Beiträge von Thorwulf

    Hallo Wolfgang,

    Habt ihr eine Idee welcher Pilz das sein könnte ?

    die exakte Pilzidentifizierung hätte hier für mich jetzt nicht oberste Priorität, vielmehr wäre mein Schwerpunkt beim kompletten Rückbau aller befallenen Holzbauteile und anschließende Sanierung nach UBA-Richtlinien.


    Der erste Schritt dazu ist ja der Aufnahme zufolge schon gemacht.


    Schönen 1. Advent, Marcel

    N'abend Michael,


    ich hab zu Stefans wirklich guten Vorschlag, hier mal Tricholoma stiparophyllum in den Blick zu nehmen, schnell mal dazu in den KIBBY (Mushrooms and Toadstools of Britain & Europe, Vol. 2) geschaut:


    Cap: convex-flattened to slightly umbonate, 50-140 mm, smooth, dry, matt-velvety, margin costate when marture, pure white when young, ochraceous with age, bruising brownish grey. Gills: emarginate, crowded, white. Stem: cylindric, 60-100 x 10-20 mm, white, finely fibrillose. Flesh: firm, fibrous, white staining greyish when buised. Odour: complex, unpleasant of fly spray, to chemical-flowery. Taste: rancid-farinaceous to acrid. Spores: ellipsoid, 5.0-7. x 3.5-4.5 µm. Spore deposit: white.

    Associated with Betula, widely distributed and the commonest all-white Tricholoma in Britain.


    Also Dein Fund hier wäre da m.E. schon ein heißer Anwärter auf diese Art.


    Darauf wär ich jetzt nicht gekommen. Man lernt hier ständig etwas dazu.


    Schönen Abend noch,

    Marcel

    N'abend Michael,


    Clitocybe würde ich hier definitiv ausschließen, eben auch wegen den Lamellen. Typischerweise haben die allermeisten Clitocybe-Gesellen Lamellen, die am Stiel deutlich herunterlaufen und nur einige wenige von denen sind breiter am Stiel angewachsen, aber keine Clitocybe hat ausgebuchtete Lamellen.


    Einen Rübling sehe ich hier aber auch nicht, muss was anderes sein. Aber was....? :gkopfkratz:


    Schönen 1. Advent u. LG Marcel

    N'abend Jörg,

    Ich hoffe das Euch mein Bericht gefällt und wünsche allen, bei denen es möglich ist, viel Erfolg am Wochenende.

    Dein Fundbericht ist mal wieder spannend und - wie oftmals - zudem noch ein bissl neideregend. ;)


    Was Du so aktuell noch bei Dir findest. Hier bei mir im Thüringer Vogtland ist's wohl vorbei mit solchen schönen Funden. Denn auch hier ist Frau Holle seit heute ein bissl unterwegs. Zum Buß- u. Bettag fand ich aber auch noch frische Fk. von Fliegenpilzen u. Maronen.


    Naja, irgendwann ist's halt so weit. Umso schöner ist es hier und da noch von solchen Funden zu vernehmen. :daumen:


    Danke für's Zeigen u. VG Marcel


    Hallo Jörg,

    nun hat sich die Lorchel als H. elastica entpuppt. Auf die wäre ich nie gekommen. Das ist aber trotzdem für mich ein Perser.

    schön, dass dieser interessante Lorchel-Fund dingfest gemacht werden konnte und meinen Glückwunsch zu dem Perser! :daumen:


    VG Marcel

    N'abend Pilzfreunde.


    Nun, es geht oftmals noch etwas einfacher, wenn man zumindest mal über den hiesigen Tellerrand hinausschaut.


    Wenn man mal was günstig kaufen will / muss, dann lohnt es sich auch mal bei den internationalen Online-Händlern nach deutschsprachiger Fachliteratur zu schauen, da gibt es oftmals auch schon gute Schnäppchen, nicht nur zu Thanksgiving.


    Aber auch sonst findet man da schon mal gute Angebote, vor allem bei Originalausgaben. So hab ich z.B. mal den Parey im Original (also in englisch) vor einiger Zeit für 'n Appel und 'n Ei in Großbritannien vor Ort gekauft. :)


    Grundsätzlich aber kaufe ich immer noch bei den Buchhändlern bei mir vor Ort und hin u. wieder geh ich auch mal auf regionale Flohmärkte sowie auf Bücherbasare.


    Schönen Abend u. VG Marcel

    N'abend Frank.

    Weil die alle noch sehr jung sind, habe ich sie in Ruhe gelassen und will mir die weitere Entwicklung anschauen.

    Lass die ruhig mal noch "kommen". Könnten schöne M. procera var. fuliginosa-Kerlchen werden. :)


    Beste Grüße Marcel

    N'abend Sandra,

    Also ich hätte hier auch Nebler gesehen - ganz ohne Lamellen - wahnsinn- hab ich so noch nie beobachtet!

    bei Clitocybe nebularis muss es möglicherweise hin und wieder Deformationen geben, wo Fk. mit sehr stark reduzierten bis - fast - nicht vorhandenen Lamellen daherkommen. Hatte ich auch schon mal vor einiger Zeit selber beobachtet und wollte es da zunächst nicht glauben. Aber ich hatte damals dazu recherchiert und von ähnlichen Mutanten-Funden dieser Art gehört und dazu zudem extra noch einen PSV zurate geozgen, der von solchen seltenen Mutations-Neblern auch wusste, somit hatte ich hier den Erkenntnisgewinn, dass die Nebelkappen auch mal etwas kurios daherkommen können.


    LG Marcel

    Hallo nochmals, Martin.


    Was mir jetzt so im Nachgang in der Nachbetrachtung beim Durchblättern des KIBBY auffällt - die Lamellen von Infundibulicybe sollten doch weit am Stiel herablaufen, zumindest wird dies bei allen 10 Arten dort im KIBBY so beschrieben u. zeichnerisch sehr gut dargestellt. Bei Deinem Fundexemplar scheinen mir die Lamellen mit einer geschwungenen Kerbung an den Stiel anzuschließen oder sehe ich dies falsch?


    Wäre somit für mich m.E. noch ein weiterer Punkt, der gegen eine Arbeitshypothese eines Infundibulicybe-Fundes spricht.


    Es tut mir ausgesprochen leid, dass ich mit meinen Beiträgen hier aktuell leider mehr verunklare als zu einer Erhellung beitrage. Es werden dann hoffentlich noch aufschlussreichere Beiträge kommen.


    LG Marcel

    Hallo Martin,


    ich hab hierzu jetzt nur mal schnell den KIBBY 'Mushrooms and Toadstools of Britain & Europe', Vol. 2 herangezogen, dort sind immerhin 10 Infundibulicybe-Arten kurz porträtiert. Die Sporen werden dort überwiegend als dacryoid (5 x) beschrieben, 2 x als ellipsoid-dacryoid, 2 x ellipsoid und 1 x ellipsoid-oblong.


    I. gibba aus dem KIBBY mal nachstehend, Sporen dieser Art wären lt. KIBBY dacryoid, also tränenförmig.


    Ich weiß, damit wird die Aufklärung hier leider nicht einfacher - im Gegenteil. Ich bin jedenfalls gespannt, was hier sonst noch an fachmännischen Hinweisen und Expertise kommt.


    LG Marcel


    N'abend Martin,


    ein interessanter Fund, den Du hier mal wieder vorstellst. Kenne mich mit Infundibulicybe leider nicht wirklich aus, dachte aber, die Sporen von dieser Gattung hätten eine etwas andere Form als die Du hier vor Dir hattest. Ich meinte, die müssten mehr tränenartig daherkommen, oder nicht? Aber ich hätte jetzt so ad hoc auch keinen anderen besseren Vorschlag, würde aber nicht auf Infundibulicybe einloggen.


    Sicherlich bekommst Du hier aber noch kompetenteren Input von Kollegen/-innen.


    LG Marcel

    N'abend.

    ... auch die kleinen Wesen die hier und da auf dem Boden wuchsen, taten es mir an.

    Die einen kleinen Dingerchens sehen für mich sehr stark nach Cladonia fimbriata aus. Fand ich auch erst kürzlich zum ersten Mal und war hin u. weg. ;)


    Schönen Abend noch u. Beste Grüße Marcel

    Moin Lukas,

    ich hätte noch sowas wie den Kaffebraunen Gabeltrichterling - Pseudoclitocybe cyathiformis in Verdacht.

    für Pseudoclitocybe cyathiformis als möglichen Verdächtigen sind mir die Stiele irgendwie viel zu hell, ich kenne diese Art nur so wie auf meinen Fundaufnahmen unten, sonst käme aber der Kaffebraune dort schon sehr in den Kreis der Schwerverdächtigen, auch schon aufgrund des Fundorts/Substrats.


    LG Marcel