Beiträge von Trino

    Erledigt.


    Hallo zusammen,

    die statistische Auswertung wurde erweitert. Im CSV-Export stehen jetzt auch die 95-%-Mittelwertgrenzen für das geschätzte Sporenvolumen sowie die unteren und oberen Populationsgrenzen für Länge, Breite, Q und Volumen.

    Die Populationsgrenzen werden nach dem Näherungsverfahren aus Gerd Fischers Tabelle berechnet. Formeln und Erläuterungen stehen direkt in der CSV-Datei. Die Auswertung berücksichtigt alle Sporen einer Messreihe, auch über mehrere Fotos hinweg. Der TXT-Export bleibt unverändert.


    Vielen Dank für eure Hinweise und Anregungen!


    Viele Grüße

    Mario

    Hallo Mario

    Ich habe es nun auch runtergeladen und bin auch begeistert -> so bin ich viel schneller mit >20 Sporen ausmessen.

    Muss mich noch ein wenig umschauen wie das ich es von Pixel in Mikro umstellen kann -> aber das wurde bestimmt hier schon behandelt und erklärt.


    Vielen Dank für deine Mühe und Arbeit. LG Andy

    Hallo Andy, dafür muss du einfach auf Mü Kalibrieren gehen


    und dein Referenzbalken angeben dann arbetet das Programm mit Mikrometer.


    Und nichts zu danken, ich finde super das es s gut angenommen wird.


    Grüße Mario

    Hallo Günter,


    hatest du den Fehler beheben können?


    Grüße Mario

    Hallo zusammen,

    im Sporenmessprogramm gibt es jetzt zwei neue Funktionen:


    1. Geschätztes Sporenvolumen

    Im TXT- und CSV-Export wird jetzt anstelle der Fläche das geschätzte Volumen angegeben. Berechnet wird es aus Länge und Breite unter der Annahme eines Rotationsellipsoids, dessen Tiefe der Breite entspricht. Es ist also eine Näherung. Die CSV-Datei enthält zusätzlich die Formel und eine Erklärung; in der TXT-Datei stehen nur die Werte.



    2. Messreihen über mehrere Fotos

    Über „Bild hinzufügen“ können weitere Sporenfotos zur gleichen Messreihe geladen werden. Alle bisherigen Messungen bleiben erhalten und werden gemeinsam ausgewertet. Zwischen den Fotos kann man jederzeit wechseln in den man die Spore in die Tabelle markiert und Messungen korrigieren. Die komplette Reihe lässt sich speichern und später fortsetzen. Auch TXT und CSV enthalten die Ergebnisse aller Fotos.

    Vielen Dank für eure Anregungen!


    Viele Grüße

    Mario

    Hallo Mario,

    irgend etwas mache ich falsch vom Übergang Kalibrierung zur Messung:

    Wenn ich kalibriert habe, steht oben "1 px = 0,01724562 µm - Referenz 80 µm". Oben springt der Button von "µm kalibrieren" auf "Spore messen". Den Kalibrierwert muss ich jetzt noch abspeichern mit "Speichern unter ...", oder?

    Wenn ich danach ein Sporenbild ins Messfenster hineinziehe, steht oben mit einem Mal "Noch kein Maßstab - Messwerte in px". Was mache ich falsch?

    lg - Bernd

    Hallo Bernd,


    Hast du hier das Problem jetzt gelöst richtig. Beim ersten Kalibrierung kannst direkt Messungen vornehmen, falls du ein neues Bild laden willst musst du vorher deine Referenz Speichern. Siehe auch Peters Antwort.

    Hallo,

    ich habe das Programm gestern kurz ausprobiert. Auf meinem Laptop mit eher geringer Auflösung gab es diverse Grafikfehler, bspw. die Sporentabelle auf der rechten Seite war zusammengeschoben, so dass man die Werte nicht lesen konnte. Aber das sind halt die vielen kleinen Bugs, die es Stück für stück rauszufischen gilt. Da ich beruflich Software teste, weiß ich um den Aufwand, eine Software rund und bugfrei zu bekommen. Kompliment für den erreichten Stand!

    Hallo Thomas,

    du könntest mir Screenschots machen der Grafik Fehler und was für eine Auflösung du nutz, dann schaue ich mal was machbar ist.

    Ich habe noch einen Vorschlag. Mit dem Mousepad kann man ganz passabel die einzelnen Sporen mit Rechtecken umranden. Der zeitliche Aufwand dafür ist allerdings je Sporen nicht brutal weniger als das Messen mit dem Messokular. Daher ein Gedanke: richtig Benutzbar wäre ein solches Tool, wenn es die Sporen selbst mittels Bilderkennung erfassen und mit einem Rechteck umranden könnte. Man könnte der SW etwas dabei helfen und bspw. alle zu messenden Sporen anklicken. Ein solche Feature ist natürlich eine ganz andere Hausnummer, weil da sehr viel Bilderkennung reinspielt. Als Nutzer stelle ich mir so ein feature aber als extrem zeitsparend vor.


    Was denkst Du darüber?

    Ich denke das das eine Super Idee ist, nur leider sind jetztige KI trotzallem das die so gut sind mit solche Bild erkennung noch nicht so weit. Die Software musst dann auch eine eigene KI haben um diese Erkennung durch zu führen das wäre denke ich im Augenblick nich machbar, ich hätte auch keinen Vetrauen zu eine Messung die ich nicht selbst durchgeführt habe oder zumindest einen Mensch :)

    Hallo Leute,


    wow das ist viel lese Stoff auf einmal. Ich werde mich gleich noch mal dran setzen und schauen wir mal was ich da noch verbessern kann, einige Vorschläge finde ich echt super. Andere her Schwierig.


    Grüße Mario

    Hallo Sabine,

    ich wollte tatsächlich erstmal ausprobieren wie man eine einfache Linie zieht zum Sporen messen. Ist das ausschließlich zum kalibrieren möglich?

    LG Martin

    Hallo Martin,


    das Programm ist grundsätzlich entstanden auf die Idee Entoloma Sporen zu messen. Dabei muss man sich ein Viereck um die Sporen denken, aber ich wollte mir den nicht denken sondern damit auch messen. Daher kann man nur vierecke zum messen nutzen. Man kann natürlich auch andere Sporen damit messen.


    Grüße Mario

    Hallo Pilzfreunde,


    ich danke euch für die viele nette Worte und immer mehr mit Verbesserung Vorschlägen, Dank KI sind solche Verbesserungen schnell gemacht wenn machbar.


    Hallo Peter ich kann das so in die CSV Datei eintragen lassen aber ich denke auf die Fläche des Programm selber reicht der Platz dafür nicht.



    Hallo Bernd, ganz ehrlich selbst das mit den Geschätzen mittel Wert war für mich schwierig zu verstehen. Ich kann aber versuchen alles nötige in die Datei hinein zu verarbeiten.


    Grüße Mario

    Hallo Peter,


    danke für die Erklärung! Ich glaube ich verstehe, was du mit den statistischen Mittelwertgrenzen gemeint hast. Ich hatte das zunächst als die tatsächlich gemessenen Min–Max-Werte verstanden.


    Ich habe den CSV-Export jetzt ergänzt: Dort stehen zusätzlich „MW unten (95 %)“ und „MW oben (95 %)“ für Länge, Breite und Q.


    Berechnet werden diese Grenzen ab fünf gemessenen Sporen nach demselben statistischen Verfahren wie in Gerd Fischers Vorlage.

    Damit entfällt für diese Werte das zusätzliche Übertragen in die Sporenstatistikauswertung.


    Teste es und lass es mich wissen ob das auch wirklich war, was du gemeint hast.


    Danke für die Anregung und deine Rückmeldung!

    Viele Grüße

    Mario

    Hallo Günter, ich habe gerade was geändert, ist jetzt wieder online.

    Meine Wünsche sind deshalb auch nur einfacher Natur:

    - Bei der Tabelle der Messungen am rechten Bildrand würde ich bei allen Werten die Nachkommastellen auf 2 (oder sogar 1) beschränken. Die Tabelle wird dadurch noch lesbarer (und ehrlicher). Diese Nachkommastellen gaukeln eine Messgenauigkeit vor, die sowieso nicht existent ist.

    - Wenn unten rechts bei der Auswertung außer den Mittelwerten noch die Mittelwertgrenzen angezeigt würden, wäre das Programm (für mich!) perfekt. (z. B. nicht nur Mittel L 26,7 und W 20,3 und Q 1,3 sondern 24,3-28,7 x 18-23,7 µm, Q 1,1-1,4)


    Hallo Peter, ist erledigt ;)

    Hallo Peter,


    ich habe die Dateien jetzt getrennt, versuche es noch mal.


    Grüße Mario

    Hallo Karl,

    Ich eigentlich auch, ich habe aber bemerkt das einige Funktionen doch nicht ganz intuitiv sind wie ich dachte. Kann ja nicht schaden.

    Hallo Wolfgang,

    Andererseits: was ist wahrscheinlicher - ein untypischer Fund eines banalen Pilzes oder ein regulärer Fund eines extrem seltenen Pilzes?

    genau das selbe frage ich mich auch, sowas entscheide ich auch nicht mal eben so. Leider ist der Pilz mehr oder weniger geschmolzen und habe es entsorgt.


    Hallo Beli,


    genau die her bräunlichen Fleckchen am Stiel haben mich nicht 100% überzeugt das es sich um S. bellinii handelt.


    Ich denke ich kann es beruhigt als S. granulatus ablegen. Ich Danke euch für eure antworten.


    Grüße Mario

    Hallo Pilzfreunde.

    Bei diesem Suillus komme ich mit der Bestimmung nicht ganz weiter und würde mich über eure Einschätzungen freuen.


    Mein erster Favorit war Suillus granulatus, inzwischen habe ich auch Suillus bellinii im Hinterkopf.



    Gefunden habe ich die beiden Fruchtkörper am 13. September 2026 auf dem katholischen Friedhof in Ohligs unter Kiefer,

    die genaue Kiefernart habe ich allerdings nicht bestimmt. Auf dem Friedhof stehen auch gepflanzte Gehölze, sodass eine fremdländische Kiefernart denkbar ist.

    Es waren nur diese beiden Exemplare vorhanden, eines etwas kleiner, das andere größer, beide noch recht jung. Folgende Merkmale habe ich beobachtet:

    • Hut: stark schleimig, glatt, graubeige bis hellbräunlich. Die graubeige Farbe auf den Fotos entspricht dem tatsächlichen Eindruck; die Hüte waren nicht orangebraun. Eine deutliche radiale Faserzeichnung konnte ich nicht erkennen.



    • Poren: fein, blassgelb bis gelblich, beim kleineren Exemplar mit zahlreichen milchig weißen Tröpfchen.
    • Stiel: ohne Ring, auf hellem bis gelblichem Grund deutlich braun punktiert beziehungsweise mit Drüsenflecken besetzt.
    • Basismyzel: weißlich, ohne erkennbaren rosa Myzelfilz.
    • Fleisch: in der Hutmitte und im Stielinneren überwiegend weißlich, über den Röhren und unter der Huthaut blassgelb. Ganz unten an der angeschnittenen Stielbasis möglicherweise schwach bräunlich-rosa; diesen Farbton kann ich nicht sicher einordnen. Auf dem Schnittbild ist keine Blauverfärbung erkennbar.


    Für die Mikroskopie stand mir nur ein Fruchtkörper zur Verfügung. Die Sporen wurden in Wasser gemessen, der Apikulus wurde nicht einbezogen. Bei 45 Messungen ergaben sich:

    Sporenlänge6,65–9,82 µm
    Sporenbreite3,46–4,29 µm
    Mittlere Sporenmaße8,03 × 3,78 µm
    Q1,83–2,34
    Mittlerer Q2,12

    Die Sporen sind glatt und elliptisch bis etwas spindelig.


    Suillus bovinus und S. variegatus scheinen mir wegen der deutlichen Drüsenpunkte nicht passend. S. placidus und S. plorans habe ich wegen der fehlenden fünfnadeligen Kiefer zurückgestellt. Gegen S. collinitus sprechen für mich das fehlende rosa Basismyzel und die nicht erkennbare radiale Hutfaserung. S. mediterraneensis hatte ich ebenfalls erwogen, das überwiegend weißliche Fleisch erscheint mir dafür allerdings weniger typisch.

    Bei S. granulatus irritiert mich vor allem die ausgeprägt graubeige Hutfarbe. S. bellinii scheint mir wegen der hellen Hüte, der kräftigen Stielpunktierung und des weißlichen Fleisches vergleichenswert. Die Sporenmaße liegen offenbar im Überschneidungsbereich.

    Wie schätzt ihr den Fund ein? Gibt es weitere Merkmale, insbesondere mikroskopische, mit denen sich granulatus und bellinii hier besser trennen lassen? Oder übersehe ich eine andere Möglichkeit?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Mario

    Hallo Pilzfreunde,


    ich habe mit KI unterstützung dieses Beitrag erstellt, eigentlich habe ich nicht viel gemacht ausser ein paar Bilder eingeben und vielleicht etwas hilfe Stellung. Ich finde schon nicht schlecht was die Dinger mittlerweile können und eine gute Bestimmung Hilfe sind die auch finde ich. Tatsächlich ging mir die Frage auf den Kopf ob diese rosa Färbung bei G. pannocinctus sein darf? Aber liest selbst wenn ihr mögt.

    "

    Hallo zusammen,

    ich möchte euch einen Fund zeigen, der mich makroskopisch zunächst auf eine falsche Fährte gelockt hat, sich aber unter dem scharfen Glas als Lehrbuchbeispiel für Gloeoporus pannocinctus (ehem. Gelatoporia pannocincta) entpuppte.

    Funddaten:

    • Substrat: Vermutlich Moor-Birke (Betula pubenscens), stehend.
    • Makroskopie: Resupinater Fruchtkörper, Poren unregelmäßig bis leicht irpexoid aufbrechend. Auffällig war die deutlich lachsfarbene bis rosabräunliche Färbung, die mich zunächst an Ceriporiopsis gilvescens denken ließ.
    • Konsistenz: Frisch zäh-wachsartig, trocken eher hornartig fest.






    Mikroskopische Befunde: Beim Mikroskopieren zeigten sich jedoch Merkmale, die C. gilvescens klar ausschließen:

    1. Sporen: Extrem schmal und deutlich gekrümmt (allantoid).
      • Messwerte: (3,7)3,8−4,8×0,7−0,9μm
      • Qav≈5,2
      • C. gilvescens hätte hier deutlich breitere Sporen (1,5−2,0μm).
    2. Hyphensystem: Monomitisch mit Schnallen.
    3. Anatomie (Schnitt): Im Vertikalschnitt zeigte sich zwischen dem lockeren Subiculum und dem Röhrentrama die artdiagnostische, dunkle gelatinöse Trennschicht ("pannocinctus" = gürtelartig).
    4. Trama: Die Hyphen der Röhrenwände wirken stark verleimt/gelatinisiert und lichtbrechend.

    Fazit: Trotz der untypischen Farbe (oft eher als gelb-oliv beschrieben) nageln die Sporenmaße (< 1 µm Breite) und die gelatinöse Trennschicht den Fund auf Gloeoporus pannocinctus fest. Ein schönes Beispiel dafür, dass man sich auf die Farbe bei Porlingen nicht verlassen darf.

    Anbei die Bilder der Sporen und des Schnitts.


    Diskussion & Literaturabgleich: Besonders interessant ist bei diesem Fund die Farbgebung. Während Standardwerke (Ryvarden & Gilbertson; Bernicchia) die Art meist als weiß-creme bis (trocken) olivgrün/gelblich beschreiben, zeigte dieser frische Fruchtkörper deutliche Lachs-Töne. Dies führe ich auf die starke Hygrophanität und den "Gelatoporia-Charakter" zurück: Das frische, gelatinöse Trama ist halb-translucent, wodurch die rötlich-braune Unterlage der Birkenborke durchscheint und makroskopisch eine Ähnlichkeit zu Ceriporiopsis gilvescens vortäuscht. Die Sporenbreite (< 1 µm) und die im Schnitt sichtbare dunkle Trennschicht schließen C. gilvescens (Sporen > 1,5 µm) oder Skeletocutis-Arten (inkrustierte Hyphenenden, Dimities) jedoch zweifelsfrei aus.


    Es zeigt sich einmal mehr: Bei resupinaten Porlingen führt am Mikroskop kein Weg vorbei – Farben sind oft nur "Schall und Rauch".

    "

    Ist sicher nicht Perfekt aber die schreibt sicher besser Deutsch als ich :)


    Grüße Mario