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letzter Beitrag von Tricholomopsis am

Fotos sortieren - Datenbank anlegen

  • Hallo allerseits,


    so langsam werden meine Pilzfotos zahlreich und somit unübersichtlich. Ich hätte daher gerne eine Datenbank-Software, die mir ermöglicht, die Fotos flexibel zu sortieren (z.B. nach Art, Fundort, Jahreszeit usw.). Kennt/Benutzt jemand zufällig ein dafür geeignetes Software-Paket, das idealerweise auch noch Freeware ist?


    Vielen Dank schonmal!

  • Ahoi!


    Ob es wirklich so kompliziert werden muss?
    Ich habe alle Bilder von Pilzen einfach in einen Ordner geschmissen - nein, eigentlich in drei (sichere bestimmungen, Bilddokus von sicheren Bestimmungen, unsichere & unbestimmte). Wobei da halt jede Art einen eigenen Unterordner hat (von Abortiporus biennis bis Xylobolus frustratulus). In etlichen Ordnern häufen sich natürlich Bilder von diversen Kollektionen. Bisher hatte ich allerdings noch nie Probleme, die dann zuzuordnen, weil ein Aufnahmedatum ja immer dabei ist (Exif - daten).

    Ich hatte auch mal noch mehr Unterordner angelegt (systematisch, nach Ordnungen und Familien), das System aber wieder aufgelöst, weil zu kompliziert.

    Besser schreibt man in den Ordnernamen noch ein oder zwei Synonyme, dann lässt sich eh alles bequem über den Explorer suchen, wenn man nicht scrollen mag.
    Und das mag man nicht immer: Der Ordner mit "Bilddokus sicherer Bestimmungen" ist kleiner als der mit allen Bildern und allen Pilzen drin, enthält aber immer noch über 1200 Unterordner (= Arten). :gzwinkern:

    Trotzdem: Ich habe da eigentlich keine Probleme das zu finden, was ich suche.



    LG, Pablo.

  • Vielen Dank, Björn! Das werde ich mal austesten. Nach welchem System taggst du die? Unter Stichwörter nach "Pilze/wiss. Name/xxx", "Pilze/Fundort/xxx" usw. oder anders?


    Deinen Ansatz benutze ich aktuell auch noch, Pablo. Allerdings zeige ich auch gerne bei der Pilz-AG alle Funde von der letzten Exkursion etc. und da wird es dann komplizierter, wenn man nicht alles doppelt speichern möchte. Außerdem finde ich es auch interessant, wie sich die Pilze an einem Fundorten über Jahreszeiten und Jahre entwickeln.

  • Hi,


    Fundorte tagge ich nicht explizit, dafür habe ich ja einerseits Geotags, andererseits sind meine Bildernamen im Normalfall auf den Fundort bezogen. Das liegt an meiner Ordnerstruktur, wo es für jedes Datum einen Ordner gibt und darin dann eben die Funde eines Tages, die typischerweise alle von einer Lokalität stammen.

    Was die Pilznamen angeht, habe ich das ganze aufgedröselt in Basidiomyceten, Ascomyceten etc. (und noch mal speziell Phytoparasiten, obwohl die ja auch da mit reingehören) und darin dann jeweils den wissenschaftlichen Namen. Aber wie man das macht ist am Ende glaube ich egal, weil man ja auch nach Stichwörtern suchen kann und dann alle zu dem Stichwort gehörenden Bilder angezeigt bekommt.


    Björn

  • Hallo


    Hab auch gleiche Problem . Hab ca 1 und halb Jahr meine Bilder Sortieren , ca 20000 habe gelassen und über 20000 gellöschen . Ganz genau habe wie Pablo in mehrere Ortner einsortiert , Pilze - Ausflug Bilder , Fundort Bilder usw. Pilze hab unten Lateinische Name einsortiert , mit Fundort und Funddatum , sehr leicht zu Finden . Und weiter , hab alle in Toschiba Hard Disk kopiert . Diese Disk ist sehr leicht mit neue Daten - Funde Bearbeiten , Zb. jeder Monat neue Funde - Daten speichern

    LG beli !

  • Salut!


    Verstehe.

    Das klappt mit meinem System freilich nicht so einfach. Allerdings: ich bearbeite ja viele Bilder, weil dann auch Mikrodokus usw. dabei sind. Also gibt es sowas wie einen "Zwischenordner". Eigentlich zwei. Rohmasse landet erstmal in einem Arbeitsbereich, bis die PIlze bestimmt sind, untersucht und alle Bilder zusammengetragen.
    Dann kommen dei Rohbilder in den einen Ordner, und eben eine Kopie in den Ordner mit "bearbeiteten Bildern". Wenn ich die Bilder von einer Exkursion zB erst noch irgendwie zusammenhängend zeigen will, dann sortiere ich die fertig bearbeiteten Bilder eben noch nicht ein, sondern lasse sie in einem Bearbeitungsordner. Oder eine Kopie davon, die ich dann wieder löschen kann, wenn die Präsentation durch ist.

    Alternative: Eine Excel - Liste pflegen, wo du zu den Pilzen auch Funddaten eingibst, und die BIlder dann eben verlinkst. Das ist aber eine Sauarbeit, so eine Liste zu pflegen...



    LG, Pablo.

  • Hallo zusammen,


    ich benutze Lightroom, was bei der Bildverwaltung keine Wünsche offen lässt. Aber klar, das kostet monatlich...


    Hast Du schon mal die Gratissoftware getestet, die die Kamerahersteller i.d.R. mitliefern? Die soll ja z.T. recht brauchbar sein, z.B. Capture NX von Nikon oder Digital Photo Professional von Canon..


    Liebe Grüße

    Ralph

  • Hallo zusammen,


    Wenn ihr jpg-Bilder verwalten wollt, dann schaut doch mal, ob man nicht über Eingabe von Metadaten (IPTC ...) zum Ziel kommt.


    Den großen Vorteil den ich sehe: die Daten werden direkt in die Bilddatei geschrieben und sind damit nicht mehr abhängig vom Programm bzw. der Datenbank. Als Intro siehe hier bilderverwaltung.html.

    Du könntest die Bilder verschlagworten, und Du brauchst ein Fotoprogramm, das die Suche nach IPTC-Daten ermöglicht.

    (Ich nutze dazu unter Linux digiKam und XNView)


    Elementar ist die Aufgabe und damit die Umsetzung halt nicht.

    Es gibt so ein paar Regeln, die man beachten muss. Umlaute und verschiedene Sonderzeichen gehen zB bei mir nicht.

    Und mit der Kompatibilität der Metadaten bzw. Programme ist es leider nicht immer so perfekt wie von der Idee her geplant.

    Hier ein Zitat dazu aus Ich sehe was, was du nicht siehst: Metadaten in Fotos – iRights.info


    Zitat

    In der Praxis nutzen die meisten Kamera- und Smartphone-Hersteller eine Mischung aus Exif-, IPTC- und XMP-Informationen. Und in der Regel werden Metadaten nicht nur in JPEG- und TIFF-Bildern, sondern auch im unkomprimierten RAW-Format abgespeichert.

    Allerdings kann es bei der Konvertierung vom RAW-Format in ein anderes Probleme mit den Metadaten geben – zum Beispiel, dass Felder gar nicht angezeigt oder Umlaute falsch dargestellt werden. Wer verschiedene Bildbearbeitungsprogramme nutzt, sollte überprüfen, ob die Metadaten dann erhalten bleiben.


    Siehe auch hier Welche Software verwendet Ihr zur Bildarchivierung, dort steht mein Beitrag schon einmal und ihr findet die entsprechende Diskussion.


    Grüße

    Günter

    Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben. (A. Gide)

    Einmal editiert, zuletzt von GünterS ()

  • Servus beinand,


    ich mache es eigentlich ganz simpel - ich nutze nur den Explorer und den Dateinamen. Ich habe einen Ordner, in dem ich nach Datum und Ort alle Bilder der jeweiligen Exkursion zusammen habe (z.B. Ordnername 20190616_Mammendorf), dann weiß ich, das sind alle Fotos vom 16.6.2019 - Fundort Mammendorf. Und ich habe ein zweites System, in dem ich wie Pablo nach Gattungen sortiert alles das reingebe, was sicher bestimmt ist, wozu ich eine Harbarnummer habe, wo ich alle Scans von Mikroskizzen und Beschreibungen hinzugebe. Die Arten bekommen dann eigene Unterordner. Dort benenne ich die Fotos immer nach dem selben Schema - entweder die Herbarnummer zuerst, die ich auch Datumsabhängig vergebe - z.B. CH2019061604 - dann ist das die vierte getrocknete Kollektion vom 16.6.2019 - und danach dann Artname und ev. Struktur. Das sieht dann so aus (z.B.) CH20190604_Russula_ionochlora_Huthauthaare

    Und da sammle ich dann auch in einem Unterordner im Gattungsordner alles an Literatur, was ich zu der Gattung finde.


    Da ich mir ohnehin im Ordner alles per Vorschaubild anzeigen lassen kann, finde ich so alles. Ich kann auch über das Datum mit schriftlichen Aufzeichnungen vergleichen, wenn diese noch nicht eingescannt sind.


    Was ich halt nicht kann - Sortieren lassen nach den Schlagworten (z.B. alle Pilze aus Mammendorf). Das brauche ich aber ehrlich gesagt auch nicht. Und dass ich alle Fotos doppelt habe, ist auch ein Schutz vor Löschung oder anderem Unfug, den man versehentlich anstellen kann.


    Liebe Grüße,

    Christoph

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