Hallo,
die Dosis macht das Gift. Man ist ja nicht jeden Tag Wildpilze in großen Mengen. Wobei manche das ja hinbekommen, wie man an den Todesfällen durch den Grünling gesehen hat. Kiloweise würde ich auch keine Pfifferlinge essen.
Genaugenommen gibt es bei krebserregenden Stoffen keine Untergrenze der Giftigkeit. Selbst kleine Mengen können, wenn man Pech hat, ausreichen. Das ist das berühmte stochastische Risiko. Das haben wir aber überall. Wer das konsequent minimieren will darf auch nicht mehr im Sommer Fleisch grillen (Benzpyrene). Oder wilde Champignons (Agarithin, Schwermetalle). Vom Rauchen brauchen wir erst gar nicht reden. Noxen gibt es reichlich. Unser Körper ist zum Glück sehr regenerationsfähig, man darf es wie in allen Punkten bloß nicht zu sehr ausreizen.
Bisher wurde in den milden Arten noch nichts derartiges entdeckt. Die einzigen milden Sprödblättler welche gastrointestinale Problem verursachen können sind der Maggipilz und der Rotstielige Ledertäubling.
LG Thiemo
