Beiträge von Hannes2

    Hallo Werner,


    danke für deine Einschäzung. Mich hat die leicht grünliche Schattierung irritiert aber die darf der wohl auch haben. Diese farbenfrohen Wiesenbewohner sind immer wieder ein Augenschmauß.


    VG Jörg

    Hallo shawn,


    Du musst einmal genau lesen was Du im erwähnten Beitrag geschrieben hast ^^ und was dies bedeutet.


    Bei mir gibt es kaum Kiefernwälder sondern meist nur Fichtenforste. Wenn ich zur Zeit auf die eine oder andere Kiefer treffe, dann stehen dort Butterpilze herum. Später im Jahr auch noch Edelreizker, Wechselblaue Edelreizker und Spangrüne Kiefernreizker.


    Ich habe im Beitrag 230 einen Vorschlag gemacht, wo Du eventuell leckere Espenrotkappen finden könntest.


    VG Jörg

    Hallo,


    gestern habe ich nach langer Zeit wieder einmal versucht etwas für die Pfanne zu sammeln. Ich bemerkte schnell dass ein Montag dafür nicht besonders gut geeignet ist, besonders in einer Großstadt.


    Die Speisepilzsuche hielt mich aber nicht davon ab eine meiner Saftlingswiesen aufzusuchen. Es gab auch etwas zu finden.


    Als erstes standen ganz junge Dottergelbe Spatelinge (Spathularia flavida) herum.



    Ebenso Kegelige Saftlinge (Hygrocybe conica)



    und diese hübschen Teile, die ich gern Gelbgrüner Saftling (Hygrocybe virescens) nennen würde.



    Für die Pfanne waren diese Fleischroten Speisetäublinge (Russula vesca) und dieser Fleischviolette Heringstäubling (Russula graveolens) nicht zu gebrauchen.



    Mitnehmen konnte ich einige Perlpilze (Amanita erubescens),



    einige Steinpilze (Boletus edulis), wobei mein erster des Jahres so aussah,



    Flockis (Neoboletus erythropus), Goldröhrlinge (Suillus grevillei), Butterpilze (Suillus luteus), Stattliche Rotfußröhrlinge (Xerocomellus pruinatus)



    Birkenpilze (Leccinum scabrum), Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) und Würzige Tellerlinge (Clitopilus geminus), die mir übrigens nicht geschmeckt haben.



    Bevor beli hier noch einmal nachfragt. Dieses Langohr habe ich nicht erwischt.



    Ich habe gestern zwar zu guter Letzt eine ordentliche Portion zusammenbekommen aber dafür auch acht Stunden gebraucht.



    Ein paar weitere Funde hatte ich aber auch wie den Pantherpilz (Amanita pantheria),



    eine sehr schöne Blutrote Netzhexe (Suillellus luridus var. rubriceps),



    den Queraderigen Milchling (Lactarius acerrimus),



    normale Netzhexen (Suillellus luridus),



    den Rauen Wulstling (Amanita franchetii),



    Riesenchampis (Agaricus augustus)



    und Schwarzblauende Röhrlinge (Cyanoboletus pulverulentus).



    Ich hoffe dass euch meine Tour, die viel zu lang war, gefällt und melde mich erst im Herbst wieder.


    VG Jörg

    Hallo,


    für alle die es interessiert. An diesem Standort am Lausitzring habe ich vor vielen Jahren regelmäßig hunderte von Espenrotkappen und auch viele Pappelraufüße finden können. Ob es die jetzt noch dort gibt weiß ich aber nicht.



    Das Waldstück sah übrigens grauenhaft aus und ohne einheimische Führung wäre ich nie auf die Idee gekommen dort nach Pilzen Ausschau zu halten :D


    VG Jörg.

    Hallo Lucky,

    Das stimmt nicht, kannst bei jeder unter Naturschutzbehörde nachfragen, ob es 1kg oder 2kg gilt.

    das stimmt eben nicht. Du kannst die Vorschriften in NRW oder anderen Bundesländern nicht auf die in Sachsen übertragen (Förderalismus).




    Hallo Kauz,


    da hast Du recht und der Massensammler würde in diesem Fall den Prozess sicherlich auch verlieren. Problematisch ist, dass hier in Sachsen nichts festgeschrieben ist. Formulierungen wie, "es wird davon ausgegangen" oder "im Allgemeinen so betrachtet" sind rechtlich nicht bindend. So wird die Verantwortung erst einmal auf die unterste Behörde geschoben und erst ein Richter muss dann ein Urteil fällen.


    VG Jörg

    Hallo Kautz,


    diese Leute gehen mir schon seit Jahren auf die Nerven. Genauso schlimm ist dann die Presse, die solche Leute noch hochjubelt. Das Problem in Sachsen ist, dass es hier keine Sammelbeschränkung gibt.


    Zitat:

    § 14 SächsWaldG – Aneignung von Waldfrüchten, Blumen und Kräutern

    (1) Wild wachsende Blumen, Gräser und Farne können für den persönlichen Bedarf (Handstrauß) entnommen werden. Entsprechendes gilt für das Entnehmen von Leseholz, Pilzen, Kräutern, Moosen, Beeren und anderen Wildfrüchten. Die Entnahme hat pfleglich zu erfolgen.


    Wie weit geht der persönliche Bedarf? Es ist einfach nicht geregelt. Mit solch schwammigen Formulierungen kann jeder machen was er will.


    VG Jörg

    Hallo Karl,


    ab heute motte ich meine Knipse ein. Ich freue mich schon über einen Satan und Du knallst mir hier viele Boleten hin die ich auch einmal finden will. Da hat es doch gar keinen Sinn mehr, meine Allerweltspilze zu knipsen.


    Mein herzliches Beineid


    Jörg