Beiträge von nobi_†

    Tolle Preise!


    Da möchte man doch gleich aus der Jury austreten, um wieder am Wettbewerb teilnehmen zu können!==3

    Keine Angst, war nur 'n Spaß!==11

    Bis ganz nach oben würde es sowieso nicht reichen.

    Da spiele ich doch gern weiter Schicksal.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Schizothecium passt, Manfred!:thumbup:

    Die Gattung ist anhand der Squamufolien (Haarbüschel) und der früh septierten Sporen gut zu erkennen.

    Sporengröße und uniseriate Asci führen zu Schizothecium vesticola.


    Der "Querstrich" ist keine Keimspalte, sondern resultiert aus einem Aufplatzen der Spore unter Druck (z.B. Deckgläschen).


    Liebe Grüße vom Nobi

    Lieber Manfred,

    danke für die interessante Anfrage (zumindest für mich von Interesse) ;)

    Hiermit taufe ich den Pilz feierlich auf den Namen Iodophanus carneus.

    Korrekt!:thumbup:

    Ist der häufig?

    Ja. In Sachsen gehört er zu den TopTen der operculaten Ascos an Dung.

    Mir fehlt bei den Coprophilen der Überblick.

    Wenn Du ernsthaft interessiert bist, kann man das schnell ändern.

    Eine SD-Karte mit spezieller Literatur ist schnell verschickt.

    Dazu brauche ich natürlich Deine Adresse.


    LG, Nobi

    Mir gefällt natürlich v.a. der Efeu-Schwindling, den hab ich bisher auch noch nicht gesehen. Hab zwar einige potentielle Standorte auch hier entdeckt, aber dank kräftigen Frösten und auch Schnee brauch ich hier schon seit einiger Zeit nicht mehr danach zu suchen. Aber früher oder später krieg ich den auch.

    Den kannst Du gern bei mir kriegen, lieber Matthias!

    Falls der den Wintereinbruch überlebt hat und es in absehbarer Zeit wieder wärmer wird, melde ich mich bei Dir.

    Unser Gästezimmer ist gerichtet.

    ...mir ist völlig schleierhaft, wie Du diesen winzigen Efeu-Schwindling finden konntest.

    Mir auch! ==Gnolm11

    Diese kleinen Helmlinge auf den Efeublättern... benötigen die nur das kaltfeuchte Wetter oder wachsen die auch wenn es wärmer ist und genügend Feuchtigkeit da ist?

    Ich glaube schon, dass die Zwerge das feuchtkalte und dabei frostfreie Winterwetter brauchen, Tuppie.

    Spätherbst und zeitiges Frühjahr geht sicher auch.

    An vorjährigen, braunen und vergehenden Blättern und Blattstielen musst Du suchen!

    Was heißt suchen? Wenn sie da sind, kann man sie eigentlich nicht übersehen.

    Gratuliere Dir zu den Persern, danke für Deinen Bericht und die Gedächtnisstütze zur Olympus TG-4,

    Danke, liebes Peterle und gern geschehen.

    Lass uns bitte die Tage mal telefonieren, wenn es geht. Ich wollte gerne auch noch 2-3 andere Sachen mit dir besprechen.

    Melde Dich einfach, wenn es passt, Stefan.

    Falls ich nicht rangehe, rufe ich zumindest umgehend zurück.

    Hallo Beli,


    wie gewohnt ein toller und pilzreicher Beitrag von Dir.

    Und was für ein Start ins neue Jahr!:thumbup:


    Übrigens haben wir zweimal Urlaub an der Alz beim Neuwirt in Truchtlaching gemacht.

    Während einer Radtour waren wir auch am Waginger See. Ist ja nur 25 km entfernt.

    Schade, da hätte man sich doch treffen können.


    Das Alzbad und den Neuwirt möchte ich Dir unbedingt empfehlen, falls Du das noch nicht kennst.

    Hier mein Thread von 2016 mit ein paar passenden Bildern.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Auch wenn es nicht der spektakulärste Fund ist ist für mich die Simocybe am interessantesten.

    Das ist so ein Pilz den ich noch nie finden konnte bzw. bin ich irgendwie gar nicht in der Lage den zu erkennen.

    Jedenfalls ganz sicher nicht vor Ort.

    Die Simocybe findest am sichersten in Totholzwäldern, z.B. einen solchen wie wir zum Nordtreffen 2016 geentert haben.

    Klein, olivgrün und an Holz - den erkennst Du dann schon, Mausi!

    Hallo Nobi,

    "warum in die Ferne schweifen..." .......wenn man auch in der Nachbarschaft so schöne Funde machen kann. Großes Kino, danke.

    Danke, Ralf!

    "Warum in die Ferne schweifen, siehe, das Gute liegt so nah" war der ursprüngliche Titel meines Threads. :thumbup:

    Dieses Beinahe-Goethe-Zitat habe ich letztlich durch den aktuellen Titel ersetzt.

    Gut, dann um 12 bei dir; ist mir auch recht. :)

    Ich blase die Aktion schweren Herzens ab, Stefan.

    Die Helmlinge sind dem Frost zum Opfer gefallen (wir hatten hier -6°C heute nacht) und die Schwindlinge sind unter einer 10 cm dicken Neuschneedecke begraben,

    falls sie nicht auch erfroren sind. Verschieben wir es, bis es wieder milder wird und die Pilze (hoffentlich) zurückkommen.

    Da sieht man, daß man oft gar nicht weit gehen oder gar fahren muß, um kleine Naturwunder zu sehen!

    Genau so ist es, Grüni.

    Wenn man mit offenen Sinnen durch die Natur geht, kann man immer wieder unerhörte Dinge entdecken.

    Und wenn es "nur" im eigenen Garten ist.

    Vermutlich wäre ich da auch oft vorbeigegangen, ohne richtig zu gucken. Dicke Efeupolster schrecken mich oft ab.

    Wobei sich gerade da dank des dichten Blätterwaldes ein pilzfreundliches Mikroklima einstellt.

    Ideal für Kleinpilze. Ich war jedenfalls nicht das letzte Mal dort!

    Zumal es nach Ellis & Ellis noch einige Pyrenos an Blättern und Holz geben soll.


    Liebe Grüße und nochmals danke für eure durchweg positiven Kommentare.


    Nobi

    12 bis 15 Uhr, Stefan.

    Ab 15 Uhr habe ich schon wieder diverse Termine.

    Und den "Bärtigen" darfst Du natürlich gern mitbringen.;)


    Bis dahin werde ich auch hoffentlich die DVD finden, die ich irgendwie verlegt habe.

    Ich würde mich freuen, wenn es klappt.

    Mit Euch und natürlich auch mit der DVD.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Vielen Dank für das tolle Feedback!

    Damit hatte ich bei diesen z.T. doch sehr speziellen Winterpilzen gar nicht gerechnet.

    Und die Bilder von den Efeu-Schwindlingen können sich wirklich sehen lassen! Sowas Kleines, Weißes ist ja wirklich undankbar zu fotografieren, da hast du das Beste draus gemacht!

    Ja sicher, meinen Ansprüchen genügt es auch, Sarah.

    Aber wenn ich mir vorstelle, was ein Matthias (Mreul) daraus hätte zaubern können...

    Sind die Winzlinge z. T. mit der TG4 geknipst/gestackt?

    So ist es, Ralph.

    ALLE Bilder sind mit der Olympus TG-4 aufgenommen und größtenteils mit dem integrierten Makroprogramm gestackt.

    Außerdem minimal mit XnView und PhotoScape nachbearbeitet - fertig!

    Unglaublich schöne Pilze . Ein Tolles Pilzsaison Anfang , besser als Hauptsaison 2018

    Danke, Beli!

    Recht hast Du. Hoffen wir, dass es so weitergeht. Dein Start ins neue Jahr ist ja auch vom Feinsten!

    Und ein Rätsel unserer Vorweihnachtspilzexkursion bei Münster ist gelöst. Auch wir haben die Keule auf einem Haselstrauch gefunden,

    an dem ebenfalls Haselkleiebecher wuchs. Von Keule in luftiger Höhe hatte ich noch nie zuvor gehört.

    Freut mich, dass ich weiterhelfen konnte, Irmtraud!

    Input - Output - so soll es sein!

    da hast Du ja ein spannendes Grundstück aufgetan! Bist Du da undercover eingestiegen?

    Weder under- noch overcover, Rudi.==Gnolm3

    Da kümmert sich einfach seit Jahren keiner mehr darum.

    Tolle Bilder und Tolle Funde! Den Marasmius finde ich unglaublich Schick :love:

    Den Efeu-Marasmius hast du super fotografisch eingefangen. :daumen:Witzig aber um so erstaunlicher, dass du den pesudocorticola gefunden hast.

    Wir haben von der Art Stand 1.1.2018 nur 2 Nachweise in Sachsen. Toller Fund.

    Heh, ihr Beiden.

    Wenn Ihr am Sonnabend, dem 05. Januar noch nichts besseres vorhabt, könnt ihr gern vorbeikommen.

    Von 12 bis 15 Uhr hätte ich Zeit für Euch, vielleicht auch etwa länger.

    Auch wenn sich momentan eine mehrere Zentimeter dicke Schneedecke über das Biotop gebreitet hat, sollten die Schwindlinge und Helmlinge noch zu finden sein.

    Gebt mir bis spätestens Freitagabend Bescheid.

    Oh, wie schön, Nobi!

    Das sind ja echte Juwelchen, die Du da zeigst. Besonders angetan haben es mir die Hängebecherchen und die wiiinzigen Helmlinge... ==10

    Danke, Tuppie.

    Ja, die sind schon hübsch. Da gehe ich jedes mal symbolisch in die Knie, wenn ich so etwas entdecke.


    LG, Nobi

    Liebe Pilzfreunde,


    nachdem das Pilzjahr 2018, zumindest was die Großpilze anbelangt, hier größtenteils ausgefallen ist, trieb es mich bei dem trübem, regnerischen Wetter der letzten Tage nochmals hinaus in die Natur. Ich hatte mir ein Kleinbiotop ausgesucht, welches nur ca. 250 m Luftlinie von unserem Haus entfernt liegt. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen, bereits vor Jahrzehnten aufgegebenen Garten mit starker Hangneigung am Eingang eines kleinen Tales. Gekennzeichnet ist es u.a. durch einige abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, uralte Haselsträucher und einen riesigen Efeuteppich.




    Nachdem ich sicher hunderte Male achtlos daran vorbeigegangen bin, wollte ich mir dieses kleine Stückchen Natur endlich einmal genauer anschauen.

    Und ich wurde reichlich belohnt. Gut 30 Pilzarten konnte ich entdecken. Sechzehn von denen, davon allein fünfzehn an Holz, möchte ich Euch gern zeigen.

    Da wären natürlich zuerst einmal die „alten“ Bekannten.


    Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola).



    Geweihförmige Holzkeule (Xylaria hypoxylon) mit der winterlichen Konidienform.



    Fleischfarbener Gallertbecher (Ascocoryne sarcoides), hier die NFF Coryne dubia.

    Findet man die oft sehr üppige Nebenfruchtform, kann man alle anderen Arten der Gattung ausschließen, da diese kein bzw. ein anderes imperfektes Stadium haben.




    Judasohren (Auricularia auricula-judae) in allen Größen sowohl an Holunder als auch an Bergahorn.





    Dieses „Bilderbuchohr“ leuchtete mir regelrecht entgegen.



    Auch Samtfußrüblinge (Flammulina velutipes) gab es in allen Entwicklungsphasen.





    Als wahrer Massenpilz, der zu Hunderten an abgefallenen Ästen wuchs, trat das Kugelsporige Stummelfüßchen (Crepidotus cesatii) auf. Den deutschen Namen finde ich etwas unglücklich, da die feinstachligen Sporen dieser Art zwar breitellipsoid bis subglobos sind, allerdings nicht wirklich kugelig. Eine makroskopisch identische Art, jedoch mit völlig anderen Sporen, ist Crepidotus variabilis. Man kommt hier am Mikroskopieren leider nicht vorbei.






    Nach diesen „Allerweltspilzen“ möchte ich nun einige Arten zeigen, die ich an Hasel fand.

    Beieindruckend war ein reiches Vorkommen von Krüppel-Röhrenkeulen (Typhula contorta, = Macrotyphula fistulosa var. contorta) an Ästen, die sich noch am Strauch, z.T. in luftiger Höhe, befanden.





    Natürlich durfte an diesem Substrat der Hasel-Kleiebecherling (Encoelia furfuracea) nicht fehlen.





    Einige junge Porlinge konnte ich entdecken, die ich für noch unreife Rötende Trameten (Daedaleopsis confragosa) halte.



    An dicken Ästen und Stämmen fiel desweiteren der Hasel-Rindensprenger (Vuilleminia coryli) auf.





    Kommen wir nun zu einigen Winzlingen, die an liegenden Baumstämmen wuchsen.

    Da wäre zum einen das Rasige Hängebecherchen (Merismodes anomala).

    Mit Sporen von 10-11 x 3,5-5 µm gut vom schmalsporigen Doppelgänger Merismodes confusa zu trennen, falls letzteres überhaupt eine eigenständige Art ist.



    An der Rinde eines umgestürzten Bergahorns fand ich eine kleine Gruppe winziger Schleimpilze.



    Nur wenig entfernt fielen mir einige Myxos auf, die bereits ausgesport hatten und deren Sporokarpien nur noch aus Stielchen und einer rudimentären Peridie bestanden. Ob es sich dabei um das Endstadium der vorherigen Art handeln könnte?



    Weiter geht’s es mit einigen weiteren Arten an dem Bergahorn (auf dem Biotopbild übrigens der links im Hintergrund liegende Baum mit der auffälligen Astgabel).

    Ein hübscher, nicht häufiger Pilz ist der Hellrandige Olivschnitzling (Simocybe centunculus), der mit nur wenigen vereinzelten Fruchtkörpern vorkam.





    Die abschließenden drei Pilze stellen durchweg persönliche Erstfunde dar, über die ich mich natürlich riesig gefreut habe.

    Sie ließen auch den Nieselregen und die Kälte während meiner gut zweistündigen Pilzpirsch schnell vergessen.

    Den Auftakt sollen zwei kleine Rindenhelmlinge machen. Rindenhelmlinge, da war doch kürzlich was.

    Genau. Auf Pablos Beitrag vor wenigen Wochen, wo er u.a. einige dieser Pilzchen zeigt, schrieb ich noch ein wenig frustriert:


    „Wenn ich mir Deine durchaus gelungenen Bilder ansehe, frage ich mich, wieso ich diese scheinbaren Massenpilzchen (Rindenhelmlinge) in meinen Wäldern partout nicht zu finden vermag.“


    Irgendwer muss mich erhört haben.;)

    Hier nun der erste von ihnen, der möglicherweise auf den Namen Geriefter Rindenhelmling (Mycena cf. mirata) hört.



    Ein kleiner schmutzigweißer bis blassbräunlicher Pilz, den ich wegen der Bürstenzystiden, ein- bis zweisporiger Basidien und der ca. 11 x 6,5 µm großen Sporen so genannt habe.

    Verglichen mit Ralfs wunderbarem Portrait könnte das passen, allerdings bin ich mir alles andere als sicher. Da gibt es noch einige ähnliche.







    Ein echter Hingucker aufgrund seiner graubläulichen Färbung ist der Falsche Rindenhelmling (Mycena pseudocorticola).

    Dieser wuchs in einigen Metern Abstand vom vorher gezeigten mit nur wenigen Exemplaren in kleinen Grüppchen.





    Höhepunkt für mich war allerdings ein noch winzigeres Pilzchen, das zu Hunderten an verrottenden Efeublättern wuchs. Es handelt sich um den von mir seit Jahrzehnten vergeblich gesuchten Efeu-Schwindling (Marasmius epiphylloides). Fotografisch für mich nahezu unlösbar (weiß, winzig, zerbrechlich!) habe ich versucht, das Beste daraus zu machen. Nicht optimal gelungen, aber zumindest vorzeigbar.






    Den Efeu-Schwindling findet man im Gegensatz zu seinem Doppelgänger, den Aderblättrigen Schwindling (Marasmius epiphyllus), ausschließlich an faulenden Blättern und Blattstielen von Efeu.

    Mikroskopisch unterscheidet er sich u.a. durch deutlich größere und schlankere Sporen (13-16 x 3-4 µm, eigene Messung) sowie spindelförmige und mehrheitlich kopfige Cheilozystiden.


    Soweit meine letzten Eindrücke vom vergangenen Jahr, die optimistisch ins Jahr 2019 schauen lassen.

    Und dass da etwas geht, haben Wutzi und Beli ja bereits mit ihren Neujahrs-Threads bewiesen.:thumbup:

    Wollen wir hoffen, dass es so bleibt und wir das letzte Jahr, zumindest was die Pilze angeht, schnell vergessen können.


    Danke, dass ihr meinen doch etwas sehr wortlastigen Beitrag bis zum Ende ertragen habt.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo lg, oder sollte ich SS schreiben???

    Letzteres fände ich nicht so gut. Also, es wäre schön, wenn Du nochmal über Deinen Nick nachdenken würdest.


    Zu den Pilzen.

    Der junge Parasol ist eher einer aus der Safranecke, sicher bestimmen anhand Deiner Aufnahmen kann ich den nicht.

    Tintling ist richtig, aber eher einer aus der Gruppe um den Glimmertintling.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Claudia,


    in ein tolles Biotop entführst Du uns da.

    Das milde und feuchte "Winterwetter" ist genau richtig für solch eine Pilzvielfalt!


    Ein paar Anmerkungen zu Teil 2.


    Der Gallertbecher ist auch ohne Mikroskop bestimmbar. So eine üppige NFF bildet nur der Fleischfarbene (Ascocoryne sarcoides) aus.

    Hier ein älterer, aber aussagekräftiger Link hinüber zu den Doppelpilzen.

    Andere Gallertbecher, u.a. der Großsporige (Ascocoryne cylichnium) haben kein bzw. ein anderes imperfektes Stadium.


    Den Hellsporer mit genattertem Stiel würde ich mit dem Natternstieligen Schwefelkopf (Hypholoma marginatum) vergleichen.


    Die "besonders hübschen Helmlinge" sind eher zarte Galerinas, makroskopisch nicht lösbar.


    Unter die FiZaRüs haben sich zwei Rätselpilze geschmuggelt. Klärst Du uns noch auf?


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. In einem ähnlichen Biotop war ich um den Jahreswechsel herum unterwegs. Mit ebenfalls einigen schönen Pilzfunden.

    Vielleicht kommt da heute noch was...

    Wow, Gela!:thumbup:


    Deinen Beitrag habe ich gerade erst entdeckt und bin als bekennender Ohrenfan schwer beeindruckt.

    Da kannst Du Dich ja an verschiedensten asiatischen Reispfannen und diversen Suppen ausprobieren.==Pilz27

    Solch einen Hollerbusch hätte ich auch gern.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Bestimmt habe ich mit Ellis & Ellis (1998) und Richardson & Watling (1997). Beide bringen mich ziemlich direkt zu Ascobolus albidus.

    Könnt Ihr das bestätigen oder korrigieren?

    Ascobolus albidus kann ich Dir gern bestätigen, Manfred.

    Neben Sporengröße und ~ornament sind die nahezu zylindrischen Apothecien typisch.

    Auch die Farbe passt. Jung hyalin, reif schmutzig gelb.


    Immer noch die erste Adresse zum Bestimmen ist die Monografie von Van Brummelen (Persoonia, 1967).

    Falls Du die Arbeit nicht hast, habe ich sie als PDF verlinkt.

    Da kannst Du auch gern vergleichen (S. 100ff).

    A World Monograph of Ascobolus & Saccobolus


    Liebe Grüße vom Nobi

    Schöne neue Bilder zeigst Du uns, Hans!


    man sieht jetzt sehr schön die apikal typisch gekrümmten bis eingerollten Haare.

    Auch makroskopisch sieht das sehr nach dem vermuteten Chaetomidium cephalothecoides aus.

    Hier nochmal zum Vergleich die Originalbeschreibung von Malloch & Benny (Mycologia Vol. 65, 1973)

    Chaetomidium cephalothecoides.pdf

    Wenn zu der Art noch Fragen offen sind, könnte ich an den noch reichlich vorhandenen Frk. Nachuntersuchungen vornehmen.

    Vielleicht könntest Du die längsten Haare versuchen zu vermessen. Sie sollten um die 2 mm erreichen.

    Wenn das passt und Du Dir sicher bist, ein Cleistothecium (also ohne Ostiole) vor Dir zu haben, kann es eigentlich nichts anderes als diese Art sein.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Na, das war doch eine schöne Runde, auf die Du uns mitgenommen hast, lieber Murph!==12


    Die "Roten" sind wahrscheinlich bei uns auch schon da, allerdings müsste ich ca. 100 km fahren (eine Strecke!), um das zu überprüfen.

    Das schaffe ich leider in diesem Jahr nicht mehr.

    Drückt bitte Eure Daumen.

    :thumbup::thumbup:


    Kommt gut ins neue Jahr, Du und natürlich auch die HoBis.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Lieber Matthias,


    was für ein toller Beitrag mit äußerst schönen Aufnahmen ist Dir nur wieder gelungen!==Pilz25

    Für mich fühlt sich das wie ein weiteres Weihnachtsgeschenk an.


    Bisher konnte ich die schöne Art erst einmal finden, vor beinahe 20 Jahren an, natürlich, Brombeere.

    Laut MYKIS gibt es nur 13 Fundmeldungen für Sachsen.

    In den letzten Jahren offenbar rückläufig, wie auch Ingo anmerkt.


    Ich freue mich bereits auf Deinen nächsten Beitrag. Lass Dein Publikum nicht zu lange warten.==18


    Liebe Grüße vom Nobi

    Jetzt muß man sich also zwischen S. longispora und S. longisporiopsis entscheiden. Ich tendiere wegen der Lage der Sporen im Ascus zu letzterer. Bei S. longispora müßten sich vorne 4 Sporen direkt nebeneinander tummeln, während sich bei mir erst eine Spore zeigt und dann weiter unten die anderen Sporen nach und nach folgen.

    Genau so ist es, Björn!

    Siehe auch hier.

    Also hast Du Sporormiella longisporopsis (nicht longisporiopsis) gefunden.

    Glückwunsch zu einer nicht häufigen Art.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Nach deinem Artikel vom Februar 2013 müsste Th. polyporus 256 Sporen aufweisen, was mir eigentlich sehr gut passen würde.

    Nichts anderes habe ich am 9. Dezember geantwortet, Marlon!

    Für mich eindeutig T. polysporus. Nicht polyporus.

    Doch was soll der link zu Rofflis Beitrag???

    "Ich habe mal im Forum gestöbert und bin auf einen Artikel von Rada gestossen (2012) mit Dauerwimpern selber kleben. Die Schönen Fotos und alles drum und dran wird wohl auch mein jetziger Fund darstellen. Was mich aber interessieren würde, auf welcher Wildlosung der fruktifiziert hat?"


    Dauerwimpern? Wer hat sich hier eingeschmuggelt?


    LG vom Nobi, der solche Dinge nicht versteht.

    Toll, toll, toll, was ihr hier so einstellt!


    Allein zu BAP könnte ich "ganze Romane" schreiben - vielleicht mache ich das noch!;)

    Der "Zehnte Juni" hat natürlich einen ganz geilen Text!

    Galt damals in den letzten Jahren der DDR und gilt auch heute noch!


    Nebenbei hat Wolfgang Niedecken eines der schönsten Wiegenlieder der Rockmusik geschrieben.


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    Getoppt höchstens noch von Peter Hammill's "Sleep Now".


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    Mit diesen beiden besinnlichen Liedern wünsche ich euch allen eine gute Weihnachtszeit.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Danke, Eike!


    Schön, wenn man so ein tolles Buch im Schrank stehen hat und es nicht aufschlägt.

    Habe das soeben nachgeholt und zu meiner Freude festgestellt, das die Art gleich auf drei Seiten vorgestellt wird.

    Da kann ich nun meiner Unterwasser-Nectria spec. auch den wohlklingenden Namen Cosmospora aquatica nom. prov. geben.:)


    Liebe Grüße vom Nobi

    Sehr schöner Beitrag, Sarah!==12


    Den Saftling halte ich übrigens nicht für aurantiosplendens, sondern für den Schwärzenden Dünensaftling (Hygrocybe conicoides).

    Ich denke, das kommt auch wegen des Standortes ganz gut hin.

    Ob er eine eigene Art ist oder "nur" eine Varietät des Schwärzenden weiß ich allerdings nicht. IF erkennt ihn jedenfalls an.


    Den Südlichen Ackerling fand ich vor 10 Jahren in Grasse (Südfrankreich) ebenfalls am Fuß einer Pappel in einem Biergarten.




    Leider war das Umfeld extrem kontaminiert, sodass ich auf eine Geschmacksprobe verzichtet habe. ==7

    Würde mich allerdings schon interessieren, wie er schmeckt.


    Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich Dir.


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Während ich noch an meiner Antwort schraubte, hat Rudi schon die gleiche Idee zum Saftling ins Rennen geworfen!

    Da sind wir ja schon Zwei!

    Lieber Harzi,


    Deine Einblicke in die Wasserwelt sind schlichtweg atemberaubend!:thumbup:

    Vor Jahren gab es im Forum ein ähnliches Thema, das Rada und BWergen eingestellt hatten, und das sie

    Pilzfestival XXVII - Waterworld nannten. Ich habe das mal eben verlinkt, falls Du das noch nicht kennst.


    Das hatte mich damals inspiriert, selbst auf die Suche nach diesen völlig unbeachteten und doch so schönen Wesen zu gehen.

    Nun, mit Lentithecium aquaticum, Phomatospora luteotingens, Pseudohalonectria lutea sowie Trematosphaeria hydrophila und wegeliniana gelangen mir auch einige schöne Aufsammlungen.

    Total begeistert bin ich von Deinen Discomycetenfunden, von denen ich nur die Pachyella kenne.


    Was bitte ist Cosmospora aquatica?

    Ich glaube, sie auch gefunden zu haben, allerdings finde ich im Netz nichts Brauchbares und auch das IF kennt diese Art nicht.


    Liebe Grüße vom Nobi