Hallo Joana,
danke für deine Ausführungen. Meine Flächen sind sehr klein, teilweise unter 2000 qm, und können schon aus diesem Grund kein Wald sein.
Angefangen hatte alles mit Paulownia, ich war von der (behaupteten) Wachstumsgeschwindigkeit dieser Art begeistert und wollte auf meinen seit Jahren brach liegenden landwirtschaftlichen Flächen möglichst schnell viel Ertrag haben.
Aber Anspruch und Wirklichkeit stimmen leider nicht immer überein. Ertragssteigerung und Gewinnmaximierung alleine sollten nicht die Kriterien sein, das habe ich bald eingesehen, zumal das längst nicht auf allen Bodentypen funktioniert. Auf meinen Flächen hat das nicht funktioniert, die Paulownia sind nach und nach fast alle abgestorben.
Also habe ich nach und nach weitere Baumarten gepflanzt, wobei ich mich auf die Arten konzentriert habe, die mit Trockenheit und Hitze besser zurecht kommen als z.B. Weide oder Pappel, die typischen Kurzumtriebs-Arten.
Meine Bäume wachsen dementsprechend langsamer und werfen weniger Gewinn ab, aber das ist mir egal. Jedenfalls sind sie besser an den Standort angepasst und insgesamt betrachtet nachhaltiger. Als Grundstückseigentümer möchte ich schon selber aussuchen, welche Bäume ich auf meinem Grundstück für meine Kurzumtriebsplantage anpflanze, zumal ich keinerlei staatliche Förderung dafür bekomme, es in Hessen keine Genehmigungspflicht für Kurzumtriebsplantagen gibt und dementsprechend keine Rechtsgrundlage für die Beseitigung, solange die zulässige Umtriebszeit von 20 Jahren nicht überschritten wird.
Aber wir sind von der Pilzzucht auf Fichtenstümpfen mittlerweile ziemlich weit off-topic ...
Beste Grüße,
Frank