Beiträge von Lucky

    Hallo @ all

    An alten Stängel und bald auch an Blüten und Blättern zu finden Botrytis paeoniae. Aber nicht nur der Blick an Pfingstrose lohnt sich auch an vielen Blumen und Kräuter sind jetzt verschiedene Arten von Botrytis zu finden.

    Arten der Gattung Botrytis

    Grauschimmelfäule Botrytis cinerea Pers. (Syn.: B. fuckeliana (de Bary) Whetzel) mehr als 235 Pflanzenarten
    Schokoladenflecken Botrytis fabae Sardiña Wicken (Vicia), Erbsen (Pisum), Linsen (Lens) und Phaseolus
    Sumpfdotterblumen-Becherling Botrytis calthae Hennebert Sumpfdotterblume (Caltha palustris)
    Hahnenfuss-Sklerotienbecherling Botrytis ranunculi Hennebert Hahnenfuß (Ranunculus)
    Scharbockskraut-Sklerotienbecherling Botrytis ficariarum Hennebert Frühlings-Scharbockskraut (Ficaria verna)
    Botrytis pelargonii Roed Pelargonien (Pelargonium)
    Päoniengrauschimmel Botrytis paeoniae Oud. Pfingstrosen (Paeonia)
    Botrytis hyacinthi Westerd. & Beyma Hyazinthen (Hyacinthus)
    Tulpenwelke Botrytis tulipae Lind Tulpen (Tulipa)
    Botrytis elliptica (Berk.) Cooke Lilien (Lilium)
    Botrytis squamosa Walker Zwiebel (Allium cepa)
    Botrytis aclada (Fresen.) Yohalem Zwiebeln (Allium)
    Zwiebelgraufäule Botrytis x allii (Munn) Yohalem, Natürliche Hybride: B. byssoidea × B. a
    clada Zwiebeln (Allium)
    Botrytis byssoidea Walker Zwiebeln (Allium)
    Botrytis globosa Raabe Bärlauch (Allium ursinum)
    Botrytis porri Buchw. Zwiebeln (Allium)
    Botrytis sphaerosperma Buchw. Glöckchen-Lauch (Allium triquetrum)
    Botrytis narcissicola Kleb. Ex Westerd. & Beyma Narzissen (Narcissus)
    Botrytis polyblastis Dowson Narzissen (Narcissus)
    Schneeglöckchen-Grauschimmel Botrytis galanthina (Berk. and Br.) Sacc. Schneeglöckchen (Galanthus)
    Botrytis convoluta Whetzel & Drayton Schwertlilien (Iris)
    Botrytis croci Cooke & Massee Krokusse (Crocus)
    Weichfäule Botrytis gladiolorum Timm. (Syn.: B. draytonii Budd. & Wakef.) Gladiolen (Gladiolus)

    Quelle Botrytis – Wikipedia

    Botrytis paeoniae und Lophodermium paeoniae ist, welche sich z.Z. an alte Stängel von Pfingstrose zeigt.


    Weitere Arten in den nächsten Wochen Erysiphe paeoniae,Septoria peoniae oder Graphiopsis chlorocephala.


    Sporengröße Botrytis paeoniae 9,1(12) x 12

    https://www.researchgate.net/p…ra_Pall_in_Southern_Chile


    VG Jo

    ==Gnolm11 Naja, immerhin hat das einst der Andreas geschrieben, aktuell Mitglied des Präsidiums der DGfM, Lehrgangsanbieter und PSV-Prüfer.

    Also, als "völligen Unsinn" würde ich das nicht bezeichnen.


    LG, Nobi

    Hi Nobi


    Welche juristische Ausbildung hat er?

    Vom Vorstandchef der Daimler AG würde ich mir auch nicht meine Bremsen am Auto reparieren lassen. ;)


    VG Jo

    Hi Björn,


    Lophodermium pinastri ist doch bei der Helvella leucomelaena mit dabei. :D Desmazierella - kann man nicht so gut sehen - war auf eine fast schwarze Kiefernadel, auch nur die 2 Fruchtkörper. Bei der Nässe im Moment hast Du bestimmt gut Chancen sie zu finden.


    VG Jo

    Hi zusammen,

    langsam lohnt es sich wieder Touren zu machen.

    Eigentlich Ausschau gehalten nach etwas anderen, aber mit Haare auf dem Hymenium hat auch etwas.

    Desmazierella acicola Kiefernnadel-Haarbecherchen.

    Etwa 90% der Kartierungen bei Mykis sind von einer Person. Auch an Fichtennadel zu schauen könnte sich lohnen, der zweite Vertreter der Gattung hatte ich nicht das Glück zu finden - Desmazierella piceicola. Da stammen 100% der Kartierungen vom fleißigen Herrn in Brandenburg.



    Weswegen ich in dem Wald war haben ich dann doch gefunden, leider den etwas feuchten Schwarzmündiger Kelchbecherling Plectania melastoma. Irgendwann erwische ich ihn noch in komplett Orange.


    Dazu gabe es in dem Kiefernwäldchen noch 100erte Helvella leucomelaena, wo ich dann doch eine schwärzlichen - passend zu deutsche Namen Schwarzweiße Rippen-Becherlorchel - fotografiert habe.


    Auch der Winterstielbovist (Tulostoma brumale) sah noch gut aus.


    Beim Johannesbeerenstrauß lohnt es sich nicht nur im Sommer vorbei zu schauen, den gerade da findet man Godronia ribis (Johannisbeer-Becherling) nicht.



    Auch passendes zur roten Johannesbeere zeigten sich auch Nectria ribis wie ich zuerst dachte... Aber wohl leider ein Fall für eine DNA-Analyse, wie Karl Wehr herausgefunden hat.

    " ARTEN AUSGESCHLOSSEN ODER MIT UNKLAREM STATUS Anmerkungen: Nectria cinnabarina var. ribis wurde ursprünglich beschrieben

    als Sphaeria ribis von Tode (1791) beschrieben. Da die Exemplare von Tode

    zerstört wurden (Kirk et al. 2008), werden seine Abbildungen als

    als Lectotypus angesehen (Tabula XII, Abb. 103a-f). Tode (1791) beschrieb und

    und illustrierte glatte, birnenförmige Perithecien, die an der Basis eines

    einem gut entwickelten Stroma, möglicherweise als Parasit, und gehören daher nicht

    in den N. cinnabarina-Artenkomplex gehören. Vielmehr scheint sie

    mit Cosmospora verwandt zu sein.


    Übersetzt mit DeepL Übersetzer - DeepL Translate (kostenlose Version)"


    Ansonsten scheint Ribis noch einiges zu bieten.

    Suchergebnisse


    Bei nicht bestimmbar - eine "flache Lorchel", leider noch ohne Sporen im Fichtenwald, aber immerhin sie sind da. ;)


    Dazu gab es noch Gymnopus perforans Nadel-Stinkschwindling. Die anderen Lamellenpilze, wie z.B.Rauchblättrige Schwefelkopf (Hypholoma capnoides) oder Tintlinge aus Domestic-Gruppe waren nicht gerade fotogen, aber wenigstens vorhanden.



    Auf dem Rückweg noch Neodasyscypha cerina Wachsgelbes Haarbecherchen



    Zum Schluß, bei den ganzen Winterpilzen, dann nochmal nachgesehen was Dendrostilbella smaragdina macht. So spät im Jahr hatte ich sie noch nicht, aber waren da. Fotografiert habe ich sie heute nicht, aber im Dezember mal eine Test durch Mikroskope mit 200er Vergrößerung - ist noch ausbaufähig...


    VG Jo

    Hi Bernd,


    Bei Juristen sind keine Biologen und ob es der Pharagraf nach1969 geändert würde entzieht sich meiner Kenntnis. ;)


    Eine Bundesländer sind da weiter bzw neuer


    BbgNatSchG

    Abschnitt 10
    Ordnungswidrigkeiten

    § 73
    Verstöße gegen Bestimmungen des Naturschutzgesetzes

    16.

    Wild lebende Blumen, Gräser, Farne und Teile von Gehölzen dürfen aus der Natur außerhalb des Waldes an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, für den persönlichen Bedarf entnommen werden, sofern die betreffenden Pflanzen nicht zu den nach Bundesrecht besonders geschützten Arten gehören. Entsprechendes gilt für das Entfernen von Pilzen, Kräutern, Moosen, Beeren oder anderen Wildfrüchten. Das gewerbsmäßige Sammeln bedarf des Einverständnisses des Eigentümers und ist bei der unteren Naturschutzbehörde anzuzeigen. Bei einer Gefährdung der Bestände oder des Naturhaushalts kann die untere Naturschutzbehörde das Sammeln und die Entnahme gebiets- und zeitweise untersagen.


    Dein "vernüftige Gründe" zur Begründung mehr zu sammeln, ist leider juristisch nicht haltbar ( siehe Absatz 3), sondern betreffen wissenschaftliche Arbeiten oder ähnliches zum Erfassung , Untersuchung, etc. :D 

    VG Jo

    Hi Emil


    "Handstraußgesetz" gilt für alle Arten

    BNatSchG§ 39

    1) Es ist verboten,

    Absatz 1 (2)

    wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,


    (3) Jeder darf abweichend von Absatz 1 Nummer 2 wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.


    Ob es 1 oder 2 Kilo sind regeln die einzelnen Gemeiden.


    VG Jo

    Hi Raphael

    Jep, die Diskussion hatten wir im Herbst auch schon, dass sie zu oft von oben schon als ausgeblaste R. fibula bestimmt wird. Karl Wehr hat sich als erster bei uns im Verein mit R. mellea beschäftigt.


    VG Jo

    Hi Stefan

    Eher nicht, aber mit etwas Erfahrung kann man R. mellea auch makroskopisch zu R. fibula unterscheiden, ist ehr so, dass zu wenig geschaut wird und zu schnell R. fibula angenommen wird. Ist in keinem Fall eine rein im alpine Brereich vorkommende Art. ;) Siehe Links oben.


    VG Jo

    Allerdings ist die Art im nicht-alpinen Raum sehr selten, die Wahrscheinlichkeit ist also sehr gross dass man dort die häufige Rickenella fibula in der Hand hat.


    Gruss Raphael

    Hi Raphael,


    Nö, ist am Niederrhein häufig. In den passenden Biotopen ( Binnendünen, Trockenrasen etc) eigentlich immer vorhanden. Wird eben nur oft übersehen und für eine ausgeblaßte R. fibula gehalten.


    Ein Blick in Mykis oder im Verspreidingsatlas.nl zeigt auch eindeutig, dass Rickenella mellea im Tiefland am meisten verbreitet ist.

    Verbreitung Rickenella mellea (Singer & Clémençon) Lamoure 1979

    NMV Verspreidingsatlas | Rickenella mellea - Honingkleurig trechtertje


    VG Jo

    Hi Raphael,


    Damit würde es aber meiner Meinung nach verwässert. Leider sind jetzt schon viele Arten als montan beschrieben, die man auch am Niederrhein findet.


    VG Jo

    Hi Raphael,


    gibt es überhaupt rein montane oder alpine Arten? Ist ja nicht so, dass im Flachland auch Arten findet, die lt Beschreibung Montan sein sollten. ;)


    VG Jo

    Hi Lars,

    als erstes würde ich darauf achten, dass die Kamera bracketing beherrscht, damit wäre das Problem der Tiefenschärfe schonmal erl.

    Für Pilze ala Steinpilz oder Fliegenpilz reicht ein normales lichtstarkes 50mm, geht natürlich auch mit einem Tele mit Zwischring, wenn man eigentlich nicht auf Pilztour ist. Es gibt aber auch sehr gut Makroobjektiv mit 50mm Brennweite. Ein Makro im 100er Bereich ist für Insekten und Schmetterling besser einsetzbar, kann aber auch natürlich für Pilzfotografie verwendet werden. Zwischenringe und Vorsatzlinsen gehören auch zur Ausrüstung, Beleuchtungspanelen oder Taschenlampe zur Ergänzung.


    Zur Blende - Wie immer je lichtstärker um so besser, besonders wenn man outdoor fotografiert.


    PS Falls es rein für die Pilzfotografie ist würde ich pers - und viel andere auch - eher MFT emfehlen. Weniger zu schleppen und eine andere Preisklasse, besonders bei den Objektiven....


    Eine Option wäre auch Ausrüstung vorab zu leihen, um zu sehen womit man besser zurecht kommt (50-100mm)


    VG Jo

    Hi Christoph,


    lt Auskunft von Irmgard Greilhuber bei European Boletes werden einige Arten aus dem Komplex macro- und mikroskopisch unterscheidbar sein. Schön ist es, daß auch ein Key inc Chalciporus hypochryseus dabei sein wird. Auch bei der vorgestellten Art Chalciporus pseudopiperatus ist ja ein Widerspruch in der Beschreibung ;)


    "Die Art kann nur mit Hilfe der Sequenzierung eindeutig identifiziert werden. Dieser dem eigentlichen Pfefferröhling täuschend ähnlich schauende Röhrling ist vor allem durch die jung gelben Röhren und Poren und das Blauen gekennzeichnet. Die seltene, jedoch beim Typus augenscheinliche Blauverfärbung ist sehr variabel, bisweilen sind die Röhren auch schmutzig rosa/bräunlich-rostig verfärbend, mit teil-weise ockerbleibenden Teilen, ohne jede Blautöne. Auch bei Vergleichen mit den Abbildungen von ROSTKOVIUS (1844), der oft Arten mit abweichenden Merkmalen darstellt,konnte kein ähnlicher Pilz aufgefunden werden. "

    OZP28_Klofac_Chalciporus_pseudopiperatus.pdf?fbclid=IwAR3VZSoZi9qZ3U5q289d4fq0cBsaZvGnxXJ4UklcWVlKL1-RRTwAvxwvGcE


    VG Jo

    Hi,


    wenn man Chaga, wie in Russland üblich, im Frühjahr erntet (zur Zeit, wenn auch das Birkenwasser gezapft wird) kann man ihn auch mit einem gezielten Wurf mit einem Stein oder Ast runterholen. Wobei deiner, vom Foto her, für mich zu klein wäre, um ihn jetzt schon zu entfernen.


    VG Jo

    Hi

    An der Lamprospora hispanica habe ich dennoch meine Zweifel, Björn.

    Nach Eckstein sollten die Sporen kleiner (14-16 µm) und zudem gröber ornamentiert sein

    Eckstein schreibt aber auch, dass in der Orginalbeschreibung die Sporen größer sind.

    "

    Beim Vergleich mit der Originalbeschreibung von L. hispanica (Benkert 1987) zeigen sich nur wenige Unterschiede. Benkert (1987) beschreibt die Apothecien „mit deut-lichem häutigem Rand aus Textura porrecta“, während die deutschen Funde nur in wenigen Fällen einen schmalen, oft aber gar keinen häutigen Rand zeigen. Auch die Sporengröße inklusive Ornament wird von Benkert (1987) mit (15-)16-18(-19) μm etwas größer angegeben als die (13,5-)14-16 μm bei den hier vorgestellten Funden. "

    Lamprospora-hispanica-und-Lamprospora-tuberculatella-zwei-bryoparasitische-Discomyceten-Ascomycota-Pezizales-neu-fuer-Deutschland.pdf

    Wobei seine Funde eher die Sporengröße von Lamprospora seaveri haben...

    Orginalbeschreibung

    Seite 227

    https://www.dgfm-ev.de/publika…ospora-pezizales/download


    VG Jo