Beiträge von Suku

    Du hast doch jetzt ein Mikroskop, lieber Michael. Wenn er reif ist schaust du ihn unter dem Mikroskop an und dann fragst du einfach lamproderma .

    Danke, liebe Claudia, für den Tipp. Ich habe das Zeug mittlerweile eindeutig als Schleimfluss identifizieren können. Aber für's Mikro hab ich heute Übungsmaterial gesammelt...

    Hallo miteinander,


    wie dem auch sei: es ist traurig, wenn Menschen, aus welchen Gründen auch immer, Raubbau an Naturressourcen betreiben. Welchen Mehrwert die Zuordnung zu kontinentaler Zugehörigkeit der Raubbauenden hat erschließt sich mir allerdings nicht. Ich meine ja, solche Fledderei vor allem bei grünäugigen Katholiken beobachtet zu haben.


    LG Michael

    Danke, Stefan.


    Das scheint mir als sehr wahrscheinlich. Hatte ich vor Jahren schon einmal an einem Baum, aber wieder vergessen. Der Schleimfluss damals war allerdings auch mit Rottönen versehen, wie auch in deinem Link.


    LG Michael

    Hallo verehrte Expert*innen,


    ich habe kurz vor Beginn der Warmzeit meinen Kiwi geschnitten, dann ging die Wachstumsperiode los und die Pflanze blutet stark. Doof, aber nicht lebensgefährlich. Auf den Steinen der Terrasse hat sich eine Pfütze gebildet und auf dem Saft findet sich dieses Lebewesen. Ich vermute, es handelt sich um einen Schleimpilz, der sich über die zuckerhaltige Flüssigkeit hermacht. Könnte es das Plasmodiums der Gelben Lohblüte (Fuligo septica) sein? Ich kenne den so nicht, habe ihn aber in diesem Stadium auch noch nicht gesehen.




    LG Michael

    Vielleicht ist ja die Frage an die Jury gestattet. Wie betrachtet ihr die Bilder, die ihr bewertet?

    Am PC? Am Tablet oder vergleichbares? Am Smartphone?

    Hallo Mausmann,


    aber klar doch, natürlich sind Fragen gestattet. Allerdings ist's natürlich schwierig für ein Gremium, als Gesamtheit so was zu beantworten, das müssten dann sehr viele Einzelantworten sein.


    Also:

    Wir treffen uns jeden Monat, nachdem die Wettbewerbsbilder eingereicht sind, in einer anderen Stadt. Dort werden dann Ausdrucke in DIN a0 angefertigt und in der größten Halle der Stadt insgesamt 4 mal jeweils einen Tag lang aufgehängt, dann um 90 Grad gedreht und erneut aufgehängt. Beim Betrachten ist jede Art von Kopfneigung oder sonstiger Körperbewegung strengstens verboten. Anschließend diskutieren wir unter Zuhilfenahme alkoholischer Getränke oder wahlweise Psilos über die korrekte Ausrichtung der Bilder. Recht bekommt die Person, die am originellsten, lautesten und den besten Grimassen Tiergeräusche von sich gibt.


    Im Ernst: ich schaue mir die Bilder zunächst am Smartphone an, danach in größtmöglicher Auflösung am Monitor meines Rechners. Ich vermute, dass die meisten Jurymitglieder sich die Bilder auch auf dem Rechner ansehen, auf dem Phone ist das nämlich ziemlich lästig in größter Auflösung und erlaubt dann nie den Blick auf das gesamte Bild.


    LG Michael

    Hallo zusammen,


    dann wäre es vielleicht aber auch gut, wenn du, Navajoa , die herausgefundene Adresse aus deinem Post wieder löschen würdest. Sonst nutzt auch die Bereinigung der exif Dateien nix.


    LG Michael

    A propos Vögel: Über uns fliegen seit letzter Woche schon die ersten Kranichzüge auf dem Rückweg! Trotz des diesmal kalten Winters scheinen sie schon den nahenden Frühling zu spüren...

    Fotos konnte ich leider keine davon machen.

    Hi,


    ich habe vor einigen Tagen einen Beitrag gehört, in dem ein Ornithologie erklärte, die Kraniche hätten gelernt, dass die Winter nicht mehr so streng sind. Sie kommen also "gelernt" früher wieder und sind gegenüber der Kälte erstaunlich tolerant. Wenn sie zu wenig Futter finden, fliegen sie auch nochmal ein Stück zurück. Die haben also einen zeitlichen Kompass, Wettervorhersage können sie wohl leider nicht.


    LG Michael

    Hallo miteinander,


    ich finde die Idee, dass es egoistisch sei, leichtfertig irgendwelche unbekannte Pilze zu sich zu nehmen, weil damit keine Rücksicht auf die Nachtruhe der PSV genommen wird, sonderbar. Als erstes und am stärksten betroffen sind zunächst die Konsumierenden. Die haben die Magen-Darm-Probleme, die Vergiftung, die Angst um ihre Leben, den Krankenhausaufenthalt, die Transplantation, die größte Schererei. Es mag eine geringere Umsicht geben, auch weniger Wissen, auch mehr Leichtsinn, vielleicht auch mehr Dummheit. Aber ist es nicht absurd anzunehmen, dass jemals das Wohlergehen der/des PSV der moralische Grund zum Verzehrverzicht eines zweifelhaften Pilzes sein könnte. Da wird wohl schon immer bei der Entscheidung das eigene Wohlergehen im Vordergrund gestanden haben. Soll sich hieran ein Wertwandel zeigen? Ich zweifle sehr.


    LG Michael

    So, der Vollständigkeit halber und um meine neu erworbenen Kenntnisse praktisch anzuwenden, hier meine erneute Messung:


    N. xanthopus cf. FK1 Abwurfpräparat

    N=20

    12,5-14,5-16,5 x 4,5-4,7-6,0

    Q=2,5-3,0-3,4


    Dieses Mal habe ich Länge und Breite jeweils an einer freiliegenden Spore gemessen und einzeln den Quotienten gebildet.


    Aus der Interpretation der Maße halte ich mich vornehm heraus :)


    LG Michael

    Noch eine kleine Frage im Nachschub:


    Muss ich die Breite der Sporen bei genau den Exemplaren ermitteln, bei denen ich auch die Länge ermittelt habe, oder kann ich dazu random Andere nehmen, die zum Messen günstig liegen?


    LG Michael

    Danke, Schupfnudel, für die differenzierte Antwort. Vielleicht begebe ich mich nochmal, wenn ich Langeweile habe, an eine Messung mit mehr Exemplaren (also n>20) und die korrekte Schreibweise versuche ich mir dann auch anzugewöhnen. Die Fruchtkörper aus vermutlich einem einzigen Myzel bilden den Großteil meiner Trockenflockies. Dazu reicht cf. :cool: . Das Sporenpulver ist für mich schönes Übungsmaterial.


    LG Michael

    Du kannst sie ja mal aussporen lassen und jemanden den Abwurf nachmessen lassen?

    Hallo Schupfi,


    weil ich jetzt ein Mikroskop habe und endlich auch die benötigte Messvorrichtung, konnte ich heute deinen Auftrag erfüllen und die Sporen messen. Ich musste mich da zunächst reinwurschteln und hoffe, ich habe keinen Murks mit der Umrechnung der Einheiten gemacht. Gemessen habe ich einzelne, freiliegende Sporen. Die Länge bewegte sich zwischen 0,0125 und 0,016 mm. Im Durchschnitt (n=10) 0,014mm, die durchschnittliche Breite (0,004-0,005mm) bei 0,0045mm. Ich habe verstanden, dass es einer Sequenzierung bedürfte, um eine sichere Aussage machen zu können, trotzdem war es eine gute Übung.





    Erstaunlicher Weise haben sich nach einer gewissen Zeit die Sporen stark bewegt und haben sich zu Clustern zusammengefunden, ähnlich des 2. Bildes. Vermutlich wegen der Hitze der Lampe und der Verdunstung des Wassers? Hat bei mir ja alles etwas länger gedauert. Vergrößerung ist 1:1000, dann noch 4fach Zoom beim Smartphone.


    LG Michael

    Hej Christopher,


    danke für den Hinweis mit dem Trocknen. Ich finde Schwefelporling frisch zubereitet etwas adstringierend, das gibt so einen unangenehmen Pelz auf Zähnen und Zunge. Vergleichbar mit dem Gefühl nach dem Verzehr noch nicht ganz reifer Bananen. Kannst du sagen, ob sich das nach dem Trocknen verliert?


    LG Michael

    Wow, Christoph,


    das sieht super lecker aus. In einer ähnlichen Art werde ich das sicherlich nachkochen, wenn es frische Hühner gibt. Und es ist eine gute Anregung Trockenversuche zu unternehmen, weil da ja oft mehr als eine Mahlzeit bei einem Fund zusammenkommt.


    LG Michael

    Liebe Bildergucker*innen,


    im Wald war heute eine Holunderstelle zum Ohren sammeln das Ziel. Es gab auch reichlich Lauscher, von klein bis groß, von frisch bis alt:


    Sie durften aber doch stehen bleiben.


    Als nächstes liefen mir Gemeine Samtfußrüblinge aus der Kinderstube über den Weg. Kaum zu glauben, aber wahr: für mich das erste Mal, dass ich sie selbst fand.





    Und dann noch'n Speisepilz, Senioren-Austernseitlinge. Der Lack ist da schon arg ab.



    APR bildet ja bekanntlich, deshalb habe ich mich unterm Ilex gezielt auf die Suche begeben. Gefunden habe ich (hoffentlich) Stechpalmen- Deckelbecherchen (Trochila ilicina)



    Weil die Struktur so schön ist:

    Stoppeliger Drüsling, wie ich vermute, ohne weiter recherchiert zu haben.



    Die sehen in Natura so hübsch aus, wenn sie so eng und so angeordnet stehen. Wieder mal hat mich geärgert, dass das Smartphone kein Stacking kann. Deshalb musste eine Entscheidung her, wo die Unschärfe liegt. Diesmal v.a. im Vordergrund.

    Samtiger Schichtpilz:



    Soweit das Wort zum Sonntag. Einen guten Wochenstart und


    LG Michael

    Hej Peter,


    1. Das gesamte Okular:


    2. Die Einschubhülse wird abgeschraubt:


    3. Blick in das Okular mit Schraubring, der die objektivseitige Linse an Ort und Stelle hält:



    4. Der Ring ist bis oben ausgeschraubt:



    5. Und hier ganz herausgeschraubt:



    6. Hier nochmal der Ring. 21 mm Innendurchmesser, 24 mm Außendurchmesser:



    Das Prinzip scheint mir logisch: das Messplättchen wird in das Okular eingelegt, dann mit dem danach wieder eingeschraubten Ring direkt auf der Linse des Okulars festgehalten. Leider ist das 19mm Plättchen zu klein im Durchmesser.


    Habe ich da einen grundsätzlichen Fehler drin?

    Danke fürs Lesen


    Michael

    Hallo nochmal an die Menschen mit Mikro-Expertise,


    mein Olympus CH2 hat Okulare mit der Bezeichnung CWHK10X-T-M. Meine Recherche hat ergeben, dass da ein Messplättchen mit 19mm Durchmesser vorgesehen ist. Bestellt, gewartet, gewartet, gewartet, gewartet, geliefert, eingebaut, zu klein ;( .


    Im oberen Teil des Okulars ist die Linse objektivseitig mit einem Ring gesichert, der mit einem Innengewinde in das Objektiv geschraubt ist. Der wird rausgeschraubt, das Messplättchen eingesetzt und das dann mit dem Ring fixiert. Dieser Ring hat einen Innendurchmesser von ~ 21mm, der Außendurchmesser beträgt ~24mm. Die Linse des Okulars hat ~22mm.


    Ich werde jetzt nochmal nach China reisen und erneut ein Messplättchen kaufen. Mich irritiert aber, dass 22mm ein ziemlich seltenes und offensichtlich unübliches Maß ist. Habe ich einen Denkfehler? Oder gibt es eine Methode, das zu kleine Messplättchen anders zu befestigen? Hat zu meinen Überlegungen jemand eine Idee?


    Danke schonmal für's Mitdenken

    LG Michael

    Ich phäle grundsätzlich falsch, sonst hätte ich ja überhaupt keine Chance. Ärgerlich, wenn's dann nachher versehentlich doch häufig richtig ist.