Hallo zusammen,
trotz allem möchte ich anmerken, dass das mit diesem Forum sicher bald vorbei ist (zumindest mit dem unbefangenen Spaß, den es zu bieten vermag), wenn sich so eine Art "Bestimmungspolizei" etabliert, die es nicht akzeptieren mag, dass sich jemand ohne jahrzehntelange mykologisch-wissenschaftliche Erfahrung traut, für einen schwierigen Pilz einen aus wissenschaftlicher Sicht nicht ganz korrekten oder unsicheren Namen zu vergeben, und immerzu dazwischengrätscht, mit dem Verweis, dass man die wissenschaftliche Wahrheit doch sagen dürfen müsste. Mit der Folge, dass sich bald niemand mehr traut, einen schwierigen Pilz zu benennen, damit er nicht von der "Bestimmungspolizei" einen auf den Deckel kriegt. Bzw. dass es künftig nur noch der "Bestimmungspolizei" ansteht, schwierige Pilze zu benennen.
Man kann sich doch auch mal still darüber freuen, dass man es besser weiß als die anderen, und denen ihren Spaß lassen. Und sich drüber freuen, dass jemand einen Blauenden Königsröhrling makroskopisch erkennt und nicht etwa als Anhängselröhrling oder gar als Steinpilz bezeichnet (was an sich schon eine tolle Leistung ist). Dieses Forum, um das mal klar zu sagen, ist nicht die Wissenschaft. Viele der hier aktiven User können vermutlich mit der wissenschaftlich korrekten Aufspaltung der Blauenden Königsröhrlinge wenig bis nichts anfangen. Für so etwas gibt es schließlich spezielle wissenschaftliche Foren, in denen der gebotene wissenschaftliche Ernst herrscht.
Da wäre wieder das Kommunikationsproblem, das ich neulich mal angesprochen hatte.
Markus
sehr schöner Fund, wie auch immer der nun heißt, und spitzenmäßig dokumentiert!
FG
Oehrling