Beiträge von frank2507


    Ja, da gebe ich Dir recht. Vom Bild her hätte er es sein KÖNNEN. Die nachgereichte Beschreibung dunkelrot bzw. blutrot schließt das natürlich aus, daher habe ich meinen Beitrag geändert.


    Grüße,


    Frank


    P.S.: Den Perlpilz links mache ich auch an der Farbe der Velumflocken auf dem Hut aus. Der graue Wulstling hat meiner Meinung nach etwas hellere Flocken.


    Hallo!


    Auf dem zweiten Bild, das könnten violette Lacktrichterlinge sein. Die Betonung liegt auf KÖNNTE. Nein, könnte nicht sein wenn die Farbe dunkelrot ist.


    Beim dritten Bild sehe ich links einen Perlpilz, in der Mitte einen gelben Knollenblätterpilz und rechts einen grauen Wulstling. Für eine zuverlässige Bestimmung braucht man wohl detailreichere Fotos (Stielmaschette etc.).


    Kunstlicht-Fotos sind immer problematisch. Die gelbfunzeligen LED-Lampen sind dafür ungeeignet.


    Viele Grüße,


    Frank


    Hallo Frank,
    eine schöne Spätlese! Einen kenne ich: an deinem Buchenast wächst der Spaltblättling Schizophyllum commune. Die gespaltenen Lamellen kommen auf den Bildern sehr gut raus.
    LG Irmtraud


    Hallo Irmtraud!


    Danke für die Korrektur, da habe ich nicht aufs Detail geachtet. Hochinteressant, dieser Spaltblättling. Laut Wikipedia bildet er 23.328 verschiedene Geschlechter aus (?!) und wird voraussichtlich bei der Erdölförderung zukünftig eine wichtige Rolle spielen.


    Immer wieder überraschend, was es im Reich der Pilze so alles zu entdecken gibt. 10 Leben reichen nicht aus, um auch nur annähernd einen Überblick zu gewinnen.


    Viele Grüße,


    Frank

    Liebe Pilzfreunde,


    heute habe ich die Spätlese in meinem Revier vorgenommen, die Artenvielfalt hat deutlich abgenommen. Bald kommen die ersten Nachtfröste und dann ist der Zauber weitgehend vorbei. Beigefügt ein paar Schnappschüsse.


    Das hier ist vielleicht ein Gift-Häubling? Fundort Buchen-Kiefern-Mischwald vermutlich auf stark zersetztem Kiefernholz.






    Ist das ein Ritterling? Buchen-Kiefern-Mischwald.



    Hohlfußröhrlinge als Holzbewohner


    Der gelbe Hexenröhrling ist dieses Jahr zweimal erschienen:


    Ist das der Seifenritterling? Vor Ort konnte ich noch keinen auffälligen Geruch feststellen, allerdings soll der zum Rand hin heller werdende Hut ein gewichtiges Indiz sein. Die Exemplare liegen eingetütet in der Wohnung, nachher werde ich nochmal daran schnuppern. Fundort Buchenwald.






    Diese winzigen Holzbewohner sind vielleicht Stummelfüßchen? War wohl mal ein Buchenholzzweig, jetzt dient er als Nahrungsgrundlage.




    Ist das ein Pilz oder eine Losung von Waldbewohnern? Ist mir erst aufgefallen, als ich das Stummelfüßchen auf einen relativ frisch abgeschnittenen Buchenholzstumpf für das Foto drapiert habe.


    Last but not least diese Bewohner eines stark vermulmten Holzstumpens, da dachte ich spontan an das weißstielige Stockschwämmchen, obwohl ich das anders in Erinnerung habe:






    P.S.: Flockenstielige Hexenröhrlinge auf dem Stammholz einer lebenden Buche habe ich so auch noch nicht gesehen:




    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    beigefügt noch ein paar XXL-Fotos von heute, die Pilze sind über Nacht etwas aufgeschirmt. Ich hoffe, nun ausreichende Detailwiedergabe für eine zuverlässige Bestimmung zur Verfügung zu stellen. Das fotografierte Exemplar lag heute um 17 Uhr in Wetzlar auf dem PSV-Tisch zur Begutachtung. Zuehli wird wohl noch ein paar Zeilen dazu schreiben.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Uwe,


    danke für die prompte Antwort. Ausnahmsweise habe ich mal einen Treffer gelandet :)


    Wenn die anderen Pilze doch auch so "einfach" zu bestimmen wären, also ohne Mikroskop und Spezialliteratur ...


    Grüße,


    Frank

    Guten Abend zusammen,


    diese Exemplare habe ich gerade im eigenen Garten unter einer Araukarie gefunden. Durchmesser ca. 7 cm, Höhe ca. 9 cm, Stiel innen hohl. Unverletzt riecht er etwas mehlartig, beim Durchschneiden tritt eine unangenehm-chemische Komponente hinzu. Nach der mir zugänglichen Literatur könnte es sich um den spitzschuppigen Schirmling handeln, trifft das zu? Lehmboden auf Buntsandstein, Weinbauklima, die Araukarie ist ca. 30 Jahre alt.


    Viele Grüße,


    Frank

    @ Beli: Das passt wohl nicht, denn der Nitrat-Helmling soll auf Laubholz wachsen. Die Exemplare standen auf einem Kiefernstumpf. Beim Gürtelfuß gibt es laut 123 Pilze mindestens acht Arten ...


    Gruß,


    Frank
    [hr]


    Hallo Frank,
    Könnte der erste vielleicht auch Richtung Dehnbahrer Helmling M.epipterygia einzuordnen sein? Du hast nicht zufällig drauf geachtet, ob die Stielhaut klebrig war? Ist nur eine Idee.
    LG Irmtraud


    Hallo Irmtraud!


    Darauf habe ich nicht geachtet, wie kann ich das prüfen? Die Exemplare liegen seit ein paar Stunden im Kühlschrank in einer Plastiktüte. Muss ich die vorher anfeuchten oder sollte das nach der Liegezeit auch so funktionieren?


    Gruß,


    Frank

    Hallo zusammen,


    heute habe ich kleine Pilze gefunden, die viele Fragezeichen bei mir aufkommen lassen. Zum einen die intensiv gelbgrünen Kiefernstumpfbewohner mit vielleicht 10-15 mm Hutdurchmesser und zum anderen der Schleierling (?) mit blauvioletter Grundfarbe, der silbriggrau überfasert ist. Auch er ist klein, etwa Fingerhutgröße. Leider nur dieses eine unreife Exemplar, und dann noch ein Schleierling, da stehen die Bestimmungschancen wohl nicht so gut. Hier waren Fichten und Kiefern in der Nähe, die nächste Buche fast 10 Meter entfernt.


    Fundort 63939 Wörth am Main, Weinbauklima, eher saures Bodenmilieu auf Buntsandstein.



    Hat jemand eine Idee?


    Grüße,


    Frank

    Hallo Heidi!


    Den finde ich in der Nähe von Aschaffenburg (Weinbauklima) regelmäßig auf rund 300 Meter über NN, obwohl er subalpine Lagen bevorzugen soll. Dort finde ich auch regelmäßig (allerdings in etwas kleineren Stückzahlen) den grauen Lärchenröhrling.


    Gruß,


    Frank


    P.S. Den Hohlfußröhrling gibt ´s auch mit gelblichen Hutfarben.

    Hallo Romana!


    Unverletzt ist er fast geruchlos, jedenfalls nicht auffällig. Das ändert sich jedoch, wenn man ein Hütchen zwischen den Fingern zerdrückt. Nach ein paar Sekunden ist ein deutlicher mehlartiger Geruch wahrzunehmen.


    Gruß,


    Frank

    Hallo,


    diese Exemplare habe ich auf einem stark vermulmten Baumstumpf direkt neben einer großen Kirsche gefunden. Der Pilz blutet nicht, ich habe mehrere Stiele am unteren Ende zerquetscht. Kann man den makroskopisch bestimmen?


    Auch hier ist auffällig, dass die Farben bei Kunstlicht ziemlich verfälscht werden.


    Grüße,


    Frank

    Hallo und Danke für das Feedback! Den Mönchskopf hatte ich bisher erst einmal vor etwa 10 Jahren gefunden, das ist etwas wenig Felderfahrung.


    Leider habe ich die genannten Doppelgänger noch nicht in Natura gesehen, daher bleiben für mich gewisse Unsicherheiten bezüglich Abgrenzung.


    Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    diese Exemplare habe ich heute auf dem Rückweg von meinem Lieblingsrevier am Waldrand gefunden, basischer Boden, Eichen/Buchen/Hainbuchen. Meiner Meinung nach sind das Mönchsköpfe, sie haben einen angenehmen Geruch.


    Man beachte die Farbverfälschung durch die gelbfunzeligen LED-Lampen :-(


    Grüße,


    Frank


    Hallo Heidi!


    Hattest Du da H. repandum oder rufescens in der Pfanne? Ich habe schon öfters H. repandum pur gegessen und noch nie Probleme mit übermäßiger Schärfe gehabt. Vielleicht waren Deine Exemplare schon zu groß für die Pfanne? In der Literatur findet man gelegentlich den Hinweis, dass Semmelstoppelpilze mit zunehmendem Alter bitter-schärflich werden. Hattest Du die Stacheln entfernt?


    Gruß,


    Frank

    Hallo!


    Nehme doch mal ein oder zwei Hütchen und zerdrücke sie zwischen den Fingern, dann daran schnuppern. Der Geruch ist ein wichtiges Indiz für die Bestimmung.


    Gruß,


    Frank

    Hallo Heidi!


    Genau daran habe ich auch gedacht. Bei manchen Pilzarten gibt es auch ohne Befall außergewöhnlich deformierte Fruchtkörper (z.B. Semmelstoppelpilze, da habe ich schon ganz "abgefahrene" Fruchtkörper gefunden).


    Allerdings gibt es die Gattung der Holzkeulen, die vom Habitus her zumindest ähnlich sind, das habe ich als "Arbeitstitel" mal in den Raum gestellt. Da ich mich aber in diesem Bereich nicht auskenne, erhoffe ich mir hier Feedback zu dieser Frage.


    Grüße,


    Frank