Hi beli.
Sehr schöne Funde!
Danke fürs Zeigen!
Bei der Agrocybe rivulosa würde ich aber eher einen Faserling vermuten.
LG.
Hi beli.
Sehr schöne Funde!
Danke fürs Zeigen!
Bei der Agrocybe rivulosa würde ich aber eher einen Faserling vermuten.
LG.
Hm, meint ihr nicht der Zeitpunkt ist etwas ungünstig gewählt? In den meisten Ecken ist es im August arg trocken. Hier gibt es momentan gar nix und es sieht auch nicht so aus als ob das besser würde diesen Monat.
LG.
Hi und willkommen.
Das lässt sich so einfach nicht beantworten aber du kannst ja mal hier reinschauen. Ich war letzte Woche auch in Brandenburg und da stand einiges im Wald - wobei ich weniger auf Speisepilze aus war. ![]()
LG.
Ich würde hier einen Hypomyces-Befall an einem Sommersteinpilz nicht ausschließen. Dadurch können die auch bitter werden. Die Röhrenschicht auf dem letzten Bild ist ja auch weiß überlaufen, was man vorher nicht sehen konnte.
LG.
Hi.
Ich sehe bei Benjamin auch einen Sommersteinpilz.
LG.
Danke.
Das sieht in der Tat ungewöhnlich aus. Dann hoffen wir mal, dass die Dame den nochmal findet. ![]()
LG.
man sieht hier nur nich auf den Hut obendrauf - und das hat auch mit dem Thread an sich nichts zu tun. Ich wollte nur den Ring zeigen und dessen Aufbau erklären.
Ich würde den Hut aber trotzdem gerne sehen wenn du den schon so anteaserst. ![]()
LG.
Hallo nochmal.
War wieder mal ein sehr erhellender Thread für mich aus dem ich mir viel mitnehmen konnte. Herzlichen Dank an alle und ein schönes Wochenende. ![]()
LG.
Ich hab's jetzt nochmal markiert was ich als rötliche Anteile ansehen würde. ![]()
Aus dem Grund (Farbe Stielbasis, ganz unten) würde ich hier unter anderem auch porosporus ausschließen, denn bei dem geht die Rußbraune (macnhmal auch rote, auch das kann der) Farbe bis wirklich ganz runter.
Zudem hat porosporus ja keine rötlichen Anteile in in den Huthautrissen.
Welcher käme denn noch in Frage, wenn nicht X. cisalpinus? Ich komme beim schlüsseln immer bei dem raus. ![]()
Hier nochmal beide im Vergleich aber mit ca. 15 Minuten nach Anschnitt:
Links der vermutliche X. cisalpinus, rechts der vermeintliche X. porosporus (da würde auch das was du beschreibst passen, dass das rote/bräunliche in der Stielbasis bis ganz runter geht).
LG.
Heyho.
Ja, dass die beiden Hühnerchampignons oft ähnlich sind hatte ich auch gelesen. Ich bin dann bei A. moellerii gelandet, weil er extrem gegilbt und intensiv nach Karbol gerochen hat was eher für das Perlhuhn spricht aber cf. kann man sich bei mir eigentlich meistens dazu denken. Mikroskopieren kann ich ja bekanntermaßen leider nicht. ![]()
Danke auch an Werner für die Einschätzungen. Calocybe carnea hatte ich irgendwie immer etwas kräftiger erwartet aber das ist ja wirklich ein schmächtiger Geselle dann. ![]()
Bei dem Rotfuß beziehst du dich auf den vermuteten X. cisalpinus oder? Das mit dem Rot im Stiel ist für mich etwas verwirrend. Im Kibby ist er nur mit einem Fitzelchen rot in der Stielbasis abgebildet und hier im Portrait wird geschrieben: "im Stiel zur Stielbasis hin auch mit roten Flecken (nicht Punkten!) oder Maserungen". Im Schlüssel von Harald Andres Schmid steht:
"Fleisch der Schnittfläche in der Stielbasis kräftig rhabarberrot gefleckt (manchmal auch weiter oben oder gegen die Stielrinde)"
Klingt also für mich danach, dass er eher kleinflächig rötet im Stielfleisch. Das würde dann ja passen - hier noch einmal ein weiteres Schnittbild nachdem das Blau etwas verblasst war - da sieht man dann insbesondere bei dem rechten vor allem in der Stielbasis auch nochmal rötliche Anteile:
Vielleicht verstehe ich aber auch gerade was falsch.
LG.
Hi.
Habe nichts auszusetzen an der Bestimmung und Anfrage. ![]()
Der Riesenporling ist auch ein recht gut kenntlicher Pilz für den es kaum Verwechsler gibt.
LG.
Hi!
Der X. cisalpinus ist, wie ich finde, recht typisch mit der Verfärbung, dem hellen, weißen Hutfleisch und den rosa Stellen in der Huthaut zwischen den Rissen. Hast du noch Fotos von dem Exemplar, das du gefunden hast?
Calocybe (Rugosomyces scheinbar mittlerweile?) carnea hatte ich auch im Verdacht, aber mir fehlt in der Gattung leider die Erfahrung und der Myzelfilz hat mich auch verschreckt. Mehlgeruch konnte ich leider auch nicht wahrnehmen aber wie gesagt, ich hatte es eilig und habe nur kurz drüber geschnüffelt, Bilder gemacht und bin dann weitergezogen. ![]()
Bei dem Weichritterling dachte ich mir dagegen schon, dass der wahrscheinlich Melanoleuca spec. bleiben wird.
Danke für deine Rückmeldung!
LG,
Schupfnudel
Hi.
Schließe mich Stefan an. Schau, dass du die Knolle mit aus dem Boden bekommst für das Schnittbild. Die hilft hier bei der Bestimmung als weiteres Merkmal.
LG.
Hallo!
Gestern musste ich jemanden in Brandenburg abliefern. Auf der Hinfahrt fielen mir am Straßenrand diverse riesige Parasole auf, so dass es in den Füßen zu kribbeln begann.
Leider hatte ich nur eine knappe Stunde Zeit - daher lief ich im Schnelldurchgang durch den Wald - obwohl ich gerne den ganzen Tag genutzt hätte, denn es war, im Gegensatz zu meiner Gegend, einiges los.
Täublinge und Milchlinge musste ich deshalb links liegen lassen.
Aber ein paar schöne Funde gab es trotzdem. Zwei unbekannte habe ich auch dabei.
Korrekturen wie immer erwünscht.
1. Infundibulicybe gibba oder I. costata? Ich habe Probleme die auseinander zu halten. Kein süßlicher Geruch für mich wahrnehmbar. Stiel jung in Lamellenfarbe, alt dann aber deutlich dunkler.
2. Ein Rotfuß.
Frischer Anschnitt.
Nach ein paar Minuten war es dann klarer. Xerocomellus cisalpinus. ![]()
3. Noch ein Rotfuß.
Recht dunkel der Stiel...
Inklusive Schnittbild lande ich dann bei X. porosporus.
4. Suillus grevillei gab es einige.
5. Bei dem bräuchte ich mal Hilfe. Calocybe? Habe einige mitgenommen, nur habe ich sie im Kofferraum des Autos vergessen mit dem ich unterwegs war. ![]()
Sehr klein, wuchsen neben dem X. cisalpinus und den Infundibulicyben. Direkt am Waldweg (sandiger Boden, Mischwald).
Auffallend viel Myzelfilz:
6. Amanita fulva war häufig.
7. Scleroderma sp.
8. Und der Erstfund. Agaricus moellerii - Perlhuhn-Champignon. Hübscher Pilz. ![]()
Leider standen sie ziemlich im Gestrüpp so dass man keine Bilder von dem Trupp machen konnte. Dürften so 20 Stück gewesen sein.
9. Zu guter letzt noch ein Weichritterling der in Massen auf dem Waldweg stand. Vermutlich nicht bestimmbar, oder?
Häufig mit kleinem Buckel.
Weißer Hutrand:
Lamellen:
Danke fürs Anschauen/Helfen. ![]()
LG.
Hallo.
Es wurde ja schon alles gesagt, aber hier noch eine Stimme für den Größten Scheidling. Man sieht auch schön die klebrige Hutoberfläche die das Substrat mitnimmt beim wachsen. ![]()
LG.
Hi.
Das sieht schwer nach dem Wurzelnden Bitterröhrling aus,
LG.
Hi.
Von der Zucht habe ich keine Ahnung aber deine "Austernpilze" sind Tintlinge. Die fanden das Habitat wohl auch ganz schön.
LG.
Hi.
Dein Pilz hört auf den Namen Hortiboletus bubalinus.
Verzehrfreigaben können wir online aber nie geben. Das wäre zu gefährlich.
LG.
Super Christoph. Genau auf so eine Einschätzung hatte ich gehofft. Dann freue ich mich zumindest im richtigen Aggregat gelandet zu sein. ![]()
Vielen Dank!
Edit: Hat sich überschnitten - Danke auch an Harald!
LG.
Hi Stefan,
ja das hatte ich schon fast befürchtet, aber manchmal überrascht einen ja das Expertenwissen im Forum, die auch bei solchen schwierigen Funden zumindest einen Tipp geben oder eine Vermutung ausschließen können. ![]()
Sporenpulver ist jetzt da und natürlich rosa, wie erwartet.
LG.
...stand nicht auf dem Balkon sondern im Buchen und Eichenwald heute. ![]()
Da es sonst nix gab, musste er mit. Eben in die Literatur geschaut und da schlägt erwartbarerweise direkt die Mikro-Schranke zu.
Egal, jetzt liegt er schon mal hier, also kann ich auch anfragen. ![]()
Infos:
Fundort: Mischwald mit überwiegend Buchen und Eichen.
Größe: ca. 5cm hoch und 3,5cm Hutdurchmesser
Geruch: erst muffig, mittlerweile etwas chemisch (vlt. Chlor?) - die Freundin meinte eine feine Note von Klostein zu erschnuppern. Kein Rettich.
Hut: weiß und auffällig gerieft
Stiel: weiß, dünn, Stielbasis knollig, unbeflockt (zumindest mit bloßem Auge nichts zu sehen)
Lamellen: weiß (kein rosa Schimmer bisher), frei
Besonderheiten: er gilbt leicht an den Fraßstellen - allerdings ist er auch arg angefuttert
Sporenabwurf: mache ich über Nacht
Bilder:
Hut:
Riefung etwas deutlicher:
Lamellen:
Stiel:
Stielbasis (leider abgebrochen aber eben knollig):
Standort:
Beim abgleichen kam ich am ehesten bei Pluteus plautus und P. semibolbosus raus, die scheinbar synonymisiert werden mittlerweile. Da passt der nicht beflockte Stiel nicht aber hier war er wohl auch nicht beflockt.
Das ist aber vermutlich nicht der einzige Kandidat, weil Dachpilze ja meinen unbedingt immer Albinoformen bilden zu müssen.
Hoffnungsloser Fall oder hat jemand vielleicht eine Tendenz?
Danke.
Schneide doch nochmal frisch die Stielbasis an. Das Fleisch sollte sich sofort chromgelb verfärben und wenn du an der frischen Schnittstelle riechst, sollte sich ein unangenehmer Geruch bemerkbar machen.
Schnittbild ist dabei. ![]()
Und ja, das sind eindeutige Karbolchampignons.
LG.
Hi.
Mein Tipp wäre Conocybe spec.
LG.
Es gibt ja auch noch einen Butyriboletus roseogriseus, wobei ich mit dem Taxon noch Zweifel habe, ob das denn tatsächlich eine eigenständige Art ist (gibt's da mittlerweile ein paar Sequenzen? Und ein veröffentlichtes Bäumchen?). Der wäre aber eher schon eine Nadelwaldart.
B. roseogriseus sollte demnach im Hut blauen und keine pinkfarbigen/rötlichen Anteile am Stiel haben was hier nicht passen würde.
LG.
Hi.
Vergleiche mal mit dem Falschen Anhängselröhrling.
