Beiträge von frank2507

    Hallo Matthias!

    Geschmacksprobe ja , ich schmecke nichts bitteres.

    Allerdings fand ich bisher keinen von Beiden.

    Gruß

    Norbert

    Hallo Norbert!


    Du sammelst ja nicht erst seit gestern Pilze und hast noch nie C. radicans gefunden? Kann ich kaum glauben, die stehen doch wirklich fast überall, besonders im urban geprägten Gebiet wie Parks, Grünstreifen an Straßenrändern usw.


    Heute habe ich neben einem Tennisplatz Dutzende (!) Fruchtkörper in mehreren Hexenringen gesehen, letzte Woche um die 10 Exemplare im Garten von einem Altenheim unter einer großen Linde usw.


    Das sind ja auch in aller Regel richtig dicke Klopper, die man praktisch nicht übersehen kann, weil sie sich mit dem relativ hellen Hut gut vom Untergrund abheben.


    Ich kenne kaum einen anderen Pilz, der in den vergangenen Jahren derart massiv zugenommen hat wie der WuBi. Schade, dass er für die Küche untauglich ist, obwohl der bittere Geschmack kaum wahrnehmbar ist.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo Michael!


    Den Samenmantel kannst du schon essen, musst aber den Kern ausspucken. Meines Wissens ist der rote Samenmantel tatsächlich der einzige Pflanzenteil ohne Toxin.


    Gruß,

    Frank

    Hallo!


    Das wird schon eine Inocybe sein, mit dem radialfaserig-rissigen Hut sieht es jedenfalls sehr danach aus. Geruch ist so eine Sache, da sind so viele beeinflussende Faktoren, weshalb ich das als problematisch ansehe.


    Das fängt bei Temperatur und Feuchtigkeit an, geht über an den Fingern möglicherweise anhaftende Fremdgerüche bis hin zu einer verschleppten Erkältung oder anderen physiologischen Gründen.


    Meine Frau kann z.B. den Geruch von Amanita phalloides nicht wahrnehmen. Vor ein paar Jahren hatte ich Fruchtkörper für ein Analytik-Projekt der Uniklinik Freiburg im Trockner, da hatte der ganze Keller gestunken, nicht nur etwas gerochen.


    Meine Frau hat nichts davon wahrnehmen können, NULL.


    Uns selbst wenn, ist die individuelle Wahrnehmung und Umschreibung sehr unterschiedlich. Das habe ich mit verschiedenen Fruchtkörpern mit markantem Geruch in meinem Bekanntenkreis ausprobiert und war sehr überrascht, was mir so alles zur Beschreibung von z.B. Kakao-Fälbling, Krause Glucke, Mehl-Räsling, Anis-Trichterling und dergleichen so genannt wurde.


    Beste Grüße,


    Frank

    Update:


    Habe die Bilder in ein dänisches Pilzforum eingestellt, der Moderator hat Prof. Jacob Heilmann-Clausen auf meinen Fund aufmerksam gemacht. Seine Einschätzung dazu lautet wie folgt:


    "looks weird indeed, but I dont think it is T. umbonatum. Any micro?"


    Also werde ich zeitnah bei zuehli aufschlagen und um Mikroskopie bitten, denn das könnte noch eine spannende Angelegenheit werden. Wenn Uwe Cortinarius und JHC (als unbestrittener Tricholoma-Papst) den einzigen bisherigen Arbeitstitel anzweifelt und niemand eine halbwegs schlüssige Alternative anbieten kann, werde ich wohl Pablo Alvarado um seine Dienste bitten.


    Beste Grüße,


    Frank

    Danke dir Uwe!

    Ja das könnte schon passen. Bei mir war es allerdings reiner Eichenwald, genauer gesagt Eichenpark. Zwischenzeitlich habe ich etwas gegoogelt und gesehen, dass T. umbonatum in Type I und Type II getrennt wird.


    Ist dir dazu etwas bekannt, hast du deine Funde näher untersucht bzw. untersuchen lassen?


    Gibt es aus deiner Sicht noch Verwechslungspartner? Die Hutform zusammen mit der Farbzeichung ist schon sehr markant, aber bei mehreren tausend Arten hierzulande weiß man nie ...


    Beste Grüße,


    Frank

    Einen Ratschlag möchte ich für derartige "Experimente" noch geben:


    Eine kleine Rückstellprobe des rohen Pilzes bitte ein paar Tage lang im Kühlschrank aufbewahren.


    Hintergrund:


    Dann haben es die PSV wesentlich leichter mit der Identifizierung, die gerne mal mitten in der Nacht von der Uniklinik oder Giftnotrufzentrale aus dem Schlaf gerissen werden, wenn ein missratenes Experiment völlig aus dem Ruder läuft...


    Just my 2 cents.


    Beste Grüße und weiterhin viel Glück,


    Frank

    Hallo!


    Vielen Dank für deinen Vorschlag. Diese Art scheint ziemlich variabel im Erscheinungsbild zu sein, wenn ich mir die Bilder im Internet anschaue. Offensichtlich ein Fall für´s Mikroskop, was ich leider nicht habe.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Das könnte ein Samtfußkrempling sein, der die typischen Steinpilzsammler gerne mal an der Nase herum führt ....


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo Thorben!


    Das Trocknen scheint zu funktionieren, ich habe bei sehr niedriger Temperatur gearbeitet. Es wäre ja denkbar, dass das was interessantes ist und noch sequenziert werden soll. Morgen sollte das komplett trocken sein, dann sende ich dir das zu. Adresse bitte per PN.


    Beste Grüße,


    Frank


    Hallo!

    Pilzfreund77 kann ich nur voll zustimmen. Nebelkappe halte ich angesichts der ausgeprägten Hexenringe und Anzahl der Fruchtkörper für wahrscheinlich, bei Nummer zwei kommt da einiges in Betracht. Neben Lärchenmilchling halte ich auch farbverfälschte Reizker oder sogar Kahle Kremplinge für nicht völlig ausgeschlossen.


    Ohne Angaben zu Begleitbäumen etc. wird es mit einer zuverlässigen Bestimmung nix. Wenn bei den zweiten Exemplaren keine Nadelbäume in der Nähe waren, könnte man z.B. Reizker und Lärchenmilchlinge schonmal ausklammern.


    Beste Grüße,


    Frank

    Guten Morgen!


    Auch ich bin der Meinung, dass es sich um eine Netzhexe bei deinem Fund handelt. Ergänzend möchte ich noch anmerken, dass die Hutfarbe beim Satansröhrling nicht immer so schön hell ist wie auf Jörg´s Exemplar. Ich habe auch schon Exemplare mit graubraunem Hut gesehen ("Versandkartonfarbe"). In der Regel sind das richtig dicke Klopper, durchschnittlich größer und dicker als Netzhexen.


    Zumindest ältere Exemplare haben einen deutlich wahrnehmbaren Geruch, den ich aber nicht - wie manchmal in der Literatur beschrieben - mit "aasartig" umschreiben würde, sondern mit "gebrauchte Babywindel".


    Auf dem ersten Foto sind noch Fahler Röhrling (links unten) und zwei Wurzelnde Bitterröhrlinge zum Vergleich, aufgenommen vergangenes Wochenende in Wiesbaden.


    Beste Grüße,


    Frank


    Danke dir Björn. Ja, das Exemplar lässt sich gut in Stücke schneiden. Hast du Interesse an so einem Fund? Da ich selber kein Mikro habe und nicht immer Harald zuehli mit meinen Funden belästigen möchte, versende ich Proben gerne an Interessenten.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo Karl,


    vorgestern habe ich die beiden mir bekannten Standorte in Bad Homburg und Wiesbaden besucht. In Bad Homburg haben Wurzelnde Bitterröhrlinge gerade erst begonnen, die sind nur so groß wie eine Walnuss. Andere Dickröhrlinge waren überhaupt noch nicht zu sehen.


    In Wiesbaden ist der erste Schub echter Satansröhrlinge durch, die tellergroßen Exemplare sind weich. Der zweite Schub (Kirschgröße bis Walnussgröße) ist aber schon sichtbar. Es gab mehrere Glattstielige Hexenröhrlinge und ein Fahler Röhrling, aber kein R. legaliae.


    Deine zahlreichen Funde lassen aber hoffen, dass sich das nächste oder spätestens übernächste Woche ändert.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo Thomas!


    Geruchsbeschreibungen sind eine schwierige Sache und höchst subjektiv. Am besten, wenn man eine bekannte Art zur Umschreibung/Vergleich benennen kann. Das war mir in dem Fall aber nicht möglich. Und mit dem Kostversuch bin ich auch lieber zurückhaltend.


    Da man bei Tricholoma mit dem Mikroskop auch nicht unbedingt felsenfeste Resultate bekommt, bleibt als letzte Option noch die ITS Sequenzierung. Bei der Gattung Tricholoma ist evtl. sogar eine kostenlose Sequenzierung im Rahmen von


    FunDive – FunDive


    möglich. Allerdings dauert es eine halbe Ewigkeit, bis man Resultate bekommt. Die Ergebnisse von den vor einem knappen Jahr übersandten Proben habe ich immer noch nicht.


    Alternativ bleibt Pablo Alvarado, da hat man die Ergebnisse nach einigen Wochen - zusammen mit einer Rechnung .


    Beste Grüße,


    Frank

    Nachtrag: Den Fund habe ich auch in einem dänischen Forum/Datenbank eingegeben. Dort wurde mir mitgeteilt, dass man anhand der Bilder keine eindeutige Identifizierung vornehmen könne, was mich einigermaßen überrascht. Sowohl der Geruch nach Medizinschrank als auch die schon im Jugendstadium blassgrünlichen Lamellen sollten in dieser Kombination doch eindeutig sein!?


    Oder gibt es eine andere Amanita, die schon im Jugendstadium mit noch geschlossenem Velum partiale blassgrünliche Lamellen hat? Was anderes als Amanita kommt meines Erachtens nicht in Betracht und beim Grauen Wulstling habe ich stets reinweiße Lamellen vorgefunden, jedenfalls bei so jungen Exemplaren in vergleichbarem Reifezustand.


    Feedback erwünscht, ob es doch noch Zweifel an meiner Bestimmung gibt!


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Einen interessanten Fund habe ich doch noch zu vermelden, diesen "weißen Riesen" auf einem Kiefern-(oder Lärche?)stumpf. Relativ weich, lässt sich gut mit dem Messer schneiden. Kein besonderer Geruch feststellbar, Geschmack etwas unangenehm, leicht säuerlich, aber nicht wirklich bitter. Bitterer Saftporling sollte demnach ausscheiden, weil der "stark bitter" schmecken soll.


    Was passendes konnte ich ad hoc im Kosmos Handbuch Pilze nicht finden, Namensvorschläge sind daher willkommen.


    Beste Grüße,


    Frank



    Hallo!


    Die Regenpause am Nachmittag habe ich für einen Waldspaziergang genutzt. Während es innerhalb des Waldes keine wirklich interessanten Funde gab, konnte ich auf dem Rückweg auf einem Haufen mit Stallmist weiße Pilze entdecken. Ein Abgleich hat mich zu Leucocoprinus cretaceus geführt, passt das?


    Anmerkungen und Korrekturvorschläge sind willkommen.


    Beste Grüße,


    Frank


    Moin Harald!


    Vielen Dank für deinen Tipp. Wenn ich mich recht erinnere, sind viele Ritterlinge mikroskopisch relativ merkmalsarm. Würdest du trotzdem einen "scharfen Blick" auf das Exsikkat werfen, wenn anderweitig nicht noch eine zündende Idee kommt?


    Gruß,


    Frank

    Hallo Rainer,


    vielen Dank für deinen Tipp. Auch meine "Pilzator"- Bestimmungapp hat diesen Vorschlag ausgespuckt, passt aber leider nicht. Die Hutfarben sind doch deutlich anders und auch der Habitus passt nicht.


    Anscheinend ist das doch keine ganz so einfach zu bestimmende Art. Möglicherweise (sehr thermophiler Standort, dort soll sogar schon der Kaiserling Amanita caesarea gesichtet worden sein) auch etwas, was man sonst hierzulande nicht findet.


    Ich habe gestern noch einige Fotos zu Hause aufgenommen, bevor ich die beiden Exemplare in den Trockner gesteckt habe.


    Vielleicht könnten sich


    Werner Edelmann


    und


    matthias0


    die zusätzlichen Fotos anschauen? Die beiden haben mir schon so oft aus der Klemme geholfen.


    Auch beli 1 , der öfters in Südeuropa unterwegs ist und sicherlich die eine oder andere thermophile Art kennt, die hierzulande unbekannt ist.


    Beste Grüße,


    Frank



    Hallo!


    Gestern habe ich in einem Park mit alten Eichen zwei Blätterpilze gefunden, die bei mir nur Fragezeichen hinterlassen. Ein sehr merkwürdiger Geruch, den ich nicht einmal vernünftig beschreiben kann, ein auffällig glockenförmiger Hut und eine markante Farbgebung auf dem Hut (dunklere ringförmige Zone) sind Merkmale, die in der Kombination eine Bestimmung zulassen sollten. Ich stehe aber total auf dem Schlauch.




    In einiger Entfernung habe ich noch einen wesentlich größeren Pilz mit dem gleichen Geruch gefunden, der aber die besten Zeiten klar hinter sich hat. Dieses Exemplar ist mehr als doppelt so groß (über 10 cm Hutdurchmesser) und hat die gleiche markante glockige Hutform. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das die selbe Art ist (beginnende Zersetzung).




    Bestimmt kann mir jemand auf die Sprünge helfen ....


    Beste Grüße,


    Frank