kann ich nun in Bernds Bilder gar nicht erkennen, siehe Beitrag #1 und #12 jeweils letztes Bild.

    Oder denkt ihr, dass dies noch im Toleranzbereich ist oder durch das Alter erklärt wird ?

    Der von Bernd beschriebene Geruch "unangenehm, ranzig" (Beitrag #1) könnte ein Zeichen der Verwesung sein ?


    Liebe Grüße

    Günter

    Liebe Tuppie,


    mir ist deine "Sprungfeder" in Beitrag #8 nochmal aufgefallen.

    Nachdem das in einem (Reh- oder Hasen-?) Köttel war, vermute ich hier ein Schraubengefäß bzw. Trachee einer Pflanze.

    (eine Zeichnung dazu findest du zB hier Botanik: Tracheen (Gefäße) im Längsschnitt).

    Mein mikroskopischer Einstieg erfolgte auch über Köttel, allerdings von Schafen und Pferden. Hier wollte ich durch koproskopische Untersuchungen die Wurmbelastung beurteilen, dh Wurmeier zählen, und ich war erstaunt, welch interessante Dinge es da unterm Mikroskop zu entdecken gab. (ein paar Beispiele: Schraubengefäße und Detritus, Sporen, Pflanzenzellen)


    Zum Thema Sporen messen. Ist für die Zukunft sicher ein lohnenswertes Ziel, und mit etwas Anleitung auch nicht so schwierig.

    Ein Objektmikrometer braucht man wie Habicht schrieb nur selten. Allerdings gibt es das für rund 8 € bereits aus Fernost. Da lohnt m.E. hin- und herschicken kaum.

    Beim Okularmikrometer habe ich weniger "Durchblick". Kann man die Will Okulare öffnen, um eines einzubauen ? Ist es evt. einfacher, eine preiswertes Pärchen Okulare mit Messplatte zu kaufen ? Falls wir das vertiefen wollten, wäre vielleicht ein eigener thread sinnvoll ?


    Lieber Gruß

    Günter

    Hallo Tuppie,


    da hast du ja sofort gute Mikro-Aufnahmen hinbekommen, super.

    Welches Will Mikroskop hast du denn gekauft ?

    (Mein erstes MIk war auch von Will, BX 300. Später habe ich mir ein Hund V300 besorgt, die Nachfolgefirma von Will. Bin mit allen zufrieden.)


    Hallo Zusammen,


    wer noch mehr zu Lugol, Baral und Melzer wissen will: hier ein link On the iodine reaction in Ascomycetes von H.-O. Baral "Iodine reaction in Ascomycetes: why is Lugol's solution superior to Melzer's reagent?".

    Oder auch bei den Hinweisen zur Vitaltaxonomie hier Mikroskopieren_von_Schlauchpilzen.pdf von H.O. Baral und G. Marson.

    Ingo hat die Kernpunkte ja bereits genannt.


    Grüße

    Günter




    Hello Steve,

    for me the big difference in magnification looks strange.

    I do not know, which microscope you are using.

    Are you sure, that your binocular or trinocular tube does have magnicfication 1x ? Sometimes they have a higher magncification factor, perhaps 1,2x, that could explain bigger image in the ocular.

    Best regards

    Günter

    Hallo zusammen,


    insbesonders am Anfang meiner ersten Pilzbestimmungen bei Braunsporern bin ich in verschiedenen Schlüsseln (jetzt weiß ich nur nicht mehr welche :( ) auch über die Sporenpulverfarben gestolpert. Da wusste ich dann auch nicht, in welches braun zB ich meinen Sporenabdruck einordnen sollte.

    Und wie Lukas habe ich nach solchen Farbtabellen gesucht, damit ich der Farbe einen einheitlichen Namen zuordnen kann bzw. umgekehrt.


    Für Russula findet man mehr dazu, das zeigt sich auch in diesem thread.


    E. Gerhardt hat im BLV Handbuch Pilze immerhin eine Farbtabelle der Sporen mit Nummern, auf die er sich dann bezieht. Aber keine Farbnamen.


    M. Bon nennt im Pareys Buch der Pilze (2005) auf S. 341 gebräuchliche Farbtesttabellen

    • DuMont's Farbenatlas: Über 5500 Farbnuancen mit digitalen Farbwerten, Kennzeichnung und Mischanleitung, Taschenbuch
    • Taschenlexikon der Farben / 1440 Farbnuancen und 600 Farbnamen / Andreas Kornerup, Johann H. Wanscher

    Der DuMont Farbenatlas ist recht preiswert zu bekommen, hat mir aber gar nicht geholfen.

    Das Taschenlexikon der Farben kann ich nicht beurteilen, war mir bislang zu teuer.


    Artur Rysch hatte sich zu dieser Fragestellung seine eigene Farbtabelle gestaltet, die man hier findet Fungi-Pilze-Grzyby.


    Verschiedentlich wurde auch auf RAL-Farben hingewiesen, von denen es Farbskalen geben soll.


    Dann bekam ich mal als Kopie einen schönen "Farbkreis", in dem Sporenfarben den Gattungen zugeordnet sind.

    Leider kenne ich die Quelle nicht (wäre aber daran interessiert) und zeige hier nur ein Fragment, um ggf. copyright nicht zu verletzen.




    Soweit mein Kenntnisstand dazu.


    Grüße

    Günter

    Hallo Thorben,

    danke für die Info, ich werde es probieren.

    Bei Zitterlingen und Drüslingen (die ja auch interessante Basidien haben) fand ich es nie so einfach, das Präparat dünn genug zu bekommen. Den Schnitt dann dünner Quetschen hat dort nie geholfen.

    Grüße Günter

    Hallo Thorben,


    gefällt mir. Oft sind es die sowieso bekannten Pilze, die man gar nicht mehr unter das Mikro legt.

    Hier sind die gabelförmigen zweisporigen Basidien sowie die bei Reife septierten Sporen interessant.

    Sicher nicht einfach zu präparieren, das Gummimaterial. (Falls du da Tips hast wäre ich neugierig)


    Gruß

    Günter