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letzter Beitrag von Beorn am

Wichtig: Steinpilz vs Gallenröhrling

  • Hallo zusammen,


    ich muss mich jetzt doch noch einschalten und behaubte auch junge Fruchtkörper von Gallenröhrlingen zu erkennen, auch wenn ich die Stielnetzung nicht erkennen kann.


    ---> Ganz einfach: Ich achte auf "schmutzig braune/olive" Töne im
    Stiel, die bei den diversen Steinpilzarten fehlen.


    Grüße
    Gerd

  • ---> Ganz einfach: Ich achte auf "schmutzig braune/olive" Töne im
    Stiel, die bei den diversen Steinpilzarten fehlen.


    :alright: Ja, da kann ich Gerd nur beipflichten. über 95 % erkennt man irgendwie schon aus der Distanz ( wenn man schon paar Jahre Erfahrung auf dem Buckel hat )


    Früher, da hab ich auch schon diese Geschmacksproben gemacht und auch die kleinen "Umwege" im Wald.


    --Ausnahmen bestätigen die Regel --- :D


    Das mag aber auch regional durchaus unterschiedlich sein, denn in Oberbayer ( LKR AÖ / MÜ ) sehen die häufigen Gallenröhrlinge oft anders und verwechselbarer aus als als hier im Fichtelgebirge.


    Hier lassen mich oftmals Schönfüsse umsonst Wege machen, erst aus 1-2 m erkennt man dann den Unterschied.

  • Also ich bin bestimmt nicht die riesen Fachfrau, aber meine Mom hat mir schon als Kind begebracht: Wenn etwas aussieht wie ein Steinpilz mit hellerem Hut und die Röhren sind hell bis rosa und wölben sich nach unten, dann halte kurz die Zunge an die Röhren und du merkst sofort ob es ein Gallenröhrling ist. Sogar die Würmer verschmähen die schönen Dinger :-)

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    Ich gebe nur Tipps, keine Verzehrfreigabe
    Kopfjucken ist noch kein Zeichen von Gehirntätigkeit


  • Also ich bin bestimmt nicht die riesen Fachfrau, aber meine Mom hat mir schon als Kind begebracht: Wenn etwas aussieht wie ein Steinpilz mit hellerem Hut und die Röhren sind hell bis rosa und wölben sich nach unten, dann halte kurz die Zunge an die Röhren und du merkst sofort ob es ein Gallenröhrling ist. Sogar die Würmer verschmähen die schönen Dinger :-)


    Der Geschmackstest ist nie verkehrt :D
    Ich persönlich habe (gottseidank) noch keinen Gallenröhrling gefunden bzw. geschmeckt :alright:

  • Hallo zusammen,


    ich bin mir nicht sicher was das für Pilze sind.... Die Struktur vom Stiel würde mir sagen, dass das ein Gallenröhrling ist. Andererseits die grüne Röhrenfarbe und der nicht bittere Geschmack (Hab ein Stück vom Stiel gekaut), lassen mich eher vermuten, dass es doch ein Steinpilz ist...


    Hoffe ihr könnte mir weiterhelfen...


    http://abload.de/img/img_009916dsl8.jpg
    http://abload.de/img/img_01001tsspm.jpg
    http://abload.de/img/img_01031jbsfd.jpg
    http://abload.de/img/img_01041cosnt.jpg
    http://abload.de/img/img_01051xss9s.jpg
    http://abload.de/img/img_01061susc9.jpg


    Achja, sind die Pilze an sich überhaupt noch verwendbar? Der Stiel ist ja sehr porös und trocken. Außerdem wurde der Pilz ja deutlich angefressen...


    Danke im voraus!

  • Hi,


    also die Stielfarbe und das Muster können schon mal leicht irritieren, wenn man der Beschreibung folgt, dass es beim Gallenröhrling ein dunkleres, braunes Netz auf hellerem Grund ist. Manchmal sieht das etwas anders aus, besonders bei älteren Fruchtkörpern. Gelb- bis grünliche Röhren lassen hier aber ganz sicher den Steinpilz vom Gallenröhrling unterscheiden. Der Gallier hat sie immer in Richtung rosa gehend.


    Aber deine Frage ist jetzt nicht ernst gemeint oder? Du hast doch schon Schnittbilder geliefert.


    Würdest du diese Pflaume noch genüsslich verspeisen?

    Bestimmungsversuche sind niemals eine Verzehrfreigabe! Ich bin längst kein Profi und kann mich auch mal irren. Ich übe um zu lernen ;)


    95 Chips


  • Moin Andreas,
    ich bin durch eine Schonung gekrabbelt und war dort recht dunkel. Habe auch den ersten kurz probiert und der hat völlig unverdächtig geschmeckt und dann hab ich sie alle mitgenommen... Zuhause bei guten Lichtverhältnissen war die Sache dann recht schnell geklärt. Aber gab dort wenigstens noch einige schöne Maronen.


    Aber vielleicht guter Punkt: Ich habe jetzt schon häufiger in Foren gelesen, dass der Geschmackstest bei manchen Gallenröhrlingen nicht mehr zuverlässig funktioniert...

  • Hallo,


    ich hoffe meine Anfrage ist hier richtig. Ich denke mal das mir hier keiner wohl eine direkte Bestätigung geben wird ob der Pilz zum verzehr geeinigt ist. Aber trotzdem würde ich mich drüber freuen wen mich jemand zumindest ein bisschen Aufklären kann.


    Meine Mutter hat Heute einen –žSteinpilz–œ auf einer Wiese hier in der Stadt gefunden und drängt drauf diesen zu verzerren da sie sich 100% sicher ist. Bisher konnte ich sie zurückhalten. Gibt außer den hier erwähnten Gallenröhrling, der ja relative ungefährlich zu sein scheint, einen weiteren Pilz der mit dem Steinpilz verwechselt werden könnte?








    Gefunden Heute auf einer städtischen Wiese im Laub aber auch Nadelbäume in der Nähe. Laut ihrer Aussage war kein Baumstumpf in der nähe.



    Kann ich aufhören der alten Dame auf die nerven zu gehen? Wird sie höchstens 'nen schlechten Geschmack davon tragen? Oder gibt es einen richtig giftigen Pilz der diesem hier ähnelt?


    Den Gallenröhrling kann man beim anschneiden auch noch an der bläulichen Färbung des Fruchtfleisches erkennen und am vielleicht üblen Geruch oder?

  • Hallo max2k,


    die Bilder sind nun alles andere als gut, aber ich würde auf einen sehr schönen Steinpilz tippen,
    der Gallenröhrling ist weißlich-rosa unter dem Hut, kannst auch mal am frischen Schnitt kurz dran lecken.


    Gruß Pilzmausi

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    Pilzchips nach Gewichtsschätzung : 123 :D (minus 10 Einsatz für Gesamtfundliste des Nordtreffens)
     
    Neuer Stand: 113

  • Hallo, Max!


    Ich weiß jetzt nicht, ob du dieses Thema, vor allem die esten beiträge, gelesen hast. Ich glaube aber nicht, sonst wüsstest du ja, daß das von dir Gezeigte kein Gallenröhrling ist.
    Laubwald oder Nadelwald ist weder für den Gallenröhrling noch für den Fichtensteinpilz ein Bestimmungskriterium. Beide Arten können sowohl mit Laub- als auch mit Nadelbäumen Mykorrhiza bilden.
    Mit dem Sammeln von Röhrepilzen ist es immer sicherer als mit lamellenpilzen am Anfang. Die Gefahr eines fatalen Fehlgriffes ist hier gleich null.
    Es gibt keinen tödlich giftigen Röhrling.
    Der Ochsenröhrling (Boletus torosus) ist zusammen mit Alkohol genossen stark giftig. Der Satansröhrling (Boletus satanas) ist auch gekocht relativ unangenehm und verursacht Brechdurchfall.
    Die meisten Röhrlinge (die vier Steinpilzarten ausgenommen) sind roh schwach bis stark giftig.


    Zu den Verwechsllungsmöglichkeiten von Boletus edulis findest du >hier< noch ein paar Details.



    LG, Pablo.

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