um den Schlüssel noch etwas anschaulicher zu machen, habe ich zwei Drittel der Arten verlinkt, und zwar jeweils auf ein eindrucksvolles Portrait im fundkorb.de.
Langsam wird die Sache richtig rund, Bernd!
Dank der Bestimmungstabellen und Bilder habe ich als "Täublingsmuffel" wieder richtig Lust bekommen, mir ein paar dieser bunten Gesellen näher anzuschauen und mein Basiswissen zu erweitern.
Danke für das, was Du hier leistest!
Und danke auch all denen, die dieses Projekt mit ihren Beiträgen unterstützen.
Die Gattung Shanorella hatte ich überhaupt nicht in Betracht gezogen!
Tatsächlich spricht vieles für Shanorella spirotricha, wenn ich mit den Beschreibungen und Bildern von Benjamin und Currah (1985) vergleiche. Currah hält die Art für einen der häufigsten Ascomyceten an Carnivoren-Dung nach wenigstens 4 Monaten Inkubationszeit.
Das wäre ein weiterer schöner Fund der Boletustagung 2022.
Ich hatte ja angekündigt, dass ich mich ab und zu wieder mal melde. Deswegen einen lieben Gruß an die langjährigen Freunde hier und auch an diejenigen, die mich auch nicht mehr als Moderator hier mitbekommen haben.
Willkommen zurück!
Ich habe Dich schon vermisst! Schön, dass Du wieder da bist.
Der Seidelbast wächst hier im Altmühltal relativ, um nicht zu sagen ziemlich, häufig. Auch die "Wabenköpfe" sind hier nicht gerade selten. Noch nie aber habe ich beide zusammen gefunden. Beide können in den gleichen oder in ähnlichen Habitaten vorkommen, dies ist schon richtig ..., aber wie kommst Du auf diesen direkten Zusammenhang?
Natürlich finde ich keine Morcheln, wenn der Seidelbast blüht. Die kommen erst ein paar Wochen später.
Fakt ist jedoch, dass an dem einzigen Standort, wo ich den Seidelbast kenne, später auch Aronstab, Leberblümchen und weitere Kalkzeigerpflanzen wachsen und schließlich unter den dortigen Eschen von Mitte April bis Mitte Mai auch Speise- und Käppchenmorcheln ihre attraktiven Fruchtkörper ausbilden.
Im Vorjahr war wetterbedingt allerdings Fehlanzeige, dieses Jahr ist es feucht genug aber leider noch zu kalt.
Auf einer Wismuthalde fand ich heute bei der Suche nach Gyromitra esculenta (leider nicht gefunden) auch etwas unerwartet das Echte Seidelbast (Daphne mezereum)
Dort, wo im zeitigen Frühjahr der Seidelbast blüht...
...solltest Du ab Mitte April nach den "Wabenköpfen" schauen!
Bei meiner Stelle funktioniert das seit mehreren Jahren perfekt!
voriges Jahr hatte ich die Becher auch im Laub. Nicht mal wenige.
Was meine Beobachtungen bestätigt! Hier zwei Beispiele von vor ziemlich genau einem Jahr. Wenn die "Tuberosas" dann noch von ein paar Sonnenstrahlen beleuchtet werden, kann man sie kaum übersehen.
Und kann man Erikas Becherchen der Gattung Lachnellula zuordnen, oder kommen auch andere Gattungen in Frage.
Wahrscheinlicher als Lachnellula scheint mir die Gattung Capitotricha. Sollte es sich bei dem Substrat um eine Himbeerranke handeln, wäre Capitotricha rubi (Himbeer-Haarbecherchen) mein Favorit.
Oder sollte es gar eine Flechte sein? Da kenne ich mich leider zuwenig aus.
Im übrigen bin ich froh, dass Du die Becherkoralle nicht freigestellt hast, Alis! Genau diese Natürlichkeit hat mich überzeugt.
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Schon verrückt, wieviel interessante Pilzarten in meinem kleinen 08/15 Garten vorkommen...
Nun, man sieht einfach mehr, wenn man regelmäßig auf ein begrenztes Stück Boden schaut.
Siehe auch den Fund von Smardea protea, der Frank Dämmrich in seinem Garten gelang.
Mein einziger Fund des Ascobolus viridis gelang auch nur, weil ich viel Zeit in ein winziges Rasenstück vor meiner damaligen Arbeitsstelle investierte. Es nahezu täglich auf allen Vieren krabbelnd nach Kleinpilzen absuchte.
Vielleicht kann trotzdem jemand weiterhelfen....ich würde mich sehr freuen.
Na, da hoffe ich einmal, dass ich hier weiterhelfen kann, lieber Martin.
Meiner Meinung nach handelt es sich um Peziza labessiana, eine frühe nährstoffliebende Art, die gern in Gärten vorkommt. Neben der Erscheinungszeit, der geringen Größen und der Färbung sind die rel. kleinen isoliert-warzigen Sporen charakteristisch.
Nach weiteren Literaturstudien bin ich mir mit Phylloscypha labessiana (wie die Art aktuell heißt) sicher!
Soweit das aus der Ferne möglich ist. Aber dank Deiner aussagekräftigen Dokumentation habe ich keine Zweifel.
Als Verwechslungskandidat kommt tatsächlich nur die von Dir genannte Phylloscypha boltonii infrage, die sich aber u.a. durch die Färbung, größere Apothecien und Sporen sowie ein etwas anderes Sporenornament unterscheidet. Siehe Schlüssel.
Die betreffende Literatur bzgl. neuer Gattungen der Pezizaceae (Phylloscypha S.189), über Phylloscypha und den erwähnten Schlüssel füge ich zum nachlesen als PDF an. Gibt es zwar alles im Netz, aber so ist es einfacher.
ich habe mich riesig gefreut, als heute die aktuelle Z.Mykol. im Briefkasten steckte und ich ihr entnehmen konnte, dass die beiden auch in diesem Forum aktiven Mykologen Karl Wehr Karl W und Klaus Siepe Klaus009 "für ihre herausragenden Verdienste rund um die Pilzkartierung in NRW und Pilze-Deutschland" 2022 mit dem Wolfgang-Beyer-Preis der DGfM geehrt wurden!
Dazu möchte ich den beiden von Herzen gratulieren!
Lieber Karl und lieber Klaus.
Ich schätze mich glücklich, Euch beide persönlich zu kennen. Und ich lernte Euch nicht nur als exzellente Mykologen sondern auch als wunderbare Menschen kennen. Gern denke ich an unser erstes "legendäres" Treffen 2012 im berühmten Depot zurück! Einige weitere unvergessene Begegnungen mit Dir, Karl, folgten während ich über die Jahre mit Dir, Klaus, einen mitunter recht ausufernden Mail-Kontakt unterhielt, der oft weit über mykologische Themen hinausging und sicher noch lange weitergehen wird.
Ich hoffe, Ihr habt nichts dagegen, wenn ich noch zwei Bilder aus vergangenen Tagen anfüge.
Karl, Klaus und Peter 2012 im Depot
So es die Gesundheit zulässt, treffen wir uns hoffentlich noch dieses Jahr. Gern auch wieder im zu jeder Jahreszeit spannenden Depot!
Obwohl mir die Sporen etwas unreif bzw. notreif erscheinen und wohl untypische Formen zeigen, komme ich zusammen mit dem Hutvelum was die Art in die frühere Subsektion alachuani bei Ulje einstuft zu keinem Ergebnis.
Genau bei den Alachuani würde ich den Pilz auch verorten.
Da passt das Velum ziemlich perfekt und die Sporen auch, wenn man die von Hans erwähnten unregelmäßigen ausklammert.
Die wäre in der Tat wichtig! Aber bitte nur normal ausgeprägte Sporen messen.
Am wahrscheinlichsten scheint mir Coprinopsis sclerotiorum (Sklerotien-Spechttintling) zu sein.
Grabe doch einmal nach einem Sklerotium. In seltenen Fällen kann der Pilz lt. Literatur allerdings auch ohne fruktifizieren.
LG, Nobi
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