N'abend Jörg.
Auch ein leider schon etwas zerfledderter Märzschneckling zeigte sich.
Ich würde sagen, dies ist ein arttypisches Exemplar von dieser Rarität. ![]()
VG
-Marcel.
N'abend Jörg.
Auch ein leider schon etwas zerfledderter Märzschneckling zeigte sich.
Ich würde sagen, dies ist ein arttypisches Exemplar von dieser Rarität. ![]()
VG
-Marcel.
N'abend Steffen,
ich konnte dir ja heute endlich auch mal wieder persönlich zu deinem Burzeltag gratulieren und freue mich noch immer wie bolle, dass du dir an diesem Tag die Zeit für uns genommen hast, uns eine RL-2-Art zu zeigen. ![]()
Damit hab ich meinen Moby Dick nun endlich mal erwischt... ![]()
Danke nochmals u. LG
-Marcel.
Hallo Andreas,
Vielleicht müssten wir allgemein etwas davon wegkommen, nur gewisse Arten schützen zu wollen. Vielleicht führt es weiter, wenn wir gewisse Lebensräume und Lebensbedingungen schützen.
genau dieser Ansatz eines ganzheitl. Naturverständnisses, so wie er mal anfangs von den Begründern der ökologischen Grundlagenforschung wie z.B. von Alexander v. Humboldt verfolgt und umgesetzt wurde, wäre auch heutzutage wichtig, um möglichst viele Organismengruppen, die ja alle ihre Relevanz haben und irgendwie in einer Art von Wechselbeziehung zueinander stehen, weil sie nun einmal Lebensräume teilen, zu beachten. Schließlich existierst kein Organismus auf unsrem Planeten abgetrennt von seiner Umwelt.
Dass sich allerdings auch die Ökologie - wie so viele Wissenschaften - recht schnell letztlich in verschiedene Teilgebiete wie z.B. in eine nach Großlebensräumen sowie nach Organismengruppen zergliedert hat, wo dann Schwerpunkte entweder nur auf der Pflanzenökologie oder Tierökologie gesetzt wurden, dann wiederum noch z.B. untergliedert in Entomologie, oder Waldökologie, ist dieser Rückbesinnung m.E. eher abträglich. Das Spezialistentum hat natürlich seine Berechtigung, und wir Hobbymykologen sind hier ja auch sehr eingleisig unterwegs, aber der Tellerrand ist nun mal nicht das Ende der echten Welt. Dies sollten wir uns mal öfters vor Augen halten. Und ich denke, wenn wir unseren Blick nur ein paar Mal um das eine und andere Eck lenken würden, kommen vielleicht auch noch ein paar neue interessante Erkenntnisse. Das z.B. Pilze und Bäume ja in einer gewissen Art von Beziehung stehen, ist schon fast Grundwissen, aber wie es um Pilze und z.B. Insekten steht, wäre auch noch ein spannendes Forschungsgebiet, was bislang noch recht wenig Beachtung gefunden hat.
LG
-Marcel.
Hallo Axel,
Als Beifang wuchs auf der gegenüber liegenden mit Kirschbäumen bestandenen Viehweide Coprinopsis macrocephala, der u.a. an den großen Sporen (16-19 x 8-10) mit zentralem Keimporus und der hyphigen Huthaut erkannt werden kann. Substrat war mit der Grasnarbe vermengter Mist.
ein schöner Fund; dieses Kerlchen hab ich auch noch auf meiner Most-Wanted-Liste ziemlich weit oben stehen.
Nur aus Neugierde: Mit welchem Schlüssel hast du den Fund denn hier bestimmt? Nach Melzer wären die Sporen "Medium-sized to large. Sp. 12-17 x 7,5-10 μm", was ja hier doch recht gut passen würde. Ich hab aber zu dieser Art auch noch abweichendere Angaben, was die Sporen betrifft, halte mich da aber zunächst gern an Melzer.
Feinste Grüße
-Marcel.
N'abend Steffen.
... Vorstellung einiger Funde aus den letzten Wochen ...
Ist doch eine hübsche erste "Ausbeute" soweit. ![]()
Kann ja nur mehr und vielleicht auch noch "besseres"/"interessanteres" nachfolgen, gell? Musst nur immer schön weiter jammern... ![]()
LG
-Marcel.
So, kaum hab ich am gestrigen Samstag mal (!) was im Garten gemacht, gab's die erste fette Zecke!
Mir ist die Tage auch die erste voll fette Zecke begegnet, ausgerechnet beim Autofahren, da ist das Viech langsam gemütlich tiefenentspannt bei mir am linken Hosenbein hochspaziert, auf der Rückfahrt von einer spontanen Kurzexkursion... ![]()
Sie kam aber nicht sehr weit, denn als ich sie erspähte bin ich gleich rechts rangefahren und hab sie von mir abgeschüttelt und ihr "Adios" gesagt... ![]()
Fragte mich nur, wo die sich so vollgesaugt hatte, aber in meinem Exkursionsgebiet, wo ich war und sie als blinder Passagier aufgegabelt habe, gibt es genug potentielle Blutmahlzeit-Opfer. Fand dort auch mal wieder eine größere Tierfalle, die irgendjemand aus welchen Gründen auch immer aufgestellt hat...
Es ist manchmal ein Dschungel dort draußen, für einen jeden von uns... ![]()
Hallo Jörg,
ist doch immerhin ein zarter Anfang, mal schauen, was da noch kommt, wo es nun endlich mal wieder bei Dir und mir etwas regnet.
Es ließ sich auch noch ein ganz junges und winziges Exemplar der Laubwald-Riesenlorchel (Gyromitra ticiniana) blicken.
Da muss ich ja mal demnächst meinen Standort aufsuchen, auf dass ich dann nochmals einen Anlauf zur Sequenzierung machen kann...
VG
-Marcel.
N'abend Christoph.
Jedenfalls ist das, was ich als Paxillus validus beschrieben habe, für mich etwas Anderes. Da es aber anscheinend auch Übergangsformen gibt, warte ich persönlich ab, was sich durch weitere Loci, die sequenziert werden könnten, ergibt. Vielleicht sind es auch zwei Varietäten einer Art. Anatomisch finde ich halt keinen Unterschied, nur makroskopisch und bezüglich der Reaktion mit Ammoniak.
Auch für mich ist in dieser Sache bislang nur eines klar: Paxillus validus ist für mich - getreu nach den Worten von Pontius Pilatus (aus der Überlieferung nach Brian) - ein großer Chelm, ein Widerporst, insbesondere was seine "Beziehungen" wie z.B. zu ammoniavirescens angeht. Dort ist das Ganze mehr als chelmisch und widerporstig, weil es genetisch nun mal keine Trennung gibt, nur eine Art von "Differenzierung" resp. "Verhaftung" aufgrund von Habitus und einer einzigen chemischen Reaktion.
Vielleicht gibt es diesbezüglich aber mal irgendwann irgendwie durch das FunDive-Gattungsprojekt doch etwas mehr Klarheit. Noch vertrackter kann es ja wohl kaum werden...?! ![]()
Feinste Grüße
-Marcel.
... dass es da Draußen sehr, sehr gefährlich ist.
Immerhin gibt es ja da Draußen eine Pilzart, die für manche Zecken wohl so etwas wie ein natürlicher Feind ist: Metarhizium anisopliae (siehe pdf unten)
Auch Predatoren haben kein einfaches Dasein, und wenn es letztlich ein Pilz ist, der ihre Achillesferse kennt... ![]()
Feinste Grüße
-Marcel.
Hallo Ria,
diese Initiative ist faktisch so etwas wie ein europäisches Netzwerk von Forschern und Citizen Scientists aus mehr als 30 Ländern Europas, wo es letztlich darum geht, das Vorkommen und die Bedeutung von Pilzen über die jeweiligen Landesgrenzen hinweg zusammenzutragen. Man könnte sagen, die Mission ist hier so etwas wie eine "Pilzflora Europas" zu erarbeiten.
Dort sind einige renommierte Mykologen engagiert, wie z.B. Jacob Heilmann-Clausen, Annemieke Verbeken, Irmgard Greilhuber und Bálint Dima. Sie sind dort einerseits für einige Projekte als Gattungsspezialisten zuständig und sind zudem auch Ansprechpartner für die Citizen Scientists in ihren jeweiligen Ländern (sogenannte 'country-level points of contact').
Ein Engagement dort ist einfach, Details dazu finden sich auf deren Homepage. Also nur zu. ![]()
LG
-Marcel.
PS: Seit diesem Jahr veranstaltet diese Initiative übrigens auch Webinars: FunDive Webinars und/od. FunDive-Youtube Channel
N'abend miteinader.
Morgen leider schon der Abschluss der diesjährigen ÖMG-Online-Vortragsreihe, anscheinend etwas mehr od. weniger auch Ethnomykologisches (?):
Pilze in Mittelalter und Mittelalterrezeption
Referentinnen:
Univ.-Prof. Mag. Dr. Sigrid Neuhauser, stellv. Institutsleiterin am Institut für Mikrobiologie an der Universität Innsbruck
Mag. Dr., M.A. Katharina Zeppezauer-Wachauer, Senior Scientist Germanistik an der Universität Salzburg
Ich bin jedenfalls auch hier wieder sehr gespannt. Schade nur, dass dann erstmal wieder eine längere Pause ansteht bis es mit diesen interessanten, vielfältigen und lehrreichen Vorträgen dann hoffentlich wieder weitergeht. Ich wär ja für ein paar Zugaben, also als Rezipient... ![]()
Viele Grüße
-Marcel.
Die Tulpenbecherlinge entziehen sich trotz der Hilfe von Corne und Thorwulf unseren Blicken...
Jaa, weil wir den besagten "Tulpenbaum" nicht finden konnten... ![]()
Aber immerhin fanden wir ja noch diese gigantischen Kerlchen, die trotz Trockenheit doch gut gedeihen konnten. ![]()
VG
-Marcel.
N'abend Corne.
... alles Sachen, die einen in der Prüfung so richtig auf Touren bringen
...und alles "Sachen", die manch Sammler ja auch gern so in seinem Körbchen od. Plastikbeutelchen eintütet und dann auch schon mal einem PSVler präsentiert. Ihr müsst halt auf alles vorbereitet sein und mit allem rechnen...
![]()
Bis morgen,
-Marcel.
Hallo Brummel,
was ist denn auf Bild 1 zu sehen, wo dieses Bild 2 so maronistoisch daherkommt? ![]()
Feinste Grüße
-Marcel.
N'abend Steffen.
... ob der prähistorische Pilz Prototaxites doch kein Pilz, sondern womöglich sogar eine neue Lebensform war.
Danke für's nochmals hier Einstellen.
Ich hatte dies hier Ende Januar auch schon gepostet und noch dazu die zugrundeliegende Studie der Forscher mit eingestellt (siehe hier).
LG
-Marcel.
Es geht zwar auch ins Detail, [...]
Na ich hoffe ganz sehr, dass es hier in die Details geht...
Auf dass dann die Dinge hier noch etwas vertrackter werden... ![]()
Bin jedenfalls mehr als gespannt.
Feinste Grüße
-Marcel.
Lieber Stefan,
das unplanbare war die große Menge an Interessenten, die das Büchlein ohne einen PSV-Hintergrund kauften. Über die Hälfte der Käufer sind weder PSV, noch wollen sie es ernsthaft werden. Man hätte es fast auch "Leitfaden für Pilzsammler" nennen können.
ich finde es jedenfalls mehr als erfreulich, dass solch ein Werk so großen Zuspruch unter Pilz-Interessierten hat, wumpe ob der od. die eine u. andere jemals darüber nachdenkt, PSV zu werden od. nicht. Es kann m.E. jedenfalls nicht von Nachteil sein, wenn mancher über die Grundregeln u.ä. über die Pilzberatung u. -aufklärung etc. etwas mehr im Bilde ist. Wahrscheinlich wäre dies aber dann doch schon mehr ein "Leitfaden für Pilzsammler" wie du hier anmerkst. ![]()
Es gibt übrigens auch von Dennis Regul und Veronika Wähnert ein sehr gutes und informatives Büchlein, welches sich primär ebenfalls an PSV u. PSV-Anwerber richtet: "Praxisratgeber für Pilzsachverständige" (164 S.). Dort finden sich gleichermaßen sehr viele wissenswerte Informationen kompakt zusammengestellt, die ich jedenfalls auch für hilfreich für die Allgemeinheit an Pilz-Interessierten halte, weil man dort manches findet, was in Pilzbestimmungsbüchern oftmals nur angerissen wird. Z.B. wird dort auf über 40 Seiten die Ökologie dargestellt, wo zu vielen geläufigen Gehölzen die jeweiligen Mykorrhiza, Saprobionten u. Parasiten aufgeführt werden.
Wir sind uns wohl alle einig, dass es doch gut u. begrüßenswert ist, wenn es eine gewisse breitere Auswahl an solcher, vor allem praxisorientierter Literatur für Pilzfreunde gibt, egal ob das eine u. andere Buch nun zunächst mehr od. weniger nur für ein gewisses Publikum (Zielgruppe) geschrieben wurde.
LG
-Marcel.
Hallo miteinander.
Von Geoffrey Kibby gibt es bald ein neues Fachbuch: Cup Fungi and other ascomycetes of Britain & Europe
Bislang ist es wohl nur hier im Pre-order:
Cup Fungi and other ascomycetes of Britain & Europe
Viele Grüße
-Marcel.
N'abend Jörg.
Ganz einfach zu entdecken sind die aber nicht wie hier zu sehen ist.
Jaaa, wenn nur nicht das viele Laub wäre, wär's was leichter mit der Becherlingssuche, aber es ist wie mit den Erbsenstreulingen damals - wenn man erstmal den Blick geschärft hat, dann wird das schon, gell? ![]()
Danke fürs Teilen hier!
VG
-Marcel.
N'abend Jörg.
... es geht da um verschiedene Schlauch- und andere Frühlingspilze wie die hier.
Mehr als interessant. Vor allem wenn es dann wieder einmal mehr um Laubwaldlorchel vs. Riesenlorchel geht...
![]()
VG
-Marcel.
... habe eine Idee für ein Forumstreffen im Frühjahr.
Etwa eine Neidpark-Safari? Die ersten Sommersteinis zu Ostern inventarisieren? ![]()
![]()
VG
-Marcel.
N'abend Ria.
... gebe regelmäßig Führungen im Leipziger Auwald.
Da muss ich unbedingt mal mitteilnehmen. Wo findet man denn die Termine?
LG
-Marcel.
