Wegen der Trockenheit hatte ich kaum Hoffnung, nebenbei auf fotogene Pilzmotive zu treffen, aber es kam anders. Gleich nach dem Einstieg in einen Hohlweg leuchteten mir Strubbelkopfröhrlinge entgegen. Auf dem Rückweg vom Stolleneingang traf ich dann noch auf 3 Gallenröhrlinge. Letztere hatte ich schon mehr als 10 Jahre nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Bergbaupfad-Wanderung im Kuttenbachgebiet der Stadt Aue - aber dann Zeit mit der Pilzfotografie "verplembert"
- Kauz
- Unerledigt
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Glück Auf
Die Gallenröhrlinge hatte ich letztes Wochenende zahlreich... dafür hatte ich den Strubbelkopf bisher in Schneeberg nur einmal. Das 2021 (ein Jahr, in dem Strubbelköpfe in Dresden aus allen Löchern kamen) in der Nähe vom Schiessplatz. Seitdem nicht mehr. Eine Freundin von mir findet ihn ab und zu in der Kirchberger Gegend.
VG corne
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letztes Wochenende zahlreich
Glück Auf Corne,
da das "Gesetz von der Duplizität der Ereignisse" in der Realität - jedenfalls bei mir" anscheinend ab und zu Wirkung entfaltet, haben wir den Gallenröhrling bei unserer heutigen Tour erneut gefunden.
MfG Thomas
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Glückauf Cornelius,
ich fand zwischen Floßgraben und Arbeiterweg am 19.08. auch etliche Gallenröhrlinge (Bitterpilze).
LG
von Hermann
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Hallo Thomas,
ich habe die Gallier mindestens fünfzehn Jahre nicht mehr zu Gesicht bekommen, selbst in meinen bergigen Wäldern. Entweder sind die dort verschollen oder ich war nie zum richtigen Zeitpunkt da. Das die in meinen Parkanlagen kaum vorkommen ist natürlich klar.
Danke fürs erinnern, dass der "Steinpilzdoppelgänger" bei uns noch heimisch ist.
VG Jörg
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Hallo Thomas,
ich habe die Gallier mindestens fünfzehn Jahre nicht mehr zu Gesicht bekommen, selbst in meinen bergigen Wäldern. Entweder sind die dort verschollen oder ich war nie zum richtigen Zeitpunkt da. Das die in meinen Parkanlagen kaum vorkommen ist natürlich klar.
Danke fürs erinnern, dass der "Steinpilzdoppelgänger" bei uns noch heimisch ist.
VG Jörg
Da drängt sich die Frage auf, ob der Gallenröhrling insgesamt rückläufig ist. In den späten 1980er Jahren hatte ich regelmäßig Gallenröhrlinge in großer Stückzahl in von Kiefern dominierten Wäldern in Mittelhessen gefunden.
Irgendwie habe ich die Gallenröhrlinge dann aus dem Blick verloren, zumal ich damals als reiner Speisepilzsammler unterwegs war.
In den vergangenen 10 - 15 Jahren ist mir die Art sehr unregelmäßig begegnet, zumal ich seit längerer Zeit weit überwiegend in Laubwäldern unterwegs bin. Ich habe den Eindruck, dass die nicht nur rückläufig ist, sondern auch sehr unregelmäßig fruktifiziert. Vor ein paar Jahren fehlte die Art sogar bei der Münchner Pilzausstellung, obwohl dort regelmäßig mehrere hundert Arten ausgestellt werden und eine Vielzahl von Pilzen von Vereinsmitgliedern und Besuchern zusammen getragen werden.
Gruß,
Frank
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Ich habe den Eindruck, dass die nicht nur rückläufig ist, sondern auch sehr unregelmäßig fruktifiziert
Vielleicht kann man aus dem Kartierungsteil der DGfM-webseite einen Trend ablesen? Vor 20-40 Jahren habe ich auf diese Art sehr häufig gefunden.
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Gallenröhrling insgesamt rückläufig
Hallo,
Vor 4 Tagen durfte ich bei einer Pilzkorbkontrolle ca 40 FK aussortieren. Also hier bei mir absoluter Massenpilz gerade...
Strubbelköpfe finde ich jedes Jahr dagegen nur an einer Stelle.
LG Hilmi
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Hallo,
die Gallenröhrlinge fruktifizieren mMn nur alle paar Jahre. Entweder es steht alles voll, oder gibt nicht einen einzigen. So kenne ich das zumindest von meinen Hauswäldern.
Viele Grüße,
Steffen