Beiträge von Wutzi

    Hallo Claudia,


    etwas rotes Fleisch an der Stielbasis habe ich bei denen schon öfters gesehen aber fast im kompletten Stiel nur bei Netzhexen. Vielleicht vergammeln die schon ein wenig. Für mich bleiben es aber Flockis.


    VG Jörg


    hi


    Ich sehe da auch normale Flockis, aber diese roten stellen kenne ich so nicht und ich sammel den Flocki wirklich viel und wirklich oft. Vielleicht zuviel Regen gesehen


    LG Tomas


    Danke Jörg, Tomas und Heide. Dann bin ich entspannt und werde dem künftig keine Bedeutung beimessen. Wahrscheinlich habe ich früher solche Exemplare sogar gegessen, ohne mir Gedanken zu machen. Ich lese hier einfach zu viel mit==Gnolm7.

    Hallo Claudia,

    du hast unter Nr. 7 eine Kollektion violettblauer Täublinge gezeigt und diese als Frauentäublinge benannt. Gehören die Nr. 9 a und b auch zu dieser Kollektion? Denn nach dem ersten Augenschein würde ich sagen, die Nr. 9 a und b sind das gleiche wie Nr. 7. Für all dies ist mMn der Frauentäubling sehr wahrscheinlich.

    FG

    Oehrling

    Danke Oehrling, der stand an einer anderen Stelle. Weil er so tief dunkelviolett, fast schwarz war, hatte ich etwas Besonderes erwartet, aber als ich dann die schmierigen Lamellen bemerkte, hielt ich den Frauentäubling für denkbar. Dann werde ich ihn so abhaken und mich den neuen Funden zuwenden. Die Artenvielfalt gerade macht mir Stress.

    Ha, erwischt! Unten ist der Riesenporling vom Backblech aus dem anderen Thread. Nur ist er hier noch nicht schwarz. Der erste sieht aus wie ein Struwwelkopf und die andere Pilze hast Du auch schon gezeigt. Da ist wohl was durcheinander geraten.

    Hallo duri, die Büschel oben sind Hallimasch. Richtig zubereitet und wenn man sie verträgt, gute Speisepilze. Dann hast du unten den Riesenporling, das ist der, der so schwärzt. Aber du hast auf dem Blech auf alle Fälle Röhrlinge, die so alt sind, dass ich gar nicht genau erkennen kann, was das mal war - fällt wohl unter Gammelpilz und zwei gallenbittere Gallenröhrlinge. Was sich unter den braunen Hüten rechts verbirgt, kann man nicht sagen und der helle kann ein Goldröhrling sein, aber auch etwas ganz anderes. Zweites und drittes Foto? Hmm.

    Hallo zusammen,

    bis zum Durchschneiden glaubte ich an einen ganz normalen Flocki. Doch der blaute nicht übermäßig, wurde dafür rot im Stiel. Ich habe gelesen dass Suilletus queletii das tut. Aber ich finde meine Hexen sehen ansonsten aus wie ganz normale Flockis. Was ist das nun und dürfen die das?


    Ich habe alle verfügbaren Exemplare eingepackt, weil der Akku leer war und sie zu Hause seziert. Der Rest des Tageslichtes, aber besser als Kunstlicht.





    Die rote Stelle des großen Pilzes fangt bereits an zu gammeln.

    Schade Claudia. ==Gnolm6

    Wenn du so traurig bist, überlege ich es mir vielleicht noch einmal. Aber bei Bilderrätseln werde ich regelmäßig giftig, mein Gehirn kann die gar nicht - höchstens die von Brummen. Die fand ich ok. Aber Logik, was soll ich davon halten? Das Wort kenne ich nicht==Gnolm2.

    Oehrling, kannst Du bitte mal den Täubling Nummer 9 oben im Beitrag ansehen. Als ich ihn Estern angesehen habe, hab ich überrascht festgestellt, dass er weiche, fast schmierige Lamellen hat. Das Fleisch ist mild, das Sporenpulver sehr hell. Ich habe ihn nicht näher untersucht weil nich nicht mit dem Anderen (Stachelbeere-Täubling) durcheinander kommen wollte. Hat der Frauentäubling ein solches Farbenspektrum? Der war ja fast schwarz.

    Hallo Claudia,

    das mache ich sicher nicht. Bei manchen Sachen langt es mir, dass ich persönlich sie weiß, aber ich muss nicht jede Erkenntnis mit anderen teilen, schon gar nicht, wenn damit viel Mühe verbunden ist.

    FG

    Oehrling

    Das ist schon richtig, etwas für sich selbst zu wissen, ist schon einmal sehr nützlich, Oehrling. Aber es wäre doch schön, wenn man es belegen könnte, sonst wird dein Wissen rasch als Glaube abgetan. Und wünschen dürfen, dass jemand einmal die Mühe auf sich nimmt, ist mir doch erlaubt.

    Hallo Claudia,

    Der riecht nicht zufällig nach Stachelbeerkompott ?

    Gruß

    Norbert


    Hallo,

    Der riecht nicht zufällig nach Stachelbeerkompott ?

    der Gedanke kam mir beim Betrachten der Bilder auch gleich in den Sinn :D .


    VG Jörg


    Hallo zusammen,

    ich sehe da wie die Kollegen auch einen Stachelbeertäubling (Russula queletii). Für Russula badia, sorry Claudia, passt die Makroskopie gar nicht. Nicht das gebrochene Trübrot auf dem Hut, nicht das viele Rot am Stiel, auch nicht das nur blass ockergelbe Sporenpulver, auch nicht das "sofort scharf", wie du schriebst.

    FG

    Oehrling

    Hallo Jungs. Ihr habt wie immer Recht. Danke! Er riecht heute angetrocknet sogar intensiv nach Stachelbeerkompott. Dabei habe ich die beiden Säufernasen sogar schon zusammen gesehen. Jetzt erkenne ich zumindest den einen wieder.


    Und Oehrling, genau so ist es. Die Dinge passten irgendwie nicht zusammen für den Zedernholztäubling, aber ich kam nicht auf den Stachelbeertäubling. Frisch roch der auch nicht so deutlich. Dass das Sporenpulver etwas zu hell war, dachte ich, liegt vielleicht im Rahmen. Da lag ich also falsch.

    Hallo Täublingsexperten,


    da ist wieder einmal so ein Exemplar, mit dem ich mich schwer tue.

    Gefunden unter Buchen und Fichten.

    sofort scharf

    Geruch ja, aber wie kann ich nicht beschreiben

    Sporenpulver gelb

    7 cm Durchmesser

    Guajak nach 60 sec. noch negativ, später hellgrün, FeSo4 blassrosa, Phenol rotbraun


    Wenn ich die Chemie weggelassen hätte, könnte ich mir den Zedernholztäubling - Russula badia vorstellen. Die Sporen würden passen, das Makroskopische auch. So aber tappe ich weiter im Dunkeln. Wer hilft mir auf die Sprünge?




    HDS



    Mein Melzers bringt die Ornamente nicht raus, warum, weiß ich nicht.


    Hallo Brummel,


    mir hat es auch Spaß gemacht. Ich habe zwar aktiv mitgespielt, nur ist mein Beitrag wieder mal nicht gesendet worden, wie ich nach deiner Auflösung bemerkt habe. Mir fehlte das Rötende beim Erdstern. Ansonsten konnte ich deine Bilder entschlüsseln. Das waren endlich einmal Bilderrätsel die kapiert habe.

    Danke dafür!

    Hallo Rotfuß, danke für's Mitgehen. So ganz genau über Nacht wird das auch nicht gewesen sein. Aber am Tag vorher in einem andren Gebiet war noch gar nichts zu sehen bzw. es standen nur ein paar Schwefelkopfbabys. Vorgestern dagegen war der Wald voller frischer Pilze. Die Semmelporlinge standen sicher sogar schon 2 Tage. Ich wünsche dir ergiebige Pilzgründe mit vielen Persern==Gnolm7.



    ich muss noch schnell meine Begeisterung loswerden. Bis gestern sah es ja traurig aus. Mumien von Steinpilzen, Wolligen Milchlingen, Täublingen, Perlpilzen und vielen anderen überständigen Pilzen säumten den Weg. Es gab so gut wie nichts Neues.

    Heute Nachmittag war ich wie vor den Kopf geschlagen. Was zum Teufel haben die Pilze in der letzten Nacht getrieben?

    Nun ja, die letzte Nacht war Vollmond. Klar kommen jetzt wieder welche, die sagen, hör auf mit dem Käse, es gibt keinen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Mondphasen und Pilzwachstum. Vor vier Wochen konnte ich es übrigens auch so beobachten: vor dem Vollmond zwar gute Witterungsbedingungen, aber kein Pilzwachstum. Danach nicht mehr ganz so gute Witterungsbedingungen, aber Pilzwachstum, als wenn der Vollmond so eine Art "Startknopf" wäre.

    FG
    Oehrling

    Moin Oehrling,

    gut dass du den Mond registrierst. Allerdings hatte es auch vor einer Woche reichlich geregnet. Dennoch ist es sinnvoll, die Mondphasen in Verbindung mit dem Pilzwachstum zu notieren. Vielleicht gibt das ja irgendwann einmal Klarheit. Das wäre übrigens eine schöne Forschungsarbeit. Das Forum nach Beiträgen zu durchforsten, die von reichlichem Pilzwachstum künden und jeweils neben den Witterungsverhältnissen den Mond zu vermerken. Wenn man 1000 Beiträge auswählen würde wäre das Ergebnis mehr als zufällig. Die Kurve, die sich daraus ergibt, fände ich spannend.

    Unter meinen Funden gestern war auch eine mir neue Inocybe.


    450m ü. NN

    reiner Fichtenwald

    Geruch spermatisch

    Hut 3 cm Durchmesser, Hellbraun-ocker in der Mitte dunkler, radialfaserig, schuppig aufgebrochen

    Lamellen mit Zahn ausgebuchtet angewachsen, grauocker

    Stiel glatt, 4,5 cm lang, 3 mm Durchmesser unten etwas verdickt nur im oberen Teil Kaulocheilozystiden

    Glattsporer

    Zystiden teilweise mit kleinem Kristallschopf


    Hat jemand eine Idee? Für zweckdienliche Hinweise bin ich wie immer dankbar. Vielleicht ist Ditte ja gelegentlich wieder hier unterwegs==Gnolm13.









    Vielen dank für die umfangreichen und schnellen antworten. 🙏Also ich will mal klarstellen das ich einfach, Ein stück abgebissen habe und wissen wollte ob er giftig ist ich sammle gerne Pilze im Wald Bloß den habe ich wahrscheinlich zum ersten mal so jung gesehen und mit einer app nicht definieren konnte. Bis jz habe ich so gut wie fast alle interessanten Pilze bestimmen können aber freut mich. In Zukunft weis ich wo ich mich wenden muss DANKE! 🙏

    Also: Wenn du Pilze per App bestimmst und die dann isst, lebst du verdammt gefährlich. Geh zum Pilzberater und lass dir die Speisepilze freigeben.

    Hallo Björn,

    obwohl ich überhaupt keine Ahnung von den Phytos habe, finde ich einige dieser Mikroaufnahmen faszinierend. Die Corona - darf man ja gerade nicht sagen, aber sieht halt so aus- an Weide und danach das Kaleidoskop. Diese Bilder haben eine ganz eigene Ästhetik. Wenn ich Designerin wäre, würde ich mit diesen Mustern arbeiten.

    Danke Jörg. Den Farbton würde ich wohl nicht mitbekommen. Den Stiel schon:daumen:. Wieder was gelernt.