ich habe die Diskussion bzgl. der Mountainbiker verfolgt und sehe auch, dass das in sensiblen Gegenden ein echtes Problem ist.
Aber wie Du und auch Claudia betonen, Biker ist nicht gleich Biker!
Zurück zu Deinem Beitrag Teil 8 und damit zur unvergleichlichen Natur!
Ich muss gestehen, dass das Fernweh mit jedem Deiner Beiträge wächst. Ursprünglich hatte ich ja einige Pflanzenwanderungen in der Eifel geplant, mir extra das Buch "Die Pflanzenwelt der Eifel" gekauft, aber das werde ich nun voraussichtlich etwas nach hinten schieben.
Nach Deinen wiederum zauberhaften Bildern, ob von der Bocks-Riemenzunge, dem Himmelblauen Bläuling oder auch von Lentinus arcularius, MUSS es nächstes Jahr im Frühling einfach das Altmühltal sein!
Diese Gattung kenne ich aber noch zu wenig und wäre dankbar für Eure Meinungen.
Nun, im Vergleich zu anderen dungbewohnenden Ascos wie Ascobolus, Coprotus oder Saccobolus findet man Cheilymenia-Arten nicht so häufig (mit Ausnahme von Cheilymenia granulata). Zudem ist die Gattung recht artenreich und nur mit entsprechender Literatur sicher zu bestimmen. Hier ist der "Moravec" natürlich Pflicht!
Falls Du diese Arbeit nicht hast, schicke mir einfach eine PN über Konversationen, dann können wir das klären.
Wichtig ist, die Fruchtkörper detailliert zu mikroskopieren, wie es Felli in seinem Beitrag bereits zum Ausdruck gebracht hat.
Liebe Grüße
Nobi
PS. In einer tollen Gegend warst Du unterwegs!
Und Dungproben im Hochgebirge können sehr spannend sein! So haben Peter W. und ich gemeinsam mit der Finderin an im Montafon in ca. 2000 m gesammelten Gämsendung mit der Sporormiella quattuordecimcellularis eine neue Art beschreiben können (ÖZP 15/2006).
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Einmal in den schier unendlichen Wäldern der Taiga Pilze suchen - auch so ein Traum!
Wegen der Vielfalt in diesem Musikforum möchte ich Euch nun noch etwas völlig anderes zu Gehör bringen.
Ich träume ja von einer Welt ohne Grenzen, ohne Hass und ohne Kriege!
Von einer FREIEN WELT!
Neil Young hat dazu einen wunderbaren Song geschrieben.
Und Eddie Vedder mit seiner Band Pearl Jam hat diesen live grandios gespielt. Ab 03:45 dürfen wir auch den Vater dieses Songs erleben.
Welch wilde Orgie - nix für Gitarrenmuffel. Und wie ich immer sage - Play It Loud!
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Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, selbst mit an Kirsche gesammelten Schwefelporlingen. Diese Reaktion hat also offensichtlich nichts mit dem Gerbstoffgehalt des Wirtsbaumes zu tun.
Seitdem ich die vorbereiteten Pilzstücke kurz blanchiere (es müssen nicht 10 Minuten sein, da genügen bereits 2-3 Minuten) vertrage ich die Porlinge problemlos, ohne dieses Taubheitsgefühl im Mund. Zubereitet werden sie idR wie oben von Rotfuß beschrieben, also paniert und gebraten.
Bei diesen klaren Bächen solltest Du mal schauen, ob Du nicht Vibressea truncorm, das Abgestutzte Fadenkeulchen findest.
Irgendwo in der Gegend (den genauen Fundort weiß ich leider nicht mehr) zeigte mir Joachim Melzer aus Niederlauterstein vor ca. 15 Jahren größere Vorkommen dieser schönen Art, die ich übrigens seitdem nie wieder gefunden habe.
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Es ist großartig, zu sehen wie sich dieser kleine aber feine Botanische Garten entwickelt hat!
Mitte der 1990er Jahre habe ich eine zeitlang während einer Tätigkeit beim Landesverein Sächsischer Heimatschutz an der Neugestaltung dieses floristischen Kleinodes mitgewirkt. Ich kann mich noch gut entsinnen, wie wir unter der Führung des damaligen Leiters Michael Barthel riesige Steine transportiert und künstliche Wasserläufe angelegt haben. Wenn ich daran zurückdenke, tut mir heute noch mein Rücken weh.
Gibt es denn noch die Bärwurzwiese? Dort wollte ich immer schon mal nach Keulen, Erdzungen und Saftlingen suchen.
Auch etwas, was ich dringend auf meine "To-do-Liste" setzen muss!
ich habe den Sumpfhaubenpilz noch nie in solchen Caltha-Beständen gefunden, aber natürlich kann er auch dort vorkommen.
Bei mir erschien er seit vielen Jahren regelmäßig in einem wassergefüllten Graben mit viel Sphagnum. Ich schreibe in der Vergangenheitsform, da der Graben inzwischen großzügig ausgebaggert und damit dieser Standort vernichtet wurde!
Zur Zeit wächst er noch in einem kleinen Weiher. Hier mal ein Bild von vor vier Tagen.
Was aber in dem Caltha-Sumpf vorkommen könnte, ist der Sumpfdotterblumen-Sklerotienbecherling (Botryotinia calthae).
Einfach mal an faulenden Stängeln nach den kleinen braunen Becherchen Ausschau halten. Und falls Du die Anamorphe (Botrytis) findest, ist die Teleomorphe meist nicht weit.
Was für wundervolle Farben und Formen die Natur hervorbringt.
Genau Claudia, das ist auch für mich immer wieder ein Wunder. Man muss allerdings richtig hinsehen, um diese Schönheiten zu entdecken. Wie oft bin ich z.B. achtlos an der Goldnessel vorbeigegangen, bevor ich ihren Blütenstand vor wenigen Tagen erstmals ins Visier der Kamera nahm. Wie filigran und schön deren Blüten sind, sieht man dann auf dem Bild, welches übrigens eines meiner Lieblingsblütenbilder ist.
ein Spaziergang durchs ganze Frühjahr will ich meinen.
Um ehrlich zu sein ein Spaziergang durch mehrere Frühjahre, Tuppie. Von diesem Jahr stammt gerade einmal die Hälfte der Bilder. Allerdings hätte ich all die Pflanzen und noch viele mehr auch in diesem Jahr aufnehmen können. Dafür stammen alle gezeigten Pflanzen von einer nur wenige Hektar großen Fläche.
und von meiner Seite aus gerne mehr solcher Fotos.
Gern, ich denke, da gibt es noch viel zu entdecken. Z.B. habe ich die dort gesellig vorkommenden Türkenbund-Lilien noch nie bei der Blüte "erwischt". Meist werden sie verbissen (wohl durch Rehe) oder stark geschädigt durch die Lilienhähnchen.
Hier mal eines während meines letzten Besuches auf der Flucht vor der Kamera.
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Was gibt es Schöneres, als sich in einer relativ pilzarmen Zeit (zudem noch Corona-Zeit) an der wunderschönen bunten Blütenpracht der Natur zu erfreuen?