Beiträge von Wutzi

    Hallo Krombholz, (welcome). Wenn Craterelle, sich des Problems annimmt, gibts sicher kein Kuddelmuddel.

    Hallo Kücki, die Gattung Psathyrella hat der liebe Gott an einem Montag geschaffen. Um hier weitergehende zweckdienliche Hinweise zu bekommen braucht es eine Kollektion in verschiedenen Altersstadien und auch dann ist es nicht sicher, dass ein Name auf Artebene herauskommt.

    Nee, nee, Malönsche. Das sind keine, das ist irgendwas besseres. Ich denke, da da sollte mal ein echter Zwergenpilz-Profi draufsehen.

    Hallo Matthias,

    mit dem Stielnetz an der Spitze sind das für mich Steinpilzstiele.


    Manchmal werden Pilzhüte durchaus komplett aufgefressen.

    Aber ich traf vor einigen Jahren einen älteren Herrn im Wald, der nur Pilzhüte mitnahm. Seine Mutter hätte ihm erklärt, die Stiele seien giftig. Er war nicht zu belehren. Vielleicht hat er Verwandschaft in deinem Pilzrevier.

    Hallo Otmar,

    da wäre ich eher bei Albatrellus confluens, dem Semmelporling. Das schneeweiße Fleisch des Schafporlings gilbt an verletzten Stellen. Das kann ich nicht erkennen. Auch die Hutfarbe ist wärmer, als ich sie vom nicht Schafporling kenne. Aber das ist nur geraten. Denn ich kann nicht einschätzen, ob die Verletzungen frisch sind. Das kannst du ja mal testen. Aber ganz vorsichtig, alle Albatrellus-Arten sind streng geschützt😆.

    Ansonsten wären mehr Infos ganz hilfreich.

    So sehen meine Schafporlinge aus:

    Hallo zusammen,

    inzwischen sind die roten Kraken ja keine Seltenheit mehr. Ich finde sie häufiger als beispielsweise die Hundsrute. Ich freue mich trotzdem, wenn ich einen der bizarren Tintenfischpilze entdecke.

    Wird diese Freude ungetrübt bleiben, oder muss ich mir Sorgen machen, dass der rote Stern aus Neuseeland unsere heimischen Stinker vertreibt?

    Wikipedia meint, er würde nicht als invasive Art gelten. Aber Wikipedia kann sich irren.


    Wie auch immer. In gebührendem Abstand ist das wirklich ein Prachtpilz, dieses Exemplar ganz besonders. Deshalb will ich ihn euch zeigen.


    Allerdings: die Hexeneier mögen die spätsommerlichen Temperaturen überhaupt nicht.


    Außerdem scheinen diese Hexeneier sehr schmackhaft zu sein - zumindest für Schnecken.


    Ein paar schaffen es trotz aller Widrigkeiten und erobern allmählich unsere Wälder.


    Ich bin neugierig, wie es weitergeht, mit diesen Einwanderern.

    Hallo Timm,

    als Nichtborstlingsexpertin kann ich dir nur so viel sagen, dass meine Funde vor kurzem deinem Halbkugeligen Borstig sehr ähnlich sahen. Unter Nummer 35 habe ich sie in diesem Beitrag gezeigt und Aretah hatte den Namen bestätigt. Ich denke, mehr braucht es nicht. Ich habe ihn dann zwar hier noch mikroskopiert, aber eher, um ein bisschen zu üben.

    PS: Du hast oben ein paar Mal Ramaria statt Clavaria geschrieben. ;)

    Hallo Benjamin, danke für den Hinweis. Es war ziemlich warm heute ==Gnolm9 . Habs korrigiert.


    Hallo Claudia


    Danke dir für die Bildstrecke. Aretah hat letztens gemeint, dass man so was immer mikroskopisch absichern muss. Da ich mich mit Keulen überhaupt nicht auskenne, kann ich leider nichts dazu sagen, wer da jetzt recht hat. Natürlich wäre es schön, wenn sie makroskopisch ansprechbar wäre. Wäre natürlich toll, wenn ein paar Keulenspezialisten auch gleich die wichtigsten und eindeutigsten Merkmale zu Clavaria fumosa im Unterschied zu anderen nennen könnten.

    Die Bildstrecke habe ich hochgeladen wegen deiner Anfrage. Ich finde übrigens deine Keuchen den von mir gezeigten recht ähnlich. Kleinere Abweichungen gibt es bei allen anderen Pilzarten auch.Die violetten Farbtöne auf dem letzten Foto haben nichts mit den Keulen zu tun. Diese Lichtreflexe sind auch auf den Grashalmen daneben.


    Auch Karl W meinte beim letzten Onlinetreffen, dass C. fumosa makroskopisch bestimmbar ist

    Im Grunde sind alle wichtigen Merkmale auf den Fotos zu sehen. Geruch und Geschmack finde ich unspezifisch. Vielleicht könnte man den Geschmack mit etwas tranig bezeichnen.


    Als Verwechslungsart kommt m.E. wohl vor allem die sehr seltene Purpurfarbige Keule - Alloclavaria purpurea infrage. Sie zu finden, wäre nach allem, was ich gelesen habe, so etwa wie ein Lottogewinn mit Zusatzzahl. Die Purpurfarbige Keule hätte rötliche Farbtöne. Hier ist z.B. eine schöne Beschreibung von nobi_† und Mreul(✝).

    Eine Verwechslung mit Clavaria fumosa könnte ich mir höchstens vorstellen, wenn C. fumosa gerade frisch aus dem Boden geschlüpft ist. Hätte ich kein Mikroskop, würde ich wohl bei Unsicherheit ein paar Keulchen entnehmen und beobachten, wie sie sich verändern.

    Wer Gelegenheit hat, den Fundort mehrfach aufzusuchen, um die Entwicklung und farblichen Veränderungen zu beobachten, kann mögliche Unsicherheiten auch auf diese Weise ausräumen.

    Hallo Bernd,

    schicke Sachen wachsen bei dir! Hier sind die Wiesenentolomas völlig weggebrutzelt. Makroskopisch kommt E. infula hin. Ich denke, auch die letzten beiden Fotos könnten E. griseocyaneum sein. Die anderen hab ich leider noch nie gesehen.

    Hallo zusammen,

    vor kurzem gab es hier eine Diskussion darüber, ob es möglich wäre, Clavaria fumosa makroskopisch sicher zu bestimmen. Die Meinungen gingen auseinander.

    Ich halte die Rauchgraue Keule für eine der wenigen kleinen Wiesenkeulen, für deren Bestimmung kein Mikroskop nötig ist. Allerdings sollte man den Pilz in allen Altersstadien kennen. Deshalb will ich hier einmal die Entwicklung der Keulchen zeigen.


    Clavaria fumosa wächst bei mir seit Jahren standorttreu auf einer innerörtlichen sauren Magerwiese, die regelmäßig bis zur Grasnarbe gemäht gemäht wird. Auf derselben Fläche wachsen ebenfalls Vertreter aller CHEGD-Arten (Clavaria, Hygrocybe, Entoloma, Geoglossum, Dermoloma).


    Hier einige Fotos, die innerhalb von 9 Tagen entstanden sind, zuletzt bei Temperaturen von 27 Grad Celsius:


    Clavaria fumosa kann einzeln, gesellig oder in kleinen Büscheln wachsen.


    1. Ganz jung und frisch geschlüpft sind die Keulchen gräulich-fleischfarben gefärbt. Die Spitze der wurmförmigen, meist zylindrischen, gelegentlich auch etwas asymmetrisch gedrückten Keulen ist stumpf und genauso gefärbt wie die Keulen. (31.08.2023)


    2. Die Spitzen der Keulen färben sich dunkelbraun. (01.09.23)


    3. Die Keulen verblassen , die Spitzen werden dunkler (06.09.23)


    4. Die Spitze der Keulen trocknen weiter aus und Wesen dunkler (08.09.2023)


    5. wie 4.

    Hallo Jörg, schön, schön. Vor allem: da werden die Pilze im Neidpark ja vor Wonne jauchzen, wenn ihr Mykorhizzapartner wieder da ist.

    Hallo, du zeigst wirklich interessante Pilze. Wenn du ein bisschen mehr von den Pilzen zeigen würdest und ein paar Informationen geben würdest, , könnte man ihnen leichter einen Namen geben. Nr. 4 wäre so ein Kandidat, von dem ich gern mehr sehen und lesen würde.

    Hallo Gneumel, so was machen Pilzstiele gern mal bei Trockenheit. Ohne Hut hab ich aber keine Idee dazu.

    Hierzulande stehen gerade auch viele Pilzstiele herum, weil der Starkregen die Hüte „weggewaschen“ hat.

    Das ist ja genial, Matthias!

    Das Sklerotium ist demnach tatsächlich steinhart. Muss ich mir das jetzt wie ein schweres Stück Hartholz oder wirklich wie einen Stein vorstellen? Welche Konsistenz hat diese Hexenknolle? Und viel Erfolg bei der Porlingsproduktion.

    Moin Fotografinnen und Fotografen. Nur mal so am Rande und Phal🥴, und ganz allgemein zu den Fotowettbewerben. Die Geschmäcker sind verschieden, stimmt. Und Bildbearbeitung ist längst Standard. Aber es soll ja Menschen geben, die gar nicht genug an der Farbschraube drehen können. Und da sind wir wieder bei den Geschmäckern, die ja auch bei Juroren und Jurorinnen ganz verschieden sind.