Novemberblues
Auf dem dämmrigen Rückweg durch den Wald merkte er, wie schwer seine Schritte geworden waren. Im Rucksack ein paar gesammelte Pilze – mehr aus Gewohnheit mitgenommen als aus Hunger oder Freude. Sie gehörten dazu, wie alte Lasten, die man nicht ablegt.
Er blieb stehen, lauschte dem Knacken der Äste. Seit Tagen wartete er auf ein Zeichen, irgendeine leise Antwort, doch der Wald schwieg mit der Beharrlichkeit von etwas, das längst entschieden
hatte.
Manchmal, merkte er, braucht es keine wilden Stürme, nur ein starkes Schweigen, um einen Menschen zu falten wie Papier.
Er spürte den dumpfen Druck auf den Schultern. Ach ja, murmelte er spöttisch, als hätte er etwas vergessen, das man ohnehin nicht erinnern kann.
Während er weiter trottete, wusste er nur eines:
Die Pilze würden morgen gekocht sein,
aber das, was fehlte, würde damit nicht zurückkehren.