Hallo, Besucher der Thread wurde 367 aufgerufen und enthält 14 Antworten

letzter Beitrag von Beorn am

Januaraltholz

  • Hallo,

    Habe mal eine APR-Pause gemacht (Keine Angst , geht gleich weiter)

    Und ab den Berg rauf. Mal zurück fotografiert , 100 Meter runter und 300 Meter links wohne ich.


    Die Minihelmlinge aus dem anderen Beitrag an bemooster Eiche sind nach 2 Tagen ohne Nachtfrost wiedergekommen.

    Wenn man die erstmal kennt - habe noch 2 Eichen mit diesen gefunden. Bild 2:


    An einer toten Kirsche diese alten Austern Bild 3:


    Aussicht ins nächste Tal , Bild 4 :


    Aber in diesen Wald zum Altholz wollte ich - Weide , Pappel , Birke , Eiche Bild 5:


    An einem toten Stamm (Weide ?) diese schicken Porlinge Bild 6


    Bild 7 : Schicke rötende Trameten


    Bild 8 Mooshäublinge ?


    Bild 9 zeigt aber jetzt ziemlich sicher Galerina marginata :


    Und kleine Crepidotus gabs auch , die liegen jetz im Kühlschrank und warten aufs Mikro :


    Und dann bin ich aber wieder zurück , um weiter APR aufzulösen.

    Sonst werden wir ja nie fertig.....

    Grüße

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

    Voll im APR - Stress.

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  • Hallo Tuppie,

    Da muss man sehr nah rangehen , da sind zwar hunderte an bemoostem Stamm aber echt winzig.

    Gruß

    Norbert

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  • Hallo Norbert, ein schöner Winterspaziergang mit Pilz. Am schicksten finde ich den Bilderbuchporling. Allein für den würde ich einen Tagesmarsch (naja, sagen wir mal von 15 km- es wird ja schnell dunkel) auf mich nehmen. Danke fürs Mitnehmen.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Hallo,

    @Beli,

    Kann schon sein , so feine Poren wie ochracea hat er.

    @ Claudia,

    Hab ich ein Glück , dass ich für sowas nicht weit laufen muss.

    War nichtmal ne Stunde unterwegs.


    Grüße

    Norbert

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  • Sehr schön, Norbert!


    Ja, ich sehe schon, das Altholz hat uns im Neuen Jahr ganz schön im Griff!;)

    Von mir kommt demnächst auch noch was zum Thema.


    Gifthäublinge fand ich übrigens gestern auch, mit speckigen bis 6 cm großen Hüten waren das auf den ersten Blick Stockschwämmchen.

    Also sollte man doch immer den zweiten Blick nachfolgen lassen. Besser (und gesünder) ist's.


    Liebe Grüße vom Nobi


    Nur wer gegen den Strom schwimmt, kann erkennen, wieviel Unrat mit dem Strom schwimmt. (Frank Richter?)

    Chips: 88 nach diversen Verlusten - Spende für APR 2015 - 5 verdiente Chips für Emil + 3 Chips von Sarah - 5 EM-Wetteinsatz - 3 APR 2016 - 10 APR 2017 (Einsatz) + 18 APR 2017 (Gewinn).

  • Hallo Pablo,

    ..Und das die kaum ahnbare Schwarze Linie unter der Huthaut ??

    Grüßle Norbert

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  • Hallo, Norbert!


    Genau, und ich würde sogar sagen: Die ist hier ziemlcih kräftig und gut ausgeprägt. Die muss übrigens nicht schwarz sein, sondern kann auch braun, blaugrau oder graubraun sein.
    Trametes ochracea hat die aber auch (ebenso wie Trametes hirsuta), nur ist sie bei ochracea analog zu den Farben des Hutfilzes nicht schwarz, grau oder mit Blautönen, sondern generell ocker bis braun.



    LG; Pablo.

  • Hallo


    Norbert , Perfektes Bild mit Linien unten Huthaut .


    Mir ist bekannt (nur aus Literatur - nicht aus Natur) unterscheid zwischen T. ochracea VS versikolor durch diese Farblinie unten Huthaut aber beide können etwas an braun Farbe ähnlich haben , was dann - wie weiter ? Ist das die Grenze wo man kann diese 2 Arten nicht trennen ?


    LG beli !


    PS Norbert . bei dir ist Wald Schneefrei . in mein Umgebung nach "Frühlings" Silvester ist eine Schnee Katastrophe , von Haustier bis Auto in Parkplatz gehen ist fast unmöglich .

  • Hallo, Beli!


    Makroskopisch sind die Farbverläufe der Oberseiten am Wichtigsten, denke ich. Auch die Wuchsform gibt Hinweise, die Struktur der Oberfläche (vor allem an der Ansatzstelle).

    Das Verfärbungsverhalten der Poren, die Porengröße und die Sporengröße können weitere Hilfsmerkmale sein. Es ist ein bisschen wie bei vielen Röhrlingen: Man muss das Gesamtbild, den Gesamteindruck einer Kollektion beurteilen.
    Es ist aber manchmal nicht ganz einfach, die beiden Arten zu trennen, jedenfalls kenne ich selbst kein einziges Merkmal, das für sich genommen zu 100% konstant wäre, sondern berücksichtige immer die Summe mehrerer Merkmale.



    LG; Pablo.

  • Hallo Pablo


    Ganz genau habe + - wie dein Antwort auch von ein große Deutsche Expert bei Pilzpirsch gekriegt , Antwort - bei manche Falle trennen unmöglich , wir haben auch diskutiert über sterile FK besonderes über meine Fund . es ist ein Sterile Fund aus Jahr 2017


    Sterile Pilz Jahr 2017


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    An gleiche Substrat Jahr 2018 - T. ochracea bestimmt


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    Habe auch "dumme" ungewöhnlich gewachsene Trametes auch Moor Gebiet gefunden , auch nach Expert Meinung Steril


    LG beli .

  • Hallo nochmal,

    Die Crepidotus haben sich doch wieder als C. cessatii gezeigt.

    die kenn ich zwar mit etwas entfernteren Lamellen und flaumiger Oberfläche, aber das Mikro sagt eindeutiges aus.

    Grüße Norbert

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  • Hallo, Beli!


    Genau, beides für mich wunderbar charakteristische, typische Trametes ochracea! :thumbup:

    Bei der ersten Kollektion: Total grob verknubbelte Anwachsstellen, irgendwie undeutliche, verwaschene Zonierung in +/ warmen Farbtönen von Ocker bis Bronze, Hutoberfläche relativ glatt also mit sehr kurzhaarigem Filz, udn das nicht nur, weil die Fruchtkörrper nass sind, vermute ich.
    Bei der zweiten Kollektion (also selber Fundort, aber späterer Fund): Ebenfalls die typischen Farbverläufe, wenn auch nicht so verknubbelt, aber dafür mit schön herabgebogenen Hutkanten: Was auch so ein hilfsmerkmal sein kann, findet man bei älteren Trametes ochracea immer wieder mal, bei Trametes versicolor in vergleichbaren Entwicklungsstadien aber ziemlich selten.



    LG; Pablo.

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