Beiträge von Grünspan

    Hallo Thorben,

    ...ich bin leider erst jetzt dazu gekommen, nochmal zu mikroskopieren. Ich befürchte, dass es keine endgültige Lösung geben wird, die Pilze waren nicht mehr allzu frisch und auch das mikroskopische Bild hat sich doch schon verändert.

    Eine Farbreaktion auf KOH und auf Melzers (hab kein Lugol) und auch auf erst KOH, dann Melzers drunter laufen lassen, blieb aus - bzw das was vorher grünlich war, wurde braun, wenn überhaupt.

    Evtl kannst du ja dennoch was erkennen?

    Mir sind kugelartige, transparente Strukturen aufgefallen, die kettenartig aneinander gereiht waren, aber was das nun war... tja.




    Danke dir!


    Viele Grüße,

    Carina

    Hallo zusammen

    ....also ein rotrandiger Baumschwamm ist das sicher nicht. Deshalb wird es auch kein Bild der Poren geben, weil er schlicht keine hat.

    Das ist schon eine Stereum-Art, also einer der Schichtpilze. Leider kann ich dir, Luardess , nicht bis auf Artebene helfen. Aber S. ostrea ist es nicht, da es nach meinem Wissen eine Nordamerikanische Art ist - aber es ist auch möglich, dass ich mich diesbezüglich täusche.

    Viele Grüße,

    Carina

    Hallo Thorben,


    ...vielen Dank! Dein Tipp war super, hat gut geklappt.

    Die Fotos durchs Okkular sind mit dem Handy auch nicht so gut geworden, ich hoffe, man kann dennoch etwas erkennen. Sporen des Pilzes ansich konnte ich keine entdecken.

    Liebe Grüße,

    Carina


    Hallo zusammen,


    Ich habe gestern einen scheinbar wie auch immer geartet befallenen Birkenpilz gefunden, als ich gemeinsam mit einem Freund Pischel im Solling unterwegs war.

    Die Röhrenmündungen scheinen von innen heraus mit etwas grünlichem befallen zu sein, was erst hellgrün ist und dann im weiteren Verlauf beinahe schwarz wird.

    Die Strukturen sind absolut winzig und kaum zu sehen, die Fotos sind nur suboptimal geworden und ans mikroskopieren habe ich mich noch nicht gewagt, weil ich keine Idee habe, wie ich das ohne Stereolupe präparieren soll.

    Hier aber erst einmal die Bilder:



    Hat von euch jemand eine Idee, was es sein könnte und evtl Tipps zum präparieren?


    Liebe Grüße,


    Carina

    ich freu mich sehr, dass euch die Bilder gefallen :)

    Pilzfinder Bernd, den roten Apollo hat mir eine liebe Pilzfreundin im Altmühltal gezeigt, gemeinsam mit der Berghexe und den Zahnflügelbläuling (und einigen tollen Faltern mehr) Es ist wirklich wunderschön dort!

    Hallo zusammen,

    ...ich hab schon länger keine Bilder mehr gezeigt, deshalb dache ich, ich lass euch mal ein paar da.

    Vielleicht gefallen sie euch ja :)


    Schwalbenschwanz


    Faulbaumbläuling


    Sechsfleckwidderchen auf der Suche nach Schatten..


    Zweibrütiger Würfel-Dickkopffalter


    roter Apollo


    silbergrüner Bläuling


    Berghexe


    männlicher Zahnflügelbläuling


    Herbst-Drehwurz



    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo Pablo, Hallo Frank,


    ....ich danke euch für eure Einschätzung und fürs drüber schauen!

    Also ist es einfach eine ungewöhnliche Wuchsform für frustulatus, dann bin ich beruhigt.

    Es war ein Erstfund für mich, der mich sehr gefreut hat - der Standort ist Günther Schier schon seit mehreren Jahren bekannt.

    Aber da dann Rückfragen kamen aufgrund der Wuchsform, war ich doch verunsichert. Aber ich bin froh, dass ihr mir meinen Gedackengang bestätigen konntet.

    Beorn , mikroskopiert hab ich ihn ehrlicherweise nicht. Falls ich dort nochmal vorbei käme und mir zufällig was in die Tasche rutschen sollte, worauf müsste ich achten unter dem Mikroskop? Hab ich als Mikroskopiebeginnerin überhaupt Chancen, da was zu erkennen?


    Vielen Dank ihr beiden!


    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo zusammen,


    Am Samstag war ich gemeisam mit lieben Pilzfreunden im Solling unterwegs. Bei dieser Gelegenheit steuerten wir eine Stelle an, an denen mein Pilzfreund vor ein paar Jahren einen vermutlichen Mosaikschichtpilz fand. Zu unser aller Freude wuchs er noch immer dort. Ich war gestern nochmal vor Ort, um in Ruhe zu fotografieren, dabei sind mir einige Fruchtkörper aufgefallen, die beinahe semipileat wachsen. Ich habe mir das so erklärt, dass es ja mehrjährige Fruchtkörper sind, die pro Jahr immer eine neue Hymeniumschicht über der Alten ausbilden, und im Laufe der Jahre wird das einfach dick. Ein paar Fruchtkörper haben dennoch meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen:




    gerade hier auf dem Bild sieht es wiklich fast nach Hüten aus, die ausgebildet werden:


    Ich hab die Bilder gestern auf Facebook gepostet, und es kam eine berechtigte Rückfrage zu den beinahe pileat wirkenden Fruchtkörpern.

    Ich selbst war ja auch verwundert, habe mich allerdings mit der erdachten Erklärung zufrieden gegeben.

    Dennoch bin ich mir jetzt unsicher, ob ich es mir damit nicht zu einfach gemacht habe?

    Also baue ich nun auf euer Wissen - liegt dieses semipileate Wachstum im Rahmen der Variationsbreite dieser Art?

    Anbei noch ein paar Bilder mehr, damit an der Artbestimmubng kein Zweifel aufkommt:




    Vielen Dank an euch,


    Liebe Grüße,

    Carina

    dass das Pluteus depauperatus/semibulbosus ist. Der hat allerdings normalerweise einen bereiften Stiel, was man auf deinen Fotos nicht erkennen kann. Vielleicht war der Stiel etwas abgegriffen?


    Hallo zusammen,


    Kurzes Feedback meinerseits, ich hatte den Pilz getrocknet und mollisia hat drüber geschaut - und es ist wirklich depauperatus bzw semibulbosus (wenn man mit dem Gröger schlüsselt).

    Der Pilz hatte Caulozystiden, aber relativ wenige und die meisten hatte ich wirklich abgegrabbelt bzw angedrückt, ohne es zu merken.

    Ich danke euch nochmal recht herzlich!


    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo Peter,

    Dass die gedachten Cheilozystiden eigentlich Lamellentrama ist, ist wohl so. Ich habe mich beim Betrachten noch gefragt, ob die Lamelle auch ne Trama hat, aber ist ja irgendwie logisch, dass sie eine hat.

    Eine Stereolupe hab ich noch nicht, das kommt erst noch. Aktuell mache ich alle Schnitte freihand. Muss erst einmal so gehen, aber ich danke dir herzlich für deine Tipps. Ich werde die andere Technik, das Deckglas aufzubringen, mal testen. Aktuell kippe ich sie noch kantig, was scheinbar nur so semi-schlau ist.


    Hallo Matthias,

    ok, bei der HDS hapert es also bei mir mit der Interpretation. Für mich, mit ungeübtem Auge, sah das wie ein Hymeniderm aus. Danke für deine Korrektur!

    Einen bereiften Stiel hab ich gar nicht wahrgenommen, er war sogar eher leicht metallisch-glänzend. Ich habe aber ehrlicherweise nicht allzu genau darauf geachtet, aber der metallische Glanz im gelblichen Stielteil war mir aufgefallen. Spricht das nicht gegen das Vorhandensein von Caulocystiden? Ich schaue danach nochmal gründlicher....

    Pluteus semibulbosus passt ja, zumindest makroskopisch (bis auf die fehlenden Caulocystiden) sehr gut.


    Hallo Harald,

    Ich schau morgen früh nochmal rein, vielen Dank auch an dich!



    Liebe Grüße,

    Carina

    Hey ihr beiden,

    ...vielen Dank!

    zuehli , nach den Cheilos und Pleuros hab ich geschaut, aber ich bin da absolut nicht schlau draus geworden. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich sie überhaupt gefunden habe :D

    cheilozystiden, wenns denn welche sind

    (Keine sah aus wie die andere, gerade die "Kopfform" war sehr variabel...)



    Pleurozystiden (wenns denn welche sind...)



    Die Präparate insgesamt sind auch nicht wirklich gut gelungen, die vielen Luftblasen stören und ich hatte oft Probleme, die Strukturen scharf zu bekommen. Und dann noch n brauchbares Foto zu machen, ist ...schwierig.

    Ich hab mir eine Lamelle mit der Pinzette geschnappt und hab die Lamellenschneide abgeschnitten, um die Pleurocystiden zu sehen. Und für die Cheilocystiden hab ich die Schneide natürlich dran gelassen.

    Hat jemand Tipps, wie das mit den Präparaten besser klappt und woraus ich achten sollte in Bezug auf die Bestimmung?


    Danke euch!


    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo zusammen,


    Ich fand bei einer Runde im Wald heute folgenden Dachpilz, zu dem ich erst einmal keine Idee habe.

    Hutdurchmesser 5cm, Stiel 8cm lang, Stielbasis leicht weißfilzig, Stiel im oberen Drittel cremefarben, sonst gelblich, längsfaserig und glänzend. Erdiger, unspezifischer Geruch. Hutmitte flockig bis grobschollig, Richtung Hutrand fein längsfasiger bzw schuppig.

    Bilder:


    Makroskopisch erinnert der Stiel an romellii, aber dee Rest passt gefühlt so gar nicht.

    Dann hab ich mich mal an die Mikroskopie gewagt, bzw ich habs zumindest versucht.

    Die Sporen sind rund bis ellipsoid und 8-9 / 5-6 mikrometer (?) groß.


    Die Hutdeckschicht liegt als Hymeniderm vor (zumindest wäre das meine Einschätzung...)



    Mit dem Schlüssel, den ich benutzt habe, komme ich zu keinem wirklichen Ergebnis. Spätestens wenn nach der Hutfarbe gefragt wird, bin ich raus, denn die helle Hutfarbe taucht dort dann nicht auf. Eigentlich lande ich auch bei romellii, aber im Schlüssel wird von einer dunklen Hutfarbe gesprochen, die hier nicht vorliegt. Ich bin bestimmt irgendwo falsch abgebogen und/oder habe Fehler bei der Mikroskopie gemacht.

    Hat jemand von euch eine Idee oder kann mir Tipps geben?


    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo Axel, Hey Pablo,


    Eine Ergänzung noch meinerseits, weil parallel die Diskussion auf Facebook eine andere Richtung nimmt...

    Der Pilz misst 14 x 14cm und ist round about 6cm dick, und wiegt 300gramm.

    Aufgrund des Gewichtes und des Substrates wird "drüben" von pfeifferi ausgegangen, eben in sehr jungen Stadium.

    Wue lautet eure Meinung dazu?

    Beorn Cyathus


    Vielen Dank an euch!

    Liebe Grüße,

    Carina

    Moin zusammen,
    ...ich habe hier am Freitag einen der Lackporlinge gefunden, die genaue Arteingrenzung fällt mir aber schwer. Fund an Buche an einer verletzten Stelle, dort brach vor zwei Jahren circa ein großer zweiter Stamm heraus. Fruchtkörper waren nicht gestielt, den größten habe ich geerntet, die Schnecken waren aber auch schon dran. Mehrere kleine Fruchtkörtper schieben noch nach, falls sie schneller sind als die Schnecken jedenfalls. Fundort war der Hamelner Stadtwald. Zuwachskante cremefarben, die rötliche Schicht platzt wie bei Laugenbrötchen auf, war evtl etwas klebrig.
    Von mehreren Leuten wurde Ganoderma resinaceum in den Ring geworfen - was sagt ihr dazu? Mir fehlt die Erfahrung, um sicher zu sein. Vielen Dank fürs drüber schauen!

    (Bilder lade ich gleich in einem zweiten Beitrag vom Handy aus hoch, kleinen Moment)

    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo,


    ...die Morchelsaison war insgesamt sehr mager, aber in den letzten 10 Tage konnte ich bereits einige flockenstielige Hexenröhrlinge finden. Ganz langsam kommt auch der Rest in Schwung, die ersten Dachpilze kommen, auch breitblättrige Holzrüblinge und Austern. Insgesamt geht es gefühlt langsam los, aber es ist ja noch wirklich früh im Jahr. Zusätzlich war es in meiner Region im bisherigen Jahresverlauf auch sehr trocken...


    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo Björn,


    ..ich freu mich sehr, dass es bei dir auch mit Urocystis floccosa geklappt hat! Super, dass du die Art nach über 100 Jahren wiederfinden konntest.

    Und nochmal vielen Dank für deine Bestimmunghilfe bei meinem Fund!

    Ich bin immer wieder beeindruckt über den Umfang deines Phyto-Wissens!


    Liebe Grüße,

    Carina

    Heute hatte ich meine once-in-a-lifetime Begegnung mit einem männlichen Nagelfleck (Aglia tau), einem tagaktiven Nachtfalter:



    Ich hab noch immer eine Gänsehaut!

    Toller Tag heute mit tollen Freunden & Erlebnissen. Kamera lag leider zuhause, weil Regen angekündigt war. Eventuell sollte ich sie öfter zuhause lassen, wenn ich dann immer solch tolle Begegnungen erleben darf :D


    Liebe Grüße,

    Carina

    Hallo Nobi,


    ...mensch, sieht das lecker aus!

    Ich liebe den Bärlauch ja auch sehr, hier ist der Bärlauch schon sehr weit und quasi der ganze Wald voll.

    Die Idee, den Bärlauch in ein Gratin einzuarbeiten, gefällt mir, das werde ich mal ausprobieren. Danke für diese Anregung!


    Liebe Grüße,

    Carina