Beiträge von Syntaxys

    Vielen Dank für Euer Feedback und daß Euch die Fotos gefallen. Man kann eigentlich auch ohne Profi-Ausstattung und aufwändigem Focus Stacking wie hier ziemlich gutes Bildmaterial produzieren, das die Fundstücke besser dokumentiert, sogar mit dem Smartphone klappt das. Dass Bilder vor Ort im Wald oftmals misslingen, liegt einfach nur an der Lichtsituation. Wichtig ist eigentlich nur daß die Kamera ausreichend still steht, damit sie auch bei schlechtem Licht richtig belichten kann. Ein Ministativ oder Kirschkernkissen aus dem Drogeriemarkt für 5 € kann dabei eine große Hilfe sein, um richtig belichtete und scharfe Bilder zu produzieren.

    Guten Morgen,
    ich möchte einfach nur einen Tipp für bessere Bilder abgeben, da hier - berechtigterweise - die Qualität moniert wurde. Zur Spezies kann ich nichts sagen, wir sind uns noch nie begegnet.
    Das Problem im Wald ist in der Regel die geringe Lichtmenge. Wenn man keine hochwertige Kamera mitnehmen möchte oder sich auf die Programmautomatik verlässt, dann klappt das meistens nicht so gut mit scharfen Pilzfotos. Man kann aber auch z. B. mit einer guten Kompaktkamera, die in jede Jackentasche passt, super Ergebnisse erzielen, wenn man einiges beachtet:

    • keine Programmautomatik verwenden, sondern manuell die Blende (mind. 8) und Verschlußzeit (1/30 s) vorwählen und die nötige Lichtmenge über die ISO-Automatik steuern lassen. Das mag vielleicht etwas mehr Rauschen erzeugen, aber das bekommt man besser in den Griff, als ein unscharfes Bild. Falls ISO-Automatik nicht möglich ist, dann die Blendenvorwahl (A-Modus) verwenden und die ISO manuell auf etwa 800 einstellen. Das sind natürlich Pi-mal-Daumen-Werte und man muss die Gegebenheiten vor Ort beachten. Aber mit solchen Werten kann man aus der Hand auch bei schlechtem Licht noch gute Ergebnisse erzielen.
    • Wenn Eure Kamera ein Stativgewinde hat, holt Euch ein einfaches Einbeinstativ (Monopod). Damit kann man auch eine ½ Sekunde die Kamera ruhig halten und die ISO-Einstellung herunterschrauben. Für Smartphones gibt es einfache Halterungen mit Stativgewinde, die man an ein Monopod schrauben kann.
    • Für Aufnahmen in Bodennähe ist ein Kirschkernkissen aus dem Drogeriemarkt für 5 € eine super stabile Kamerahalterung. Im Selbstauslöser-Betrieb sind dann auch wackel- und rauschfreie Aufnahmen von mehreren Sekunden drin.
    • Wenn möglich, fotografiert im Rohformat (RAW), falls die Kamera oder das Smartphone dieses Format bietet. Mit etwas Erfahrung könnt Ihr die Bilder am PC wesentlich besser optimieren, als es die Kamera-Automatik bei JPGs macht.

    Schönen Sonntag in die Runde!
    Achim

    Guten Morgen,

    das wäre nun die dritte Spezies, die ich gestern dokumentieren konnte. Meiner Meinung nach sind es Wässrige Mürblinge, die ich da an Totholz im Laubwald gefunden habe. In der Ecke zwischen Bellheim und Sondernheim in der Südpfalz standen überwiegend Eichen und wenige Buchen.

    • Kappen matt kastanienbraun, glockelig/kegelig, mit Velumresten am Rand, Durchmesser etwa 2-3 cm
    • Stiel etwa 8 cm, im Durchmesser 0,5 cm und beige
    • Lamellen ocker-/sandfarben, mit spinnwebartigem Velum bedeckt

    Den großen Pilz hatte ich mitgenommen, nach etwa 18 Std. sind die beiden Studioaufnahmen gemacht worden:

    • Lamellen schokoladenbraun, Sporenpulver ebenso
    • Kappe nach ockergelb ausgebleicht und stumpfkegelig aufgespannt

    Was denkt Ihr, liege ich da richtig? Ich hatte diese Spezies im vergangenen Herbst schon mal an anderer Stelle aufgenommen, die genau so aussahen.


    Einen schönen Sonntag wünsche ich!
    Achim

    Guten Morgen zusammen,
    vielen Dank für euer Feedback! Ich könnte mir vorstellen, daß nicht ganz arttypische Erscheinungsbilder auch damit zusammenhängen, daß wir hier in der Südpfalz über den ganzen Sommer hinweg eine extreme Trockenheit mit vielen Hitzetagen hatten. Sogar Trameten und Schichtpilze waren völlig vertrocknet. Erst seit ca. 2-3 Wochen hat es häufiger geregnet und Pilze aus dem Boden gelockt. Anfangs habe ich nur Helmlinge oder ähnliche entdeckt, später konnte ich einige Krause Glucken finden. Seit 1-2 Wochen sind Amanita zu sehen, so wie Kahle Kremplinge, viele Buchen-Schleimrüblinge und jetzt erst sind Hypholoma fasciculare zu sehen, die sonst über das ganze Jahr massenweise herumstehen. Ansonsten sind mir nur etwa 1 Dutzend weitere Arten aufgefallen, die ich nicht kenne. Teilweise habe ich sie fotografiert. In diesem Jahr habe ich nicht einen Maronenröhrling oder Steinpilz entdeckt.
    Zu dem Exemplar hier kann ich noch ergänzen, daß diese Art nicht gemischt mit Parasolpilzen auf der gleichen Fläche, aber beide in der selben Gegend zu finden war. Ich habe mal noch die Focus Stacks des Parasolpilzes entwickelt, den ich fotografiert habe:

    Hallo zusammen,

    bei meiner Tour durch den Auen-Laubwald bin ich auch auf Schirmlinge gestossen. Ich habe einige braune Parasolpilze gesehen, mit genattertem Stiel und verschiebbarer Manschette. An manchen Stellen habe ich auch diese deutlich helleren Exemplare entdeckt. In der Regel standen einige einzeln auf einer größeren lichten Fläche überwiegend von Eichen und Buchen umgeben.

    • der Schirm war leicht gebuckelt bis flach, Größe bis etwa 10 cm, weiß-cremefarben und flockig mit bräunlichem Zentrum.
    • der 10-12 cm lange Stiel war ebenso weiß-cremefarben, glatt und hatte eine bewegliche Manschette, die aber nicht so verschiebbar war, wie beim Parasolpilz. An der Basis etwas dicker, aber keine ausgeprägte Knolle.
    • Lamellen cremefarben und nicht am Stiel angewachsen.
    • keine Verfärbungen bei Verletzungen, der Geruch leicht süßlich.

    Meine Vermutung wäre, daß es sich um Macrolepiota mastoidea (Zitzen-Riesenschirmling) handelt. Das war bei meiner Recherche optisch das Ähnlichste, das meinen Funden nahe kommt. Könnten es aber auch Lepiota sein?


    Schönen Abend Euch allen
    Achim

    Hallo Achim,

    Armillaria mellea s. str. ist richtig. Der am einfachsten erkennbare Hallimasch, finde ich.

    Viele Grüße, Emil

    Hallo Emil,
    vielen Dank, ich bin da noch im Lernprozess, aber in jeder Saison sind ein paar neue dabei, die ich erkennen kann. Wenn ich mir nicht sicher bin, frage ich lieber nach. ;)

    Schönes Wochenende!
    Achim

    Ich meine zumindest, daß ich hier Armillaria fotografiert habe, es könnten wohl ältere Exemplare vom Honiggelben Hallimasch sein. Was ist Eure Meinung dazu? Es sind mehrere Cluster an einem toten Birkenstamm gewachsen.

    • Durchmesser der Kappen bis zu etwa 7-8 cm, matt ockerfarben, leicht hygrophan an den Rändern, aber nicht schmierig, wenige kleine Schüppchen erkennbar.
    • Durchmesser der Stiele gut 1 cm, leicht rötlich, recht fest und zäh, ausgeprägter wattig-häutiger Ring.
    • Lamellen gelblich ockerfarben, leicht am Stiel herablaufend.
    • Bruchstellen verfärben sich nicht und den Geruch empfand ich unbedeutend.

    Der Fundort war Laubwald mit überwiegend Eichen, einige Buchen und Birken, sehr wenige Nadelhölzer im Naturschutzgebiet Eichtal-Brand Bei Sondernheim und Hördt in der Südpfalz.


    Vielen Dank für Eure Hinweise.
    LG
    Achim

    Wir hatten doch mal ordentlich Regen übers Wochenende und ich habe den sonnigen Nachmittag für einen kurzen Waldbesuch genutzt, essbare Arten habe ich jedoch heute keine gefunden. Meine Vermutung ist eigentlich, daß ich hier einen Knollenblätterpilz fotografiert habe, zumindest die Gattung Amanita müsste wohl stimmen. Allerdings ist die Knolle nicht besonders stark ausgeprägt und ein Ring nur angedeutet. Ich würde gerne Eure Meinung dazu lesen. Standort Mischwald zwischen Buchen und Kiefern, es gab mehrere Exemplare gleichen Aussehens in unmittelbarer Umgebung.





    Danke für Eure Tipps!
    LG/A

    Hier nun eine Aufnahme der Unterseite, das abgeschnittene Exemplar ist der Pilz rechts vorne im Bild mit der Draufsicht. Vielen Dank noch für Eure Antworten, inzwischen habe ich auch mal weiter in Richtung Buchen-Schleimrübling recherchiert und bei iNaturalist welche gefunden, die sehr ähnlich aussahen. Die Buchenstämme waren an anderen Stellen ebenso von Oudemansiella mucida befallen, aber mit den kleineren Exemplaren, so wie ich sie eher kenne.

    Danke für den Hinweis, aber in dieser Größe? Der Stiel hatte übrigens keinen Ring und der Geruch war unbedeutend, bzw. normal pilzig. Die Pilze hatten schon weißlich-graue Sporen abgegeben. Ich bin am Wochenende wieder in der Gegend, dann schiesse ich nochmal ein Bild von der Unterseite. Das gestern war mir misslungen.

    Hallo zusammen,

    nach Monaten langer Trockenheit hat es auch hier in der Südpfalz mal längere Regenphasen gegeben und die Pilze trauen sich langsam mal ans Fruktifizieren heran. Ich war gestern im Bienwald unterwegs und habe diese Pilze entdeckt. Diese Art war mir noch nie aufgefallen: Sehr große Hüte (über 20 cm) saßen auf einen sehr kurzen (etwa 5 cm) und dünnen (< 1 cm) weißen Stiel. Die Lamellen waren weiß und am Stiel mit einer Einbuchtung angewachsen. Die Form erinnert mich an Quallen, das Fleisch war sehr schmierig und man konnte es einfach zerdrücken, vermutlich wegen der gespeicherten Nässe. Gewachsen sind die Pilze an abgesägten Baumstämmen, sieht für mich aus wie Buche.


    Habt Ihr eine Idee? Danke!
    LG/A

    Lieber Hugo, lieber Peter,

    vielen Dank für Eure Zustimmung, das ist ganz genauso richtig beschrieben. Ich nehme das alles nicht so „bierernst“ wie die eingefleischten Mykologen hier im Forum, wobei ich deren Fachkenntnis natürlich sehr schätze (wirklich!), sonst wäre ich ja nicht hier. Vielen Dank für den Tipp, inzwischen lade ich das Material auch bei iNaturalist hoch und warte einfach, was passiert. Aktuell habe ich noch etwa 1 Dutzend unbekannte Pilze auf der SSD liegen und ich veröffentliche das Material erst, wenn ich es halbwegs korrekt benennen kann (wenigstens Familie, besser Gattung, top wäre Spezies), sonst macht das für mich keinen Sinn.


    LG/A

    Hallo Benjamin, vielen Dank für Dein Feedback!

    … Zum Beispiel wäre es großartig, den Fundort (in den Metadaten?) zu haben, das wäre dann die halbe Miete für die Kartierung.

    Klar, eine Sequenzierung wäre natürlich das Optimum. Aber weder kann ich das selbst durchführen, noch finanzieren. In den Metadaten und Dateibeschreibungen der Bilder bei Commons sind alle Informationen enthalten, die ich zur Verfügung habe, darauf achte ich sehr. Nur machen Geodaten in Verbindung mit "Pilz im Wald" oder "Brauner Lamellenpilz" auch keinen Sinn.

    Guten Morgen zusammen!


    Ok, ich probiere es jetzt nochmal und hoffe, dass es verständlich ist:


    Ich bin Laie und poste hier Fotos von Fungi, die ich nicht identifiziert bekomme. Ich bin mir dessen bewusst, das es schwierig bis unmöglich ist, Pilze anhand von Bildern sicher zu bestimmen. Und Zauberei erwarte ich wirklich nicht, mir sind handfeste Fakten viel lieber.

    Ich weiß nicht, für wen von Euch eine Identifizierung anhand meiner Beiträge in jedem spezifischen Fall total einfach oder völlig unmöglich ist, oder ob der eine oder andere Experte hier oder da zumindest eine Vermutung hat und sie in die Diskussion einbringen möchte. Ich kann das als Laie nicht einschätzen und da ich das alles auch nicht hellsehen kann, probiere ich es einfach aus: Try & Error nennt man so ein Konzept.


    In jedem meiner Postings habe ich sehr freundlich um Hilfe gebeten und explizit darauf hingewiesen, daß ich mir der Probleme bewußt bin, keine Erwartungen habe und einfach nur mein Glück versuche. Sich dann trotzdem an der Diskussion reflexartig nach dem Motto "Hallo zusammen, ich hab auch keine Ahnung." zu beteiligen, ist doch kein vernünftiger Beitrag zur Problemlösung. Also generell meine ich, auch bei jedem anderen Thema abseits von Pilzen. Ist es nicht so?

    Immerhin haben manche von Euch ihre Vermutungen trotzdem geäußert und Christoph (@Tricholomopsis) hat's mir sogar noch fachlich sehr gut erläutert, warum er in diese oder jene Richtung vermutet. Das fand ich wirklich gut, herzlichen Dank!

    Einen sonnigen Tag und frohe Ostern wünsche ich Euch! Das Wetter wird schön – geht raus, nehmt die Kamera mit und macht schöne Bilder von interessanten Pilzen.
    LG/A

    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für die Tipps! Es geht mir nicht darum, jeden hier im Forum zum Herumrätseln über meine Bilder zu animieren. Ich bin mir der Herausforderung bewußt und spekuliere eher darauf, daß bei der riesigen Expertise und Erfahrung im Forum – sprich Schwarmintelligenz – jemand den Pilz auf den ersten Blick einordnen kann. Sicher, es ist oft halt kein Fliegenpilz, den jedes Kind erkennt. Aber manchen Exemplaren sieht ein Experte die Zugehörigkeit auf Basis eines Fotos gleich, sonst hättest Du das ja beim Pluteus nicht so deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich bin mir bewußt, daß das nicht bei jedem Bild klappt und immer wieder die selbe Zurechtweisung zu hören, finde ich einfach frustrierend. Ich bin nicht blöd, nur weil ich bei einem Thema ein Laie bin. Für mich selbst halte ich es für sinnvoller, bei einer Frage, die ich trotz Fachwissens nicht hilfreich beantworten kann, nicht auch noch die restliche Welt darauf hinzuweisen, daß ich genauso ahnungslos bin. Und bitte, das ist jetzt nicht als Angriff gemeint, sondern es ist meine persönliche Einstellung.

    Ich weiß von Nutzern, die auch für die Wiki fotografieren, daß sie genau wegen solcher Frustrationserfahrungen lieber irgendein KI-Ergebnis hernehmen, um ihre Beiträge zu attributisieren. So ein Verhalten entspricht nicht meinem Qualitätsempfinden und ist in keiner Weise sinnvoll. Bilder, bzw. Medien allgemein, sind pädagogisch völlig nutzlos, wenn sie falsch deklariert sind. Gerade bei Pilzen kann das sogar lebensgefährlich sein. Allerdings sind Fotos, die zwar taxonomisch korrekt deklariert sind, dafür z. B. völlig unscharf, unter-/überbelichtet oder der Weißabgleich völlig falsch ist, genauso unbrauchbar. Nicht nur pädagogisch, sondern auch gestalterisch. Ich denke, man sieht meinen Fotos an, daß sie gut gemacht sind, zumindest den meisten. Wenn dann auch noch das drauf steht, was drin ist, wäre das optimal.

    Vielen Dank!
    LG/Achim

    Guten Morgen,
    bei meiner gestrigen kurzen Waldvisite habe ich noch einen anderen Frühjahrspilz im Auwald des NSG "Bruchbach-Otterbachniederung" entdeckt, den Getigerten Sägeblättling (Lentinus tigrinus):






    Man kann sehr schön die Sägeblattform der Lamellen erkennen. Das Substrat ist vermutlich eine alte Weide gewesen. Im Hintergrund blüht der Gundermann (Glechoma hederacea), im Vordergrund ist ein junger Trieb, vermutlich von einer Gewöhnlichen Traubenkirsche (Prunus padus) oder Vogelkirsche (Prunus avium) zu sehen.


    Ich hatte leider nur das Kirschkernkissen als Stativ dabei, daher ist der Blickwinkel etwas flach geraten. Aber ich will an Ostern nochmal in die Gegend und schaue, daß ich den Pilz besser erwische.

    Einen schönen Tag wünsche ich Euch!
    LG/A

    Guten Morgen,

    #9: Ich war gestern auf dem Rückweg vom Einkaufen noch im Nadelholz unterwegs und hatte dieses einzelne Exemplar entdeckt:


    • Standort bei Douglasien am Boden im Moos.
    • Der Hut war hellbraun/beige und ganz leicht samtig, der Rand war hygrophan und etwas gerieft, die Mitte hatte eine leichte Mulde, Durchmesser etwa 4 cm.
    • Die Lamellen haben die gleiche Farbe, sind am Stiel angewachsen.
    • Der Stiel war innen hohl und sehr brüchig, ich konnte den Pilz nicht im Ganzen aus dem Moos ziehen, Höhe etwa 7-8 cm.
    • Bzgl. Geruch konnte ich keinen speziellen Duft wahrnehmen.

    Meine Recherche bei der 123-Pilzsuche hat nicht viel gebracht, besonders bei der Aktivierung des Zeitraums März/April. Natürlich habe ich auch Google gefragt und Vorschläge aus dem Bereich der Trichterlinge bekommen, die aber alle optisch nicht so richtig passen.


    Wie immer, ich möchte die Bilder der Wikimedia spendieren und damit sie nicht nur optisch, sondern auch pädagogisch halbwegs nützlich sind, bräuchte ich für die Kategorisierung etwas Hilfe bei der Taxonomie. Die Gattung, bzw. Vermutungen zu möglichen Gattungen würde(n) mir ausreichen, die Spezies wäre natürlich super.


    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    LG/A

    Lieber Christoph,

    vielen Dank für Deine Nachricht und ich verstehe sehr gut, was Du meinst. Natürlich wäre es besser, ich hätte mehr Wissen in diesem Thema. Ich bin mir auch darüber bewußt, daß ich die Zeit anderer beanspruche, wenn mir das Wissen fehlt. Besonders Du hast mir immer sehr ausführlich geantwortet, das weiß ich zu schätzen. Es liegt nicht daran, daß ich zu faul wäre, mir das Wissen anzueignen. Es ist eher so, daß ich die Zeit, die mir noch bleibt, lieber für das einsetze, was ich gut kann. Das ist nun mal die Fotografie und technisch gute Bilder zu produzieren macht alleine schon viel Arbeit. Insbesondere die Makroaufnahmen sind nicht mit einem Klick erledigt. Mir fehlt oft einfach die Zeit, mich auch noch in das Thema einzuarbeiten, das ich da gerade fotografiert habe. Es sind ja nicht nur Pilze, sondern auch andere Organismen, so wie Architektur und Denkmäler, usw.


    Ich engagiere mich in der Wikimedia auch stark in der Qualitätssicherung, z. B. bei COM:FP und COM:QI, bringe dort mein Fachwissen ein und habe im Prinzip ähnliche Probleme damit, Laien zu erklären, daß es besser wäre, z. B. den Zusammenhang zwischen Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert zu kennen, um bessere Bilder zu produzieren. Oder was eine Bildsprache ist, oder der Goldene Schnitt, oder die Hyperfokaldistanz, usw.


    Natürlich ist es bequemer, die KI zu fragen, aber ich verlasse mich generell nicht darauf, da doch wirklich viel Mist herbei halluziniert wird. Vielleicht kam das missverständlich rüber, aber ich frage die KI zwar auch an und gebe deren Vermutungen dann bei meinen Anfragen hier weiter, jedoch hinterfrage ich das grundsätzlich. Ich bemühe mich auch, die Erfahrungen und Kenntnisse aus meinen bisherigen Anfragen in Erinnerung zu behalten. Durch die Arbeit in dem Thema kann ich deutlich mehr Pilze im Wald identifizieren, aber ich bin weit von der Expertise entfernt, die Du und andere hier bieten können. Zwar bin ich neugierig und interessiert an dem Thema, aber ich bin nun mal ein Fotograf. Ich hoffe, Ihr nehmt mir das nicht übel und Eure Unterstützung kommt ja auch dem freien Wissen zugute.

    Ich wollte auch keinen Streit oder Ärger provozieren und schaue, daß ich künftig etwas mehr Vorarbeit leiste für meine Anfragen. Und wie ich es auch immer erwähne, erwarte ich keine genaue Artidentifikation. Mir reicht, sofern das möglich ist, auch die Vermutung zur Gattung. Es darf auch kurz und schmerzlos sein, ich recherchiere das dann weiter und zur Not heißt das Bild dann "agaricales-sp.jpg", nur "Pilz-im-Wald.jpg" finde ich dann wirklich einen faulen Kompromiss 😁

    LG
    Achim

    Hallo Harald,
    zu meiner Anfrage Pilz #7 (Beitrag 28): Ich habe mal bzgl. Deinem Tipp Tubaria weiter recherchiert, das scheint mir auch plausibel zu sein. Der Lamellenansatz und fehlende Kragen würde für meinen Laienblick eher z. B. zu Tubaria furfuracea passen, als zu Galerina marginata. Ich verbuche die Fotos jetzt einfach mal bei der Art "LBM", sortiere sie bei "Unidentified Agaricales" ein und mache in der Beschreibung entsprechende Bemerkungen.
    Das ist zumindest nicht falsch und ich kann das vorerst mal zu Ende bringen. Wenn die Fotos mal öffentlich sind, können sie zu einem späteren Zeitpunkt immer noch taxonomisch präzisiert werden, egal mit welcher Technik oder welchem Wissen das in vielleicht 100 Jahren auch immer sein wird …


    Vielen Dank für die Hilfe!
    LG/A

    Liebe Ria,
    vielen Dank für's Feedback. Ein bisschen hab ich ja schon dazu gelernt und Pluteus auch ohne Google vermutet. Mir ging's nur um die Bestätigung.


    LG
    Achim

    Ich kann den Text wegen der Länge leider nicht in meinem Profil ablegen:


    Hallo zusammen,

    als Hobbyfotograf engagiere ich mich in der Wiki und produziere qualitativ höherwertige Aufnahmen mit pädagogischem Wert in den Themenbereichen Natur, Umwelt, Denkmäler, etc.

    Ich beschäftige mich auch gerne mit Close-Ups und Makros i. B. z. botanischen Themen, meine Bilder zum Thema „Fungi“ sind hier zu finden:

    Category:Syntaxys/Natur/Pilze - Wikimedia Commons


    Meine Kenntnisse zu Pilzen sind aktuell eher noch als gering einzustufen, aber ich bin neugierig und lerne sehr gerne. Ich kann etwa 2-3 Dutzend Arten problemlos bestimmen und etwa 5 davon esse ich gerne mal: Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Champignons und die Krause Glucke. Ich bräuchte daher gelegentlich Hilfe bei der Taxonomie von den Objekten, die ich fotografiere aber nicht kenne und in der Wikimedia zur Verfügung stellen möchte. Dass die Bestimmung anhand von Bildern schwierig bis unmöglich ist, dessen bin ich mir bewusst. Ich versuche daher möglichst viele Informationen zu geben, die man in den Bildern nicht sehen kann. Falls die Art eines Objekts gar nicht ermittelbar ist, reicht mir auf alle Fälle mal die Gattung.


    Ich kann Euch also als Gegenleistung eher gute Tipps für die Fotografie bieten, da ich mich seit über 33 Jahren damit beschäftige.


    Die Mykologie wird nicht mein Hobby werden, obwohl ich das Thema interessant finde. Ich bin leidenschaftlicher Fotograf, der nicht alles kennt, was er fotografiert und daher gerne an den richtigen Stellen die richtigen Fragen dazu stellt. Wenn mir jemand diese Fragen trotz besseren Wissens nicht beantworten möchte, ist das ok für mich. Ich erwarte auch keine ausführlichen Erklärungen, mir reicht es, wenn mir jemand meine eigene Recherche bestätigt oder mich kurz korrigiert. Herzlichen Dank dafür!


    Ich mache mir übrigens die ganze Arbeit und investiere Geld in Ausrüstung, um das freie Wissen zu unterstützen und möchte Falschinformation natürlich vermeiden. Ich hoffe, daß das verständlich ist.