Beiträge von Wutzi

    Hallo zusammen,

    am ersten Frühlingstag nach dem Wintereinbruch haben wir etwas für Körper und Seele getan. Die 3 Gleichen (3 Burgen in Thüringen mit einer ganz illustren Geschichte) gehört mittlerweile zu unseren festen Frühlingsausflugszielen. Landschaft, Geologie, Geschichte und Natur sind einzigartig und da ich nicht genug davon. bekomme, denke ich, dass euch das auch wieder gefällt.


    1 a

    Adonisröschen am Fuß der Burg Gleichen, die schönsten aller Blumen überhaupt - finde ich zumindest. Sie sind wie kleine Sonnen nach dem Winter und sorgen für ein Lächeln.


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    2 Veilchen auf dem kargen Boden


    3 Käfer edit: Ölkäfer-Weibchen, Schwarzblauer (Meloe proscarabaeus) oder der Violetter (Meloe violaceus)


    4 edit: Blutwurz Frühlings-Fingerkraut


    5 Wolfsmilch


    6 edit: Winterstielporlinge Maiporlinge


    7 Scharbockskraut


    8 namenlose Porlinge an unbekanntem Laubbaum


    9 Goldsterne


    10 Himmelschlüssel am Start


    11 weitere unbekannte Baumpilze


    11b


    12 ein einsamer uralter Stäubling - vielleicht der Birnenstäubling


    13 Endlich mal wieder ein bekannter Pilz - der Flache Lackporling


    14 Im Vordergrund die Burg Gleichen, im Hintergrund die Wachsenburg, dazwischen die Autobahn. Ein Fremdkörper, der die Landschaft zerstört und dessen Geräuschpegel nervt. Aber auch wir haben sie benutzt.


    15 alte Schmetterlingstrameten


    16 Leberblümchen


    17 ein alter vollgelaufener Torfstich


    18 Kleine Sonnen gibts auch an anderen Südhängen mit kalkhaltigem mageren Boden. Hier der Blick von der Wachsenburg über den Torfteich zur Burg Gleichen rechts und der Mühlburg links. Die Autobahn liegt angenehm weit entfernt.


    19 Ein bemerkenswerter Fund. Rotrandige Baumschwämme mit Seltenheitswert. Sie haben tatsächlich einen roten Rand!


    20 Nach fünf Stunden den hat der PSH die Nase voll.


    21 Der Lärchensporn beginnt gerade zu blühen


    22 Auch edit: der Bärwurz der Bärlauch streckt die frischen Blättchen hervor. Der Bärwurz wächst bei mir zu Hause und braucht noch 2-3 Wochen.


    23 Und zum Schluss noch einige wenige der unfassbar vielen Märzenbecher, die unterhalb der Mühlburg bis fast zur Wachsenburg auf einem oder zwei Kilometer Strecke wachsen. Wenn die sonne nicht untergegangen wäre, würde ich da immer noch herumstreifen.


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    Leider habe ich wieder keine Teufelsurnen gesehen und von den Buschwindröschen und Orchideen zeigten sich lediglich die Blätter. Ich muss da wohl noch einmal hin in zwei oder drei Wochen.

    Moin Hans, vielleicht kannst du mir mal per PN die Gattung schreiben in der ich suchen soll. Vertraulich natürlich.

    Das hast du aber schön aufgestöbert, Ulla, leider in der gehobenen Preisklasse.


    Ich finde das Teil etwas unbequem im Wald und wenn du damit erwischt wirst, musst du nicht nur Pilze erklären sondern auch noch 3 Wünsche erfüllen.

    Auf dass sie nicht in Vergessenheit gerät, hier die wichtigste Botschaft der heutigen Onlinekonferenz schwarz auf weiß: "...er ist fast schon wie ein Kind, den kann ich einfach nicht wegschmeißen.“

    :ghilfe:Es handelte sich um Alpakakacke:grofl:

    Famos Tuppie, der Laden ist wieder sauber und ein guter Film läuft! Jetzt können wir wieder in der Kneipe über Bier diskutieren und müssen nicht noch weitere Heilpilz-Threads kapern.==Gnolm7

    Hallo WGf,

    (welcome). Der Plan klingt sehr vernünftig. So hab ich es auch gemacht. Im Forum gibt es unüberschaubar viele Informationen. Wenn du die Systematik verstehen und es dir ein wenig einfacher machen willst, ist ein Pilzkurs sehr hilfreich. Ich hab das auch so gemacht und weil der Kurs so gut war, hab ich sogar noch ein paar andere besucht. Ein paar gute Bücher sind allerdings auch nicht verkehrt.

    Soso...man hört nix, man liest nix...alle sind sich sicher über den Rätzelpilz 1 im OEPR 2021? Ich glaube, mir auch sicher zu sein - und das ist es, was mich unsicher macht...etwa "zu einfach"? So einfach, wie es scheint? Wahrscheinlich denke ich nur wieder zuviel nach...:gkopfkratz:

    Grüni, das ist doch Hans Köderpilz. Der muss so einfach sein, damit viele mitmachen. Glaubst du, ich hätte mich darauf eingelassen, wenn er was Kompliziertes gezeigt hätte?

    Auch ins Mikroskopieren wächst man erst mit der Zeit rein.


    Ich hab mich früher auch schon manchmal über mich geärgert, dass ich bei einem tollen Pilzaspekt im Fichten-Tannenwald auf Kalk nur die Schnecklinge und Ritterlinge angeschaut habe, die fast jedes Jahr kommen, aber nicht die vielen tollen Phlegmacien. Auf die habe ich mehr als 10 Jahre lang warten müssen in diesem Wald bis sie wieder da waren. Aber damals war ich einfach noch nicht so weit, die hätten mich überfordert. 10 Jahre später hatte ich bestimmt mehr davon als beim ersten Mal. Also gräme Dich nicht, ich finde Du arbeitest Dich eh schon mit hoher Geschwindigkeit in die verschiedensten Ecke der Pilzwelt ein.

    Hallo Andreas,

    danke für das Lob. Ich hatte ja auch einen guten Lehrer. Wenn ich es ein bisschen systematischer anfangen würde, wäre ich sicher schon weiter, aber ändern werde ich mich wohl nicht mehr. Mikroskopieren ist ein bisschen wie das Deuten von Röntgenbildern.


    Vor deinem Mikroskopierkurs vor drei Jahren habe ich noch völlig ratlos in die Okulare geschaut. Der Kurs war zwar ein Quantensprung und inzwischen kann ich auch die eine oder andere Struktur deuten, aber da meine Artenkenntnis noch immer sehr zu wünschen übrig lässt, brauch ich auch da immer noch immer Nachhilfe. Und eben üben, üben, üben.


    Diesmal hat übrigens dein Hinweis perfekt gepasst, dass man durchaus mal eine Entoloma vermuten sollte, wenn einem sonst nichts Schlaues einfällt. Das war mir in Erinnerung, als Bernd den Pilz gezeigt und seine fruchtlosen Versuche ihn zu bestimmen geschildert hatte. Dasing übrigens viele kluge Sätze, an die ich mich oft und gern erinnere. Am liebsten ist mir der Tipp, es mit Ornithologie zu probieren. Der bringt mich regelmäßig zum Lachen, wenn mir die Pilze nichts über sich verraten wollen. .

    Was du über deine Erfahrungen mit den Phlegmacien schreibst, passiert mir leider ständig - auch mit anderen Arten. Inzwischen habe ich mehrere Orte, an denen ich sehnsüchtig auf neue Exemplare von nur einmal gesehenen und nicht näher untersuchten Pilzen warte, aber nichts.


    Nun muss ich also nur noch gut 200 Arten Entoloma kennenlernen, dann bin ich mit der Gattung in Europa durch. Das ist doch sehr überschaubar. Und dass es sich bei E. undulatosporum um einen Artenkoplex handeln könnte, macht die Sache gleich noch viel einfacher.


    Ich denke gleich mal wieder über die Ornithologie als Alternative zu den Pilzen nach.


    Mir selbst ist es im letzten Winter nicht anders ergangen und ich habe mich auch über mich selbst geärgert, weil ich den Rötlingen bei meinen Wiesentouren zu wenig Beachtung geschenkt habe. Im Nachhinein war es aber wohl besser so, weil die Hirnkapazität in der Saison mit den Saftlingen und anderen Wiesenpilzen mehr als ausgelastet war.

    Nichtsdestotrotz habe ich eben diesen Gedanken als Ansporn genommen, mir anständige Litereatur besorgt und mich in die Theorie eingelesen, um auf die nächte Saison vorbereitet zu sein.

    Im vergangenen Herbst hatte ich dafür um so mehr Freude mit jeder anständigen Kollektion und noch mehr Freude über jeden Fund, der zu einem belastbaren Ergebnis geführt hat.


    Hallo Florian,

    es tut gut zu hören, dass man nicht allein so frustriert ist, weil einem so viele schöne Pilze durch die Lappen gegangen sind. Ich glaube, ich hake das jetzt mal ab und freu mich auf die kommende Saison. Bis dahin lese ich ein bisschen nach (bzw. vor). Dann geht die Bestimmung im Herbst vielleicht etwas einfacher.



    Climbingfreak,

    du hast völlig Recht. Vieles beim Mikroskopieren ist Übung und Erfahrungssache. Ich quäl mich da durch. Hin und wieder habe ich ja auch einen Erfolg und manchmal entschädigen auch die schönen Strukturen, selbst wenn man bei der Bestimmung nicht weiter kommt. Du weißt ja, Risspilze sind da sehr schick, obwohl man denen das überhaupt nicht zutraut.

    Shit drauf, ich mach doch mit. Ich werde es bereuen.==Gnolm6

    Und ein besonderer Willkommengruß für die tapfere Claudia.

    Da es hier mehr um Pilze und weniger um subtile Hinweise und abgedrehte Bonusjoker geht, wirst Du hier nichts bereuen.

    Das kriegst Du schon hin. :gverstanden:

    Lieber Hans, ich nehme dich beim Wort. Keine Risspilze und kein Rindengeschwurbel und nur Joker für schlichte Gemüter bitte.

    Und die tapfere Claudia besteht besteht darauf, dass du dein Versprechen vom Freitag wahr machst:


    "10 harte, echte, richtige Punkte!!!

    Damit hättest Du Dich auf Tabellenplatz 1 katapultiert“:grofl:


    ...ein einziges Mal auf Platz 1 der Tabelle. Davon kann ich lange zehren. Seufz.


    Hallo Ingo,

    tolle Fotos!

    Schön, das es sich bei E. undulatosporum um eine relativ leicht zu bestimmende Rötlingsart handelt. Da bin ich mal gespannt auf die anderen Arten. Aber wahrscheinlich hast du Recht, wenn man weiß, wonach man suchen muss, kann man so einen Pilz auch bestimmen. Aber für mich gilt leider, wenn ich einen Rötling nicht in meiner Literatur finden kann, ist er für mich nicht bestimmbar, selbst wenn ich die Mikromerkmale anschaue. Deshalb hab ich mich auch so gefreut über die Erklärung mit den Schnallen und das Referenzbild. Eigentlich sind Rötlinge für Anfänger nur mit Nachhilfe eines richtigen Mykologen bestimmbar. Danke auch für den Link, wenn man so etwas immer schon kennen würde, bevor man einen Pilz bestimmt, wäre es richtig einfach==Gnolm7.


    ich hoffe Du bist jetzt auch ein bissel stolz auf Dich! - Rötling zu bestimmen, selbst wenns ein relativ einfacher für die Gattung ist - also das ist doch was! Ich bin jedenfalls stolz auf Dich! Da müssen wir beim nächsten Treffen dann mal drauf anstoßen, denn hättest Du das vor drei Jahren gedacht, dass es mal so weit kommt mit dir?! :gbravo::gbravo:

    Zudem ist es ein Erstnachweis für Thüringen!

    Lieber Andreas,

    ich hab den ja nicht wirklich bestimmt, sondern war nur beteiligt. So wie das Möhren schälen für den Eintopf, den die Mama kocht..

    Aber Spaß macht es schon, beteiligt zu sein und einen eher unauffälligen Rötling das nächste Mal wieder erkennen zu können.

    Anstoßen würde ich darauf jederzeit. Ich liebäugele mit dem Schleierlingskurs, aber wer weiß, ob wir im Herbst wieder dürfen. Aber irgendwann klappt das.

    Ich blättere immer noch mal in meinen Mikroskopierunterlagen und verfluche, dass ich in Jena nicht mehr mit den Exikkate geübt hatte - und bedaure, dass es damals im Juni keine Täublinge gab. Andererseits ist mir ja zumindest gelungen so einigermaßen die wichtigsten Sachen aus dem getrockneten Pilz herauszukitzeln.

    Den Erstnachweis feiern wir natürlich in der Saalfelder Pilzgruppe ab, wenn wir uns wieder treffen dürfen.


    Hallo Claudia

    Glückwunsch! Auf Bild 2 unten rechts sieht man übrigens die Basalschnalle an einer Basidie :)

    LG Karl

    Danke Karl,

    wie findest du nur diese kaum sichtbaren Strukturen. Mir gelingt die Schattendeutung nicht einmal, wenn du mir sagst, wo ich suchen muss. Ich kann solche Merkmale nur erkennen, wenn sie richtig gut erkennbar sind.



    Danke Florian,

    wie ich schon Andreas geschrieben hatte, ist es ja eine Gemeinschaftsleistung gewesen. Ich hab den Pilz nicht gefunden und nur die Handarbeit bei der Untersuchung des Innenlebens geleistet.

    Aber du hast völlig Recht. Jetzt ärgere ich mich, dass ich von den Rötlingen im Herbst nur Fotos gemacht habe, ohne jeweils ein Belegexemplar zu trocknen. Da hätte ich jetzt, wo es kaum Frischpilze gibt, gut mikroskopieren können. Und ihr im Forum habt jetzt auch Zeit, bei der Bestimmung zu helfen. Nächstes mal.


    Ich glaube tatsächlich, dass mein Projekt, die Saftlingswiese zu kartieren eine ganze Menge Kleinkram zutage fördern wird. Schicke Entolomas gibts da jedenfalls. Aber die waren mir genau wie die Inocyben zu aufwendig, sie zu bestimmen, wo es doch so viele bunte Pilze und Keulen gab. Ich freu mich auf den Herbst.

    Uiuiui, das ist ja eine prominente Besetzung hier. Hans gibt mit seinem Einsteiger-Köderrätzel hier den Harmlosen, aber ich sach euch: das dicke Ende kommt noch. Ganz gewiss. Der Hans der kanns!

    Hallo Claudia,


    bei Entoloma undulatosporum sollten sich Schnallen vor allem in der Hutdeckschicht und im Hymenium finden. Dort sind sie recht zahlreich und nicht zu übersehen, in den anderen Pilzteilen sind sie selten.


    LG Ingo

    Hallo Ingo,

    ich hab etliche Schnallen in der Hutdeckschicht und im Hymenium gefunden, allerdings waren sie nicht einmal ansatzweise so fotogen wie deine. mollisia, ich habe im Mikroskopierkurs beim Kapitel Exikkate mikroskopieren nicht richtig aufgepasst. Irgendwie hab ich den Glibber am Ende aber doch auf den Objektträger bekommen😅.



    Danke Ingo, genau so eine Erklärung habe ich gesucht. Ein sehr schönes Foto! Oft sind Schnallen nur verschwommen. Ich schau morgen mal, ob ich fündig werde. Hoffentlich bekomme ich einen brauchbaren Schnitt beim Exikkat hin.

    Hallo Stefan-Andreas==Gnolm7, wie eine Schnalle aussieht, weiß ich schon. Aber was mit Schnallenverhältnissen gemeint ist, verstehe ich nicht. Ob welche da sind, wie viele da sind, in welchem Verhältnis wozu sollen sie stehen und was sagt mir das über diese Art. Ich müsste ja irgendein Referenzobjekt oder Aussagen dazu haben.


    Der Link ist leider kaputt.

    Danke Andreas. Die Glückwünsche reiche ich gern an Bernd weiter. Er hat den Pilz in Könitz gefunden. Schnallenverhältnisse - da muss ich passen, Andreas. Wie sollte das denn aussehen? Hast du zufällig ein Referenzbild oder Beispiel?

    Hallo zusammen, Sennepilz

    es ist vollbracht und Ingo, du hattest schon wieder Recht! bis zum Rötling wäre ich mikroskopisch wohl noch gekommen, die Art hätte ich allerdings nicht bestimmen können.


    Ich habe im Startbeitrag die Mikrofotos hinzugefügt. Nach Sporenmaßen und Aussehen der Sporen und dem makroskopischen Befund müsste es sich bei dem Pilz um Entoloma undulatosporum handeln. Die unreife Spore auf dem nachfolgenden Bild passt perfekt zum Namen. Sie hat tatsächlich eine wellenförmige Oberfläche.


    Wenn jetzt nicht noch jemand sein Veto einlegt, ist das schöner Fund, der in Thüringen bislang noch nicht kartiert wurde.


    Ansonsten hatte ich Vergleichsbilder im Netz gefunden, auf denen ebensolche Sporen mit einem dicken Öltropfen abgebildet waren.


    Sporenmaße passen.

    Hallo Chris,

    zu DDR-Zeiten wurde auch hier im Thüringer Wald gekalkt. In letzter Zeit habe ich nichts mehr von solchen Maßnahmen gehört. Spürbare Auswirkungen auf Speisepilze hatte das Kalken allerdings nicht. Aber ich bin sicher, dass es nicht ohne Auswirkungen geblieben ist. Mit anderen Pilzen habe ich mich damals nicht befasst. Es ist ohnehin schwer einzuschätzen, weil so viele Faktoren für das Pilzwachstum eine Rolle spielen. In manchen Jahren hast du ein Massenaufkommen bestimmter Arten und dann fehlen sie wieder komplett. 2018 gab es Unmengen Nordische Porlinge und Winterhelmlinge. Seitdem fehlen sie völlig. Steinpilze gibt es sonst nur an ausgewählten Stellen. Im letzten Herbst war der Wald voll von ihnen. Also fast flächendeckend im Fichten- und Buchenwald. Es gab aber nur wenige Maronenröhrlinge und wiederum jede Menge Cortinarien.


    Ich beobachte, dass an Forstwegen, die mit kalkhaltigem Material befestigt wurden (was eigentlich untersagt ist) kalkliebende Pilze sprießen wie z.B. der Fleischrote Gallerttrichter. Sie beschränken sich hier allerdings auf den Wegrand und dringen nicht in den Wald vor.


    Es wird bei der Waldkalkung ja nicht so viel Kalk verabreicht, dass der Wald vom sauren ins basische Milieu kippt. Deshalb schätze ich, dass sie in erster Linie empfindliche Arten beeinträchtigen wird. Die sind ja in aller Regel auch selten. Aber das ist lediglich mein gefühltes Wissen.


    Sicher hingegen bin ich, dass die Waldkalkung, wie auch der Anbau von Monokulturen aus rein wirtschaftlichen Interessen erfolgt. Zuerst wird künstlich ein instabiler Wald geschaffen, dann versucht man, die Schäden irgendwie zu kompensieren. Das klingt weder nach einem zukunftsfähigen bzw. überlebensfähigem Wald noch finde ich das

    besonders schlau vor dem Hintergrund, dass ein vitaler Wald eigenen viel größeren CO2-Puffer abgibt, als ein kränkelnder.

    Hallo zusammen,


    so wie Andreas halte auch ich Entoloma für möglich und tippe auf Entoloma undulatosporum, da passen die Ökologie (der Standort), die Jahreszeit und das äußere Erscheinungsbild, fehlen nur noch die eckigen Sporen.


    LG Ingo

    Danke Ingo, das wäre nun mal eine einfache Herausforderung. Eckige Sporen kann sogar ich unterm Mikroskop erkennen. Dein letzter Tipp bei meiner Saftlingswiese hat ja voll ins Schwarze getroffen, warum nicht auch bei dem kleinen grauen Pilz hier. Ich halte euch auf dem Laufenden.