Beiträge von Lucky

    Hi Karl,


    waren wirklich tolle Gruppen!


    Als Tipp würde ich geben. An Stellen wo andere Zwerggrüblinge (Collybia cirrhata/ cookei /tuberosa) wachsen, sollte man genauer schauen. Teilen sich das gleiche Subtrat und Biotop. An der Fundstelle ist auch massenhaft Collybia cirrhata zu finden. Ein Foto vom letzten Jahr, mit Collybia tuberosa und Dendrocollybia racemosa auf einen Fruchtkörper vom letzjährigem Lactarius controversus.


    VG Jo


    Hallo Ralf,


    da Du oben Nadelhölzer erwähnst sind Pluteus pouzarianus oder P. primus nach der monographischen Studie von Justo et al.wohl die beste Option, außer er wuchs ausgerechnet auf der noch erwähnte Rotbuche.


    VG Jo

    Ein Hallo und noch ein paar Pilze vom Niederrhein.

    Eine neue Stelle vom Scharlachroten Dachpilz und für mich als Erstfund Plutens umbrosus




    Dazu sind auch die ersten Pholiotas zu finden.



    Ebenso natürlich jede Menge an Cortinarien

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    Leider nicht mehr schön grün Grünspanschirmling


    Einen interessant Suillus bei Edeltanne, vermutlich aus der sibiricus Gruppe



    Zur Almezeit zeigt sich in den letzten Jahren einer meiner Lieblingspilze auf einem Firmengelände, dadurch ist das Biotop zu einem gewissen Maße geschützt. (Leider findet man trotzdem immer wieder Müll und Angelköder...)


    Damit auch erstmal Ende für heute.

    VG Jo

    Hi Jürgen,

    mal kurz gegooglet, vielleicht hift es.

    VG Jo




    "Ob Sporenabdruck oder sogar gemahlene Trockenpilze: Ich würde das Material in sterilem Wasser suspendieren, ggf. mit etwas H2O2. Mit der Sporenspritze (gut schütteln vor Gebrauch!) kann man dann Petrischalen beimpfen. Da würde ich erst mal einen einzigen Tropfen ausprobieren. Den dann nach Möglichkeit durch Schwenken der Petrischale verteilen. Wer die Möglichkeit hat, kann auch einen Drigalksi-Spatel nehmen und richtig "ausplattieren". Weitere Petrischalen kann man mit steigenden Tropfenmengen beimpfen. Exponentiell macht Sinn. Also z. B. 1, 5, 25 Tropfen. Oder 1, 10, 100 Tropfen. Wobei hundert Tropfen schon ziemlich viel sind (~20ml !), daher würde ich die erste Variante wählen. Ziel ist es jedenfalls möglichst wenige Sporenkeimungen auf den Platten zu haben, die weit genug voneinander entfernt sind, so dass man sie vereinzeln kann. Sobald irgendwo eine Kontamination auftritt, kann man versuchen, das gewünschte Myzel auf eine neue Platte zu überimpfen. Wenn der Schimmel erkennbar ist, kann man es fast vergessen, da Sporen sich leicht verteilen. Wenn keine Kontamination auftritt, kann man auch abwarten, bis die monokaryotischen Myzelien ineinander wachsen und fusionieren.



    Wenn das Myzel nicht gut wächst, kann das verschiedene Ursachen haben. In diesem Fall wird es aber einfach ein langsamer wachsendes Myzel sein."

    Sporen von getrockneten Pilzen zum fruchten bringen -Versuch - kulturpilz.de




    Teil 2 fange ich mal von oben mit Dachpilze an.



    Ein Erstfund für mich war Coprinopsis alopecia (Lasch) La Chiusa & Boffelli 2017 Fuchsräudetintling

    Machen wir mit den pers. Erstfunden weiter, Callistosporium pinicola in Top frischen Zustand an Pinus strobus. Der hat sogar 2 Bilder verdient. Hans hat ihn auch als Pilz der Woche => Callistosporium pinicola


    Unter Pinus strobus stand auch eine schöne Gruppe Elfenbeinröhlinge.



    Der Teichrandschwefelkopf war wunderschön überzuckert, leider bisher nur in einem der drei Gebiete gefunden.


    Butterpilze können ja auch schön sein, meist sieht man sie ja in einem anderen Habitat. :D


    Auch die Becherling lassen sich sehen = Sphaerosporella brunnea det. H.Bender


    Pfützen-Milchling Lactarius lacunarum (det K. Wehr) als Beispiel von insgesamt 10 Milchlingsarten


    Der Rest dann in Teil III - natürlich nicht alle +225 Arten ;)


    VG Jo

    GriasDi Jo,

    das ist aber ganz bestimmt G. trabeum!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hi Werner,

    hast 100 pro recht, irgendwie habe ich wohl falsch abgelegt. Kannst gerne deine Bilder von Gloeophyllum abietinum reinsetzen, meine finde ich nicht, dabei habe ich alle Alterstufen letztes Jahr gemacht.

    VG Jo

    Hi Pilzverückte

    Am Niederrhein gibt es ja nicht nur das Depot. Der Grenzwald erstreckt sich fast vom 3 Ländereck Belgien, Niederland und Deutschland entlang der Holländische Grenze. Hochmoore und Binnendünen bieten schöne Biotop für Pilze, leider fehen dadurch die Kalkgebiete. War nach dem wenigen Regen meist im Torfmoosbereich und den angrenzenden Wäldern unterwegs.

    Letzten Dienstag mit Karl Wehr hatten wir über 70 Arten. Los ging es mit Leccinum leucopodium Espenrotkappe auf einer Freifläche, wo wir erstmal die Espe suchen mußten.


    Ein paar Meter weiter unter liegenden Robinenstämme hatte ich bei der Vorexkursion Felder von Korallen entdeckt, die Karl als Ramaria flaccida Flattrige Fichtenkoralle bestimmte. Hier ist der deutsche Name eher suboptimal.


    In der Tannenschonung stand der Purpurschneidige Blut-Helmling (Mycena sanguinolenta) ein Tag vorher als Fotomotiv am schönsten.


    Ein unbestimmter Risspilz - vielleicht hat ja einer einer Idee, war dort auch zufinden.

    Dazu noch ein Knobelpilzchen an einem Tannenstumpf, den ich nur bei Fotografieren des Fischeierschleimpilzchen ein 2 Tage später gesehen habe.


    Die Ditiola pezizaeformis Gelbweißer Gallertbecher könnte Karl nicht an Tannenholz, sondern an Birke fotografieren. Da ist die Litaratur beim Substrat ja sehr widersprüchlich. Oberwinkler schreibt, dass sie an Laubholz verbreitet, andere an Nadelholz. Kriegelsteiner hat sie in Mykis an Eiche und Tanne kartiert, im Forum hier unter dem Thread "Pilze an Tanne" Bilder an Tanne und Buche. Ergo an Gehölz. ;)

    Davor hatten wir noch den Rosenrote Schmierling Gomphidius roseus, wobei der Kuhröhrling (Suillus bovinus) erst 2 Tage später zu erkennen war.

    Auch 2 Tage später in klein fotografiert Flammulaster limulatus, vielleicht setzt Karl ihn ja noch in groß rein.


    Das wird wohl nix mit einem Teil, da es dann doch über 200 Arten waren. Beschließe Teil 1 mit einem selten Pilz, den Hans Bender letztes Jahr als Erstkartierung für Deutschland bestimmt hatte und der an gleicher Stelle wiederzufinden war. VG Jo

    Hi Emil,


    würde ihn auch als bestimmt sehen, wenn ein Boletenexperte wie Prof. Boris Assyov ihn so benennt, grade da er die Art expixiert bearbeitet und beschrieben hat.


    VG Jochen


    PS

    Keine der anderen Biologe (Admin bzw Mods), wie Michal Mikšík, Gianrico Vasquez, Giampaolo Simonini; Chiel Noordeloos haben Zweifel angemerkt.

    Hallo EmilS,

    unser "Caesar" hat sich dieses Jahr rar gemacht, aber im Rheintal und den Vorbergen haben wir eh wieder nur Steppe.

    Ich bin zwar kein ausgewiesener Röhrlings-Spezialist, bin aber in meinem Sprengel auch immer auf der Suche nach seltenen Großröhrlingen. Deinen Röhrling hätte ich als normalen "Flocki" abgelegt. Auch nach Vergleich mit der Originaldiagnose (2015) und der FAN 7 komme ich nicht zu der Überzeugung, in Deinem Fund einen xanthopus zu sehen. Wer sind denn die "Kenner der internationalen Facebook-Gruppe", die den Fund als N. xanthopus bestätigt haben?

    schöne Grüße ins Hessische

    Günter

    Hi Günter,

    antworte mal für Emil z.B.

    Boris ASSYOV | Professor (Associate) | Bulgarian Academy of Sciences, Sofia | BAS | Mycology Department

    Molecular phylogenetic studies of Turkish boletes with emphasis on some recently described species | Request PDF

    hat den Pilz von Emil so benannt. ;)


    In der Gruppe sind schon einige europäische Boletenkoryphäen.


    VG Jo

    Dazu sich zu verhalten, als wären sie im Stadion, pfeifen rufen und den Müll fallen lassen.


    Clavaria

    gibt es dazu eine wissenschaftliche Studie? - (Bitte nicht die Schweizer Studie mit Aufteilung nach Quadraten und nicht nach Mycel und ohne Verbreitungskontrolle ;) )

    Wenn jeder meint sich nicht an die Gesetze halten zu müßen, wenn es zu seinem Vorteil ist, muß man dem Landwirt auch den Pestizide und Dünung absegnen, demn Städten die Versiedlung der Flächen, der Industrie die Verunreinigung. Ist die gleiche Gier.

    Bibliothekar

    Habe absolut keine Problem mit der Grenze, genießen statt bedeutungsloser Konsum, dann freut man sich auch 1 bis 2 mal im Jahr auf den Genuß. ;)

    Das stimmt nicht, kannst bei jeder unter Naturschutzbehörde nachfragen, ob es 1kg oder 2kg gilt. Berechnet wird es für eine Mahlzeit und nach emfohlener max Menge an Wildpilzen pro Woche (250g). Bei einer 4 köpfigen Familie eben 1kg, einige nehmen 8köpfige Familie.

    Teilweise findet man auch auf den Internetseiten der Städte Flyer_Pilze.pdf