Welcher Pilz (Stachelbaart ?)

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema, welches 809 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von gustavson.

  • Beeindruckend, was man alles an Bestimmung herausholen kann bei dem Winzbild. ==Gnolm23


    Ich kann sowas nicht.

    Endlich lobt mal jemand meine hellseherischen Fähigkeiten. Danke!

    Allerdings, wenn ich es mir recht überlege, könnte das auch ein Bienenstock sein. Egal

  • Dorniger Stachelbart. Ziemlich selten dieser Pilz!

    Gratulation

    Henrik

    Hallo Henrik,
    je nachdem wo man wohnt ist der nicht ganz so selten.
    Auf dem Foto, dass man leider nicht vergrößern kann, kann ich übrigens nichts erkennen und gerade den Dornigen Stachelbart habe ich wirklich oft gefunden.
    Maria

  • ich denke nicht dass du hellseherische fähigkeiten hast, sondern ein ausgezeichnetes wissen.

    Nunja, das ist eher Raten als Wissen. Beim nächsten Mal stellst Du einfach bessere Bilder ein, auf denen man mehr erkennen kann, und dann wirst Du auch mehr und hilfreichere Antworten erhalten 😉

  • Hallo allerseits


    Prächtig, das Teil!

    Ist das wirklich der gleiche Fruchtkörper auf den beiden Fotos? Auf dem ersten Minfoto siehts ja nach mehreren Hüten übereineinander aus. Also trotz übler Fotoqualität wär ich da beim Dornigen Stachelbart. Das grosse Foto lässt mich überhaupt keine Hüte erkennen. Seltsam.


    Meiner, den ich nun schon zweimal besucht habe, zeigt sehr typisch mehrere Hüte, aus denen Stacheln hängen:

    Am 27.9.26


    und am 18.10.26


    Ich wüsste jedoch nicht, was Gustavsons Badeschwamm sonst sein soll!


    LG Andreas


    PS: Bilder bitte anklicken - sie werden völlig verzerrt dargestellt hier.

  • Guten Morgen,
    ich möchte einfach nur einen Tipp für bessere Bilder abgeben, da hier - berechtigterweise - die Qualität moniert wurde. Zur Spezies kann ich nichts sagen, wir sind uns noch nie begegnet.
    Das Problem im Wald ist in der Regel die geringe Lichtmenge. Wenn man keine hochwertige Kamera mitnehmen möchte oder sich auf die Programmautomatik verlässt, dann klappt das meistens nicht so gut mit scharfen Pilzfotos. Man kann aber auch z. B. mit einer guten Kompaktkamera, die in jede Jackentasche passt, super Ergebnisse erzielen, wenn man einiges beachtet:

    • keine Programmautomatik verwenden, sondern manuell die Blende (mind. 8) und Verschlußzeit (1/30 s) vorwählen und die nötige Lichtmenge über die ISO-Automatik steuern lassen. Das mag vielleicht etwas mehr Rauschen erzeugen, aber das bekommt man besser in den Griff, als ein unscharfes Bild. Falls ISO-Automatik nicht möglich ist, dann die Blendenvorwahl (A-Modus) verwenden und die ISO manuell auf etwa 800 einstellen. Das sind natürlich Pi-mal-Daumen-Werte und man muss die Gegebenheiten vor Ort beachten. Aber mit solchen Werten kann man aus der Hand auch bei schlechtem Licht noch gute Ergebnisse erzielen.
    • Wenn Eure Kamera ein Stativgewinde hat, holt Euch ein einfaches Einbeinstativ (Monopod). Damit kann man auch eine ½ Sekunde die Kamera ruhig halten und die ISO-Einstellung herunterschrauben. Für Smartphones gibt es einfache Halterungen mit Stativgewinde, die man an ein Monopod schrauben kann.
    • Für Aufnahmen in Bodennähe ist ein Kirschkernkissen aus dem Drogeriemarkt für 5 € eine super stabile Kamerahalterung. Im Selbstauslöser-Betrieb sind dann auch wackel- und rauschfreie Aufnahmen von mehreren Sekunden drin.
    • Wenn möglich, fotografiert im Rohformat (RAW), falls die Kamera oder das Smartphone dieses Format bietet. Mit etwas Erfahrung könnt Ihr die Bilder am PC wesentlich besser optimieren, als es die Kamera-Automatik bei JPGs macht.

    Schönen Sonntag in die Runde!
    Achim

  • Grüß euch,


    Trotz der mäßigen Bilder würde ich mich hier doch noch gerne einmischen... für mich sieht das nicht nach H. cirrhatum, sondern viel eher nach H. erinaceus aus! Das völlige Fehlen von markanten Hutkanten und der gesamte Habitus spricht für mich klar für den Igelstachelbart!

    H. cirrhatum und coralloides würde ich schon wegen des Gesamthabitus ausschließen, flagellum wegen des Substrates, auch wenn der ohne Schnittbild H. erinaceum recht ähnlich sein kann.


    Leider ist mir bisher ein Fund eines wilden Igels noch nicht gelungen, aber ich hab die einige Jahre im Freiland gezüchtet und der Fruchtkörper auf dem besseren Bild schaut für mich ganz typisch aus.


    Lg

  • Hallo,


    unabhängig davon, welcher "Bart" es letztendlich ist, möchte ich doch gerne mal schreiben, wie angenehm diese Anfrage trotz des ersten grottenschlechten Bildes gelaufen ist ......

    Und gustavson: Du wirst uns doch sicher erhalten bleiben....


    VG

    Wolfgang

    ----------------------------------------------------
    Ich bin ein fortgeschrittener Anfänger. Meine Einschätzungen zu Bestimmungsanfragen sind mit Vorsicht zu "genießen" !
    Und: Nicht jeder meiner Funde muss unbedingt bestimmt werden, ich freue mich einfach über jedes "Kerlchen"... :gzwinkern:

  • Jetzt bin ich grad hier her zurückgekehrt, um eben diese Vermutung auch zu äussern. Florian war schneller. V.a. das grosse Foto sieht sehr nach dem Igel aus, weil es eben keine eigentlichen Hüte zeigt - wie ich das ja bereits geschrieben hatte. Irgendwie habe ichs gestern trotzdem nicht gecheckt. Es muss der Igel sein! Gratuliere zu dem supertollen Fund:-)

    LG Andreas