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letzter Beitrag von JanMV am

A. strobiliformis?

  • Hallo,

    ich habe heute im Park einen sommerlichen Frührentner gefunden, den ich erst einmal als Fransigen Wulstling benamst habe. Baumarten in der Nähe: Roteiche, Ahorn, Eiche und diverse Sträucher ....

    Beim Ausgraben bekam ich dann leichte Zweifel, weil die eigentlich typisch rübenartige und tief vergrabene Stielbasis fast bescheidet aussah. Beim genaueren „rumpulen“ sah es aber so aus, als ob er im oberen Bereich eine Art häutigen Kragen hat (vgl. Bild 3)

    Darf der das oder liege ich hier ganz falsch?




    Über sachdienliche Hinweise bin ich wie immer sehr erfreut ....


    Grüße aus Mecklenburg

    Jan

  • Hallo Jan


    Das ist etwas Anderes , nicht A. strobiliformis . Ring gereift passt nicht , auch so dünne Fk - Stiel dann Knolle sehr irritiert . An Bild 2 sind ein paar Flocken an Hut , so vertrocknete Erinnert an A. strobiliformis aber das sind wahrscheinlich vertrocknete Velum teile . Bin gegen A. strobiliformis aber es gehet um Mumie und Überraschung ist immer möglich

    LG beli !

  • Hallo Jan,


    ok, das ist Altersdiskrininierung, aber mit solchen Methusalems ist es wirklich nicht leicht. Grüni hat vor kurzem Exemplare in ihrem Garten bis ins hohe Alter mit der Kamera begleitet, die hatten auch spät noch mehr Velum am Hutrand als deiner.


    Bei deinem glaube ich auf Bild 2 oben links Velum auf der Huthaut zu sehen, ist das welches und wenn ja: wie war die Beschaffenheit? Diese sahnig-cremige Konsistenz beim fransigen finde ich schon extrem auffällig, ich vermute, das sollte auch bei trockenen Fruchtkörpern noch ansatzweise erkennbar sein.


    Gruß von der ehemaligen Banknachbarin,

    Craterelle

  • Hallo


    Hab ein mein dünne A. strobiliformis Fund auch vertrocknet mit Jann Fund vergleichen , gibt an erste Blick Ähnlichkeit aber Ring von Jann Fund passt nicht , zu ungewöhnlich für A. strobiliformis aber es gibt immer Überraschungen .


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    LG beli !

  • Servus Jan,


    das graue Velum universale auf dem Hut passt sehr gut zu Amanita strobiliformis. Beli hat aber recht, dass ein häutiger, geriefter Ring nicht so gut dazu passt. Luftgetrocknete Pilze im Methusalemstadium sind aber nicht einfach zu bestimmen. Und per Foto sowieso nicht. Insofern halte ich mich auch zurück, was die genaue Bestimmung angeht.


    Was man aber sehr schön sieht: wie typisch für Amanita sind die Lamellen nicht frei - sie sind hier nur abgerissen und täuschen das Freisein vor. Am oberen Stiel sieht man deutlich die Lamellenreste und die Bruchkante, wo sie alle abgebrochen sind.


    Nur als Anmerkung, weil das in den meisten Büchern falsch steht und leider immer und immer wieder und weiter so von Buch zu Buch oder Auflage zu Auflage kopiert wird.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Danke für eure Hinweise.

    Den Schrumpligen W. hatte ich auch schon im Verdacht 👍 und die Beschaffenheit der Velumreste konnte ich mehr richtig erfühlen ....

    Also Schluss mit der Mumienforschung, ich warte jetzt auf Regen und Frischmaterial!

    Danke und beste Grüße

    Jan

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