Hallo Claudia,
ein paar schöne Funde hast du da gemacht. Und Hericium coralloides sieht wirklich toll aus.
Deine blaue Inocybe halte ich für Entoloma euchroum.
lg Rainer
Hallo Claudia,
ein paar schöne Funde hast du da gemacht. Und Hericium coralloides sieht wirklich toll aus.
Deine blaue Inocybe halte ich für Entoloma euchroum.
lg Rainer
Hallo Uwe, hast du die potenzielle Laccaria maritima mikroskopiert. Diese Art ist laut kartierung kaum zu finden.
Der Wuchsort und der Habitus finde ich plausibel. Kannst du etwas zum Bewuchs schreiben?
Mein Fund in der Heide, auf Sand
potenzielle Ectomykorrhiza Partner Salix repens oder Salix daphnoides. siehe auch Laccaria maritima
lg Rainer
Hallo Peter, ich habe 2-3 Exemplare getrocknet, die du haben kannst.
LG Rainer
Hallo,
nach der Dürre war lange Zeit nicht viel zu finden, aber vor 1-2 Tagen haben sich die FK´er doch in einer enormen Vielfalt gebildet.
Dieser Tage war ein blaues Outfit in...
Alle Arten wurden nur makroskopisch bestimmt.
1. Chlorociboria: Diese Grünspannbecherlinge habe ich schon eine Weile gesucht. Nun war es soweit, ob es nun Ch. aeruginascens oder Ch. aeruginosa ist, kann ohne Mikroskop nicht ermittelt werden.
2. Entoloma euchroum: Ich durfte Ihn schon einmal als Einzelfruchtkörper finden. Diesmal war es eine ganze Kollektion mit 10 FK, die ich dokumentieren durfte.
3. Entoloma spec.: Der Fund des Tages. Dieser sehr kleine blaue/violette Rötlinge fruktuziert in Sphagnum cymbifolium (Sumpftorfmoos). Die FK sind sehr klein und haben eine schuppig/haarige Hutstruktur. Die Mitte ist etwas dunkler und der blaue Stiel ist leicht überfasert. Das Schnittbild zeigt im Stielfleisch mit einen violetten Ton! Das Habitat ist von Fichte u. Kiefer gesäumt und wird als ausgesprochen sauer eingeschätzt. Wenn man nur den Hut und Stiel des sehr jungen FK(3 mm Hut und 15mm Stiel) farblich betrachtet, so fält ein Farbunterschied auf. Die Lamellen laufen schon sehr jung am Stiel deutlich herab und wirken leicht bläulich. Alles in allem finde ich nur eine Art die diesen Habitus, den Farbverlauf, das saure Habitat auf Sphagnum zu finden ist Entoloma kruticianum. Der neutrale Geruch und die sehr kleine Größe, Hut von 4 - 15mm, treffen auch zu.
Es gibt aber auch noch eine ähnliche mycenoide und genetisch sehr nahestende Art E. lepidissimum. Diese mag auch eine saure Fichten-Umgebung ist aber auf Nadeln/Nadelholzreste zu finden. Zeigt keinen farblichen unterschied zwischen Hut und Stiel und ist etwas größer. Die Bilder in der Beschreibung von Morozova, Dyakov, Popov sind sehr spärlich. Es fehlt ein Schnittbild und die Hutstruktur eines älteren FK.
Alles in allem muss mikroskopisch zuerst einmal nachgewiesen werden, dass an den Basidien Schnallen zu finden sind, um eine nicht magerrasen Leptonia nachzuweisen.
Die Sporengröße unterscheidet sich und im Schlüssel wird auf Sphagnum hingewiesen (Entoloma kruticianum). Vielleicht muss man auch ein sp. anhängen.
Das Mikroskop wird immer dringender. Arbeitstitel: Entoloma kruticianum/lepidissimum
Hier gibt es noch Klärungsbedarf.
4. Zum Schluss noch ein nicht so häufig zu findendes Kraut für dieses Habitat mit wunderbarer blauer Blüte der Kleinblütige Natterkopf - Echium parviflorum des Lungen-Enzian - Gentiana pneumonanthe
Edit: Text überarbeitet
Ich hoffe, dass blaue Konzert hat euch etwas gefallen.
lg Rainer
Hallo Karl, sehr schöne Funde und wie immer perfekt für uns aufbereitet.
Vielen Dank.
lg Rainer
Hallo Bernd,
schon wieder ein toller Rötling. Hast Du die Fungi Europaei 5,5a und 5B von Noordeloos?
Als Anfänger, kann ich dir leider nicht helfen und wieder müssen die bekannten Spezialisten ran.
lg Rainer
Hallo Bernd, das das Interesse in deinem Land für eine Kartierung so gering ist, ist schade. In Estland scheint das Ja mit der University of Tartu
ganz anders zu laufen. DIe Sequenzieren wohl recht umfangreich und man könnte meinen einige seltene Arten sind nur in Estland zu finden.
Leider kann ich ohne ein Mikroskop nur sehr wenig mit deinem Rötling anfangen. Vielleicht interessiert sich KaiR für diese?
Eine Sache interessiert mich doch noch. Kannst mir/uns bitte das Habitat genau beschreiben. Handelt es sich um eine beweideter Magerasenfläche?
lg Rainer
Hallo Bernd, wie sieht den nun der tief blaue Stiel im fortgeschrittenen Zustand aus?
Ausserdem finde ich, dass junge FK leichte rötliche Töne zeigt (ersten beiden Bilder).
Dieser Art ist sehr selten und wurde in Europa nicht oft nachgewiesen. Wirst Du in Litauen kartieren?
lg Rainer
Die winzigen Röhrenmündungen hat man nur bei jungen und frischen Exemplaren. Da sieht die Unterseite quasi gleichmässig matt gelb aus.
Hallo Corne, dem kann ich nur zustimmen. Die Bilder von heute morgen. Die Suche hat etwas gedauert, aber ich würde fundig.
Es stehen junge Schwarzerlen in diesem Bereich.
Gyrodon lividus ist übrigens auch mikroskopisch gut zu erkennen, handelt es sich doch um einen der wenigen Röhrlinge mit Schnallen
Hallo Björn, die Schnallen würde ich euch gerne zeigen.
LG Rainer
Hallo Andreas, vielen Dank für deine Einschätzung und Bestimungshilfe.
LG Rainer
Hallo, ich war heute kurz im Moorwald und dürfte diesen Röhrling finden. Diesen halte ich für einen Suillus.
Ich komme leider zu keinem Ergebnis, obwohl die Art auffällig ist.
Die Röhrenmündung reagiert ausgesprochen (blau/schwarz). Im Schnittbild ist oberhalb der Röhren auch ein Blauen zu erkennen.
Im Schnittbild ist der Stiel braun und der Hutbereich gelb mit leichten blauen oberhalb der Röhren.
Die Huthaut und die Röhren konnten kaum entfernt werden. Die Ringzone ist als Überbleibsel vom Velum partiale am Stiel gut erkennbar.
Die Röhrenöffnung ist grob und eckig. Der Habitus ist gedrungen. Der Geruch war leicht angenehm fruchtig. Der Schmack ist mild.
Das Habitat ist am Wegesrand zu einem Moorwald/Birkenbruch mit Mischbaumbestand. Alles mögliche war zu finden: Kiefer, Erle, Rotbuche, Birke...
1. Die Erste Idee führt mich zu Suillus flavidus. Hier passt das Habitat und der Partner, aber nicht das Schnittbild und das Blauen.
2. Ein Erlengrübling - Gyrodon lividus. Blauen passt. Eine Erle ist möglich und Schnittbild passt ebenfalls, aber der Habitus und feine Röhrenmündungen sind nicht vorhanden.
3. Vielleicht ist es der kaum zu findende Amerikaner, Suillus caerulescens, dieser braucht aber unbedingt Douglasie und verfärbt sich an den Röhren braun
und nicht sehr stark blau/schwarz. Das Fleisch blaut nur leicht.
Ich habe mir alle Suillus auf https://boletales.com angesehen und finde keine Übereinstimmung.
Vielleicht kennt sich hier jemand mit Röhrlingen besser aus ![]()
Habitat
Edit: junge FK machen die Bestimmung eindeutig.
lg Rainer
Hallo Bernd,
dieser Rötling sieht klasse aus.
Rosa Hut mit einem tief blauen Stiel.
So viele Kandidaten wird es wohl nicht geben.
Ich bin gespannt, ob Du/Ihr die Art ermitteln könnt. Wolfgang P., Clavaria,
Vielen Dank für das Zeigen!
LG Rainer
Das Wasser fehlt leider, aber zum Glück gibt es Moore.
Im wesentlichen war meine Inspiration im Familienurlaub nach wenigen mm Regen evtl. in der Heide bei Wittenborn etwas Interessantes zu finden.
Nach wenigen Metern wurde schnell klar, dass es in der Besenheide nach dieser Dürrephase überhaupt keine FK'er zu finden sind.
Die spontane Entscheidung ein Feuchgebiet aufzusuchen, war genau richtig. Ob die nun gemachten Funde ein Minenfeld für unvorbereitet Makroskopiker ist, sei dahingestellt.
Das Habitat ist ein Feuchtwald/Moor mit unterschiedlichen Baumbeständen, die für ein solches Gebiet zu erwarten wären.
Der Interessante Teilbereich ist von Salix aurita - der Ohr-Weide bis an Wassergrenze dominiert.
Ein unachtsamer Schritt und man steht knietief im Morast und meine Sneackers sind dahin, (wie immer, gut vorbereitet :))
Des Weiteren, wimmelt es nur von Amphibien, die so schnell wie möglich das Weite suchen.
Habitat
Wasserangrenzend nur Salix
Und nun zu den Bestimmlingen. So eine dumme Idee.... alles wie immer nur makroskopisch und ohne "Moor"-Erfahrung.
1. Cortinarius: Zwischen Salix tief in einem Meer von Sphagnum squarrosum. Ein einzelner ockergelber FK mit ausgeprägter Natterung
die schon von weitem zu erkennen war. Bei der ersten Betrachung war ich nicht von einer Telamonia / Gürtelfuss überzeugt. Ausgebreitet Wuchs
mit dieser Färbung. Es gibt ja auch noch Galerinas die das Moor und Sphagum lieben.
Ein etwas älterer FK mit gelblichen Velumreste auf dem Hut. Das Schnittbild zeigt rostiges SPP und der Stiel
wird basal dunkler.
Der Geruch ist nicht rettichartig sondern schwach unspezifisch und der Symbiont ist eindeutig Salix.
Das Habitus ist für einen Cortinarius sehr schlank und der Hut ist ca 2 cm breit un der Stiel 10 cm lang. Die Schneiden sind
ordentlich aufgehellt, bogig angeheftet und laufen zahnartig am Stiel herab.
Alter FK im Sphagum
ocker gelbe Velumrest
Sehr helle Schneiden
SPP Rostbraun
Ich gehe wenige Meter und treffe einige jüngere FK, diese sehen schon etwas anders aus. Wenn man den Gürtel und die Hutfärbung sieht
vielleicht doch die jungen Exemplare der gleichen Art. Diesmal ohne Sphagnum bei Salix. Kein Geruch und gegürtelt, Der Stiel wieder Apikal heller
Der Hut ist diesmal mit diesmal mit einer gelbocklichem Velumschicht überzogen, die der alte FK nur als Rest erkenne lässt.
Aus meiner Sicht, ein junger FK der selben Art
deutlich kleiner als der ältere FK
Erste Einschätzung und nach Sichtung des Kibby eine Telamonia vielleicht aus dem Umfeld von Cortinarius saniosus aus der Sektion Saniosi.
C.saniosus hat aber einen eher dunkleren Hut und ist wohl eher bei Betula zu finde. Nach der Sichtung von C. subsaniosus finde ich mehr
übereinstimmungen. Diese Art ist hat wohl eine dunklere umbrabraune Mitte und hat eher ockergelbe Hutfarben und bei Salix zu finden.
Dies sind nur wilde Theorien, solange ich nicht die Sporen zeigen und vermessen kann!
Evtl. kann ja ein Erfahrender Cortinarien-Kenner etwas zu meiner Einschätzung schreiben?
2. Eine unbekannte Koralle: Diese wurde sehr Wassernah bei Salix an zwei Orten gefunden. Der Wuchs ist recht ungewöhnlich.
Vielleicht hat ja jemand eine Idee, welche Arten in diesem Umfeld zu finden sind.
Ich konnte keinen Geruch wahrnehmen und die jungen Exemplare waren 2-3 cm Groß.
3. Ocker/gelber Ascomycet: Dieser ungestielter Becherling ist nur auf Salixholz und seinem Blattwerk in Wassernähe zu finden. Mit 2-3 mm im Durchmesser sind diese relativ groß.
4. Ein sehr, sehr kleiner weißer gestielter Ascomycet: Diese FK waren im/am Wasser sehr gleichmässig und symetrisch auf einem Salix Blatt verteilt. Die FK'er waren trotz 10 facher Vergrösserung kaum abzulichten.
Ein paar weitere Impressionen
Ein für das Habitat typischer Falter - Elophila nympheata (Danke Bernd)
Einer von vielen Fröschen
Edit: Text etwas überarbeitet und das Bild eingebettet.
Ich hoffe es hat euch gefallen und über Anmerkungen und Hinweise freue ich mich.
lg Rainer
Hey Bernd, ein toller Fund.
Vergleich doch mal die Cotylidia muscigena Funde auf GBIF.
LG Rainer
Hallo Raphael,
deine Funde auf alpinem Level finde ich immer ausgesprochen spannend. Solch ein spezielles Habitat fehlt mir im flachen Rheinland :).
Und vor allen Dingen findet man recht viele unbeschriebene Arten. Dies gilt vor allen dingen für die Entoloma und Inocybe.
Vielleicht treibt es mich auf der Wanderschaft doch mal in den alpinen Bereich, um den einen oder anderen Fund zu machen.
lg Rainer
Hallo Bernd,
deine Funde sind bestimmt aus Litauen. D.h. die klimatischen Verhältnisse sind sicher deutliche kühler und mit mehr Regen gesegnet. Im Vergleich sind die ersten Hygrocybe im Rheintal schon im Juni, oder noch früher, zu finden, wenn die Regenmenge in der Heide ausreichend ist.
lg Rainer
Guten Morgen Thorben,
trotzdem vielen Dank für deine Mühe.
Ist die Genetische Untersuchung für einen solchen Befall möglich und sinnvoll? Kennt jemand Institute, die sich für solche Arten interessieren?
Dann noch etwas in eigener Sache.
Sind diese Arten gesundheitlich bedenklich und mit Vorsicht zu betrachten!?
LG Rainer
Sieht alles gut nach Hasenpfote aus!
Für weitere Tintlingsbestimmungen habe ich auf meiner Seite
bender-coprinsus.de
eine neue anderasartige Bestimmungshilfe ausgearbeitet!
Würde mich über eine Resonanz freuen.
Hallo Hans, vielen Dank für deine Einschätzung. Deine tolle Seite besuche ich regelmäßig, um mir einen Überblick über die coprophilen Arten/Gattungen zu verschaffen. Aber ohne Mikroskop geht die Reise nicht sonderlich weit.
LG Rainer
Wenn man die Mikromerkmale hätte,
Hallo Harald, leider hat sich meine Situation nicht geändert. D.h. es ist kein Mikro vorhanden.
Solltest du den Drang verspüren, mein erstellten Beleg untersuchen zu wollen, sende ich dir gerne diesen zu.
LG Rainer
So hart es auch klingen mag, aber das Ganze spekulieren bringt nicht viel, wenn dein Fund nicht Mikroskopiert wird.
Hallo Thorben, wenn du einen Beleg untersuchen möchtest sende ich dir diesen zu?
lg Rainer
Alles anzeigenHallo Rainer,
deine Nr.2 zeigt keine Hauptfruchtform, daher ist es meiner Meinung nach auch keine Hypomyces porphyreus.
Vielleicht ist es eine Mycogone, aber das muss man Mikroskopisch absichern.
VG : Thorben
Hallo Thorben, das Hypomyces porphyreus nur eine Teleomorphe Form bildet habe ich auch schon gelesen.
Kannst Du bitte etwas näher beschreiben, warum dieser Befall kein Hypomyces und auch keine Teleomorphe sein kann!?
Und welcher Gedankengang dich an eine Mycogone denken lässt?
Vielen Dank für deine Hilfe und Einschätzung
lg Rainer
Hallo Pilzfreunde, ich habe mal die besten Funde von der recht trockenen Magerwiese zusammengestellt.
Wie immer gilt, meine Bestimmung ist nur makroskopisch Art und bleibt damit nur eine Einschätzung, die oft nur bis zur Gattung führt.
1. Entoloma griseocyaneum: Dieser wunderbare Rötling konnte ich in allen Entwicklungstufen finden und bewerten. Daher zeigen ich Ihn euch auch.
Die Merkmale umfassen einen ab dem Jugendalter mit flockenbesetzten braunen Hut. Die Lamellen sind farblich und von der Form eher unaufällig,
Aber der überfaserter blaugraueviolette Stiel ist bei jungen FK einmalig. Sein Profil wird durch sein frühes Erscheinen und dem neutralen Geruch und Geschmack abgerundet.
Dieser Rötling ist bei der Betrachtung einer Kollektion sehr gut bestimmbar. Sogar die deutsche Bezeichung ist sehr zutreffend, Flockenschuppiger Zärtling, Graulilastieliger Zärtling.
alt
2. Hypomyces: Ich halte meinen Fund für einen parasitärischen Schlauchpilz der Gattung Hypomyces. Der Wirt ist immer eine Entoloma unbekannter Art. Diese Gattung beinhaltet
recht viele Arten, die aber oft oder in der Regel auf einen Wirt spezilisiert sind und Börn war so nett mir sofort die Art auf meinen Erdzungen zu benennen (Hypomyces papulasporae).
Nun gut, wir suchen nach einer Hypomyces die nur auf Entoloma parasitiert. Gefunden habe ich Hypomyces porphyreus. Bernd und Thorben haben dies schon diskutiert.
Hier muss noch einiges mikroskopisch oder genetisch geklärt werden. Hauptfruchtform (ASCI sporen) oder Nebenfruchtform. Viele Bilder gibt es im Netz nicht, der INaturalist mit
Nordamerikanischen Funden und der verstorbene Mykologe Matthias Lüderitz hat diese Art 2 mal in Nord-Deutschland nachgewiesen.
Beschreibung der FK: Ich durfte einige Einzelexeplare und auch Gruppen auf einer kleinen Wiese in meinem Lieblingsgebiet finden. Die FK wirken im ganzen bereift, dem Subikulum.
Die Konsistenz der FK war nur geringfügig etwas fester und konnte nicht leicht entfernt werden. Im besonderen fällt die Defomation der Sporengeber auf. Ein unreifer Befall konnte
ich auch noch finden und abbilden. Im Bild ist der Wirt besser zu erkennen.
Noch unreife Version
4. Myxo aus der Gattung Craterium: Die gestielte Porokarpe ist Pokalartig und hat ein gelbes abgegrenztes Plasmodium. Diese sind nur 0.5 bis 0,7 mm breit und das Substart ist ein
Laubholzblatt. Es gibt sehr viele Arten. Makroskpisch könnte ich mir gut C. Minutum vorstellen. Ulla kann uns bestimmt erhellen :).
3. Resupinatus: Ein gruppe kleiner grauner Zwergseitlinge auf in forgeschrittener Zersetzung befindlicher Pinus-Ast. Dort gibt es einige Arten, die in Frage kommen. Eingrenzend dürfte
sich noch das Substrat (Nadelholz) sein.
5. Marasmus: Eine Gruppe sehr kleiner Zwerg-Schwindlinge im Nadelstreu einer Fichte. Bei einerm Kopfdurchmesser von kleiner 0.5 cm kommt wohl eine andere Art als M.wettsteinii
nicht in betracht, oder?
6. Clathrus archer: Ein Mistkräfer, nicht näher bstimmt, badet genussvoll in Clathrus archer. Ein beeindruckendes Schauspiel, dass ohne Nasenklammer nicht auszuhalten ist.
7. Lepiota: Mitten in der größten Trockendheit finde ich mitten auf dem Waldweg einen sehr kleinen Schirmling mit 1 cm Hut und 2 Stiellänge. Die auffallenden Parameter sind
der sehr feinschuppige Hut mit braunroter Mitte. Der Stiel hat eine leicht Pseudoringzone mit abstenden spitzen Schuppen. Der Stiel ist gekrümmt und wird basal deutlich dunkler.
Des weiteren finde ich einen sehr fein gezackten Hutrand. Der Geruch ist deutlich süßlich und fruchtartig. Von einer Geschacksprobe habe ich nätürlich Abstand genommen.
Wie findet Ihr den Arbeitstitel L. apatelia?
Zum Abschluss noch ein paar Impressionen, die ich einfangen konnte:
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig mitnehmen und es hat gefallen
lg Rainer
