Hallo OtesOtum,
der bittere Geschmack könnte durch ranzig gewordenes Speisefett verursacht worden sein. Nur so eine Idee.
Freundliche Grüße
Oehrling
Hallo OtesOtum,
der bittere Geschmack könnte durch ranzig gewordenes Speisefett verursacht worden sein. Nur so eine Idee.
Freundliche Grüße
Oehrling
Trotzdem verstehe ich nicht, dass man für so etwas ein gutes, teures Öl hergibt (ein billiges, schlechtes Öl ja hoffentlich nicht!). Getrocknete, zermahlene Pilze haben doch genug Würzeffekt, und bieten lange nicht solche Gesundheitsrisiken. Gerade die Knoblauchschwindlinge lassen sich doch super trocknen und sind dann richtig aufbewahrt sozusagen unbegrenzt haltbar.
Übrigens finde ich, das Marasmius allicaeus nicht angenehm nach frischem Knoblauch, sondern nach abgestandener Knoblauchfahne riecht. Ich pralle immer zurück, wenn mir den jemand unter die Nase hält. Also mir käme der nicht in den Topf, da tue ich lieber richtigen Knoblauch an die Pilze. Aber die Geschmäcker sind ja unterschiedlich.
FG
Oehrling
Möglichkeit zur Pilzbestimmung nach Fotos
Hallo Uwe,
herzlich willkommen im Forum. Allerdings solltest du eines wissen, nicht dass du zu hohe Erwartungen hegst. Eine Pilzbestimmung nach Fotos gibt es nicht, schon gar nicht wenn es um die Frage nach Essbarkeit geht (das Essen von Pilzen geschieht immer auf eigene Verantwortung!). Die Auskünfte, die du von den Auskennern bekommst, sind unverbindliche Namensvorschläge und Denkanstöße für deine Funde, mehr nicht. Deine Funde musst du schon selber bestimmen, das kann dir keiner abnehmen. Die Denkanstöße können dich allenfalls in eine bestimmte Richtung weisen. Zum Beispiel braucht es für eine zuverlässige Bestimmung Informationen, die sich nicht gut digital per Fotos transportieren lassen, wie z. B. Geruch, Verfärbeverhalten, Sporenpulverreaktionen usw. Aber dennoch viel Spaß hier!
FG
Oehrling
Auflösung? Da wirst du vergeblich warten. Wo soll sie denn herkommen? Rätsel, bei denen so wenig Informationen vorliegen, sind unauflösbar, damit muss man einfach fertigwerden.
FG
Oehrling
Gibt's denn dann auch Instrumentalmusik die Links ist?
Da könnte ich auch was entsprechendes nennen, aber da du so {zensiert} / aggressiv reagierst, will ich dir mal lieber nichts mehr schreiben. Nicht dass das hier noch eskaliert.
Peace
Selbst Instrumentalmusik kann rechts sein. Und zwar wenn der Komponist eine rechte Weltanschauung hat und versucht, diese musikalisch umzusetzen. Also militärische Marschmusik würde ich als rechts einordnen, aber auch so manche bombastische Orchestermusik, etwa von Richard Wagner (z. B. das Stück, das beim Hubschrauberflug in "Apocalypse Now" gespielt wird, wie hieß das doch gleich?). So mancher Song von Heino kommt auch musikalisch ziemlich rechts rüber, z. B. "Schwarzbraun ist die Haselnuss".
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
wenn man keine Gelegenheit hat zu mikroskopieren, sollte man den Geruch erheben. Risspilze riechen im allgemeinen schon sehr anders als Dachpilze. Wäre eine Idee, wie man nächstes Mal an die Sache rangeht.
Wie man bei der Bestimmung vorgeht, ist wichtiger, als welche Pilzart das nun letztlich ist. Der Pilz sieht zudem schon alt aus, da ist die Frage, ob die an diesem Exemplar gewonnenen Erkenntnisse überhaupt übertragbar sind.
FG
Oehrling
Hallo Till,
als Autor von Qualitäts-Pilzbüchern, der du bist, kann ich dir nur für dein Engagament danken und das Allerbeste für die Zukunft wünschen. Aber leider wird bei Sachbüchern wohl die KI, wie an vielen anderen Stellen auch, maximalen Schaden in unserer Gesellschaft anrichten, obwohl sie von manchen als gesellschaftliche Wohltat angesehen und schöngeredet wird. Realistisch wirkende Musik generieren und komponieren kann sie wohl auch schon, wie ich heute in der Zeitung lesen musste.
FG
Oehrling
.
Hallo Reinhard,
die Höri ist eine Landschaft am Bodensee. Von dort kommt die Höri-Bülle, eine sehr leckere Zwiebelsorte.
FG
Oehrling
Ja, jetzt im abgetrockneten Zustand sieht auch mir das schon viel mehr nach Sowerbyella aus.
FG
Oehrling
Also ich unterscheide die beiden im Feld am liebsten über den Geruch. Dazu muss man von unten in die Lamellen reinriechen, da ist es am deutlichsten.
Da die vermeintlichen Becherlinge/Öhrlinge sogar 9-10cm im Durchmesser haben,könnte es wegen der Größe auch Peziza varia sein?
Hab mir die einzelnen FKs angeschaut , alle sind nicht wirklich becherartig rund, sondern mindestens an einer Seite überlappt oder in den Boden gesenkt,
also doch Richtung Öhrling?
Hallo Inge,
wie oben schon richtig gesagt wurde, geht bei dem Becherling ohne Mikroskopieren nichts. Klar kann man herumraten, das kann sogar Spaß machen. Heimlich muss ich dir gestehen, dass ich, als ich die Basis des Becherlings gesehen habe, auch gleich an Peziza varia gedacht habe. Aber ohne den Jodkali-Test unterm Mikroskop (Lugolsche Lösung) weiß man ja nicht einmal die Gattung. Die Sowerbyellas, die ich bisher gesehen habe, waren jedenfalls kräftiger gelb.
Pezizas können durchaus gestielt sein, das ist von den äußerlichen Wuchsbedingungen abhängig. Und ob sie becherartig rund oder lappig-ausgerbreitet sind, ist altersabhängig.
FG
Oehrling
Hallo Stefan,
neben Russula fuscorubroides kommt noch der gewöhnliche Stachelbeertäubling (Russula queletii) in Betracht. Über die Sporenpulverfarbe lassen sich die beiden leider nicht so gut unterscheiden, aber über den Geruch (fuscorubroides banal, queletii deutlich nach Stachelbeermarmelade) und auch über den Standort (fuscorubroides mitten im Wald im Moos, da wo der Boden sauer ist; queletii meist am Wegesrand, da wo Kalkschottereintrag herrscht, mit dem Fichtenreizker als auffallendem Begleitpilz). Queletii ist auch schärfer als fuscorubroides, aber das ist vom Durchfeuchtungsgrad des Pilzes abhängig.
Auf jeden Fall sollte es einer der beiden sein. Wenn es am Standort allerdings auch Kiefern gibt, ist der Fall nicht so einfach, da kämen noch weitere Arten in Betracht.
FG
Oehrling
Hallo Joana,
ich hatte mich damals mit dem örtlichen Krankenhaus in Verbindung gesetzt und ihnen meine Telefonnummer gegeben (heutzutage würde man die Handynummer geben, damit man überall erreichbar ist). Seit 2006 wurde ich genau zwei mal von diesem Krankenhaus konsultiert - das eine mal, als ich gerade mit der Familie im Schwimmbad war und die Eintrittskarte frisch gekauft hatte. So was muss man aushalten können, wenn es auf der anderen Seite eventuell um ein Menschenleben geht. Daher finde ich es super, wenn du dich für so etwas zur Verfügung stellen willst.
FG
Oehrling
Hallo baumi,
die Technik funktioniert genauso wie im 123-Forum, das du ja gut kennst.
FG
Oehrling
... und von mir auch noch, auch wenn es etwas spät ist. Von mir ganz großen Respekt vor eurer beider Leistung! Und viel Spaß bei der Pilzberatertätigkeit.
FG
Oehrling
Am besten ist, er beißt mal kurz rein, dann wäre diese Frage innerhalb von zwei Sekunden geklärt. Sonst bleibt's ein Rätsel, aber schlimm ist das ja nicht wirklich.
FG
Oehrling
Die eigentliche Frage ist, ob Nika das will. Doe anderen Mykologen sind halt die anderen Mykologen. Also mir wäre, mit Verlaub, z. B. ziemlich wurscht, wieviele Löwengelbe Dachpilze es gibt, wenn die sich eh nur genetisch und nicht makroskopisch unterscheiden lassen.
FG
Oehrling
Aber hat der auch weißes Sporenpulver?
Mich würde nur interessieren, um was es sich eventuell handeln könnte.
Hallo Nordland,
es könnte sich eventuell um einen Steinpilz handeln. Eventuell aber auch nicht.
Man sieht halt auf dem Foto zu wenig vom Pilz. Die Community ist sich auch ziemlich unsicher, wie du siehst, es wird so Einiges vorgeschlagen.
FG
Oehrling
Hallo zurück,
allerdings hätte der Fransige Wulstling keine knollenblätterpilz-artige Volva, so wie auf Foto 2 zu sehen.
FG
Oehrling
Pilzgeschäft? Da muss ich irgendwas verpasst haben.
FG
Oehrling
Hallo Reinhard,
sehr schöne, interessant aussehende Pilze, die du gefunden hast. Nur leider nicht solche, die man mal eben so vom Foto her bestimmen kann. Wenn du hier Namen bekommst, sind die natürlich nicht endgültig, sondern "Arbeitstitel" als Ausgangspunkt für eigene Bestimmungsarbeit.
Bei Nr. 1 hätte man gerne mal die Stielrinde gesehen, es könnte einer der Stielporlinge aus der Gattung Polyporus sein.
Nr. 2 ist eine der zahlreichen sehr schwer zu bestimmenden gelb-orangenen Korallen aus der Gattung Ramaria, im Kalklaubwald kommt z. B. Ramaria aurea in Betracht (nur erste Idee!).
Nr. 3 und 4 (ich nehme an, es ist derselbe Pilz) kommt der Laubwald-Tigerritterling (Tricholoma filamentosum) in Betracht. Man müsste den Pilz durchschneiden und riechen, ob Mehlgeruch vorhanden ist. Beim Aussporen sollte weißes Sporenpulver herauskommen.
Und bei Nr. 5 finde ich Haralds Idee sehr gut, ich wüsste erstmal nichts Besseres.
FG
Oehrling
Hallo Oliver,
ja, das sieht sehr gut aus für A. ovoidea. Lass den Pilz noch ein bisschen liegen und schneide ein Stück Stielfleisch ab. Es sollte sich ein unangenehm metallisch-chemischer Geruch sowie eine hellbräunliche Fleischverfärbung ergeben. Der bekannte (hochgiftige) Doppelgänger Amanita proxima hätte eine außen rostbraune Stielvolva. Obacht: dies ist ausdrücklich keine Essempfehlung!
FG
Oehrling
