Beiträge von Wutzi

    Hallo Claudia,

    deine Nr 2 würde ich mal mit Cortinarius laniger, Zimtrötlicher Gürtelfuß vergleichen
    Die sehen sehr nach Trockenschaden aus

    Zu den anderen Cortinarien sage ich nichts, da braucht es deutlich mehr Details und dann bleibt es immer noch ein Ratespiel

    LG
    Uwe

    Hallo Uwe,

    offenbar ist mir dein Beitrag durch die Lappen gegangen, weil ich zeitgleich schrieb. Gut, dass ich mir die Antworten noch einmal angeschaut habe. Ich habe mit C. Laninger verglichen und bin mir sehr unsicher. Da hilft wohl nur, noch einmal nachzusehen, ob ein weiterer Pilz nachgewachsen ist. Vielen Dank, dass du mein Rufen gehört und reagiert hast.

    Mensch Claus, jetzt kannst du köstliche Styroporschnitzel zubereiten. Da wünsch ich dir eine gute Mahlzeit==Gnolm7.

    Meinen nächsten Versuch werde ich dann wohl erst bei Neumond machen.

    Hallo Jörg, hier ist es standortabhängig. An exponierten südlich ausgerichteten Standorten - Fehlanzeige. An Nordhängen und Bachläufen steppt der Pilzbär. Geh mal in die Pilze nachdem es geregnet hat und warte nicht auf den Neumond==Gnolm13

    Hallo Azalee, Champignon ist schon mal richtig. Aber für die Bestimmung der Art fehlt bei deinen Funden ein sehr wichtiges Merkmal. Du hast die Stielbasis weggeschnitten. Es gibt mehrere dutzend Champignonarten, davon viele giftige. Schau mal hier steht etwas über die Informationen, die wichtig sind, um Pilze zu bestimmen.

    Danke füe eure Rückmeldungen!


    Ja, so werde ich es nächstes Mal auch machen. Im Wald gründlich durchchecken und danach zum PSV.
    Im Wald vorhin war ich mir noch sicher, dass es alles Stockis sind, aber jetzt zu Hause kommen mir doch Zweifel...
    Ich entsorge sie sicherheitshalber und starte die Tage noch mal neu. :)


    LG Jim

    So habe ich das auch eine ganze Weile gemacht bis ich mich getraut habe, sie zu essen==Gnolm13.

    Hi Jim, du kannst hier nicht alle deine Pilze vorstellen. Wenn du Sicherheit haben willst, musst du am besten beim Ernten die Stiele genau ansehen. Jeden einzelnen! Wenn da so kleine Schüppchen zu erkennen sind, spricht das für Stockwämmchen. Nimm keinen einzigen, der dieses Merkmal nicht aufweist. Manchmal verstecken sich die Gifthäublinge unter den Stockschwämmchen und die enthalten dasselbe tödliche Gift wie der Grüne Knollenblätterpilz.

    Am besten, lässt du sie dir noch so lange vom PSV bestätigen, bis du zu 100% sicher bist und das selbst kannst. Es gibt hier erfahrene Forenmitglieder, die sich bis heute nicht an diesen Pilz wagen, weil sie nur zu 99,9 % sicher sind.

    Hallo Rapunzel, ich halte sie auch für gelbe Knollis, ohne Gewähr. Beim 2. und 3. Foto mit Restunsicherheit. Wenn die auch nach Kartoffelkeimen gerochen haben, sind es auch welche.

    Hallo Helmut,

    123-Pilze mag ja Fehler haben, aber hier, die Fotos vom Riesenporling sollten schon mit Deinem Fund übereinstimmen.

    Dein Foto war etwas unscharf. Ich habe da keine Stielschuppen und weiße röhren gesehen, daher hab ich auf Wallis getippt. Auf alle Fälle sind Pilze wie der große Schlappen in der Ecke oben links schon drüber. So etwas solltest du nicht verzehren. Das Risiko sich eine Lebensmittelvergiftung einzufangen, ist einfach zu groß. Die meisten Pilzvergiftungen gehen nicht auf giftige sondern auf vergammelte Pilze zurück.

    Eine Frage: wo sollten die namensgebenden Gruben zu finden sein? Das habe ich auch im Schlüssel(Gröger) nicht gefunden.

    Schau mal Erich, ich habe in dem Beitrag 3 von neulich ein Foto. Da ist der Hut zwar nicht richtig scharf, aber die Längsfurchen (Gruben) sieht man trotzem. unbekannter Wiesenpilz ist ein Langunddünn

    Ich finde, dass man diese Gruben schon früher sehen kann. Wenn er sich von außen aufrollt zur Vogeltränke, sind die Gruben jedenfalls nicht mehr so gut zu sehen.

    Moin Pablo,

    bitte lass es stinknormale Flockis mit einer kleinen Anomalie sein, dachte ich, als ich Deinen Beitrag vorhin las. Mir reichen die Bekannten Pilzarten völlig aus, um mich zu verheddern.

    Aber ich werde die Stelle beobachten und über ggf. weitere Weinrot verfärbende berichten.
    Ich hatte auch vereinzelt solche Flockis in der Vergangenheit und hielt es für Zersetzungsprozesse. Aber da gestern der jüngste Pilz diese Merkmale aufwies, obwohl er noch ganz fest war, habe ich mir die älteren auch angesehen. Nur bei dem ganz großen, fing der Stiel an zu gammeln.

    Mal sehen, wie das weitergeht.

    Hallo Mene, ich kenne die geschmacklich eher neutral. Obwohl ich das noch nicht erlebt habe halte ich es für vorstellbar, dass das Substrat, dass sie zersetzen, eine Rolle spielt für den Geschmack. Man soll ja Schwefelporlinge auch nicht von Giftbäumen oder Eiche nehmen.

    Danke Uwe, klasse, dann werde ich den traganus mal abhaken, wenn ich auch morgen den Ziegenbock nicht erschnüffeln kann.🤓

    Schade, dass der Klumpfuß schon zu alt ist. Das ist der erste, den ich hier kn meiner Region gefunden habe. Dann eben nächstes Mal. Wobei: Ich habe ein Baby vor Ort fotografiert. Blöderweise nicht aufgeschnitten und im Wald gelassen. Mist!
    Damit kannst Du sicher auch nichts anfangen. Da muss ich den morgen holen.

    Hallo Boa,

    es ist tatsächlich so, dass der Kahle Krempling früher als essbar galt. In sehr alten Pilzbüchern steht das auch noch so drin. Früher wurde er oft verzehrt, bis man erkannte, dass er zu schweren Vergiftungen führen kann, bis hin zu akutem Nierenversagen, Leberschäden und Lungenversagen. Du kannst es hier nachlesen: Vergiftungssyndrome / DGfM

    Danke Werner für die Bestätigung der drei. Bei Nummer 7 habe ich Cortinarius anomalus geschrieben und Blaustielschleimfuß. Das ist natürlich Blödsinn, Cortinarius anomales ist der Braunvioletter Dickfuß. Das korrigiere ich gleich.

    Ich hatte schon befürchtet, dass bei meinem Braunblauen Runzelpilz nicht viel mehr drin ist. Aber den werde ich morgen noch mal von innen ansehen, obwohl ich mir wenig Hoffnung mache. Aber ich weiß ja jetzt, wo er zu Hause ist==Gnolm13.


    Die Hautköpfe stimmen, die hatte ich schon öfter. Ich hab sie nur mitgenommen, damit ich nicht vergesse zu kartieren. Zu dem Klumpfuß kann ich noch Details liefern, wenn ich weiß worauf ich achten muss, kann ich ihn auch noch sezieren==Gnolm7.

    Hallo Boa, Täublinge sind Sprödblättler. Das heißt, die Lamellen splittern bei den meisten Arten, wenn die Pilze ausgewachsen sind. Hut und Stiel brechen ebenfalls durch, ohne zu fasern. Mit etwas Erfahrung kann man sie gut erkennen.

    Hallo Erich, gratuliere. Ich hab mich vor kurzem richtig schwer getan, den zu erkennen. Die Wurzel hatte ich abgebrochen und Gruben hatte meiner keine mehr. Außerdem hatte ich den ein paarmal ganz anders gesehen und im Kopf abgespeichert. Aber es sitzt jetzt. Ich wusste ihn schon beim Sehen deiner ersten Bilder und musste schmunzeln. Da hatte mir auch u.a. Jörg auf die Sprünge geholfen. Diese Forum und die Menschen hier sind wirklich das beste, was dir an Unterstützung zuteil werden kann.

    Stellt euch vor, der Wald steht voller Schleierlinge- viele Untergattungen - und dann ist plötzlich der Akku leer und ihr könnt nicht mehr fotografieren. Es gibt kein Rumpelstilzchen-Smily. Das wäre hier sehr angebracht. Die Telamonien habe ich übrigens alle links liegen gelassen. Rauköpfe habe ich nicht gefunden.


    Einige der Arten kenne ich mittlerweile, bei anderen tappe ich im Dunkeln und benötige eure Expertise.


    Ich beginne mit dem Ende und beschreibe dann die Pilze so weit der Akku reichte.

    1. Im Köfferchen - ohne Einsatz- war die gesamte Schleierlings-Ausbeute. Ein langstieliger Risspilz ist auch dabei. Vielleicht lässt der sich relativ einfach bestimmen. Er ist ziemlich speziell.

    Von den Kleinen möchte ich nicht die Namen gar nicht wissen, das ist wohl eher was für Profis und wäre vermessen angesichts des schlechten Fotos am Schluss. Aber einige der Großen würde ich gern kennen lernen. Alle Funde stammen aus dem Fichtenwald.



    2. In Bachnähe gefunden, Hut und Stiel schleimig, bitter. Cortinarius vibratilis - Bitterster Schleimfuß



    2b



    3 Vermutlich trockenheitsgeschädigte Dickfüße. Nur welche? Eigentlich bin ich an diese Stelle gegangen, weil ich dort schon einmal Cortinarius traganus gefunden hatte. Aber der färbt ja safrangelb im Schnitt und nicht blau. Die Farben waren nicht ganz so schrill, aber deutlich blauviolett.



    3a



    3b



    3c



    4 Dickfüße. Vielleicht auch C. anomalus?



    5 Weitere Schleimfüße - ohne Honigaroma. Daher wohl Cortinarius collinitus Blaustielschleimfuß



    5b



    5c



    6 Scheint ein Klumpfuß zu sein.


    6b



    7 Vielleicht Cortinarius anomalus edit: der Braunviolette Dickfuß. (Danke Werner!)



    7b



    7c



    7d



    8 ist ebenfalls ein Schleimfuß. Hier bin ich beim Cortinarius delibutus - Lilablättriger Schleimfuß



    8a


    Dann war Ruhe im Karton Handy. Zu Hause hatte ich die Pilze auf den Tisch gelegt, um die Vielfalt zu zeigen, die innerhalb von 2 Stunden in mein Kästchen wanderte - neben einigen Speislingen und ein paar anderen Arten, die nicht in die Gattung Cortinarius gehören. Pilzstress!

    Oben links liegen zwei Hautkopfarten Cortinarius phoeniceus und Cortinarius cinnamomeus. Unten links dieser langstielige Risspilz, von dem ich aber noch nicht weiß, ob der auch so heißt. In der Mitte sind Cortinarius flexipes - Geraniengürtelfüße. Die beiden kleinen rechts unten lasse ich mal unbenamst.

    Cortinarius, falls Du hier mal einen Blick drauf werfen könntest und meine Bestimmungsversuche und vor allem auch die Nichtbestimmten kommentieren könntest, wäre das ganz wunderbar. Das gilt natürlich auch für alle anderen Cortinarienkenner.