Hallo Benjamin,
rostige Flecken finden sich weder an der Innen- noch an der Außenseite der Scheide von diesem Exemplar. Ich fürchte, er wird nun ein Fall für’s Mikro.
Schönen Sonntagabend!
Hallo Benjamin,
rostige Flecken finden sich weder an der Innen- noch an der Außenseite der Scheide von diesem Exemplar. Ich fürchte, er wird nun ein Fall für’s Mikro.
Schönen Sonntagabend!
Alles anzeigenHallo
bisher hatte ich noch kein Exemplar in der Hand, dass rot anlief. Aber gut, dann werde ich mich mal was über den Safran-Riesenschirmling lesen. Obwohl, bei dem Namen würde ich eher Gelbfärbung erwarten.
[...]
Gruß
Peter
Hallo Peter
so verfärbt sich der Safran-Riesenschirmling beispielhaft am Stiel.
Gruß, TW
[...]Alles anzeigenMeine Vorgehensweise ist immer so:
1. Sieht halbwewegs nach Parasol aus?
2. Ist Ring verschiebbar?
3. Rötet nix beim Anschneiden?
Wenn ich die 3 Fragen mit ja beantwortet habe kommt er in den Korb. Wenn es auch kein Parasol ist, so ist er zumindest nicht giftig. Richtig?
[...]
Zu deiner 3-Punkte-Vorgehensweise, dem letzten Punkt dort:
Der Safran-Riesenschirmpilz (ein Speisepilz) läuft bei Verletzungen intensiv rot an, daher auch der Name….
Wird der dann auch aussortiert bzw. liegengelassen?
Heutiger Fund nicht weitab vom Waldweg, eine kleine „Kolonie“ Safran-Riesenschirmpilze bei einer alten hochgewachsenen Fichte….
Alles anzeigenAlles anzeigenAhoj,
von den Farben her bin ich da eher bei fulva...
LG
Malone
Der allerdings eine rostfleckige Scheide hätte. Ohne Mikro ist hier leider nix zu machen. Leider gibt es auch keine gescheiten Bestimmungsschlüssel derzeit. Es wurden in den letzten Jahren neue Arten beschrieben, die allerdings noch nicht zu einem Schlüssel zusammengefasst wurden.
l.g.
Stefan
Nun, die Scheide ist innenseitig grüngräulich überzogen, außen jedoch eher weißlich so wie der Stiel. Der Geruch ist sehr intensiv (eher untypisch für diese Pilzsorte), der Stiel verjüngt sich zum Hut hin, ist sehr glatt und die Lamellen sind frei und weiß. Der Hutrand ist stark gerieft und der Fundort würde auch passen, wo es diese Sorte geben sollte.
Dennoch bin ich von dieser Bestimmung nicht wirklich überzeugt und je mehr ich meine ganzen Fachbücher dazu wälze, umso unklarer wird es. Dann werde ich hier wohl doch Mikroskopieren….
Ich danke euch dennoch für eure Hinweise! Schönen Rest-Sonntag noch!
Moin in die Sonntagsrunde!
Ein Fund zwischen Vogelbeerensträuchern, Stieleichen, Eschen und Fichten gestern. Ich bin mir aber noch nicht vollends sicher, ob es sich tatsächlich um einen Grauen Scheidenstreifling handelt.
Sehr viele Merkmale sprechen eigentlich dafür, aber Hutform und -farbe passen irgendwie nicht. Der Stiel ist in Natur ganz weiß.
Hallo zusammen,
ich bin erst gestern in meinem Waldstückchen (Mischwald) über zahlreiche Birken-Porlinge gestolpert (ein Beweisfoto anbei). Davon hab ich auch gleich einige mitgenommen und die liegen nun erst einmal in Scheiben geschnitten im Heizungskeller zum Trocknen.
Wenn die „Schnitzelstücke“ dann knacketrocken sind, zermahle ich sie zu Teepulver. Das Pulver ist länger haltbar als ein angesetzter Sud. Einen Sud sollte man innerhalb weniger Tage konsumieren.
Die Tee-Zubereitung nach Hans-Heinrich Kunde ist recht simpel: 2 bis 3 Teelöffel mit 0,5 Ltr. kalten Wasser übergießen, dies bis zum Sieden erhitzen. Dann lässt man es 20 bis 30 Minuten lang leicht köcheln, danach abseihen. Fertig das Ganze!
Schönen Sonntag!
Ein "Antonius behüt" aus dem südwestsächsischen Pilzland in die Abend-Runde der Pilzfreunde!
Bis vor kurzem hab ich nur eine handvoll bekannter gängiger Speisepilze gesammelt, aber dass reicht mir schon seit einiger Zeit nicht mehr. Während der Pandemie hat mich das Pilzbestimmungsfieber gepackt und ich jage seither jedem Fruchtkörper hinterher, auch mit Lupe und dem Mikroskop, und ich hoffe an dieser Stelle auf den einen und anderen beiderseits informativen Austausch dazu.
