Beiträge von Suku

    Hi Peter,


    ich wohne östlich von Bonn, der AK Bergisches Land trifft sich in und um Wuppertal herum, soweit ich erinnere. Das ist von mir aus noch ein gutes Stück entfernt. Erstaunlicher Weise konnte ich um Bonn herum nichts finden, aber vielleicht hast du dazu mehr Informationen?


    Die Idee ist auf jeden Fall gut, ich habe in den 2 Tagen in Lehesten letztes Jahr gemerkt, wie hilfreich es ist mit Kennern unterwegs zu sein. Bis dahin war ich völlig autodidaktisch unterwegs, allerdings mit formidabler Unterstützung durch das Forum.


    LG Michael

    Danke für die vielen hilfreichen Kommentare, Ideen, Anregungen, Literaturtipps und Quellen, Aufmunterungen hier und auch hinter den Kulissen. Jetzt habe ich erstmal viel zu lesen und freue mich drauf. Zur Erstellung anständiger Präparate braucht es sicherlich noch viel Praxiserfahrung, wenigstens habe ich aber jetzt schon etwas mehr Ideen zur konkreten Vorgehensweise und weiß außerdem, wo ich weitere Infos dazu finde. Für mich ist es immer wieder überraschend, wie unglaublich freundlich und hilfsbereit das Gros der Teilnehmenden hier im Forum ist :daumen: .


    LG Michael

    Hallo Björn,


    danke für die hilfreichen Hinweise. Ich werde mir wohl einen kleinen Grundstock aus KOH, Kongorot und Phloxin zulegen. Ich hatte ja schon das Gefühl eine hauchdünne Scheibe geschnitten zu haben, dann habe ich aber zwei Deckgläschen beim Quetschversuch zerstört. Den Tipp mit der Präpariernadel werde ich ausprobieren, jetzt muss ich aber zunächst neue Objekte jagen, die Inocybe hat sich auflöst. Wenn man nur lange genug wartet, wird jeder Pilz zum Tintling :gplemplem: .


    LG Michael

    Leider ist dein Sporenbild so unscharf, dass man keine Charakteristika erkennen kann, die einen in die richtige Richtung lotsen könnten.

    Hallo Stefan,


    danke für diesen Hinweis. Das ist mir auch aufgefallen, ich habe große Schwierigkeiten die richtige Schärfeebene zu finden. Die ist für mich immer ein Kompromiss und ohne Stacking, was mit meiner Ausrüstung nicht geht, habe ich z.Z. keine Idee, wie das besser gehen kann.

    Deinen Hinweis zu Mikroskopierseminaren finde ich sehr gut nachvollziehbar und habe das auch bereits in Erwägung gezogen. Jetzt ist es aber so, dass hier im Forum die Teilnehmenden sehr unterschiedliche Prioritäten setzen, was die zeitlichen und finanziellen Investitionen in unserer Hobby angeht. Jeweils sehr individuelle Entscheidungen, die wohl auch nur jede/r selbst nachvollziehen kann. Bei mir ist das momentan nicht dran, auch weitere Investitionen in Literatur nicht. Also versuche ich mich auf anderen Wegen durchzuprobieren und freue mich über hilfreiche Tipps. Die Einarbeitung in die mikroskopische Anatomie nehme ich gerade in Angriff, praktische Übungen parallel dazu finde sehr einprägsam. Aber alles nur sehr langsam, weil mehr momentan nicht drin ist. Strukturen zu erkennen und zuzuordnen ist gerade mein Ziel, ohne damit Gattung oder gar Art bestimmen zu wollen. Da bleibe ich vorläufig bei der Makroskopie.


    Hier meine ich z.B. eine Dermatozystide zu identifizieren:



    Dass Inocybe häufig spermatisch riechen ist mir bekannt, aber auch, dass das nicht bei allen Arten so ist. Und auch Hebeloma habe ich schon anders als kakaoartig oder rettichartig gerochen, sicherlich abhängig von Temperatur, Feuchtigkeit, Standort und Alter der Fruchtkörper. Nicht zu vergessen: Schnupfen, Fremdgerüche und was sonst noch alles an Störfaktoren dazukommen kann.


    Danke für deine Kommentare und die freundliche Unterstützung.


    LG Michael

    Hallo boccaccio,


    danke für deine prompte Antwort. Ich sammle gerade erste Erfahrungen mit dem Mikroskop und habe weder Ahnung noch Fachliteratur. Das fängt damit an, dass ich nur stümperhaft ein Präparat erstelle, indem ich versuche eine hauchdünne Scheibe vom Pilz zu schneiden und mir die anschaue. Was ich dann sehe, weiß ich nicht. Wie ich ein Präparat dann z.B. färbe oder sonstwie vorbereitete, erst recht nicht. Und dann müsste ich per Fachliteratur ja auch noch das Gesehene und Interpretierte den entsprechenden Arten zuordnen, ein noch langer Weg. Hat vielleicht jemand einen Tipp zu einer Webseite für erste Infos?


    Was genau meinst du zum Zustand der Pilze? Die sind doch ausgewachsen und in einem Alter, in dem reife Sporen zu erwarten sind. Oder meinst du die grottigen Bilder?


    LG Michael

    Liebe Pilzgemeinde,


    vor zwei Wochen fand ich im Park eine Gruppe von Fruchtkörpern. Es ist mir nicht gelungen, sie zu identifizieren. Der Hut hat mich an einen Risspilz erinnert:



    Sie wuchsen gesellig:



    Der Geruch am ehesten erdig. Blick auf die Lamellen:



    Sporenpulver am ehesten graubraun. Bild der Sporen, die ich aber nicht gemessen habe:



    Das zeigt in meiner Erinnerung einen Teil der Huthaut, was es darstellt weiß ich aber leider noch nicht:



    Ich habe nicht geschafft mich durchzuschlüsseln, denke am ehestenan eine Hebeloma. Hier hat sich bestimmt jemand eine gute Idee. Begleitbäume übrigens Eichen.


    Danke schon einmal für's drüberschauen.


    LG Michael

    Du hast doch jetzt ein Mikroskop, lieber Michael. Wenn er reif ist schaust du ihn unter dem Mikroskop an und dann fragst du einfach lamproderma .

    Danke, liebe Claudia, für den Tipp. Ich habe das Zeug mittlerweile eindeutig als Schleimfluss identifizieren können. Aber für's Mikro hab ich heute Übungsmaterial gesammelt...

    Hallo miteinander,


    wie dem auch sei: es ist traurig, wenn Menschen, aus welchen Gründen auch immer, Raubbau an Naturressourcen betreiben. Welchen Mehrwert die Zuordnung zu kontinentaler Zugehörigkeit der Raubbauenden hat erschließt sich mir allerdings nicht. Ich meine ja, solche Fledderei vor allem bei grünäugigen Katholiken beobachtet zu haben.


    LG Michael

    Danke, Stefan.


    Das scheint mir als sehr wahrscheinlich. Hatte ich vor Jahren schon einmal an einem Baum, aber wieder vergessen. Der Schleimfluss damals war allerdings auch mit Rottönen versehen, wie auch in deinem Link.


    LG Michael

    Hallo verehrte Expert*innen,


    ich habe kurz vor Beginn der Warmzeit meinen Kiwi geschnitten, dann ging die Wachstumsperiode los und die Pflanze blutet stark. Doof, aber nicht lebensgefährlich. Auf den Steinen der Terrasse hat sich eine Pfütze gebildet und auf dem Saft findet sich dieses Lebewesen. Ich vermute, es handelt sich um einen Schleimpilz, der sich über die zuckerhaltige Flüssigkeit hermacht. Könnte es das Plasmodiums der Gelben Lohblüte (Fuligo septica) sein? Ich kenne den so nicht, habe ihn aber in diesem Stadium auch noch nicht gesehen.




    LG Michael

    Vielleicht ist ja die Frage an die Jury gestattet. Wie betrachtet ihr die Bilder, die ihr bewertet?

    Am PC? Am Tablet oder vergleichbares? Am Smartphone?

    Hallo Mausmann,


    aber klar doch, natürlich sind Fragen gestattet. Allerdings ist's natürlich schwierig für ein Gremium, als Gesamtheit so was zu beantworten, das müssten dann sehr viele Einzelantworten sein.


    Also:

    Wir treffen uns jeden Monat, nachdem die Wettbewerbsbilder eingereicht sind, in einer anderen Stadt. Dort werden dann Ausdrucke in DIN a0 angefertigt und in der größten Halle der Stadt insgesamt 4 mal jeweils einen Tag lang aufgehängt, dann um 90 Grad gedreht und erneut aufgehängt. Beim Betrachten ist jede Art von Kopfneigung oder sonstiger Körperbewegung strengstens verboten. Anschließend diskutieren wir unter Zuhilfenahme alkoholischer Getränke oder wahlweise Psilos über die korrekte Ausrichtung der Bilder. Recht bekommt die Person, die am originellsten, lautesten und den besten Grimassen Tiergeräusche von sich gibt.


    Im Ernst: ich schaue mir die Bilder zunächst am Smartphone an, danach in größtmöglicher Auflösung am Monitor meines Rechners. Ich vermute, dass die meisten Jurymitglieder sich die Bilder auch auf dem Rechner ansehen, auf dem Phone ist das nämlich ziemlich lästig in größter Auflösung und erlaubt dann nie den Blick auf das gesamte Bild.


    LG Michael

    Hallo zusammen,


    dann wäre es vielleicht aber auch gut, wenn du, Navajoa , die herausgefundene Adresse aus deinem Post wieder löschen würdest. Sonst nutzt auch die Bereinigung der exif Dateien nix.


    LG Michael

    A propos Vögel: Über uns fliegen seit letzter Woche schon die ersten Kranichzüge auf dem Rückweg! Trotz des diesmal kalten Winters scheinen sie schon den nahenden Frühling zu spüren...

    Fotos konnte ich leider keine davon machen.

    Hi,


    ich habe vor einigen Tagen einen Beitrag gehört, in dem ein Ornithologie erklärte, die Kraniche hätten gelernt, dass die Winter nicht mehr so streng sind. Sie kommen also "gelernt" früher wieder und sind gegenüber der Kälte erstaunlich tolerant. Wenn sie zu wenig Futter finden, fliegen sie auch nochmal ein Stück zurück. Die haben also einen zeitlichen Kompass, Wettervorhersage können sie wohl leider nicht.


    LG Michael

    Hallo miteinander,


    ich finde die Idee, dass es egoistisch sei, leichtfertig irgendwelche unbekannte Pilze zu sich zu nehmen, weil damit keine Rücksicht auf die Nachtruhe der PSV genommen wird, sonderbar. Als erstes und am stärksten betroffen sind zunächst die Konsumierenden. Die haben die Magen-Darm-Probleme, die Vergiftung, die Angst um ihre Leben, den Krankenhausaufenthalt, die Transplantation, die größte Schererei. Es mag eine geringere Umsicht geben, auch weniger Wissen, auch mehr Leichtsinn, vielleicht auch mehr Dummheit. Aber ist es nicht absurd anzunehmen, dass jemals das Wohlergehen der/des PSV der moralische Grund zum Verzehrverzicht eines zweifelhaften Pilzes sein könnte. Da wird wohl schon immer bei der Entscheidung das eigene Wohlergehen im Vordergrund gestanden haben. Soll sich hieran ein Wertwandel zeigen? Ich zweifle sehr.


    LG Michael

    So, der Vollständigkeit halber und um meine neu erworbenen Kenntnisse praktisch anzuwenden, hier meine erneute Messung:


    N. xanthopus cf. FK1 Abwurfpräparat

    N=20

    12,5-14,5-16,5 x 4,5-4,7-6,0

    Q=2,5-3,0-3,4


    Dieses Mal habe ich Länge und Breite jeweils an einer freiliegenden Spore gemessen und einzeln den Quotienten gebildet.


    Aus der Interpretation der Maße halte ich mich vornehm heraus :)


    LG Michael

    Noch eine kleine Frage im Nachschub:


    Muss ich die Breite der Sporen bei genau den Exemplaren ermitteln, bei denen ich auch die Länge ermittelt habe, oder kann ich dazu random Andere nehmen, die zum Messen günstig liegen?


    LG Michael

    Danke, Schupfnudel, für die differenzierte Antwort. Vielleicht begebe ich mich nochmal, wenn ich Langeweile habe, an eine Messung mit mehr Exemplaren (also n>20) und die korrekte Schreibweise versuche ich mir dann auch anzugewöhnen. Die Fruchtkörper aus vermutlich einem einzigen Myzel bilden den Großteil meiner Trockenflockies. Dazu reicht cf. :cool: . Das Sporenpulver ist für mich schönes Übungsmaterial.


    LG Michael

    Du kannst sie ja mal aussporen lassen und jemanden den Abwurf nachmessen lassen?

    Hallo Schupfi,


    weil ich jetzt ein Mikroskop habe und endlich auch die benötigte Messvorrichtung, konnte ich heute deinen Auftrag erfüllen und die Sporen messen. Ich musste mich da zunächst reinwurschteln und hoffe, ich habe keinen Murks mit der Umrechnung der Einheiten gemacht. Gemessen habe ich einzelne, freiliegende Sporen. Die Länge bewegte sich zwischen 0,0125 und 0,016 mm. Im Durchschnitt (n=10) 0,014mm, die durchschnittliche Breite (0,004-0,005mm) bei 0,0045mm. Ich habe verstanden, dass es einer Sequenzierung bedürfte, um eine sichere Aussage machen zu können, trotzdem war es eine gute Übung.





    Erstaunlicher Weise haben sich nach einer gewissen Zeit die Sporen stark bewegt und haben sich zu Clustern zusammengefunden, ähnlich des 2. Bildes. Vermutlich wegen der Hitze der Lampe und der Verdunstung des Wassers? Hat bei mir ja alles etwas länger gedauert. Vergrößerung ist 1:1000, dann noch 4fach Zoom beim Smartphone.


    LG Michael

    Hej Christopher,


    danke für den Hinweis mit dem Trocknen. Ich finde Schwefelporling frisch zubereitet etwas adstringierend, das gibt so einen unangenehmen Pelz auf Zähnen und Zunge. Vergleichbar mit dem Gefühl nach dem Verzehr noch nicht ganz reifer Bananen. Kannst du sagen, ob sich das nach dem Trocknen verliert?


    LG Michael

    Wow, Christoph,


    das sieht super lecker aus. In einer ähnlichen Art werde ich das sicherlich nachkochen, wenn es frische Hühner gibt. Und es ist eine gute Anregung Trockenversuche zu unternehmen, weil da ja oft mehr als eine Mahlzeit bei einem Fund zusammenkommt.


    LG Michael

    Liebe Bildergucker*innen,


    im Wald war heute eine Holunderstelle zum Ohren sammeln das Ziel. Es gab auch reichlich Lauscher, von klein bis groß, von frisch bis alt:


    Sie durften aber doch stehen bleiben.


    Als nächstes liefen mir Gemeine Samtfußrüblinge aus der Kinderstube über den Weg. Kaum zu glauben, aber wahr: für mich das erste Mal, dass ich sie selbst fand.





    Und dann noch'n Speisepilz, Senioren-Austernseitlinge. Der Lack ist da schon arg ab.



    APR bildet ja bekanntlich, deshalb habe ich mich unterm Ilex gezielt auf die Suche begeben. Gefunden habe ich (hoffentlich) Stechpalmen- Deckelbecherchen (Trochila ilicina)



    Weil die Struktur so schön ist:

    Stoppeliger Drüsling, wie ich vermute, ohne weiter recherchiert zu haben.



    Die sehen in Natura so hübsch aus, wenn sie so eng und so angeordnet stehen. Wieder mal hat mich geärgert, dass das Smartphone kein Stacking kann. Deshalb musste eine Entscheidung her, wo die Unschärfe liegt. Diesmal v.a. im Vordergrund.

    Samtiger Schichtpilz:



    Soweit das Wort zum Sonntag. Einen guten Wochenstart und


    LG Michael